Mac Rewind - Ausgabe 192 erschienen

Ab sofort steht Ausgabe 192 unseres wöchentlichen Magazins Mac Rewind zur Verfügung. Wie immer können Sie über MacRewind.de die aktuelle Ausgabe lesen, das Magazin kostenlos über den iTunes Store abonnieren oder auch im umfangreichen Archiv stöbern. Folgende Themen werden diesmal behandelt:

  • App-Ecke
  • Test: LinkStation Mini SSD
  • Buffalo Festplatte mit USB 3.0
  • Joby Gorillamobile 3G/3GS
  • Manfrottos neue Köpfe
  • Logitech schont Kinderohren
  • EIZO: Gedruckt wie gesehen
  • SIS: Light up your Life
  • Ultrasone: Kopfhörer für Kenner
  • HDTV: Life on Mars
  • Bilder der Woche

Weiterführende Links:

Kommentare

Jaguar1
Jaguar109.10.09 17:03
Freitagabend? Ein Versehen?

Offenbar… denn sie steht nämlich (auf der Webseite) noch nicht zur Verfügung!

Samstag 10 Uhr ist der übliche Termin @@ Stefan!
Die Menschen sind nicht immer was sie scheinen, aber selten etwas besseres.
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kaizen10.10.09 11:20
Thema Lüfter: Volle Zustimmung!!!
Mich interessiert NAS auch, konnte mich aber noch nicht durchringen eins hier einzusetzen. Warum soll ich mir Arbeit ins Haus holen.

Zum Fernsehen kann man nur sagen: Erst wurde das Programm flach und dann die Geräte

Es gibt nur wenige Sendungen die es Wert sind in HD ausgestrahlt zu werden. Die üblichen Blockbuster am Sa/So abend vielleicht, aber sorry, ich setze mich nicht 3 Std vor den Fernseher für eine 1 1/2 Stunden Film. Ich hab ihn letzter Zeit wieder mehr Lust auf Kino, oder ich hol mir die DVD, da werde ich nur am Anfang mit dem Verbrecherfilmchen gegängelt.


Das Leben ist wie ein Brot. Irgendwann wird es hart.
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herwighenseler
herwighenseler10.10.09 12:03
"SSDs sollen zudem laut einigen Experten, die das schon ausprobiert
haben, noch bessere klangliche Performance ermöglichen, als rotierende Festplatten."

Erneut lassen die HiFi-Esoteriker die Gelegenheit nicht aus, sich zum Affen zu machen

Herwig
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sonorman
sonorman10.10.09 12:51
herwighenseler

Ich würde nicht pauschal alles für quatsch erklären, was ich nicht vollständig verstehe (außer vielleicht bei Religion ). Vor allem dann nicht, wenn man sich nicht selbst die Mühe gemacht hat, um es auszuprobieren!

In der Vergangenheit wurde schon zu oft von selbsternannten Digitalexeperten erklärt da könne es keine Unterschiede geben. Mittlerweile sind diese Typen in vielerlei Hinsicht widerlegt. Und zwar empirisch. Solche Dinge wie Jitter (nur als ein Beispiel) wurden dereinst von Leuten, die es angeblich besser wussten, als Esoterik-Quatsch abgetan, weil es seinerzeit noch nicht messbar war. Heute ist das Phänomen leicht nachzuweisen und gilt anerkanntermaßen als ein ganz wesentlicher Aspekt für Klangverschlechterungen.

Beim Vergleich Festplatte vs. SSD sind mögliche Unterschiede wahrscheinlich nicht einfach auf Jitter zu reduzieren, aber es ist bislang nicht widerlegt, dass nicht andere Faktoren eine Rolle spielen können. Beispielsweise die Stromversorgung, die bei SSDs besser und "gleichmäßiger" zu bewerkstelligen ist.

