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iPhone Ultra: Wer braucht das faltbare Apple-Smartphone und wer kann es sich sparen?

Wer hätte je gedacht, wie sehr die Welt von der Erfindung des Mobiltelefons verändert werden würde? Und erst recht vom Smartphone, dessen großer Durchbruch eindeutig dem Apple iPhone zuzuschreiben ist. Rückblickend betrachtet ist unser alltäglicher Begleiter schon ein Stück wahrgewordene Science Fiction. Ein kleiner, handlicher Kasten mit einem hochauflösenden Bildschirm, einer Rechenleistung, die die Computer der ersten NASA-Mondmission um ein Vielfaches übersteigt und mit einer Funktionsvielfalt gesegnet ist, die schier unbegrenzt ist.

Von den zweifellos auch vorhandenen negativen Entwicklungen, die davon ausgingen – vor allem im Bereich Social Media – soll hier nicht die Rede sein. Es geht erst mal nur um den reinen Nutzen und die Technik. Eine Komponente, die sich dabei im Laufe der Jahre ihren Weg gebahnt hat – wenn auch nicht so abrupt, wie andere – sind flexible Displays. Erst diese ermöglichen es, die Form von Smartphones anders zu denken. Konzeptstudien ersonnen daraus beispielsweise Geräte in Stift- oder Zylinderform, die mit einem herausrollbaren Bildschirm à la Papyrusrolle funktionieren sollten. Das ist bislang keine Realität geworden. Hingegen sind klappbare Smartphones inzwischen bei anderen Herstellern seit einigen Jahren Realität. Und nun will auch Apple ein Stück von diesem Kuchen abhaben.

Alle Bilder in diesem Artikel sind Mockup Renderings, gefunden via YouTube, ftp

Bringt Apple frischen Wind in die Foldable-Idee?
Wie mehrfach in der Vergangenheit ist Apple zwar nicht der eigentliche Erfinder bestimmter Erfolgsmodelle, könnte aber, wie ganz besonders beim iPhone geschehen, wieder dasjenige Unternehmen sein, das es „richtig“ macht. Apple lässt sich gerne mal Zeit. Bei einer bestimmten neuen Technologie zu folgen, bringt dann aber oft neue Gedanken und andere Bedienkonzepte ins Spiel. Ob das mit einem klappbaren Smartphone wieder so gut klappen könnte, wie mit dem ursprünglichen iPhone geschehen, wage ich zu bezweifeln. Denn es steht jetzt schon fest, dass das kolportierte „iPhone Ultra“ (der gängige Arbeitsname in den Medien, aber noch nicht endgültig feststehend) auf die bekannte iOS-Oberfläche setzt und bei der Hardware kaum große Neuerungen zu vergleichbaren Produkten von beispielsweise Samsung bieten wird. – Außer vielleicht Verbesserungen im Detail. So wird zum Beispiel in der Gerüchteküche gemunkelt, Apple könnte es gelungen sein, den lästigen Display-Knick bei seinem Konzept komplett zu vermeiden. Abwarten.


Wenn die Gerüchte stimmen, wird das Ultra eine Grundform im Buchstil besitzen, mit zwei rechteckigen Gehäuseteilen, die zusammengeklappt weniger Platz in der Hosentasche einnehmen, als die meisten bestehenden iPhones (man vermutet um 5,5" für das Außendisplay), aufgeklappt aber fast die Bildschirmfläche eines iPad mini erreicht. Doch wie genau die Form am Ende auch sein wird (viel Spielraum gibt es nicht), es dürfte ein mit den bekannten Kompromissen behaftetes Produkt sein. Zusammengeklappt zwar klein in der Fläche, aber relativ dick und schwer. Aufgeklappt zwar größer als ein iPhone Max, aber kleiner als jedes iPad. Und auch mechanisch muss sich erst zeigen, ob und wie gut Apple die bekannten neuralgischen Punkte wie Gelenk und Display-Knick in den Griff bekommt.


