Patent für selbstfahrende Autos: Wie Apple den Straßenverkehr sicherer machen möchte

Apple arbeitet nach wie vor an Technologien für selbstfahrende Autos. Das belegt ein neuveröffentlichtes Patent des Unternehmens, in dem es um die Kommunikation mehrerer Fahrzeuge untereinander geht. Das Kommunikationssystem soll für eine sicherere Fahrweisse autonomer Autos sorgen. Zudem geht es darum, Fahrern im Fall der Fälle Warnhinweise vor möglichen Gefahren im Straßenverkehr zu geben.


Hinweise auf Gefahrensituationen
Zwar gibt es bereits Sensor-gestützte Warnsysteme in schon verfügbaren Fahrzeugen, die etwa beim Einparken auf nahe stehende Autos oder andere Hindernisse aufmerksam machen. Doch das Apple-Patent geht noch einen Schritt weiter und konzentriert sich auf potenzielle Gefahren während des Fahrens – auch bei hohen Geschwindigkeiten.


Quelle: US-Patentamt

Die Erkennung anderer Fahrzeuge und deren Abstand funktioniert in erster Linie über eine Vielzahl an Sensoren, die in den am Straßenverkehr teilnehmenden Autos vorhanden sind. Sofern diese an mehreren Stellen des Vehikels angebracht sind, lässt sich der Abstand etwa zwischen mehreren Autos mit dem richtigen Messsystem auch bei höheren Geschwindigkeiten relativ genau feststellen. Zusätzlich kann die Ortung auch Satelliten-gestützt funktionieren, indem Autos GPS-ähnliche Informationen zu der Position anderer Vehikel in der unmittelbaren Nähe erhalten.

Sobald ein möglicher Unfall mit einem anderen Auto, Motorrad, Lastwagen oder gar Krankenwagen droht, können schneller und präziser als bisher beispielsweise auf dem Armaturenbrett Warnhinweise angezeigt und akustische Signale abgegeben werden.

Kommentare

MikeMuc13.02.19 09:49
Tja, solange man das in einem „geschlossenem System“ betreibt und alle über diese Sensorik verfügen ist das alles schön und gut. Kommt aber einer ohne den Kram in den Teich dazu dann wird es schnell chaotisch.
Eine ganze Stadt ausschließlich mit Appleautos halte ich für utopisch
+1
Hot Mac
Hot Mac13.02.19 10:06
Eines Tages werde ich der Letzte sein, der manuell fährt.
Ich, der letzte Krieger auf der Autobahn.
+1
Chm13.02.19 10:15
Hot Mac
Eines Tages werde ich der Letzte sein, der manuell fährt.
Ich, der letzte Krieger auf der Autobahn.

Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber wenn ich meinen Lappen (oder gar den Löffel) abgebe sind sicher noch längst nicht alle anderen autonom unterwegs.
Und ich denke das gilt auch für diejenigen unter uns, die noch keinen 'Lappen' haben.

Gruß
Chm
+2
Hot Mac
Hot Mac13.02.19 10:20
Ich werde im März 47.
Ich bin ein alter Hund mit sehr viel Erfahrung.
+1
wicki
wicki13.02.19 10:28
Hot Mac
Ich werde im März 47.
Jungspund!
+5
Cliff the DAU
Cliff the DAU13.02.19 10:57
Das was Apple da beschreibt, ist doch längst gang und gäbe. Apple macht das nur, wie viele andere Firmen auch, um später andere Firmen zu verklagen und Geld zu scheffeln. Nur das ist der Grund.

(Ich bin 59+)
„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.“
-1
jlattke13.02.19 10:57
So richtig schlau werde ich daraus nicht … denn moderne Systeme von unseren großen Drei machen eigentlich das was Apple da patentiert. Und Car-2-Car bzw. Car-2-X Kommunikation gibt's ja auch schon (und da werden verschiedene Datenquellen und -ströme eingebunden). Generell muss man immer unterscheiden was ein Auto heute macht und was es KANN. Denn in nicht wenigen Fahrzeugen könnten selbst die verbauten Systeme bereits jetzt schon deutlich mehr (z.B. Audi A8 – hier sind viele Funktionen implementiert die schlichtweg nicht freigeschaltet sind).
+1
marcol
marcol13.02.19 11:17
Solche Systeme gibt es doch schon in vielfacher Ausfertigung. Ich bin gespannt wie sich Apple dagegen absetzen will.

Tesla erkennt zB schon per Radar 1-2 Autos vor dem eigenen und andere Hersteller haben auch schon Notbremssysteme integriert.

Siehts mir stark nach Pfründe abstecken aus die schon belegt sind.

Ich bin gespannt ob APple Mals tatsächlich ein Auto produzieren Word oder es schafft seine Technologie anderen Herstellern zu verkaufen. Ich sehe da im Moment schwarz.
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