Ein Faktor bleibt natürlich auf Ewig unlösbar: Der Faktor Mensch.
Manche Leute können oder wollen die letzten vielleicht 5% Klangunterschied gar nicht wahrnehmen, also leugnen sie einfach, dass es sie gibt, oder erklären sie schlicht für irrelevant. Und wenn jemand von etwas spricht, dass in den Augen solcher Menschen irrelevant ist, dann sind die anderen halt Spinner. So einfach ist das.
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cheers10.10.09 13:32
Klar gibt's Klangunterschiede.
Als ich vor etlichen Jahren 'ne Anlage kaufen wollte, habe ich im Geschäft zwei Verstärker ausprobiert - einen von AR und den anderen von Accuphase. Letzterer klang hörbar besser, aber der Unterschied war mir keine 4200,- DM wert ... Aber da gibt's ganz andere "Typen" (positiv gemeint) auch in meinem Freundeskreis, die 'ne Anlage für eine hohe fünfstellige Summe zuhause stehen haben. Da wird alleine für die Verkabelung soviel ausgegeben, davon würde ich mir eine 5D MarkII holen...

Das Dumme für Leugner dieser Klangreserven, die erst mit Geräten für horrende Summen aus Tonträgern herausgeholt wird ist, dass wenn sie mal vor so einer Anlage stehen, sie eines besseren belehrt werden. Wer's dann nicht zugibt, ist der wahre Affe *sick*
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ts
ts10.10.09 14:41
Ich glaube, dass sich HD- (ein Plus gehört dort für Konsumenten eindeutig nicht hin) durchsetzen wird. Spätestens wenn das Programm nur noch per HD- zu empfangen ist, wird auch der Letzte sich neue Hardware kaufen. BD setzt sich auch langsam durch, obwohl alles andere als Verbraucherfreundlich.

Mit dieser Erwartung wünsche ich mir sehr dringend ein paar Programme von Slysoft für Mac OS X!
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herwighenseler
herwighenseler10.10.09 15:16
Vermutlich haben meine Digitalbilder von einer SSD auch bessere Farben als wenn sie auf einem ordinären billigen magnetischen Laufwerk gespeichert werden.

Was solls, die Leute die behaupten, eine Schallplatte klänge besser als eine CD sterben ja auch nicht aus. So wie die Wünschelrutengänger und Pendler. Überzeugt von sich sind sie alle. Beim Doppelblindtesten fallen sie aber auch alle durch und lernen nicht draus. Da redet man gegen eine Wand.

Herwig
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sonorman
sonorman10.10.09 15:59
herwighenseler
Vermutlich haben meine Digitalbilder von einer SSD auch bessere Farben als wenn sie auf einem ordinären billigen magnetischen Laufwerk gespeichert werden.
Sorry, aber genau solche Kommentare zeigen, dass Du einfach nur voreingenommen, aber nicht informiert bist, sonst würdest Du diesen technisch unsinnigen Äpfel/Birnen-Vergleich nicht machen.

ts
Du verwechselst jetzt aber nicht HD(TV), also das Wiedergabeformat, mit HD+, dem Verschlüsselungssystem, oder?
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ts
ts10.10.09 16:15
sonorman
Wenn die Privaten nur HDTV zusammen mit HD- anbieten, dann wird sich letzteres meiner Meinung nach irgendwann durchsetzen…
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sonorman
sonorman10.10.09 16:20
ts

Yep, das ist zu befürchten.
Aber hoffentlich fallen sie damit auf die Nase.
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howy
howy10.10.09 17:39
Der HD+ Artikel war genail. Ganz meine MeinunG!
.:infect rules:.
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howy
howy10.10.09 17:48
ts

Nein, wird es sich nicht. Weil 90% der Normalos nen HDTV LCD haben, aber Analogkabel gucken.

Der Aufwand für HD+ ist zu hoch.
.:infect rules:.
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gooseman10.10.09 18:21
Vielen Dank für eine sehr interessante macrewind, der einzige Nachteil dieser Ausgabe, was lese ich jetzt am Sonntag???

