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Logitech stellt kabellose Technologie BOLT vor (nur B2B) – und sorgt für Probleme mit Unifying-Geräten

Vor einigen Tagen stellte der Zubehör-Hersteller Logitech einen neuen USB-Funkdongle und eine Technologie namens logi bolt vor. Damit sollen bereits bestehende Unifying-Geräte schneller und sicherer werden. Logitech schreibt auf seiner Webseite:

"Logi Bolt ist ein hochmodernes Protokoll für kabellose Verbindungen, speziell entwickelt für die steigenden Sicherheitsanforderungen in Unternehmen. Es verbindet kabellose Bluetooth® Low Energy Technologie Sicherheitsmodus 1, Sicherheitsstufe 4 – auch bekannt als U.S. Federal Information Processing Standards (FIPS) […] ist ein Kryptografie-Standard, der von der kanadischen Regierung und der Europäischen Union anerkannt wird. -Modus – mit zusätzlichen Logitech Sicherheitsfunktionen, um Schwachstellen im Pairing von Geräten mit einem Logi Bolt USB-Empfänger zu reduzieren."

In seiner Pressemeldung führt der Hersteller folgende Punkte auf:

  • Sicherheit: Logit Bolt bietet eine sichere kabellose Verbindung für kabellose Peripheriegeräte wie Logitech-Mäuse und -Tastaturen mit Bluetooth® Low Energy Security Mode 1, Level 4, wenn sie mit einem Logi Bolt-USB-Empfänger gekoppelt sind, auch bekannt als Secure Connections Only Mode.
  • Stabile Verbindung: Die Logi Bolt USB-Empfänger bieten eine starke, zuverlässige Verbindung bis zu zehn Metern, selbst in überlasteten Funkumgebungen, mit einer bis zu achtmal geringeren durchschnittlichen Latenzzeit als andere häufig eingesetzte Funkprotokolle in überlasteten Unternehmensumgebungen.
  • Plattformübergreifende Kompatibilität: Logi Bolt-Geräte sind universeller kompatibel als die meisten führenden Peripheriegeräte-Marken. Sie funktionieren mit nahezu jedem Betriebssystem und jeder Plattform, u.a. Windows®, macOS®, iOS®, iPadOS®, Linux®, Chrome OS™ und Android™. Benutzer können die Verbindung über Logi Bolt USB-Empfänger herstellen, wenn Sicherheit und Signalstärke von größter Bedeutung sind.


Um die Technik nutzen zu können, ist ein neuer USB-Dongle erforderlich, der zunächst nur über das Logitech B2B Partnernetzwerk vertrieben werden soll. Logi Bolt ist auch nur mit bestimmten "Logitech for Business"-Produkten verfügbar:

Master Series for Business:
  • MX Keys Combo for Business
  • MX Keys for Business
  • MX Master 3 for Business
  • MX Anywhere 3 for Business
Ergo Series for Business:
  • ERGO K860 Split Keyboard for Business
  • M575 Wireless Trackball Mouse for Business

Konkret: Wer beispielsweise eine MX Master 3 for Mac nutzt, kann mit dem neuen Dongle nichts anfangen. Der für bolt erforderliche neue USB-Dongle steht auf der Logi-Webseite mit 12,99 Euro zum Verkauf, allerdings mit dem Hinweis "demnächst verfügbar". Ob und wann Bolt auch für Endverbrauchergeräte kommen wird, konnte mir die Logi-Pressestelle auf Rückfrage nicht beantworten.


Update von Logitech Options sorgt für Probleme
Etwas unglücklich verläuft derzeit die Kommunikation für Besitzer derzeit nicht geeigneter Logi-Geräte. So nutze ich eine Logi MX Master 3 for Mac und die dazugehörige Options-Software. Vor ein paar Tagen wurde in macOS ein Update für Options angezeigt, so wie es schon häufiger der Fall war. Bislang gingen diese Updates praktisch immer ohne sichtbare funktionale Änderungen einher und so spielte ich auch dieses Update für die üblichen „Bugfixes“ ein.

Was vorab leider nicht erwähnt wurde, ist der Umstand, dass damit eine neue App namens Logi Bolt installiert wird – die immerhin satte 163 MB groß ist. Nur ein kurzes Aufhüpfen des Bolt-Icons im Dock während der Update-Installation machte stutzig. Obwohl keines meiner Logi-Produkte mit Bolt kompatibel ist, wurde die App in den Programme-Ordner installiert.