Renner oder Rohrkrepierer?
Betrachtet man die Verkaufszahlen bereits erhältlicher „foldable“ Smartphones, liegt ihr Anteil bei verschwindend geringen Stückzahlen, die nur wenige Prozent der Gesamtverkaufszahlen im (Android) Smartphone-Markt ausmachen. Die Zahlen habe ich mittels KI-Recherche ermittelt. Demnach betrug ihr globaler Marktanteil im dritten Quartal 2025 rund 2,5 %. Betrachtet man nur die Foldables untereinander, zeichnet sich jedoch ein klarer Trend ab:

  • Der Book-Style (Buch-Format, so wie vermutlich das iPhone Ultra): Hat mit 52 % im Jahr 2025 die Mehrheit. Modelle wie das Samsung Galaxy Z Fold oder das Huawei Mate Series setzen sich durch, da sie aufgrund der größeren Bildschirme besser für Produktivität geeignet sind.
  • Clamshell (Muschel-Format): Kommt auf 48 %. Geräte wie das Samsung Galaxy Z Flip oder das Motorola Razr verlieren an Boden, da Book-Style-Modelle zunehmend bevorzugt werden.

Für das Jahr 2026 prognostizieren Marktforscher (u.a. Counterpoint Research), dass der Anteil der Book-Style-Geräte auf etwa 65 % (aller Foldables) steigen wird.

Die Zahlen mögen mit anderen Recherchemethoden und Rechenweisen abweichen, jedoch dürfte der Gesamtanteil an Foldables in jedem Fall bei „verschwindend gering“ bleiben. Ob sich daran mit dem Markteintritt von Apple etwas maßgeblich ändern wird, ist eher unwahrscheinlich.


Sinn und Nutzen abwägen
Zwei Hauptpunkte stehen einem echten Massenerfolg für Foldables meiner Ansicht nach im Weg: Erstens, weil es ein Kompromissprodukt ist, das wie oben beschrieben zwar in gewissem Maße die Vorzüge kompakter Smartphones mit den großen Displays von Tablets verbindet, dabei aber weder Fisch noch Fleisch ist. Also von beidem ein bisschen, aber beides nicht optimal.

Zweitens, der Preis. Es scheint schon ausgemachte Sache zu sein, dass das iPhone Ultra neue Hochpreisrekorde für Smart-Devices aufstellen wird. Nicht zuletzt auch wegen der aktuellen allgemeinen Preiserhöhungen von Apple. Preisschilder im Bereich ausgewachsener MacBook Pro sind wahrscheinlich.

Allein diese beiden Punkte bedeuten am Ende, dass auch das iPhone Ultra im Vergleich zu herkömmlichen iPhones kaum einen substantiellen Marktanteil erreichen dürfte. Auch wenn sicherlich genug Menschen mit ausreichend Geld dafür vorhanden sind, werden sich viele davon doch die Nutzen-Frage sehr genau überlegen. Denn sinnvoll ist so ein modernes „Klapptelefon“ im Grunde nur für Anwender, die für ihre Online-Aktivitäten nahezu ausschließlich auf ein Smart-Device setzen wollen. Also solche, die sich keine unterschiedlichen Geräte für unterschiedliche Zwecke kaufen (möchten).


Bei mir herrscht Arbeitsteilung in Sachen Apple-Devices. Ein Mac Studio läuft stationär am Desktop für die tägliche Schreibarbeit. Ein MacBook Pro ist mein „Ausweich-Mac“, wenn der Studio schon Feierabend hat oder nicht in Reichweite ist. Zusätzlich nutze ich ein iPad Pro für „Spontanarbeiten“ und „Sofa-Recherche“, also wenn das MacBook weniger komfortabel für diesen Zweck wäre. Mein täglicher Begleiter ist natürlich ein iPhone, und nur auf Reisen nehme ich bevorzugt noch mein MacBook mit. Das iPad bleibt eher zuhause, weil iOS für viele meiner Workflows einfach nicht so gut geeignet wie macOS ist. Kleinigkeiten können zwischendurch immer mit dem iPhone erledigt werden.

