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Apple benennt überraschend universellen Bootloader um – iBoot wird zu mBoot

Seit 2007 ist iBoot Teil der Systemstartkette auf Apples Mobilgeräten. Der Bootloader übernimmt essenzielle Funktionen beim Hochfahren des Systems. In den gut 18 Jahren seiner Existenz hat er viele Änderungen durchlebt und ist mittlerweile Teil eines umfangreichen Geräteparks. Die zweite Betaversion von iOS 26.4 birgt nun einen überraschenden Namenswechsel: iBoot wurde in mBoot umbenannt, die Versionsnummer deutlich nach oben gesetzt.


Auf dem Github-Account „blacktop“ sind alle Änderungen zwischen erster und zweiter Beta-Version aufgelistet. Unter „iBoot“ findet sich der überraschende Wechsel: Während in der ersten Beta von iOS 26.4 noch iBoot-13822.100.791.502.1 auftauchte, verwendete die zweite Beta mBoot-18000.100.10.0.1 – ohne weitere Erläuterungen. In den Anmerkungen zur Veröffentlichung erwähnt Apple die Änderung nicht.

Mitten im Release-Zyklus, in der zweiten Beta-Version, ändert Apple überraschend den Namen und die Versionierung einer grundlegenden Komponente (Quelle: blacktop auf GitHub)


Stellt Apple neue Hardware vor?
Die Veränderung ist auch deshalb überraschend, weil Apple bisher den gegenteiligen Weg eingeschlagen hat: Als Macs den T2-Chip integrierten, kam iBoot von den Mobilgeräten auf den Mac. Der Umstieg auf Apple Silicon zementierte diese Änderung schließlich. Sowohl in iOS und iPadOS als auch unter macOS kommt iBoot beim Startvorgang zum Einsatz, ebenso bei Peripheriegeräten wie Apple TV. Die plötzliche Änderung bleibt nicht auf mobile Systeme beschränkt – offenbar wechselt auch die zweite Beta von macOS 26.4 von iBoot auf mBoot.

Der T2-Controller und brachte iBoot erstmalig auf den Mac.

Der plötzliche Wechsel lässt eine Veränderung des Boot-Prozesses vermuten. Deren Ursprung könnte rein kosmetischer Natur sein, aber auch in der Vorstellung neuer Hardware begründet sein. Da Apple einige Journalisten für den 4. März zu einer „Experience“ an drei Orten eingeladen hat, gibt diese Änderung den Erwartungen, dass Apple zu diesem Termin neue Geräte vorstellen will, zusätzliche Nahrung. Gerüchteweise kommen Anfang März fünf neue Produkte auf den Markt: Neben MacBooks und iPhone 17e und neuen iPads wäre ebenfalls eine neue Generation von Studio Display denkbar, ebenso ein neuer Mac Studio. Von neuen HomeKit-Geräten, etwa dem seit langer Zeit erwarteten HomePad, ist aktuell nichts aus der Gerüchteküche zu hören.

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