Der HD- und der NAS Artikel haben mir sehr gut gefallen.
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ts
ts10.10.09 18:54
howy
Ich denke, dass der analoge Signal bei Kabelfernsehen irgendwann abgestellt wird. Wenn ich vorsichtig schätze, dann komme ich auf maximal 10 Jahre und dann heißt es wahrscheinlich digitales Signal mit Verschlüsselung oder gar kein Bild mehr.
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Krypton10.10.09 19:59
Erneut lassen die HiFi-Esoteriker die Gelegenheit nicht aus, sich zum Affen zu machen

Herwig

Sehe ich nicht so. Die Art, wie die digital gespeicherten und mit Prüfsummen verifizierten Daten gespeichert werden, hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Klangqualität. Ebenso wie die in der digitalen Signalverarbeitung verwendeten Kabel.
Seit die Netzwerkverkabelung im ganzen Haus auf vierfach geschirmte Leitungen mit Silberlitze umgestellt wurde, klingen auch die digital erworbenen iTunes AACs viel wertiger. Und das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass die Installation inklusive dem Feng-Shui geschulten Elektriker einen mittleren vierstelligen Betrag verschlungen hat.

Sonormann hat mit dem Jitter (der zwar mit der Speicherung nix zu tun hat – aber egal) ein plastisches Beispiel aufgezeigt, dass auch in der Digitalen Welt noch Klangverbesserungen erzielbar sind. Alleine durch die Rotation der Festplatten (welche bei Schallplatten noch zum Klang beigetragen hat – alles so schön rund hier) werden Störungen und Verwirbelungen im Sub-Bit-Bereich verursacht, die man an einer guten Anlage durchaus hören kann. Ein einfacher File-Vergleich der von SSD und HDD ausgelesenen Daten (via DIFF Beispielsweise) zeigt die Unterschiede klar auf! Mit Esoterik hat das nichts zu tun.

Den Unterschied hört man mit gerichteten Lautsprecher-/Kopfhörerkabeln natürlich noch etwas detaillierter heraus, aber auch das ungeübte Ohr sollte den unterschiedlichen Klang der Wiedergabe von SSD/HDD benennen können.

Noch was anderes zur MacRewind. Ich finde die neue Verlinkung (auf MR anstatt zum PDF) nach wie vor schlechter. Für den regelmäßigen Leser bedeutet das mehr Klicks, mehr Wartezeit, mehr Traffic für nichts. Bei mir mindert es die Lust deutlich, den Link überhaupt anzuklicken. Ein direkter Link zum PDF und ein Link zum MR-Archiv sollte es genau so tun, zumal auf der MR-Seite ja wirklich gar nichts interessante zu sehen gibt. Die damalige Begründung, dass durch die Umstellung das „Archiv“ bekannter werden soll, ist auch reichlich Fadenscheinig, da gerade das Archiv auf der Seite am schlechtesten zu finden ist (wenn man es denn mal sucht). Der oben genannte Link wäre hier vermutlich wirkungsvoller.

Auch am Textsatz könnte noch deutlich gefeilt werden. Oft entsteht der Eindruck, dass der Kontursatz (Text fließt an der Bildkante entlang) nur benutzt wir, weil InDesign die Option anbietet. Dabei wird auf den Textfluss und die L E S B A R K E I T des T E X T E S keine Rücksicht mehr genommen. Verschlimmert wird dies durch den E R Z W U N G E N E N Blocksatz, der in den schmalen (durch Kontursatz geschmälterten) Spalten die Buchstaben fröhlich auseinanderzerrt. Mit Typografie hat das leider nichts mehr zu tun.
Ich würde also weniger Kontursatz oder beim Kontursatz breitere Spalten oder den normalen – nicht erzwungenen – Blocksatz verwenden. Alle drei Optionen lesen sich besser als das momentane Modell.
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herwighenseler
herwighenseler10.10.09 23:36
Ein einfacher File-Vergleich der von SSD und HDD ausgelesenen Daten (via DIFF Beispielsweise) zeigt die Unterschiede klar auf! Mit Esoterik hat das nichts zu tun.

Q.E.D.

Oder sollte ich die Ironie übersehen haben?

Herwig
Life is a heuristic guided depth-first search without backtracking
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molly7810.10.09 23:38
Ich lege auch wert auf guten Klang. Aber zum Klangunterschied SSD vs. HDD fällt mir eher sowas ein
Wen das Betriebsgeräusch eines NAS stört der kann es ja auch in einen anderen Raum verbannen.
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Krypton11.10.09 01:41
herwighenseler
Oder sollte ich die Ironie übersehen haben?

Ja
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Rantanplan
Rantanplan11.10.09 01:43
Alleine durch die Rotation der Festplatten werden Störungen und Verwirbelungen im Sub-Bit-Bereich verursacht, die man an einer guten Anlage durchaus hören kann.

