Kriegsartige Zustände: Enthüllungsbuch beschreibt Apple-Abteilung als „Game of Thrones”-Albtraum

Zu Apples Firmengrundsätzen zählen nicht nur hochwertiges Hardwaredesign und andere produktbezogene Dinge, sondern auch ein Höchstmaß an Geheimhaltung auf allen Ebenen. Viele Teams des Unternehmens arbeiten entsprechend im Verborgenen. Da kaum Details zum Arbeitsalltag nach außen dringen, kommen immer mal wieder Enthüllungsbücher auf den Markt, die anhand von Zeugenberichten Einblicke in die abgeschiedene Welt des Unternehmens gewähren.

Das kürzlich erschienene Werk „Always Day One“ (Store: ) zählt dazu. Autor und Tech-Journalist Alex Kantrowitz möchte damit Licht ins Dunkel der inneren Abläufe von IT-Branchengrößen bringen, darunter Apple. In einer Abteilung des Unternehmens gebe es erbitterte Machtkämpfe wie bei „Game of Thrones“, worunter sowohl das Arbeitsklima als auch die Qualität der Erzeugnisse leiden, so der Autor.


Chaotische Zustände wie im Kalten Krieg
Beim thematisierten Unternehmensbereich von Apple handelt es sich um „Information Systems & Technology“ (IS&T). Die Abteilung setzt sich größtenteils aus externen Auftragnehmern zusammen und kümmert sich um firmeninterne Technologie-Tools für Server, Datenbanken und Einzelhandelsanwendungen. Der dortige Arbeitsalltag könne nur als chaotisch bezeichnet werden, so Kantrowitz.

Da sich die Belegschaft aus Auftragnehmern rivalisierender Consulting-Unternehmen wie Wipro, Infosys und Accenture zusammensetze, herrsche permanent ein kriegsartiger Zustand. Jedes beteiligte Unternehmen wolle die lukrativsten Apple-Aufträge erhalten, was zu permanenten Grabenkämpfen mit den Rivalen führe. So werde viel Energie und Mühe für abteilungsinterne Konflikte benötigt, was der Softwarequalität schade.

Programmcode auf Highschool-Niveau
Ein weiterer negativer Aspekt der ineffizienten und nervenaufreibenden Abläufe seien schlechte Arbeitsverhältnisse für die Mitarbeiter. Apple orientiere sich bei der Verteilung der Projekte größtenteils am ausgerufenen Preis der Auftragnehmer, wodurch sich die Firmen diesbezüglich immer weiter unterbieten. Die Folge: Die Arbeitsleistung werde aufgrund von Einsparungen beim Personal immer schlechter.

Der Programmcode entsprechender Tools sei von der Qualität her vergleichbar mit den Erzeugnissen, die Highschool-Schüler zustande bringen. Zudem unterbiete die Abteilung selbst IT-Sweatshops in Indien, wenn es um die Arbeitsverhältnisse gehe. „Jeder Tag saugte mir die Seele aus“, so ein ehemaliger Mitarbeiter. Ein Ausschnitt des Buches (Store: ) ist bei BuzzFeed erschienen.

Kommentare

Raziel108.04.20 16:17
Ein Buch voller Gerüchte und Hörensagen, na prima
+2
BigLebowski
BigLebowski08.04.20 16:38
Raziel1
Ein Buch voller Gerüchte und Hörensagen, na prima

Selbst wenn nur 50% der Wahrheit entsprechen:
Der Zustand hinter den Kulissen entspricht nun mal nicht dem Zustand auf der Keynote Bühne:
Amerikanische Schauspielkunst + Marketing🤷‍♂️

Es ist wohl bei jeder Firma hinter den Kulissen anders als das Bild das man gerne an die Öffentlichkeit trägt.

Das manche Apple User, die anstatt eines Herzes einen herzförmigen Apfel in der Brust haben, das sauer aufstößt das "ihr" Apple in deutscher Discounter Manier die billigsten Anbieter wählt...
Was hat man denn gedacht wie es hinter den Kulissen zugeht?
+4
BlueVaraMike
BlueVaraMike08.04.20 16:53
Nun ja, leider kann ich das seit gut 6 Monaten sehr bestätigen.
Catalina ist für meinen neuen Mac mini (2018) in Verbindung mit eGPU eine einzige Katastrophe!
Die Musik App verliert tausende Cover.
Die Foto App hat auch Probleme.
Die 13.2 Firmware für die HomePods hat viele gebrickt.
Ebenso mit massiven Fehlern wurde die Airpods Pro Firmware zu den Usern gebracht.
1x Austausch dieser wegen der fehlerhaften Firmware
Weiterer Austausch gestern, mit alter Firmware, weil der Tiefbass plötzlich weg war.