Schlimmer noch: Schon kurz nach Abschluss der Installation machten sich gewisse Probleme in der Maussteuerung bemerkbar. So sind bei meiner MX Master 3 einige Tasten mit Tastaturbefehlen belegt, etwa zum ausblenden von Fenstern (cmd-H) und andere. Diese Befehle werden seit dem Update sporadisch nicht mehr korrekt, bzw. zeitlich sehr stark verzögert ausgeführt.

Die neu installierte Bolt-App ist dabei ohne den neuen Dongle erst mal gar nicht zu gebrauchen. Sie dient offenbar auch nur zur Verbindungsaufnahme mit dem neuen Adapter. Verwirrender Weise wird der bislang genutzte Unifying-Adapter in der Bolt-App erkannt, aber als "noch nicht unterstützt" angezeigt.


Die Einführung einer sichereren und schnelleren Verbindung ist natürlich begrüßenswert. Die Art der Produkteinführung (nur B2B) und die schlechte Information der Nutzer, denen ein Update der Options-App angeboten und damit die Bolt-App untergeschoben wird, ist hingegen sehr unglücklich gelaufen. Von den beschriebenen Funktionsproblemen ganz zu schweigen. Da bleibt zu hoffen, dass Logi baldmöglichst für einen Bugfix und für eine transparentere Information bei den Updates seiner Software sorgt.

Eine neue Version von Logi Options mit überarbeiteter Oberfläche ist derzeit in der Entwicklung. Wer mag, kann sich als Betatester registrieren. Ob damit die beschriebenen Bugs behoben werden (oder andere Beta-Versions-Fehler hinzukommen), habe ich noch nicht ausprobiert. Ich sehe mich nicht als Betatester.

Kommentare

Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex11.09.21 08:20
Bin ich der Einzige, der den Dongle sympathisch findet?

+5
wormstar
wormstar11.09.21 08:27
…und immer noch nicht als USB-C Dongle erhältlich…
+5
DerTao
DerTao11.09.21 08:38
Ich habe mit meiner MX Master 2 seit ca einem Monaten Probleme, wenn ich sie über BT verwende. Über den Dongle passt alles, aber bei BT wird die Maus nicht richtig erkannt. Ich bin damals vom M1 Air in der Basisausstattung auf ein Air mit 16GB umgestiegen. Beim alten gehts beim neuen nicht… sehr eigenartig. Auf jeden Fall danke für die Warnung vor dem Update!
+1
marcel15111.09.21 08:45
Gammarus_Pulex

Der alte Unifying Adapter sieht genauso aus…
+1
jeti
jeti11.09.21 09:18
Logitech sollte wieder die Produktion
der Harmony-Fernbedienungen aufnehmen
und die dazugehörige Software zugänglicher gestalten.
Vor allem als native Mac-Software anbieten.

Alles was sonst am Markt an Universalfernbedienungen
angeboten wird ist eine Katastrophe. Sollte jemand eine
gute Alternative kennen wäre ich für jeden Hinweis dankbar.
+5
Kuziflu
Kuziflu11.09.21 10:34
Gammarus_Pulex

Die großen Augen machen in sympathisch, aber was verbirgt sich hinter dem kleinen schelmischen Lächeln?!? Ich Trau ihm nicht. Der will sicher meine Daten klauen.
+5
antipod
antipod11.09.21 10:42
Logitech hat offenbar grosse Schwierigkeiten bei der Weiterentwicklung ihrer Software- vor allem auf Macs mit AppleSilicon.
Ich warte seit über eine halben Jahr auf die zugehörige Software zu meiner Webcam, damit ich alle Funktionen (Fokus, Ausschnitt, Farbeinstellungen etc.) nutzen kann. Es ist einfach nur traurig, was dieser Hersteller hier liefert.
+2
Dicone
Dicone11.09.21 10:43
Logitech und Treiber. Hab da schon ein paar negative Erfahrungen machen müssen…

Bin immer noch genervt, dass die wirklich nicht Preiswerte MX Master 3 mit dem mittleren Scrollrad durch Tabs in Safari scrollen kann wie jede andere Maus auch
+3
maybeapreacher
maybeapreacher11.09.21 11:52
Ich war eigentlich immer sehr großer Logitech Fan. Aber ja, was die Treiber und die Funktionssoftware angeht, hat die Qualität seit den 90ern doch stark nachgelassen...
Und immer wenn man dachte "sie haben es verstanden, Probleme behoben etc hauen die wieder ins Fettnäpfchen.