Geil

Das Problem ist, daß für jemanden, der die technischen Zusammenhänge nicht kennt, reale und eingebildete Effekte nicht zu unterscheiden sind. Und dann kommt hinten nur noch Schwachsinn raus. An dem man aber gut verdienen kann.
Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck
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Rantanplan
Rantanplan11.10.09 01:53
Ich kann jedem Audiophilen im übrigen empfehlen, sich die Ohrwaschel amputieren zu lassen. Diese unkontrolliert gewachsenen Horchlappen sind weder gleichmäßig an beiden Seiten aufgebaut, noch sind ihre klanglichen Eigenschaften im Sub-Bit-Bereich optimiert. Deswegen weg mit diesem anachronistischen Labberzeug und investiert in im Reinhörraum handverlesene Spezialhorchmuscheln der Fa. Brumm & Bankert. Die gibt es auch in verschiedenen Farben
Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck
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Krypton11.10.09 02:45
Die gibt es auch in verschiedenen Farben

Kann man nur hoffen, dass dadurch die Klangfärbung des Audiosignals keinen Farbstich bekommt!
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sonorman
sonorman11.10.09 10:43
Ja klar, die "Experten" mal wieder! Und Röhren können nicht gut klingen, weil sie Verzerrungen produzieren. Hallelujah! Die Vernunft siegt über den Verstand!

Würden alle so "gut informiert" sein, wie gewisse Kommentarschreiber, dann würden wir heute noch mit lausig klingenden CD-Playern wie aus der Frühzeit der Technologie Musik hören (wenn überhaupt). Okay, wäre in dem Fall auch nicht weiter schlimm, weil ja keiner merken würde, was für einen Müll er da für perfekt hält.
Wer jeden Tag ernährungswissenschaftlich perfekt zusammengemixten Proteinschleim frisst, hält das wahrscheinlich auch für perfekte Ernährung.
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smokeonit
smokeonit11.10.09 12:02
analog Kabel-TV wird definitv in den nächsten Jahren abgeschaltet!

Ich hoffe offenes HDTV setzt sich durch! HD+ Verschlüsselung ist Quatsch... es reicht doch die Sky/Kabel-D/BW Verschlusselung für Pay-TV, wenn man noch Free-TV HD-Kanäle Verschlüsseln will, dann werden viele nur noch 1.&2. Reihe schauen, in HD...!

Und by the way, 720p 50fps, das ist sehr gut! Bloss nicht 1080i...!



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Waldi
Waldi11.10.09 14:00
sonorman
Hast du schon vom magnetisch aufbereiteten so genannten Grander-Wasser gehört?
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sonorman
sonorman11.10.09 14:43
Waldi

Ich hab schon mal von Leuten gehört, die an eine übernatürliche Macht namens "Gott" glauben sollen. Und ich habe mal von einem gehört, der soll mal ein Buch gelesen haben. Aber das glaube ich nicht.

Der Punkt ist, dass einige selbsternannte Fachleute hier einen nicht vollständig erforschten Teilbereich der Technik aus purer Überheblichkeit mit Esoterik gleichsetzen, ohne sich jemals ernsthaft mit diesem Bereich der Technik auseinandergesetzt zu haben.
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Krypton11.10.09 15:03
sonorman

Mein Post war nicht als persönlicher Angriff oder ähnliches gedacht und ich möchte auch nicht die Ohren ode das Gehör von anderen Menschen in Zweifel stellen.

Ich mag selbst Musik und freue mich, wenn ich an Musik in besserer Qualität komme (Stichwort 24/96, Surround…) oder die vorhandene Musik in besserer Qualität abspielen kann. Sei dies durch ein neues Gerät (Audio-Interface, Verstärker, Lautsprecher…). Auch ich höre (wenn auch nicht mehr im oberen Frequenzbereich) noch deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Geräten und setze mich gern mal eine halbe Stunde in den abgedunkelten Raum auf einen weichen Sessel an die optimale Abhörposition und freue mich wie ein Kind, wenn ich auf der akustisch abgebildeten Bühne die Musiker mit ihren virtuos gespielten Instrumenten vor mir „sehe“.