Fazit:
So viele Fehler hatte ich die letzten 17 Jahre zusammengerechnet nicht bei/mit Apple!
...die obige Liste ist länger, ich erspare euch und mir das aber jetzt hier.

Ich werde vor zukünftigen Investitionen in Hardware und Software der Marke Apple, sehr sehr vorsichtig sein.
Noch funktionieren unsere iPhones gsd. fehlerfrei.
Es wäre ein harter Schritt für mich, von Apple wegzugehen, ich bin aber mittlerweile so weit das vor dem nächsten Kauf auch durchzuziehen.

So toll und innovativ ich diese Marke mal gefunden habe, so enttäuscht bin ich mittlerweile von ihr.
Schwerwiegende Fehler wohin man schaut, die seit Monaten (und teilweise sogar seit Jahren), nicht und nicht behoben werden. Die Foren sind voll von Catalina Problemen.
Ich weiß nicht, wie oft ich diese (meine) Bugs schon an Apple gesendet habe ...

Probleme können immer wo auftreten und deren Beseitigung kann wieder andere aufreißen, aber das was momentan passiert, lässt mich an den obigen Buchzeilen überhaupt nicht zweifeln.

Ich bin gefrustet, wie ich es einst mit Microsoft und PC Hardware war (und weswegen ich damals zu Apple abgewandert bin), aber mehr noch, bin ich mittlerweile total enttäuscht von diesem Konzern.
Der Apfel war für mich einst ein leuchtendes Symbol in der IT Welt, trotz auch einiger Fehler.
Heute ist der Apfel für mich mit Kratern übersäht.

Ich bereue den letzten Kauf (Mac mini 2018) zutiefst!
Do what you want, but harm no one!
+16
nane
nane08.04.20 16:57
Was vielleicht ein wenig gegen die "Hypothese" des Buches spricht ist, dass die Personalfluktuation bei nicht wesentlich höher ist als bei anderen Konzernen. Sollte es wirklich wie bie GoT zugehen, dann sollte ja auch der Personaldurchsatz dem beschriebenen Szenario entsprechen. Zumal Spezialisten aus dem IS+T Bereich sicher sehr begehrt sind, egal von welchem Unternehmen sie kommen und zu welchem sie abgeworben werden.

Unterm Strich, auch ein Buchverkauf erfolgt mit Hilfe von Marketing und einer Geschichte drumherum.
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+5
Aulicus
Aulicus08.04.20 17:14
Dem kann ich nur zustimmen: Homepod zeigt keine Cover an etc....... Ironie off
0
ocrho08.04.20 17:17
Ich kann es gar nicht glauben, dass diese drei im Artikel genannten externen Entwickler-Unternehmen Wipro, Infosys und Accenture bei Apple im ständigen Einsatz sind.

Wipro und Infosys sind klassische Infrastruktur-Dienstleister (Serverbetrieb im Rechenzentrum, Hotline und Wartung Bürocomputer). Innovative IT-Projekte sind nicht deren Geschäft – hier geht es nur um den Preis. Ich kann es schwer glauben, dass Wipro und Infosys in einen hochgradig innovativen Firma Ihre Dienstleistungen anbieten können. Sehr oft ist der Preis nur möglich durch Mitarbeiter aus dem asiatischen Raum (meist Indien als Remote Working).

Accenture ist ebenfalls mehr für Standardisierte Dienstleistungen bekannt.

Insgesamt passt die Darstellung zur Abteilung "Information Systems & Technology" die interne Server oder interne Datenbanken bereit stellt. Da werden oft externe Dienstleister beauftragt, weil es scheinbar preiswerter ist. Die Arbeit verlagert sich aber nur auf die internen Abteilungen welche diese interne Server/Datenbanken benötigt und dann mehr koordinieren und selber einrichten müssen.