Mit der Trennung von Gaming und "Normalos" haben die sich auch keinen Gefallen getan - jetzt noch die Trennung von "Normalos" und "Business". Irgendwie zerlegt sich die Firma selbst.
+4
Dicone
Dicone11.09.21 12:36
maybeapreacher

Ich hab auch so einen Eindruck, super Hardware, gutes Design. Treiber, Support und Website etwas unterirdisch. Und das getrenne, Mac, Gamer, Business. Alles Marketing der untersten Schublade in meinen Augen.
+2
Der Mike
Der Mike11.09.21 13:11
Dicone
Ja, da bin ich sogar mit Dell- und vor allem Microsoft-Eingabegeräten weit zufriedenener, was die Software angeht. (Nutze sogar die Xbox-Controller am Mac und sogar am iPad, dort meist via Steam Link.)

Immerhin habe ich noch eine Logitech M185 behalten. Sozusagen als Backup im Schrank - meist für Geräte, die hier eh headless laufen, oder mal zu Ersteinrichtung -, da ist allerdings auch keine Logitech-Software notwendig, zwei Tasten, Scrollrad, 08/15-USB-Dongle: fäddsch.
0
chevron
chevron11.09.21 14:01
Könnte mir bitte mal jemand erklären, was der Vorteil eines Dongles gegenüber Bluetooth ist? Hat das eine bessere Performance? Praktisch jedes halbwegs moderne Gerät hat Bluetooth, daher verstehe ich das mit dem USB Dongle nicht 🧐
+2
Der Mike
Der Mike11.09.21 14:08
chevron
Ich kenne das auch eher nur aus der BIOS/Windows-PC-Welt. Denn dort hatte man oft erst Zugriff auf Bluetooth-Geräte à la Maus und sogar Tastatur, wenn das Betriebssystem komplett gestartet war.

Wohl deshalb dieser Anachronismus aus den sehr frühen 2000ern.

Keine Ahnung, ob das heute samt EFI auf x64-PCs samt noch immer recht viel Legacy anders ist. Sonst kann ich mir das Dongle-Gedöns 2021 nicht erklären.

(OK, Hardcore-Gamer, aber das ist im Gesamt-PC-Markt eine recht kleine Klientel - dort jedoch ist das Kabel aus Latenzgründen wohl noch immer sehr populär.)

Meine erste Bluetooth-Maus am Mac hatte ich 2003 - und selbst damit und damals schon auch weiterhin extrem viele Headshots und Killing Sprees.
+1
sonorman
sonorman11.09.21 15:54
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Könnte mir bitte mal jemand erklären, was der Vorteil eines Dongles gegenüber Bluetooth ist? Hat das eine bessere Performance? Praktisch jedes halbwegs moderne Gerät hat Bluetooth, daher verstehe ich das mit dem USB Dongle nicht 🧐
Die neueren Logi-Mäuse wie die MX-Master haben neben dem speziellen USB-Dongle auch Bluetooth verbaut, was einen optimalen Vergleich ermöglicht. Erkenntnis: Über den Dongle sind die Latenzen spürbar geringer.
+2
Kuziflu
Kuziflu11.09.21 16:18
chevron

Nicht alle Unternehmen erlauben die Nutzung / Aktivierung von Bluetooth.
+1
Der Mike
Der Mike11.09.21 16:22
sonorman
chevron
Könnte mir bitte mal jemand erklären, was der Vorteil eines Dongles gegenüber Bluetooth ist? Hat das eine bessere Performance? Praktisch jedes halbwegs moderne Gerät hat Bluetooth, daher verstehe ich das mit dem USB Dongle nicht 🧐
Die neueren Logi-Mäuse wie die MX-Master haben neben dem speziellen USB-Dongle auch Bluetooth verbaut, was einen optimalen Vergleich ermöglicht. Erkenntnis: Über den Dongle sind die Latenzen spürbar geringer.

Konkret bei was? Wirklich spürbarer Pluspunkt bei genau was? Bezogen auf welche BT-Version?

(Bei Headshots aus dem Lauf heraus nutzt meinen Gegnern bei LAN-Sessions mit Freunden i.d.R. nicht mal ein Kabel, trotz mittlerweile fortgeschrittenen Alters meinerseits..., der Rest ist eh letztlich meist Kindergeburtstag/Mausvoodoo, bei RTS sowieso, da nutzt das - Kabel oder fast gleich "schnelles" Dongle - per se eh nüschts, außer allenfalls im Profibereich.

