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Musik-Streaming: Apple Music holt auf – Spotify aber weiter unangefochten vorne

Apple war mit der Präsentation des hauseigenen Musikstreaming-Service anno 2015 zwar ein Spätstarter auf dem Markt (verglichen mit Platzhirsch Spotify), doch das Unternehmen aus Cupertino entwickelte Apple Music in den Folgejahren zu einem der meistgenutzten Musik-Abodienste weiter. Das zeigen aktuell Zahlen: Apple Music ist demzufolge inzwischen das weltweit zweitbeliebteste Musikstreaming-Angebot – noch vor Amazon Music und YouTube Music. Spotify liegt nach wie vor unangefochten vorne.


Über eine halbe Milliarde Abo-Kunden
Die Daten stammen von MIDiA Research. Das Marktforschungsunternehmen hat die Anteile der verschiedenen Musikstreaming-Anbieter für das zweite Quartal 2021 untersucht. Demnach ist der Streaming-Markt nach wie vor auf Wachstumskurs. Im Zeitraum von April bis Juni 2021 nutzten über eine halbe Milliarde Kunden entsprechende Angebote – der exakte Wert beträgt 523,9 Millionen Anwender weltweit. Das entspricht einer Steigerung zum gleichen Vorjahreszeitraum um 26,4 Prozent.

Spotify bleibt der Platzhirsch
Die Spitzenposition belegt – wenig überraschend – immer noch Spotify. Fast jeder dritte Musikstreaming-Kunde setzte im zweiten Quartal 2021 auf den schwedischen Anbieter, so MIDiA Research. Und der Wachstumskurs ging danach weiter. Spotify nannte auf der Quartalskonferenz im Oktober 2021 zudem neue Rekordwerte – 172 Millionen zahlende Kunden und 381 Millionen monatliche Nutzer setzen auf den Aboservice, so das Unternehmen. Das entspricht einem Wachstum um 19 Prozent (im Vergleich zum Vorjahr). Jedoch sei Spotifys Marktanteil leicht rückläufig, so MIDiA Research – während es 2019 noch 34 Prozent waren, ging der Wert 2021 auf 31 Prozent zurück.

Apple liegt auf Platz 2, YouTube Music mit starkem Wachstum
Apple liegt mit 15 Prozent Marktanteil auf dem zweiten Platz. Das Unternehmen aus Cupertino hat demnach die Schwelle von 78 Millionen Abonnenten bereits überschritten. Dahinter folgt Amazon Music (13 Prozent). Gleichauf liegt der chinesische Service Tencent Music mit ebenfalls 13 Prozent. YouTube Music bringt es auf 8 Prozent – zwar bedeutet das "nur" den fünften Platz im Ranking, doch angesichts des starken Wachstums von über 50 Prozent bezeichnet MIDiA Research die jüngste YouTube-Entwicklung auf dem Streamingmarkt als eine der größten Erfolgsgeschichten westlicher Streaminganbieter in den letzten Jahren.

Kommentare

strellson20.01.22 12:40
Sind in den Zahlen "Probemonate"-Bereinigt? Verfälscht doch sehr …
+4
tk69
tk6920.01.22 13:44
Irgendwie finde ich spontan bei AppleMusic nicht das, was ich hören will. Wenn ich Hits oder Musik aus den 90ern will, dann kommen meist oder bevorzugt internationale Interpreten. Bei deutschsprachigen Musikern kommen oft Schlagergedöns usw…

Heißt: Mal so schnelle Party-Playlists sind von Inhalt her oft nicht mein Geschmack.
Geht das jemandem ähnlich? Ich muss mir dann meist eine Playlist mühselig selbst zusammenstellen.
+2
system7
system720.01.22 13:46
Habe mehrere getestet. Die Oberfläche von Spotify ist mit Abstand die beste. Bei Apple Music ist die Oberfläche umständlich. Dazu ist die Suche irgendwie lahmarschig.

Qualität bei Apple Music bei manchen Songs etwas besser (wirken kraftvoller).

Tidal mit högscher Qualität mal ausprobiert. Höre wenig Unterschied.

Deezer: Weniger Auswahl
+4
oblak20.01.22 13:46
Wenn das User Interface doch nur flotter wäre... Spotify ist so viel reponsiver beim Stöbern und Suchen, dass es nicht nur im direkten Vergleich auffällt. Nutze derzeit beides (wollte weg von Spotify), bin aber echt genervt von Apple Music. Teilweise Wartezeiten nach Aktionen von mehreren Sekunden. Ein flottes CDN in Europa sollte ja wohl möglich sein für den Konzern.
+6
oblak20.01.22 13:49
tk69
Geht das jemandem ähnlich? Ich muss mir dann meist eine Playlist mühselig selbst zusammenstellen.

Spotify ist da definitiv das beste, was ich bisher probiert habe (aus Apple Music, Amazon Music Unlimited, Qobuz und Deezer, nur Tidal bisher nicht).