Auf die Software-Qualität von Apple Betriebssystemen hat diese Abteilung keinen Einfluss – höchstens, dass den echten Apple Mitarbeiter viel Zeit genommen wird diese externe Dienstleister zu steuern oder sich mit deren Auftragsformularen oder Support-Ticket-Formularen zu beschäftigen...
+3
styler8208.04.20 17:35
Darum mag ich diese ganzen Consulting Buden nicht. Die bringen meist mehr Unruhe rein; vor allem wenn mehrere davon am Werk sind.
Auch das Übergeben von Tätigkeiten an externe Dienstleister spart wenig bis nichts. Der finanzielle Vorteil ist nur oberflächlich und kurz - was leider oft reicht da mgmt Positionen, die die Externen holen, selbst nach durchschnittlich 5 Jahren von ihrem Posten verschwinden.
+2
BlueVaraMike
BlueVaraMike08.04.20 17:57
Aulicus
Dem kann ich nur zustimmen: Homepod zeigt keine Cover an etc....... Ironie off

Sag mal, sinnerfassendes Lesen ist nicht gerade deine Stärke, oder?

Ich habe geschrieben, dass die Musik App in Catalina Probleme macht, wie auch die Foto App.
Weiters hat es Probleme mit einem Update für die HomePods gegeben.
Dein pseudocooles „Ironie off kannst du dir für den Schulhof behalten, wenn dieser dann wieder mal aufmacht.
Fehlt nur noch ein Rautezeichen, sorry, HASHTAG wie es ja so cool heute heißt.

Text nicht verstanden, setzen, 6.
Do what you want, but harm no one!
-9
sierkb08.04.20 18:17
Weil im dieser Meldung zugrundeliegenden BuzzFeed-Artikel

BuzzFeed News (07.04.2020): It's A "Cold War Every Day" Inside This Group At Apple
Life in Apple’s Information Systems & Technology division reminds some of a sweatshop. An exclusive excerpt from Always Day One, Alex Kantrowitz's new book on how the tech giants scramble to stay on top.

Bezug drauf genommen und teilweise daraus zitiert wird:

Quora (30.09.2015–15.06.2016): How is the work culture at the IS&T division of Apple?



Weitere Stimmen/Reaktionen dazu aufgegriffen u.a. auch bei:

Michael Tsai Blog (07.04.2020): Apple’s Information Systems & Technology Division
+1
Apple@Wien
Apple@Wien08.04.20 18:20
Ich glaube dies wieder mal ein Versuch sich gegen Apple zu verschwören. Wir sind wie alle Jahre wieder bei dem Motto, alles gegen Apple bringt Schlagzeilen.

In keinem Unternehmen läuft immer alles Rund und wenn es auch nur einen Mitarbeiter gibt, welcher sich schlecht behandelt fühlt, kann dieser eine aufgrund seiner Unzufriedenheit so viel schlechtes verbreiten.

Lest euch bei „Kununu“ mal teilweise die Bewertungen zu einzelnen Firmen. Manches ist völlig an den Haaren herbei gezogen.

Ja, Apple hat momentan Probleme bei der Software und ja hier benötigt es vielleicht eine andere Struktur. Aber jeder der meint das es wie bei einem Betrieb dieser Größe, von heut auf morgen umgestellt werden kann. Hat keine Ahnung wie aufwendig dies tatsächlich ist.

Aber ich mach auch mal Verschwörung. Apple wird die Krise nicht überleben und wird untergehen, zum Hundertsten Male...
0
Aulicus
Aulicus08.04.20 19:32
BlueVaraMike
Aulicus
Dem kann ich nur zustimmen: Homepod zeigt keine Cover an etc....... Ironie off
Sag mal, sinnerfassendes Lesen ist nicht gerade deine Stärke, oder?

Ich habe geschrieben, dass die Musik App in Catalina Probleme macht, wie auch die Foto App.
Weiters hat es Probleme mit einem Update für die HomePods gegeben.
Dein pseudocooles „Ironie off kannst du dir für den Schulhof behalten, wenn dieser dann wieder mal aufmacht.
Fehlt nur noch ein Rautezeichen, sorry, HASHTAG wie es ja so cool heute heißt.

Text nicht verstanden, setzen, 6.

es ehrt mich, dass Du meinen Text auf dich beziehst!

Nix für ungut, Bussie
+6
Aulicus
Aulicus08.04.20 19:59
@BlueVaraMike
Jetzt allerdings mal Spaß beiseite! Mich nerven in der letzten Zeit auch diverse Bugs oder diverse Unzulänglichkeiten, welche so, ab der Umstellung auf die Landschaftsnamen, gefühlt begonnen haben... manchmal mehr, manchmal weniger!