Die Kosten für die Anschaffung all dieser Geräte übersteigen natürlich die eines iPhone Ultra, auch wenn das noch teurer als befürchtet werden sollte. Aber es kann ganz sicher nicht die Vielseitigkeit der getrennten Komponenten für unterschiedliche Aufgaben ersetzen. Nicht einmal annähernd. Allein iOS steht dem im Weg. Von daher würde ein Klapp-iPhone für mich gar nicht in Frage kommen. Ich werde – beim derzeitigen Stand der Möglichkeiten für Foldables – auf absehbare Zeit lieber zum herkömmlichen iPhone Pro in Normalgröße greifen.

… Und ich denke, sehr vielen anderen Nutzern wird es ähnlich gehen.

Am Ende bleibt abzuwarten, ob Apple mit der Entwicklung eines Foldables einen langfristigen Hit landet, oder ob es eher ein „Hobby“ wird, wie einst das Apple TV.

Kommentare

Calibrator18.07.26 08:24
Mit dem Bildschirm in der Mitte klappe ich das Gerät auf und muss es dann mit zwei Händen halten und bedienen. Klappe ich es zu, sehe ich nichts.
Mit einem weiteren Bildschirm auf einer Seite wäre es wie ein übliches Smartphone handhabbar. Was würde ich wohl häufiger nutzen? Dicker, schwerer, teurer und trotzdem noch der Kamerabuckel. Ohne schützende Hülle würde ich das wertvolle Gadget auch nicht nutzen wollen.
Bin mal gespannt, wie das Ding tatsächlich aussieht und funktioniert.
Lieber wären mir eine deutlich dünnere Watch und schlankere iPhones.
+8
System 6.0.118.07.26 08:47
Wie mehrfach in der Vergangenheit ist Apple zwar nicht der eigentliche Erfinder bestimmter Erfolgsmodelle, könnte aber, wie ganz besonders beim iPhone geschehen, wieder dasjenige Unternehmen sein, das es „richtig“ macht. Apple lässt sich gerne mal Zeit. Bei einer bestimmten neuen Technologie zu folgen, bringt dann aber oft neue Gedanken und andere Bedienkonzepte ins Spiel.

Das hat beim mp3-Player phänomenal funktioniert. Alles vor dem iPod wurde radikal disqualifiziert, alles danach hat bei weitem nicht geschafft, was der iPod erreichte. Man musste schon mit viel Selbstbewusstsein (und IMHO auch Selbsthass) ausgestattet sein, um mit einer Alternative irgendwo punkten zu wollen.

Ob das beim Falt-Phone auch klappt, halte ich für sehr schwierig. Ich sehe das ganze Konzept als ein Irrtum. Aber, wer bin ich schon, mir da ein Urteil erlauben zu dürfen?
+13
chrisha8918.07.26 08:50
Niemand „braucht“ ein faltbares iPhone, aber ich denke, für manche ist es einfach schön, eines zu besitzen.
+18
rkb0rg
rkb0rg18.07.26 09:05
Habe bei dem Gerät noch keinen Use Case für mich gefunden. Sehe da bisher weder Komfort- noch Produktivitätsgewinn. Aber das Gerät wurde ja noch nicht mal vorgestellt.

Ästhetisch würde ich bevorzugen, wenn es außen kein Display gäbe. Stelle es mir irgendwie wie ein Büchlein vor.
+5
macymesser18.07.26 09:10
Solange meine Hosentaschen nicht grösser werden und meine Sehkraft abnimmt, ist ein Klapphandy durchaus attraktiv
+6
aerdbaer
aerdbaer18.07.26 09:10
Spannend, wie manch einer schon weiß, wer ein nicht veröffentlichtes Gerät braucht oder nicht braucht.
-3
L-E18.07.26 09:19
Ich glaube, das Ding wird so grandios floppen wie die Vision Pro.