Trotzdem gibt es einige Meldungen aus der „Hifi-Voodoo-Box“ welche einfach auf keine Kuhhaut mehr passen, da sie physikalisch einfach Mumpitz sind. Dazu gehören mit Kupfergeflecht abgeschirmte optische Lichtleiter ebenso wie der CD-Entmagnetisierer oder as anmalen der CD am Außenrand mit schwarzem oder grünem Edding. Auch „gerichtete“ oder „eingebrannte“ Kabel darf man gern in diese Kiste werfen, von vergoldeten Steckdosenleisten ganz zu schweigen.

Natürlich kann ein Wechsel von einer HDD zu einer SSD im Gerät selbst eine Positive Wirkung haben. Beim Vergleich von iPod Classic vs iPod Touch beispielsweise, kann die Vibration der Festplatte nicht mehr über das Kopfhörerkabel an die Ohren übertragen werden und so eine (wenn auch kaum Hörbare) Verbesserung der Wiedergabe erzielt werden. Auch kann theoretisch in Stationären Playern durch Austausch einer HDD durch eine SSD eine klangliche Veränderung erfolgen, wenn die motorbetriebene HDD vorher Störungen im Analogschaltkreis des Players verursacht hat (was bei Elektromotoren ja keine Seltenheit ist) oder das Laufgeräusch der HDD vorher zu hören war.

Durch die Veröffentlichung des Satzes „SSDs sollen zudem laut einigen Experten, die das schon ausprobiert
haben, noch bessere klangliche Performance ermöglichen, als rotierende Festplatten.“ hast Du (aus der Sicht des Lesers) mit dieser Meinung sympathisiert. Aus Sicht der „Experten“ hier ist das aber (bis auf die oben angegebenen Ausnahmen) totaler Mumpitz.

Seit den ersten Playern, welche Musik von einer HDD oder einem anderen digitalen Speichermedium ungleich der CD/DVD abspielt, werden die Musikdaten vor dem Abspielen in einen Zwischenspeicher (RAM) kopiert und von dort (über die CPU oder den DSP) dem AD-Wandler zugeführt. Beim HDD-Player ist die Kette also in etwa so:

HDD > RAM > DSP > AD-Wandler > Verstärker > Boxen

Bei der SSD sieht’s so aus:

SSD > RAM > DSP > AD-Wandler > Verstärker > Boxen

Wenn in dieser Kette also ein klanglicher Unterschied auftreten oder möglich sein sollte, dann müsste dies entweder schon durch das speichern auf SSD oder das Kopieren der Daten in den RAM zurückzuführen sein.

Beides sind aber rein Digitale Prozesse, die ohne Timing-Unterschiede oder Unterschiede in der „Bit-Qualität“ ablaufen. Im Gegensatz zur CD sind hier Protokolle und Mechanismen am Werk, die eine Fehlerabsicherung und gegebenenfalls Korrekur (nicht mit der Fehlerkorrektur der CD vergleichbar) der Daten vornehmen. Es landen also in beiden Fällen die exakt selben Daten im RAM.

Wenn hier ein klanglicher Unterschied von der Art des speicerns auftreten würde, dann würden auf dem Weg von der SSD zur HDD ja Daten/Bits verändert und das dürfte in den meisten Fällen Schlecht klingen. Hört sich deine Musik auf dem Rechner besser an, wenn sie von SSD kommt anstatt von HDD? Sehen Deine Bilder besser aus, wenn Du sie direkt von CF-Karte öffnest als später von HDD?

Was passiert mit übers Netz übertragener Musik, die von der HDD des Studio über die billige Telefonleitung der Telekom auf die HDD von Apple übertragen wird, dort, über zig Router auf den Webserver gestellt wird, der die Daten erst im RAM hält und später auf HDD sichert, dann durch andere Router und Switches über Unterseekabel in ein anderes Land sendet, dort wieder über Router und Switches zum Netz-Provider, von Dort über zusammengestückelte und schlecht reparierte Kupferleitungen zum DSL-Router des Kunden schickt und dieser die Daten dann auf eine HDD oder SDD speichert?

Denkst Du, dass sich die Ausgangsdatei vom Tonstudio auch nur um ein einziges Bit (ein Timing gibt es hier noch nicht) von der Datei auf dem Datenträger des Konsumenten unterscheidet?

