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Kurz: iPhone SE 3 bietet mehr RAM als Vorgänger +++ Blender 3.1 sorgt für Leistungssprünge auf M1-Macs

iPhone SE 3 bietet 4 Gigabyte Arbeitsspeicher
Das iPhone SE 3 sieht dem Vorgänger zwar praktisch zum Verwechseln ähnlich, bietet jedoch einige Vorteile gegenüber dem Modell von 2020. Dazu gehören die Unterstützung des modernen Mobilfunkstandards 5G und der verbaute A15-Chip, der auch beim iPhone 13 zum Einsatz kommt. Apple thematisierte die daraus folgenden Leistungsverbesserungen schon auf dem Event am Dienstag, verschwieg jedoch ein wichtiges Detail: Die Größe des Arbeitsspeichers. Im Vergleich zum 2020er iPhone SE hält die neue Generation des Modells mehr bereit. Apple hat dem iPhone SE 3 einem Bericht zufolge 4 Gigabyte RAM spendiert. Im iPhone SE 2 setzte das Unternehmen auf 3 Gigabyte Arbeitsspeicher.


Da Apple keine offiziellen Angaben zur RAM-Ausstattung des iPhone SE 3 macht, muss eine inoffizielle Quelle als Hinweis zum Arbeitsspeicher des neuen iPhones dienen. Entwickler Moritz Sternemann ist anhand von Einträgen in Xcode 13.3 (Release Candidate) auf die RAM-Größe des iPhone SE 3 gestoßen. Apples Entwickler-Tool offenbarte schon in der Vergangenheit die Arbeitsspeichergröße diverser iPhones und iPads – beispielsweise des iPad mini 6 (ebenfalls 4 GB RAM).

Die großzügigere Arbeitsspeicher-Ausstattung des iPhone SE 3 bietet mehrere Vorteile im Vergleich zur zweiten SE-Generation von 2020. Beim Wechsel zwischen mehreren speicherintensiven Apps beispielsweise kommt es mit dem neuen SE-Modell seltener zu Neustarts besagter Anwendungen. Zudem profitieren Anwender bei aufwendigen Tasks wie der Nachbearbeitung von Fotos und Videos.


Blender unterstützt Metal-Rendering – aber nur bei bestimmten Macs
Die neue Version der 3D-Grafiksuite Blender unterstützt Metal-basiertes Rendering für Macs mit M1-Chip (und dessen Varianten M1 Pro, M1 Max und M1 Ultra) sowie Apple-Rechner mit AMD-Grafikkarten. Wer einen entsprechend ausgestatteten Mac hat, profitiert von deutlichen Leistungssprüngen. Dank des Metal-Supports und der damit verbundenen GPU-Nutzung des M1-Chips sinken die Renderzeiten deutlich. Blender zeigt auf der hauseigenen Website diesbezügliche Benchmarks – das Rendering läuft demnach auf M1-Macs etwa doppelt so schnell ab wie zuvor. Zu den weiteren Verbesserungen von Blender 3.1 zählen unter anderem Optimierungen bei der RAM-Nutzung.

Der Metal-Support von Blender setzt einen M1-Mac mit mindestens macOS 12.2 voraus. Wer einen Intel-Mac mit AMD-Grafikkarte hat, muss für die Metal-Unterstützung macOS 12.3 installieren – aktuell gibt es die macOS-Version jedoch nur als Release Candidate. In absehbarer Zeit sollte aber die finale Variante erscheinen. Nachdem die Beta von Blender 3.1 schon im Dezember erschien, können jetzt alle Nutzer die finale Variante herunterladen.

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