Benutze deswegen bewusst noch kein Catalina, da ich auf iTunes als zentrale Medienverwaltung nicht verzichten möchte. Ganz so leichtfüßig funktioniert das leider auch nicht mehr wie früher, div. Titel werden via iTuns-Match nicht gesynct etc. die Foto-App lädt ewig nichts und man kann das ganze ja auch nicht manuell anstoßen...

Das einrichten neuer Geräte wurde auch etwas zu viel aufgebläht und und und...

Die Eleganz mit der man früher über Windows etc. lächeln oder Kopfschütteln konnte ist ein wenig flöten gegangen!
+7
BlueVaraMike
BlueVaraMike08.04.20 23:08
Aulicus

Da bin ich absolut deiner Meinung!
Nur weiß ich jetzt nicht, auf welchen Kommentar du den deinen bezogen hast, Stichwort HomePod.
Aber, ist nicht wichtig, alles gut!
😉

Achtung, ganz allgemein gehalten:
PS: ich bin gewiss keiner, der bei den ersten Fehlern schreit, ich bin selbst IT‘ler und weiß ganz genau, was das heißt. Aber nach 6 Monaten kann man sich erwarten, dass zumindest die heftigsten Bugs behoben werden! (Mac mini 2018 lässt sich nur per Zufall mit eGPU starten)

Das Problem mit der Musik App und den fehlenden Covern existiert eigentlich seit 12 Monaten! Seit der allerersten Developer Beta von Catalina und Apple hält es nicht für nötig, bei so einer gewichtigen Software - Änderung wie iTunes/Musik, nachzubessern.

Anstatt immer nur neue Features zu bringen, sollten sie mal die alten und schweren Bugs beseitigen.
Apple hat „momentan“ nicht „nur“ ein „paar“ Probleme mehr, da läuft mittlerweile vieles sehr falsch in diesem Konzern.
... und wie man sieht, je größer ein Laden wird, desto unbeweglicher wird er.

Apple und Qualität, das war LEIDER einmal, die Foren sind mittlerweile voll von Berichten mit massiven Hard und Softwareproblemen.
... die Kleineren gehen absolut in Ordnung!

Ich selbst folge seit 6 Monaten vielen Threads, die sich mit der Cover und eGPU Problematik beschäftigen, so etwas kannte ich bisher nur bei Microsoft .... (deshalb bin ich da ja auch weg)

LG an alle Leidgeplagten, nothing for ungood!
😉
Do what you want, but harm no one!
+3
Radetzky09.04.20 09:15
BlueVaraMike
Text nicht verstanden, setzen, 6.

Ob du Corona hast, weiss ich nicht. Aber gewiss ist, dass dir ein Ironie-Gen fehlt.
+1
Radetzky09.04.20 09:23
BlueVaraMike
Das Problem mit der Musik App und den fehlenden Covern existiert eigentlich seit 12 Monaten! Seit der allerersten Developer Beta von Catalina und Apple hält es nicht für nötig, bei so einer gewichtigen Software - Änderung wie iTunes/Musik, nachzubessern.

Als Applefan-Senior hat man ja gelernt, dass bei Apple gerne die Abteilungen "ausgedünnt" werden, wenn das Produkt das Licht der Öffentlichkeit gesehen hat. Also zwei oder drei Monate nach der grandiosen Erstpräsentation.

In Folge kommt erst einmal nichts nach. Bis Apple dann aufwacht.
So ging es doch mit Apple Karten oder Siri. Grandioser Einstieg, dann Lorbeerruhepause mit Verschlafen des Vorsprungs.
Nach dem Aufwachen hinterherhecheln hinter Google Maps oder Alexa.