Wenn ja, mach doch selbst einen Test und schicke ein kurzes Stück unkomprimierter Musik mit Hilfe ein paar Bekannter im Ausland ein paar mal um die Welt und mach zum Schluss (wenn Du die Datei wieder hast) einen DIFF-Vergleich der beiden Dateien. Wenn sich dann auch nur ein Bit unterscheidet kannst Du Dich gerne zwecks Abhörvergleich der beiden Dateien bei mir melden.

Nicht falsch verstehen. Ich mag Musik vermutlich genauso wie Du und ich bin sehr Dankbar für den Interessanten Mix in der MacRewind, der mit Technik, Musik, Foto meine Interessen gut abdeckt. Aber eine bessere „Performance“ der Musik wirst Du durch den Tausch einer HDD durch eine SDD nicht bekommen.
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sonorman
sonorman11.10.09 15:18
Krypton

Nur um das noch mal klarzustellen: Ich habe nie behauptet, dass Musik von SSD besser klingt, als von Festplatte. Ich sage nur, dass es einige durchaus angesehene Fachleute in der Audiobranche gibt, die schon entsprechende Vergleiche durchgeführt haben und dabei zu diesem Schluss gekommen sind. Ob das stimmt und welche technischen Ursachen das haben mag, wenn es stimmt, ist mir unbekannt. Ich schließe jedoch die Möglichkeit nicht aus, dass die besagten Leute Recht haben und nicht nur unter Einbildung leiden.

Und zwar nicht, weil ich ein leichtgläubiger Esoterik-Futzi bin, sondern weil schon in der Vergangenheit mehrfach durch aufmerksames Hinhören mit anschließend gezielter Ursachenforschung Phänomene aufgedeckt wurden, die eindeutig Auswirkungen auf den Klang haben und die sich heute problemlos nachweisen lassen. Großspurige Skeptiker, die ebenso argumentiert haben, wie gewisse Leute hier, wurden damit schon mehrfach widerlegt. – Was diese Leute natürlich nicht davon abhält, sich weiter im Brustton über andere Lustig zu machen.
Denkst Du, dass sich die Ausgangsdatei vom Tonstudio auch nur um ein einziges Bit (ein Timing gibt es hier noch nicht) von der Datei auf dem Datenträger des Konsumenten unterscheidet?

Genau das ist ein Punkt, den viele "Techniker" falsch interpretieren und dabei Dinge iaußer acht lassen, die bei der Audiowiedergabe eine Rolle spielen. Selbst wenn jedes einzelne Bit am Ziel identisch mit der Quelle ist, heißt das noch lange nicht, dass die Daten gleichwertig weiterverarbeitet werden können, weil der Takt an diesem Punkt eine wesentliche Rolle spielt. Ja, ich weiß dass das nicht direkt etwas mit der Datenspeicherung auf HDD oder SSD zu tun hat, aber es ist eben einer der großen Punkte, die bei Deinem Argument, auf das ich mich beziehe außer acht gelassen wird. Ein einfacher FiFo-Buffer reicht da nicht. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob der Computer (als angenommene Audioquelle) als Taktgeber fungiert, an den sich der DAC anpassen muss, oder ob der Takt erst kurz vor dem DAC erzeugt wird. Völlig egal, ob jedes Bit stimmt.
Genau aus dem Grund hat sich ein findiger Experte des bis dato völlig vernachlässigten asynchronen Übertragungsmodus des USB-Protokolls angenommen und damit eine Möglichkeit geschaffen, die Audiowiedergabe via Mac oder PC auf relativ einfache Weise deutlich zu verbessern. Und das obwohl immer wieder Leute behaupten, dass es keine Rolle spielen könne, weil doch USB nunmal digital ist und es somit keine Unterschiede geben könnte, solange die Datenintegrität gewährleistet ist.
Trotzdem gibt es einige Meldungen aus der „Hifi-Voodoo-Box“ welche einfach auf keine Kuhhaut mehr passen, da sie physikalisch einfach Mumpitz sind.
Dem widerspreche ich nicht. Aber man kann nicht alles über einen Kamm scheren und sofort von Voodoo sprechen, wenn man etwas nicht versteht oder es einfach für unwahrscheinlich hält.
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lajos11.10.09 15:44
Sehr guter letzter Artikel zum HD+ Fernsehen und ich denke auch, dass sie damit auf die Nase fallen. Die Breite Masse wird da nicht mitziehen und ich auch nicht! Wär ja auch noch schöner für die ganzen Talkshows der privaten jetzt auch noch bezahlen zu dürfen...
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Krypton12.10.09 01:54
sonorman
Na erstmal muss ich mich berichtigen, da ich oben in meiner angegebenen „Signalkette“ einen AD-Konverter anstatt eines DA-Konverters eingebaut habe. So wird’s wohl nicht funktionieren.
Genau das ist ein Punkt, den viele "Techniker" falsch interpretieren und dabei Dinge iaußer acht lassen, die bei der Audiowiedergabe eine Rolle spielen. Selbst wenn jedes einzelne Bit am Ziel identisch mit der Quelle ist, heißt das noch lange nicht, dass die Daten gleichwertig weiterverarbeitet werden können, weil der Takt an diesem Punkt eine wesentliche Rolle spielt.