Der Gesamtmarkt ist klein, der Preis wird er- und abschreckend hoch sein.
Und das in Zeiten, wo Geld immer weniger locker sitzt.
+17
MacMann72
MacMann7218.07.26 09:23
Allein schon der prognostizierte Preis ist für mich persönlich ein KO-Kriterium. Das übersteigt mein Budget bei weitem.
Auch so bin ich wohl nicht die Zielgruppe.

Was mich aber ein bisschen wundert … wenn man aufgrund der Prognosen jetzt schon weiß, dass es eh nur ein Nischenprodukt sein wird, warum steckt man da so viel Geld in die Entwicklung? Ein - vom meiner Seite aus - sehr geliebtes iPhone mini wurde nach zwei Jahren aus dem Sortiment genommen, weil der Marktanteil zu klein war. Dabei war der doch deutlich größer, als es der prognostizierte Marktanteil des Ultra je sein wird.
Warum muss immer alles größer werden? Aber das ist nur meine Meinung.
+32
sudoRinger
sudoRinger18.07.26 09:24
Als Anwender stelle ich mir den Bankangestellten vor, der in London/Tokio/NYC in der dicht gedrängten U-Bahn steht und seine Zeit vertreibt. Wenn die Apps gut an das neue Bildschirmformat adaptiert werden, könnte das Produkt erfolgreich werden.
Mein iPhone Air hält dagegen 3 Tage durch, weil es nicht viel zu tun hat. Ich bin nicht die Zielgruppe der ÖPNV-Rumsteher.
-1
mazun
mazun18.07.26 09:40
Für mich ist das nichts aber wenn es kommt, dann bin ich sehr gespannt, ob und wie Apple diese derzeit noch zahlreichen ungelösten Details löst. Die Mockups zeigen ja im Grunde hauptsächlich wie schwierig es ist, das Gerät stimmig durchzuentwerfen. Da sind noch einige fiese Stellen wo was Rundes auf was Eckiges stößt oder die Radien einfach nicht zusammen passen.
+4
re-pahi
re-pahi18.07.26 09:46
Ich würde es für mich im Außendienst schon ganz praktisch sehen.
Aktuell muss ich zwei Geräte mitschleppen.
Vielen kann ich auf einem iPhone beim Kunden machen, aber sobald ich z.B. OneNote o.ä. nutzen will, krame ich das iPad raus.

Im Außendienst-Alltag wäre so ein Gerät schon für mich ne gute Idee.
Klick. Bumm. Fantastisch!
+5
xcomma18.07.26 10:08
aerdbaer
[..] wie manch einer schon weiß
So ist es.
Man überträgt bisherige "allgemein kolportierte Fold Erfahrungen" auf die Apple Version - und dann ist es verständlich, warum viele so denken, wie sie denken. Das soll kein Vorwurf sein. Aber lassen wir uns - wie immer - überraschen ob Apple nicht doch noch ein "one more thing"-Moment aus dem Hut zaubert an den die meisten bisher nicht gedacht haben.
sudoRinger
[..]Wenn die Apps gut an das neue Bildschirmformat adaptiert werden
Und da liegt glaube ich eine der grössten Knackpunkte.
Für mich stellt sich die Frage daher nach dem Betriebssystem. Ein reines iOS wäre zu langweilig und erlaubt iPad Apps nicht. Ein reines iPadOS kann es - bzgl. des aktuellen Stands - auch nicht sein, da die "Telefoneinheit" fehlt.
Und jeder kennt schlecht adaptierte iPhone-only Apps (spätestens wenn es einfach nur hochskaliert wird), wenn man solche Apps auf iPads aufmacht. Anders herum: es gibt iPad-only Apps, die sich folglicherweise den iPhone-only Benutzern verwehren.