Man darf aber auch nicht vergessen, dass Spotify auch einen Vorsprung hat, wenn Du es schon lange nutzt wird der Algorithmus viel besser funktionieren, als wenn Du woanders Neukunde bist. Dazu die größere Userbase allgemein und zu guter letzt vielleicht auch einfach ein besseres Content-Team, das im Hintergrund arbeitet.
+3
athlonet20.01.22 13:54
Ohne die Apple One Bundles wäre ich noch bei Spotify.
Aber durch Apple One ist Apple Music preislich einfach deutlich attraktiver als Spotify. Vor allem wenn man das Abo dann auch noch mit Guthabenkarten mit Bonus () bezahlt. Da zahlt man für 6 Monate Apple One Family effektiv 100 Euro (100 Euro Karte mit 20% Bonus). Das ergibt 16,66 Euro im Monat für Apple Music / Arcade / TV+ für die ganze Familie und 200GB iCloud.
Vorausgesetzt natürlich, man nutzt die anderen Dienste auch (ist bei uns der Fall).
+8
CJuser20.01.22 14:52
Wird bei Amazon Music eigentlich nur das "Unlimited"-Abo gezählt?

Bevor ich tatsächlich für Spotify Geld ausgeben würde, werde ich eher mal Deezer ausprobieren. Amazon und Apple habe ich schon getestet. Wenn alle Dienste eh das selbe Kosten, dann würde ich doch eher den Dienst nehmen mit der besten Audioqualität und dem höchsten Profit für die Künstler. Und bei beidem bekleckert sich Spotify ja nicht gerade mit Ruhm.
0
sambuca2320.01.22 14:54
Hat denn Spotify mittlerweile auch schwarze Zahlen?
+2
athlonet20.01.22 14:55
CJuser
Wenn alle Dienste eh das selbe Kosten, dann würde ich doch eher den Dienst nehmen mit der besten Audioqualität und dem höchsten Profit für die Künstler.

Angeblich soll Napster am meisten an die Künstler ausschütten, gefolgt von Apple.
Und die beste Audioqualität haben Qobuz (und Tidal - aber Tidal benutzt bei Hi-Res das proprietäre und nicht komplett verlustfreie MQA Format, das würde ich nicht unterstützen; Qobuz verwendet FLAC).
+3
Retrax20.01.22 16:07
Das geniale an Music ist halt, dass ich die MP3-Tags und Optionen ändern kann und das alles gespeichert bleibt.

Und wenn man dann ausschließlich Music als Stream nutzt, hat man nur eine ca. 3 MB große "Music Library" im Music Ordner. Fertig.

Und wenn man ein neues Gerät aufsetzt muss man nur seine AppleID eingeben und es ist alles sofort da, inklusive der gemachten Änderungen (Song X erst bei 1:10 starten; Song Y bei 3:45 enden; Sortieren nach "T" The Rolling Stones oder nach "R"; usw,...)

Das kann kein anderer Streaming Dienst bieten.

Sowas ist nur mit der Verzahnung von Soft- und Hardware bei Apple möglich.

Gut, wenn man solche Dinge nicht nutzt, dann schwindet natürlich die Relevanz von Music; aber wenn man es nutzt und sich klar macht, dass das sicher bei Apple gespeichert ist, und man jederzeit ein neues Gerät mit dieser Leichtigkeit frisch aufsetzen kann dann ist das schon ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal.
+3
Megaseppl20.01.22 16:57
tk69
Heißt: Mal so schnelle Party-Playlists sind von Inhalt her oft nicht mein Geschmack.
Geht das jemandem ähnlich? Ich muss mir dann meist eine Playlist mühselig selbst zusammenstellen.
Geht mir genauso.
Die Playlisten sind auf Apple Music so unendlich viel schlechter als auf Spotify. Ich nutze Apple Music ausschließlich wegen Siri auf dem HomePod.
Zwei Jahre lang hab ich Apple Music ohne Spotify verwendet, aber bin seit ein paar Monaten wieder zurückgekehrt, einfach weil Spotify weiß was ich mag und mir nicht ständig Genres voschlägt, die ich niemals hören würde.
Bei Spotify höre ich derzeit sogar nur die Daily Mixes und andere vorgschlagene Listen. Die passen zu über 90%. Apple Music schlägt mir nie passende neue Listen vor. Und die 2 Playlisten von Apple zu Musik die ich mag haben sich gefühlt seit Jahren nicht geändert.
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Esterel20.01.22 20:10
strellson
Sind in den Zahlen "Probemonate"-Bereinigt? Verfälscht doch sehr …

Ich habe glaube ich bisher nur einmal 9,99€ gezahlt in den letzten 2 Jahren. Und das auch nur weil ich nicht aufgepasst hab um rechtzeitig zu kündigen.

Es gibt doch überall 2-4 Gratis Monate Apple Music
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