Scheinbar schlittern wir ganz knapp aneinander vorbei. Richtig ist natürlich, dass es gravierende Qualitätsunterschiede an den stellen gibt, an denen die Konvertierung von Analog nach Digital oder umgekehrt vorgenommen wird. Auch bei der digitalen Signalverarbeitung/Veränderung gibt es Methoden und Algorithmen, die sich um Welten unterscheiden.

Im von mir angegebenen Beispiel weiter oben, findet dieser kritische Part jedoch zwischen RAM und DAC statt. Hier kommt auch erst das von Dir angemerkte Timing ins Spiel. An der Schnittstelle SSD/HDD zu RAM findet keine Konvertierung statt, und hier kommt auch kein Timing ins Spiel. Deshalb kann hier auch kein klanglicher Unterschied auftreten.

Beispiel iPod. Bei den HDD-Betriebenen iPods war es so, dass beim abspielen die Musik in einen Speicher geladen wurde und anschließend vom Speicher aus abgespielt wurde. Der RAM war also immmer dazwischengeschaltet, und hier liegen die Daten einfach so rum (wie faule Melonen). Wie lange sie hier liegen, wie schnell sie eingelesen werden oder in welchem Takt diese eingelesen werden, spielt überhaupt keine Rolle (solange die benötigte Geschwindigkeit/Datenrate nur irgendwie erreicht wird). Es ist deshalb egal, ob die Daten von Festplatte, SSD, Morsezeichen, Livestream oder vom Paralleluniversum kommen. Sie müssen nur rechtzeitig und in ausreichender Menge da sein.

Mit den genannten USB-Audio-Problemen hat das nichts zu tun. Auch über USB lassen sich Audio-Daten ohne Qualitätsverlust übertragen. Die von Dir genannten Unterschiede betreffen eher das mangelhafte Timing des DA-Konverters, der sich in diesem Fall unglücklich an den grottigen USB-Takt gehängt hat.

Die Problemstelle ist also mal wieder am DA oder AD Konverter.

Eigentlich muss man sich wundern, dass die „Erfinder“ der HIFI-Elektronik seit Jahren so einen unglaublichen Dreck auf den Markt werfen und nicht in der Lage sind, aus ihren Fehlern zu lernen. Schade eigentlich.
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herwighenseler
herwighenseler12.10.09 09:27
Ich danke Krypton für seine technische Beschreibung. Genau so sieht meine Vorstellungswelt aus, und so hätte ich es auch geschrieben, wenn Du mir nicht zuvorgekommen wärst.

In der Tat steht und fällt alles mit dem Timing. Wenn das Timing keine Rolle spielt, ist die Datenquelle völlig irrelevant.


Das Fazit ist das gleiche: Es kann keinen Unterschied zwischen SSD und HD geben was die Tonqualität angeht. Aber das sage ich ja schon von Anfang an. Und trotzdem wird es in HiFi-Magazinen wieder Tests geben, die dort einen Unterschied raushören werden. Vielleicht war ja schon perpendicular Recording schlecht für den Musikgenuss

Herwig
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