Lobenswerte Ausnahme: Weiterentwicklung der AirPods!
+2
tranquillity
tranquillity09.04.20 11:51
Irgendwie verstehe ich es nicht. Im Gegensatz zu früher hat Apple doch ungleich mehr an finanziellen Ressourcen zur Verfügung. Eigentlich sollte doch das Potential gegeben sein, alles besser als früher zu machen. Statt dessen werden sogar Services eingestampft (z.B. Foto-Bücher oder Bilderpostkartenversand) und die SW-Qualität wird immer schlechter bzw. unsauberer.
+2
RyanTedder
RyanTedder09.04.20 12:33
Hab mich schon gewundert was Apple mit der ganzen Kohle anfängt und warum trotzdem immer mehr Bugs in der Software auftauchen. Alles alles immer nur Fremdvergeben wird und das noch unter allerhöchstem zeitlichen und mentalen Druck, wundert mich das nicht. Schade das Apple solche Methoden verfolgt, dabei machen die doch schon genug Kohle...
+3
AJVienna09.04.20 13:03
Geld != Softwarequalität. Gute Entwickler wachsen nicht auf Bäumen, gute Manager sind noch schwieriger zu finden. Nicht zuletzt weil es so viele Blender gibt. Dazu kommen Vorgaben vom Marketing wie jährliche Releases mit vielen Features und die Geheimhaltung. Je mehr man auf einander aufbauende Teams vergrößert desto weniger Leute gibt es, die das ganze Bild haben und entsprechend entwickeln. Nicht zuletzt hat sich unter der Haube enorm viel verändert die letzten Jahre. Apple macht seit Jahren alles Fit für einen Neustart mit Swift (und wahrscheinlich auch eigener HW). Ich glaube wir erleben hier einen ähnlichen Wechsel wie zwischen OS 9 und OS X, nur diesmal mehr oder weniger im Verborgenen.

iOS und macOS sind Featureseitig recht vollständig. Außerdem machen sie ja mittlerweile schon fast abwechselnd ein Feature und ein Service release. Das sollten sie noch stärker ausbauen. Alle drei Jahre ein großes Feature update. Das dann ein Jahr lang kleinere Features bekommt und zwei Jahre lang Bug fixes und Sicherheitsupdates. Die Kunden die auf ein stabiles System angewiesen sind Upgraden immer 2-3 Jahre nachdem das letzte große Feature update raus ist.
0
Danko Jones
Danko Jones09.04.20 15:32
BlueVaraMike
Das Problem mit der Musik App und den fehlenden Covern existiert eigentlich seit 12 Monaten! Seit der allerersten Developer Beta von Catalina und Apple hält es nicht für nötig, bei so einer gewichtigen Software - Änderung wie iTunes/Musik, nachzubessern.

Kann ich nicht bestätigen. Hab auch Catalina sofort installiert, ging wie immer völlig problemlos. Das mit den Covern ist richtig, aber bei mir fehlten nach der Installation nur 14 Stück. Kratzt mich jetzt bei fast 3000 CDs nicht wirklich. Da ich CD Cover teilweise selber nachbaue und mir sonst die HighRes Sachen aus dem Netz besorge, nutze ich das Cover hinzufügen von Apple eigentlich nie, außer iTunes war früher mal wieder übereifrig. Ich vermute, es könnte damit zusammenhängen. Das würde auch die geringe Anzahl bei mir erklären.

Inzwischen bin ich sehr zufrieden mit der Music App und finde sie deutlich besser als iTunes. Früher wurden die Cover immer in einer extremen LowRes Variante angezeigt, das wurde gefixt. Auch bei 3000x3000 Pixel großen Cover alles rattenscharf am Bildschirm. Gefällt mir.

Ganz allgemein läuft Catalina inzwischen sehr rund und stabil. Ich kann wirklich nicht meckern. Nur Adobe macht Probleme. Nachdem sie endlich mal nach langer Zeit geschafft haben, das Speicherfenster auf Dark Mode umzustellen, kackt PS jedesmal ab, wenn man eine Schrift hinzufügt, während PS offen ist. Das ist das einzige „gröbere“ Problem, dass ich in einem Jahrzehnt hatte. Also vermutlich ein individuelles Problem mit deiner Hard- und Softwarekombination, aber nicht ein generelles. Oder ich hab nur Glück, kann ja auch sein. 🙂
0
Pixelmeister14.04.20 12:01
Nochmal an die, die sich hier über die Software-Qualität bei Systemsoftware beschweren. Das hat nichts miteinander zu tun. Artikel:

"Die Abteilung setzt sich größtenteils aus externen Auftragnehmern zusammen und kümmert sich um firmeninterne Technologie-Tools für Server, Datenbanken und Einzelhandelsanwendungen."

Wenn jetzt also hier niemand z.B. mit Apples B2B-Bestellsystem o.ä. zu tun hat, dann ist das zu 100% OT. Und eigentlich kann es einem als Kunde komplett egal sein, ob Apple Ärger mit irgendwelchen Software-Zulieferern hat (auch wenn die im eigenen Hause sitzen), die betriebsinterne Tools entwickeln. Wenn die Murks machen sollten, dann merkt man das höchstens an einer verspäteten iPhone-Auslieferung, nicht aber an der Betriebssystem-Qualität.
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