Wie auch so oft im Audiobereich, wo ebenfalls viel Voodoo mitspielt. Und ich selbst bin ein Vinyl-Fanboy samt entsprechendem Equipment. )
0
massi
massi11.09.21 17:01
Zumindest bei meinem Dualboot Hackintosh mit Windows nervt die Bluetooth Maus extrem, weil man jedesmal, wenn man das Betriebssystem wechselt, die BT Maus neu gepairt werden muss.
Das funktioniert mit einem Dongle problemlos und man kommt damit, wie oben schon geschrieben, auch ins BIOS.
+1
Der Mike
Der Mike11.09.21 17:20
massi
Zumindest bei meinem Dualboot Hackintosh mit Windows nervt die Bluetooth Maus extrem, weil man jedesmal, wenn man das Betriebssystem wechselt, die BT Maus neu gepairt werden muss.
Das funktioniert mit einem Dongle problemlos und man kommt damit, wie oben schon geschrieben, auch ins BIOS.

Das liegt einfach an der Hardware.

Und oft an der Unzulänglichkeit von "PCs" samt Legacy-UEFI/BIOS80er-Emu-Drumherum (aka was darunter heute so als Nicht-Mac verkauft wird.).

Deshalb 2021 halt arg oft noch immer dieser Standard-Workaround wie vor 20 Jahren: USB-PortUSB-KabelUSB-Maus. Oder eben alternativ USB-PortUSB-DongleÜberbrückung zum USB-Dongle-Partner aka Kabelersatz, welcher in der Maus integriert istMaus. Irgendwie 90er à la Laufwerksbuchstaben (OK, das ist eher 70er) oder Floppy...
+1
macuser96
macuser9611.09.21 17:51
Gammarus_Pulex
Bin ich der Einzige, der den Dongle sympathisch findet?

"Bin ich der Einzige" ... wird als Phrase eigentlich nur noch von den unsäglichen "Wer ist noch hier im September 2021"-Kommentaren auf Youtube geschlagen.
+2
ssb
ssb11.09.21 19:35
Der Mike
massi
Zumindest bei meinem Dualboot Hackintosh mit Windows nervt die Bluetooth Maus extrem, weil man jedesmal, wenn man das Betriebssystem wechselt, die BT Maus neu gepairt werden muss.
Das funktioniert mit einem Dongle problemlos und man kommt damit, wie oben schon geschrieben, auch ins BIOS.

Das liegt einfach an der Hardware.

Und oft an der Unzulänglichkeit von "PCs" samt Legacy-UEFI/BIOS80er-Emu-Drumherum (aka was darunter heute so als Nicht-Mac verkauft wird.).

Deshalb 2021 halt arg oft noch immer dieser Standard-Workaround wie vor 20 Jahren: USB-PortUSB-KabelUSB-Maus. Oder eben alternativ USB-PortUSB-DongleÜberbrückung zum USB-Dongle-Partner aka Kabelersatz, welcher in der Maus integriert istMaus. Irgendwie 90er à la Laufwerksbuchstaben (OK, das ist eher 70er) oder Floppy...
Das ist aber auch an meinem M1 mini so. Ich muss grad unsere Produkte mit Monterey Beta testen und auch da muss ich via Bluetooth jedes Mal, wenn ich in das andere macOS boote, Maus und Tastatur neu verbinden. Echt lästig - das geht nämlich nicht, wenn man keine Maus oder Tastatur verbunden hat (also erst alte Maus/Tastatur anschließen oder Apple Remote Desktop verwenden).
Mit dem Unifying-Dongle hat man dieses Problem nicht.
+2
Termi
Termi11.09.21 19:39
Diese sinnlose Software wurde auch bei mir installiert. Meine MX Keys for Mac funktioniert grundsätzlich gut. Bisher war ich dennoch nie wirklich zufrieden, da immer etwas fehlte. Die Tastatur kann sich beim Starten des Macs nicht verbinden, sodass man bei einem Notebook immer die eingebaute Tastatur nutzen muss. Und beim Mac mini??? Okay, dann halt mit dem Unifying Dongle, dachte ich. Aber der wird (bei mir) erst gar nicht erkannt. Eigentlich auch völlig sinnlos, da Bluetooth ausreichen würde. Dies macht Matias mit seinem Wireless Aluminium Keyboard vor, die in dieser Hinsicht hervorragend funktioniert. Leider kann die wiederum nicht den Akkustand am Mac anzeigen und wird noch mit microUSB statt USB-C aufgeladen, was bei mir zu Hause eher die Ausnahme ist. Warum keine Apple Tastatur? Weil ich permanent mit zwei Mac gleichzeitig arbeite. Und nein, eine Softwarelösung kommt aufgrund des per VPN verbundenen dienstlichen Macs nicht in Frage.
+1
Johnny6511.09.21 19:41
chevron
Könnte mir bitte mal jemand erklären, was der Vorteil eines Dongles gegenüber Bluetooth ist? Hat das eine bessere Performance? Praktisch jedes halbwegs moderne Gerät hat Bluetooth, daher verstehe ich das mit dem USB Dongle nicht 🧐