Mit der erweiterten Displayfläche räubert das Fold ja schon irgendwie im iPad Mini Segment etwas (für einige zumindest; der Preisunterschied grenzt aber die Kannibalisierung sicherlich deutlich ein).

Es wäre also schön, wenn es ein "iOS + iPadOS"-OS sein wird, damit man bei Bedarf "echte" iPadOS-Apps laufen lassen kann, aber zudem auch alle "iOS"-Phone Funktionen hat.

Die Zielgruppe könnten diejenigen sein, die damit sehr gute Einsatzzwecke sehen ein iPhone und ein iPad gänzlich ersetzen zu können / wollen.
Artikel
nur für Anwender, die für ihre Online-Aktivitäten nahezu ausschließlich auf ein Smart-Device setzen wollen
Was allerdings dem Trend / "Anspruch" der "jüngeren Generation" entspricht. Oder nicht?

2. Knackpunkt, denke ich, wird die Haptik und Qualität der "Falte" sein.
Es wird nichts weniger als ein Premium-Feel erwartet - für den erwarteten Preis sowieso - und keine "billige Haptik" und sonstige Limitationen gegenüber bisheriger Erfahrungen mit Apple Displays.
Und wie Apple ein potentielles "Falten-Gate" möglicherweise verhindert zu haben werden scheint - das dürfte mit das spannendste werden
+4
sonorman
sonorman18.07.26 10:13
re-pahi
Stimmt, für viele Außendienstaufgaben ist das bestimmt praktisch.
Könnte ich mir auch für Handwerker aller Art vorstellen, die damit ihren Arbeitszettel ausfüllen und eine Unterschrift benötigen, was ja heute immer häufiger elektronisch läuft. Allerdings kenne ich da keinen einzigen, der überhaupt auf Apple setzt, weil auch die Firmensoftware meist PC-basiert ist. Bisher hatte ich nur mit Handwerkern und Dienstleisten zu tun, die mit einem dick verpackten Android-Tablet im Werkzeugkoffer ankamen.
+5
dam_j
dam_j18.07.26 10:18
sonorman
re-pahi
Stimmt, für viele Außendienstaufgaben ist das bestimmt praktisch.
Könnte ich mir auch für Handwerker aller Art vorstellen, die damit ihren Arbeitszettel ausfüllen und eine Unterschrift benötigen, was ja heute immer häufiger elektronisch läuft. Allerdings kenne ich da keinen einzigen, der überhaupt auf Apple setzt, weil auch die Firmensoftware meist PC-basiert ist. Bisher hatte ich nur mit Handwerkern und Dienstleisten zu tun, die mit einem dick verpackten Android-Tablet im Werkzeugkoffer ankamen.

Wir machen das z.B. mit Apple...
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+1
sonorman
sonorman18.07.26 10:23
dam_j
Wir machen das z.B. mit Apple...
Ich sag ja nicht, dass es keine Ausnahmen gibt. Nur kenne ICH keine und bin ziemlich sicher, dass Android/PC in den meisten Dienstleisterbranchen weit überwiegt.
+2
Quickmix
Quickmix18.07.26 10:27
Zusammengeklappt klein, aufgeklappt iPhone Air Formfaktor. Das wär genau mein Ding. Die vermutete Variante wird für mich zu groß sein.
+4
Klaus9918.07.26 10:29
Sobald die ersten Influenzer das Teil testen, keine gravierenden Mängel finden und den Hype losgetreten haben, sage ich lange Lieferzeiten und hohe Preise voraus. Und genau die Leute, welche jetzt noch keinen "Use Case" für sich gefunden haben und über den hohen Preis jammern, werden bei Amazon oder im Apple Store auf den Bestellknopf drücken. Eigentlich alles so wie immer.
+1
System 6.0.118.07.26 10:35
re-pahi
Ich würde es für mich im Außendienst schon ganz praktisch sehen.
Aktuell muss ich zwei Geräte mitschleppen.
Vielen kann ich auf einem iPhone beim Kunden machen, aber sobald ich z.B. OneNote o.ä. nutzen will, krame ich das iPad raus.

