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Kurz: Supreme Court will Apple anhören +++ Neuer weltschnellster Supercomputer

Apple hat einen kleinen gerichtlichen Erfolg errungen. Das Unternehmen durfte US-Entwickler nach dem Urteil von 2021 nicht mehr daran hindern, in Apps auf externe Kaufmöglichkeiten zu verweisen. Um die Milliardenprovisionen dennoch zu retten, führte man stattdessen bis zu 27 Prozent Umsatzbeteiligung für derlei Transaktionen ein. Das wiederum wurde von einem Gericht als vorsätzliche Missachtung der Verfügung gewertet – Apple musste die Praxis umgehend einstellen.

Der Supreme Court gab Apples Antrag jetzt aber statt, die Verurteilung wegen Missachtung der Vorgaben zu überprüfen. Was nun von einigen Seiten so dargestellt wird, als ob der Supreme Court das generelle Verfahren noch einmal aufrolle, hat aber sehr viel geringere Auswirkungen. So geht es schlicht um die Frage, ob Apple überhaupt wegen Missachtung der gerichtlichen Anordnung sanktioniert werden durfte (hier: Übernahme der Anwaltskosten), obwohl es von gerichtlicher Seite aus zunächst kein explizites Verbot von Gebühren gegeben hatte. Bis zur Entscheidung vergehen einige Monate, denn diese fällt erst in die nächste Sitzungsperiode.


Neuer weltschnellster Supercomputer – aus China
Der weltschnellste Supercomputer steht fortan wieder in China, nachdem mehrere Jahre lang US-Rechenanlagen die Liste angeführt hatten. Das in Shenzhen installierte System namens "LineShine" erreicht im standardisierten Linpack-Test eine Rechenleistung von 2,198 Exaflops. Für die Rechenleistung sorgen 45.000 LX2-Prozessoren mit jeweils 304 Kernen bei einer Taktrate von 1,55 GHz. Der theoretische Maximalwert ("rPeak") liegt bei knapp 2,74 Exaflops.

Die Leistung hat allerdings ihren Preis, denn LineShine benötigt rund 42,2 Megawatt, während der zweitplatzierte "El Capitan" mit etwa 29,7 Megawatt auskommt – bei gemessenen 1,742 Exaflops. Interessant ist, dass der rPeak-Wert fast identisch ist (2,735 Exaflops), das aus China stammende System jedoch die Hardware besser auslasten kann. LineShine setzt weitgehend auf heimische Prozessor- und Netzwerktechnik, was durchaus bemerkenswert ist – denn verschiedene US-Exportbeschränkungen machen es unmöglich, gängige Chips zu importieren.

Kommentare

Peter Eckel01.07.26 16:04
Make China gerat again! Congratulations, President Dumb!
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
+2

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