Mac mini 2020! An dem ich trotz des mittlerweile dritten geschirmten USB-Kabels und mehrfach in Schirmfolie eingewickelten Belkin-USB-Hubs ungefähr einmal täglich die Bluetooth-Verbindung zur Original-Apple-Maus und -Tastatur verliere. Brauche den Hub einfach, um Zusatzgeräte wie Konferenzkamera und USB-Mikrofon anzuschließen, die anderen Buchsen sind für zwei Monitore und Thunderbolt-Peripherie „dicht". Hatte extra den Hub von Belkin genommen, weil er von Apple selbst verkauft wird und ich annahm, dass der dann in puncto Schirmung etc. problemlos am Mac mini läuft. Leider nein.

Mittlerweile hängt an besagtem Hub unter anderem eine Kabelmaus, mit der ich dann nach jedem Verbindungsabbruch Bluetooth aus- und dann wieder einschalte, damit's dann wieder geht – für eine Zeit lang.

Habe an einem Zweitrechner eine Logitech MX Keys und eine Logitech M720 im Einsatz, aber am Hauptrechner sind mir die Original-Teile von Apple irgendwie doch (noch) lieber. Abgesehen vom Tippgefühl unter anderem auch, weil ich noch keine Fremdmarken-Tastatur am Mac erlebt habe, bei der wirklich alle Funktionstasten, Mission-Control-Tastenkürzel etc. uneingeschränkt funktioniert hätten (habe in dieser Hinsicht Logitech, Matias und Kanex hinter mir). Aber wenn es für die Original-Apple-Peripherie einen Dongle statt dem im Mac mini eingebauten störungsanfälligen Bluetooth-Modul gäbe, wäre ich sofort dabei.

BTW – soweit ich es verfolgt habe, hilft ein externer Bluetooth-Dongle im beschriebenen Fall nur mit viel Gefrickel weiter, oder hat da jemand bessere Erfahrungen gemacht?
0
sonorman
sonorman12.09.21 10:39
Der Mike
Konkret bei was? Wirklich spürbarer Pluspunkt bei genau was? Bezogen auf welche BT-Version?
Verbunden ist die MX Master bei mir mit dem Bluetooth des iMac Pro – und mit dem Unifying-Dongle. Per Schalter an der Unterseite der Maus kann zwischen BT und Dongle-Verbindung geswitcht werden.

Mit Bluetooth erscheint der Mauszeiger bei schnellen Bewegungen (ich rede hier nicht von Gaming) manchmal etwas ruckelig. Wird die Maus eine Weile nicht bewegt, dauert es bei BT-Verbindung einen spürbaren Hauch länger, bis der Zeiger sich nach Berührung der Maus wieder bewegt. Manchmal dauert es entnervende Sekunden!

Über die Jahre habe ich immer wieder BT-Mäuse an diversen Macs getestet und verworfen. Der Logi-Dongle ist zuverlässiger und der Zeiger „flutscht“ damit besser.

Die neue Bolt-Technik scheint ja auch auf Bluetooth zu basieren. Siehe Beschreibung:
Logi
Es verbindet kabellose Bluetooth® Low Energy Technologie […] mit zusätzlichen Logitech Sicherheitsfunktionen, um Schwachstellen im Pairing von Geräten mit einem Logi Bolt USB-Empfänger zu reduzieren.

Da bleibt abzuwarten, wie gut das in der Praxis ist und ob das (abgesehen von dem Sicherheitsaspekt) einen Unterschied zur Direktverbindung mit dem BT im Mac macht.
0
nabo
nabo12.09.21 18:32
wormstar
…und immer noch nicht als USB-C Dongle erhältlich…

Da warte ich auch noch drauf.
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