Im Außendienst-Alltag wäre so ein Gerät schon für mich ne gute Idee.

Kennst Du den Begriff Schlepp-Top?


Bildnachweis: Von Erkaha - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38759427

Man konnte froh sein, wenn das Gerät keinen Drehstromanschluss brauchte! So ein Ding konnte gut und gerne fünf bis sechs Kilo wiegen, plus Netzteil, Modem und Disketten! Außendienstmitarbeiter waren Anfang der 1990er gestählte Männer und toughe Amazonen, denen ein Arnold Schwarzenegger respektvoll den Weg frei machte.

+6
Aulicus
Aulicus18.07.26 10:37
dam_j
sonorman
re-pahi
Stimmt, für viele Außendienstaufgaben ist das bestimmt praktisch.
Könnte ich mir auch für Handwerker aller Art vorstellen, die damit ihren Arbeitszettel ausfüllen und eine Unterschrift benötigen, was ja heute immer häufiger elektronisch läuft. Allerdings kenne ich da keinen einzigen, der überhaupt auf Apple setzt, weil auch die Firmensoftware meist PC-basiert ist. Bisher hatte ich nur mit Handwerkern und Dienstleisten zu tun, die mit einem dick verpackten Android-Tablet im Werkzeugkoffer ankamen.

Wir machen das z.B. mit Apple...
Wir auch
+1
System 6.0.118.07.26 10:50
xcomma
Es wäre also schön, wenn es ein "iOS + iPadOS"-OS sein wird, damit man bei Bedarf "echte" iPadOS-Apps laufen lassen kann, aber zudem auch alle "iOS"-Phone Funktionen hat.

Kurzer Gedankenblitz:

iOS und iPadOS wachsen wieder zum iOS zusammen, und werden bei der Vorstellung eines MacBooks mit Touch-Oberfläche zu mobileOS. Wir haben dann ein OS für alle drei Produktgruppen, mit einer (alleine im User Interface) spezialisierten Variante für den Desktop-Betrieb, das weiterhin macOS heißt. Programme laufen — so sinnvoll — auf allen drei Geräten mit derselben Codebasis.

Und dann bin ich aufgewacht …
+3
scheibe brot
scheibe brot18.07.26 11:05
Wenn ich das so lese, freue ich mich darauf, das so ein teil rauskommen wird!
ich kann ein fold wirklich gut in meine arbeitsabläufe hervorragend integrieren. bin tonman, habe audiorecorder, audiofunken und so einiges an equipment, welches mittlerweile alles über apps angesteuert und auch nutzbar gemacht wird.
ich könnte auch ein ipad nutzen, das wäre mir zu gross und ipadmini zu klein.
momentan nutze ich ein iphone.
wenn ich diese ganzen apps mit splitscreen auf das fold nutzen könnte, ist es für mich eine mega arbeitserleichterung, da ich in diesen arbeitsszenario auch noch immer mobil am körper damit unterwegs bin, nicht zu gross und auch nicht zu schwer. grundsätzlich begrüsse ich die neue geräteklasse sehr und im flieger kann ich damit auch noch filme schauen..
aber leider hat das ganze dann doch ein nachteil, einige apps die ich benötige werden bei apple iOS nicht zertifiziert und ob der spitscreen, zb. 4 fenster und mehr mit iOS gleichzeitig funktionieren, wage ich zu bezweifeln. deswegen liebäugel ich auch schon länger mit dem neuen google fold, weil da einiges an apps die ich benötige, mit android möglich sind, als beispiel tx advance, unabdingbar um freie frequenzen zu scannen.
auch kann man das fold dann mit graphene os nutzen und man ist nicht der google datenschleuder ausgesetzt.

