MacBook Neo: Prognosen zu Verkaufszahlen und Zukunft


Die aktuellen Lieferprognosen auf Apples Webseiten zeigen, dass es große Nachfrage nach dem MacBook Neo gibt – oder zumindest mehr Kunden zugreifen, als man initial produzieren lassen konnte. Unter Branchenexperten gilt es als sehr wahrscheinlich, beachtliche Verkaufszahlen beobachten zu können. Es käme einer Überraschung gleich, lägen diese nicht bei mehreren Millionen in diesem Jahr. Ming-Chi Kuo, der das MacBook Neo als einer der ersten inklusive des korrekten Veröffentlichungszeitraums vorhergesagt hatte, hat sich nun erneut zum erwarteten Abschneiden sowie zur Zukunft der neuen Modellreihe geäußert.
Ein Fünftel des Mac-Absatzes für das MacBook Neo?Seinen Daten
zufolge bereitet sich Apple bis zum Ende des zweiten Quartals auf 2 bis 2,5 Millionen verkaufte Geräte vor. Bis Jahresende seien demnach 4,5 bis 5 Millionen Stück realistisch. Das sind durchaus beachtliche Werte, immerhin entspräche das rund einem Fünftel des Mac-Absatzes im gesamten Vorjahr. Es ist eher nicht davon auszugehen, andere Produktlinien in nennenswertem Umfang zu kannibalisieren. Marktforscher rechnen damit, dass Apple unter anderem im Sektor von Chromebooks oder günstigen Windows-Geräten wildert – eine Sorge, die auch Asus gerade erst anklingen
ließ. Die kombinierten Verkaufszahlen aller Serien dürften somit spürbar steigen.
Touch für Generation 2? Apple verschiebt angeblich PläneIn einem Punkt korrigiert Kuo jedoch seine frühere Prognose. Obwohl es inzwischen als ziemlich wahrscheinlich gilt, dass zukünftige Apple-Notebooks Touchscreens als zusätzliche Art der Bedienung erhalten, sei die Zeit dafür im Falle des MacBook Neo wohl noch nicht reif. Gerade bei Chromebooks haben sich Touch-Panels längst etabliert, eine solche Erweiterung des günstigsten Apple-Notebooks könnte daher noch mehr Druck auf die Hersteller ausüben. Laut Kuo verschob Apple jedoch besagte Pläne, derzeit gebe es keine Hinweise mehr auf entsprechende Bestellungen bei Zulieferern. Stattdessen dürfte die zweite Generation in einem Jahr auf das aktuelle Konzept setzen. Noch eine weitere Information steuert der Marktexperte bei: Momentan ist Quanta allein für die Produktion verantwortlich, allerdings spreche Apple mit Foxconn sowie möglicherweise Luxshare, um weitere Kapazitäten zu bieten.