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Kurz: Apple schießt gegen EU-Kommission +++ Creator-Event schürt Hoffnungen auf zeitnahen Release neuer MacBooks

Der Digital Markets Act (DMA) gewährt Nutzern die Möglichkeit, alternative „App-Marktplätze“ auf dem iPhone und iPad zu installieren. So sieht es zumindest die Theorie vor – in der Praxis machen hiervon kaum Anbieter Gebrauch. Die reservierte Haltung liegt aber vermutlich an Apples überaus komplexem Regelwerk, das die Hürden für die Installation hoch ansetzt, von den Entwicklern Gebühren erhebt und den weltweiten Vertrieb unterbindet, da für jeden Wirtschaftsraum eigene Regeln gelten. Für MacPaw war das wohl der Grund, die Segel zu streichen: SetApp Mobile wird am 16. Februar eingestellt, was mit den „sich noch weiterentwickelnden Geschäftsbedingungen“ erklärt wird (siehe hier).

Das Ende des Stores dürfte auch der Europäischen Kommission nicht entgangen sein. Diese bereitet Bloomberg zufolge eine Stellungnahme vor, um Apple für das Ende des alternativen Stores in die Verantwortung zu nehmen. Cupertino prescht allerdings vor und teilt Bloomberg mit, dass die Schuld bei der Kommission zu suchen ist: Diese habe sich „geweigert, Apple die Änderungen umsetzen zu lassen, welche sie selbst gefordert hat“.

Der Konzern reichte laut eigenen Angaben im Oktober einen formellen Compliance-Plan ein, auf den die Kommission nicht reagiert habe. Sie wende „politische Verzögerungstaktiken“ an, um die „Öffentlichkeit in die Irre zu führen und die Spielregeln zu ändern“. Ziel dieser Strategie sei es, „ein amerikanisches Unternehmen ungerechtfertigt mit hohen Geldstrafen zu belegen“. Apple weist zudem darauf hin, dass es in der EU keine Nachfrage nach alternativen Stores gebe und dass der Konzern nicht für das Ende von SetApp Mobile verantwortlich sei.


MacBook Pro: Neue Modelle nächste Woche?
Apple hat eine Einladung für eine „Apple Experience“ an ausgewählte Content-Ersteller verschickt. Dabei geht es um eine Veranstaltung, welche vom 27. bis 29. Januar in Los Angeles stattfindet. Da das Apple Creator Studio ab dem 28. Januar zur Verfügung steht, wird sich das Event mit ziemlicher Sicherheit dieses Themas annehmen. Es ist aber durchaus denkbar, dass Apple die Software auf neuer Hardware präsentiert: Die Veranstaltung könnte ein weiteres Indiz für die baldige Vorstellung des MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max sein. Das Timing ist durchaus verdächtig: Die gemeinsame Vorstellung der Kreativ-Suite und der Pro-Hardware scheint durchaus im Sinne von Apples Marketing zu sein (siehe hier).

Kommentare

tranquillity
tranquillity23.01.26 15:09
Der Beschwerde von Apple liegt aber ein fragwürdiger Tenor zu Grunde. „Ein amerikanisches Unternehmen ungerechtfertigt mit hohen Geldstrafen zu belegen“ — klar, nur weil Apple ein amerikanisches Unternehmen ist … nicht etwa, weil Apple seine Marktmacht missbraucht. Man muss nicht versuchen, künstlich einen Keil zwischen der EU und Amerika zu schieben, nur weil das der „göttliche“ (Zitat Steve Bannon) Präsident vormacht.
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