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LG stellt „OLED EX“ vor – und verspricht deutlich mehr Helligkeit für Displays

OLED-Bildschirme haben sich in weiten Teilen der Unterhaltungselektronik längst als Standard etabliert. Die Technologie verspricht hervorragende Farbwiedergabe und perfekte Schwarzwerte – im Gegensatz zu LC-Displays sorgt hier keine Bildschirmbeleuchtung dafür, dass das satte Schwarz ins Gräuliche kippt. OLED geht jedoch auch mit einigen Nachteilen einher: Neben der vergleichsweise geringen Lebensdauer mancher Komponenten der Panels stellt vor allem die Helligkeit die Achillesferse der Technologie dar. Nun stellte LG Display die nächste Generation von OLED vor: „OLED EX“ soll vor allem diesen Schwachpunkt ausmerzen.


OLED EX mit erhöhter Helligkeit
Dass im Marketing gerne auf möglichst ef­fekt­ha­sche­rische Begriffe gesetzt wird, um das Interesse an neuartigen Features zu wecken, ist nicht neu – anders ist beispielsweise Apples „Super Retina XDR Display“ kaum zu erklären. OLED EX tut es dieser Tradition gleich und fusioniert die beiden Wörter „Evolution" und „eXperience", wie LG Display erklärt. Dank der „EX-Technologie“ sei es dem Unternehmen gelungen, die Gesamtbildqualität der Displays zu verbessern, indem an der Helligkeit geschraubt wurde: Im Vergleich zu herkömmlichen OLED-Panels sei diese bei OLED EX um bis zu 30 Prozent höher – zwischen 950 und 970 nits sind so möglich.

Quelle: LG Display

Erste Produkte wohl im zweiten Quartal 2022
Ferner geht OLED EX mit einigen Designanpassungen einher. Laut LG Display konnte die Rahmenstärke eines 65-Zoll großen OLED-Displays von sechs auf vier Millimeter reduziert werden. Um diese Verbesserungen zu erreichen, entwickelte das Unternehmen eine neue Deuteriumverbindung sowie einen personalisierten Algorithmus. Die neue Technologie könnte bei ersten marktreifen Produkten im zweiten Quartal 2022 Einzug halten. Apple verbaut aktuell in vielen Geräten mini-LED-Displays. Diese erreichen eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 nits, liegen also deutlich über OLED EX, müssen sich aber in puncto Schwarzwert naturgemäß bereits traditionellen OLED-Panels geschlagen geben.

Kommentare

topress30.12.21 13:39
Ein wichtiger Punkt fehlt:
50% weniger Energieverbrauch ...
+10
Steph@n
Steph@n30.12.21 14:02
Ich sehe den Vorteil nicht, wenn ein Fernseher 4 statt 6mm stark ist…
+2
Blofeld
Blofeld30.12.21 14:07
OLED ist großartig, und das klingt wie eine schöne Verbesserung (gerade in Verbindung mit den -50% Stromverbrauch) -
aber wer zum Deibel gibt solche Fotos in Auftrag, und dann frei? Zeigt doch einfach das Gerät, ohne diese Pappfiguren daneben.. sieht einfach schräg aus. Ok, das machen die meisten, aber ist es deshalb gut?
+5
CJuser30.12.21 14:14
Blofeld:
Das Display wurde von LG Display vorgestellt. LG TVs kommen von LG Electronics. Klingt nach Klugscheißerei, aber da werden Unternehmen scheinbar sehr strikt voneinander getrennt. Warte noch eine Woche, dann sieht man auch passende Serien-TVs mit dem Display.
+2
Blofeld
Blofeld30.12.21 14:28
schon klar, aber haben nicht alle TV-Hersteller diese komischen PR-Fotos? Ist auch letztlich egal, aber finde es halt merkwürdig. 1991 ist doch vorbei.
-2
Borimir30.12.21 14:44
Blofeld
schon klar, aber haben nicht alle TV-Hersteller diese komischen PR-Fotos? Ist auch letztlich egal, aber finde es halt merkwürdig. 1991 ist doch vorbei.
Naja, die Displays geben halt sehr wenig her. Ist halt ein Rahmen, mehr oder weniger dünn, mit "irgendwas" drinnen. Ist wie bei den meisten Smartphone Abbildungen einfach total langweilig. Da muss dann etwas "Ansprechendes" für Sie und Ihn mit ins Bild.
+1
Blofeld
Blofeld30.12.21 15:10
auch wieder wahr
+1
ssb
ssb30.12.21 15:42
Steph@n
Ich sehe den Vorteil nicht, wenn ein Fernseher 4 statt 6mm stark ist…
Es geht um den Rahmen um das Display und nicht um die Dicke des Displays. Wer mal einen OLED TV an die Wand gehängt hat, weiß wie dünn und augenscheinlich fragil die Displays sind.

Das größte Problem bei OLED ist meines Erachtens aber noch immer das „Einbrennen“ - genau genommen die Alterung von hellen Subpixeln. Das ist bei TV nicht so schlimm, aber wenn die Menuleiste langsam blasser wird, weil die Pixel stundenlang weiß leuchten, dann ist das ein sichtbarer Nachteil. Wenn sie das technisch in den Griff bekommen, dann Hut ab.
+4
Steph@n
Steph@n30.12.21 21:04
Oh, peinlich.
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tangoloco03.01.22 01:54
diese komischen PR-Fotos?
Seit nicht so kleinlich, die Auftraggeber und die Models Leben von den Aufträgen.

Auch ja, und die Auftraggeber zahlen wahrscheinlich viel Geld dafür und, das schlimmste, die wissen warum 😂😂😂😂😂
... sehr veraltete mentale Schaltkreise lassen Menschen überall geheimnisvolle Kräfte vermuten
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