deswegen wird es bei mir dann leider nichts mit dem apple fold, ich denke das wird ein tolles gerät sein, aber natürlich auch zu teuer und zu speziell für viele hier, weil der nutzen nicht gegeben ist.
+3
Legoman
Legoman18.07.26 12:30
aerdbaer
Spannend, wie manch einer schon weiß, wer ein nicht veröffentlichtes Gerät braucht oder nicht braucht.
Ja. Deswegen wird vorher der Markt sondiert. Niemand produziert heutzutage einfach so aus einer Laune heraus.
+2
dam_j
dam_j18.07.26 12:41
Legoman
aerdbaer
Spannend, wie manch einer schon weiß, wer ein nicht veröffentlichtes Gerät braucht oder nicht braucht.
Ja. Deswegen wird vorher der Markt sondiert. Niemand produziert heutzutage einfach so aus einer Laune heraus.

Dann waren die Sonden beim iPhone Air und/oder Vision aber btrunken!
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+4
pogo3
pogo318.07.26 12:41
Nun, da ich eine gute Freundin hab die schon sehr lange mit so einem Teil rummacht, im geschäftlichen Umfeld, kann ich bestätigen es gibt gute Anwendungsfälle für. Viel mehr würde mich wundern wenn es kommt, den dieses Gerät dürfte lediglich alle mobilen Produktlinien von Apple kannibalisieren, je nach verwendeten OS. Es definiert keinen neuen Nutzen sondern tritt je nach OS in die Linien der Geräte die dafür schon existieren. Etabliert man es über den Preis, dann stellt sich die Frage: Über welches Preisniveau ? Noch höher ? Das wird dann ja nur noch für Experten - oder Luxusniveau hoch 3. Ich sehe keinen Anwenderfall der nicht schon bedient wäre. Die Vision - die hätte sie völlig neue Vision der Anwendung etabliert, aber wir wissen, durchgefallen.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
+2
Floki
Floki18.07.26 12:49
scheibe brot
..... ich könnte auch ein ipad nutzen, das wäre mir zu gross und ipadmini zu klein.
Da hast aber einen kleinen Denkfehler drin.
Maße iP Ultra (Prognose): Bildschirm: 7,7–7,8 Zoll innen, 5,3–5,5 Zoll außen
Maße iPad Mini: 8,3 Zoll https://www.apple.com/de/ipad-mini/specs/
+3
esc
esc18.07.26 13:12
Ich könnte mir vorstellen das es bei mir das iPad ersetzt.
+1
mac4music18.07.26 13:19
Sehr gut herausgearbeitet. Bei mir ist es für meinen Arbeitstag mein iMac, iPad Pro (Sofa und auch auf Reisen) und iPhone Pro (unterwegs). Da ich schon ein Pro Max besaß, weiß ich, dass es für mich einfach zu groß und unhandlich ist. Wäre bei einem Ultra wohl ähnlich ....
+2
Bluebox3418.07.26 14:42
Völlig überflüssig.
-6
NeoMac666
NeoMac66618.07.26 14:50
Wenn Preis und Gewicht stimmen würde ich damit gern mein iPhone Air und mein iPad 11" ersetzten.
Da gut 99% meiner Nutzung aus Surfen, Messaging, Lesen und Videoschauen besteht wäre ich wohl die perfekte Zielgruppe
Zum immer dabei das ist mir das iPad zu groß und schwer, zum Lesen und Filmschauen ist mir das iPhone meist zu klein...
+1
makku
makku18.07.26 18:03
... so wirlich überzeugt mich das Produkt nicht ...
Die Idee von Samsung (CES 2025) finde ich da besser:


... das Akku müßte dann aber auch dementsprechend groß (schwer) werden ....
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