Großes Update für Pixelmator Pro mit Fokus auf Farben

Pixelmator Pro gilt als preisgünstige Photoshop-Alternative, die viele Profi-Features des Platzhirschen zu einem Bruchteil des Preises bündelt. Zudem benötigen Nutzer kein Software-Abonnement, um die Foto-Suite zu verwenden. Das jüngste Update auf Version 1.6 (Magenta) fügt dem ohnehin schon funktionsreichen Tool diverse Features hinzu, darunter eine neue und benutzerfreundlichere Farbauswahl.


Neue Farb-Tools für effizientere Arbeitsabläufe
Mit der neuen Farbauswahl gibt das Pixelmator-Team Nutzern die Möglichkeit, Farben mithilfe von Hex-Farbcodes auszuwählen. Die Softwareschmiede beschreibt die damit zusammenhängenden Auswahl- und Verwaltungsoptionen als besonders benutzerfreundlich. Farben lassen sich demnach schneller und einfacher als zuvor bestimmen. Dabei behilflich sind RGB-Farbcodes und Listen zuletzt genutzter Farben. Nutzer können beliebige Farben eines Bildes auswählen und sich die Farbcodes anschauen, um einen besseren Überblick der Werte des jeweiligen Bildes zu bekommen.


Anwender haben auch die Möglichkeit, benutzerdefinierte Farbpaletten zu erstellen, um jederzeit und bei beliebigen Bildern Zugriff darauf zu haben. Entsprechende Paletten lassen sich exportieren und an andere Nutzer des Tools weitergeben. Zusätzlich zu den Farbfunktionen liefert das Update neue Schrift-Features. Fehlende Schriften lassen sich fortan auf einfache Weise identifizieren und ersetzen. Die zuletzt genutzte Schriftart wird im Schrift-Popup-Menü angezeigt.

Verbesserungen und Fehlerbehebungen
Außer neuen Features beinhaltet die Aktualisierung von Pixelmator Pro diverse Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Das fortan durch Metal optimierte Overlay erhöht die Leistung und das Ansprechverhalten der Anwendung bei der Auswahl, Führung und Handhabung von Ebenen. Die Entwickler sprechen in dem Zusammenhang von "erheblichen Verbesserungen". Zudem verbrauchen die Funktionen „ML Entrauschen“ und „ML Super Auflösung“ bis zu 10 Mal weniger Speicherplatz als bei früheren Versionen der App.

Zu den behobenen Problemen gehört der zuvor mögliche Verlust von Ebenenmasken beim Export in das PSD-Format. Darüber hinaus führt die Änderung der Pinselgröße in den internen Einstellungen nicht mehr zu Abstürzen. Pixelmator Pro 1.6 benötigt mindestens macOS High Sierra (10.13). Die Software kostet 43,99 Euro (Store: ).

Kommentare

azubi5430.03.20 20:09
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Adobe Creative mit lightroom Classic


Um 99,99 Euro
-5
Klappermaus
Klappermaus30.03.20 22:08
Wer will mit Adobe arbeiten? ...wie whatsapp
+3
sillert30.03.20 22:09
azubi54
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Und was hat das mit Pixelmator zu tun? Diesen Adobe-Crap kann man sich doch freiwillig nicht antuen. Da bastel ich lieber ein bisschen mehr mit Pixelmator oder Affinity Photo als mir mit diesem unausgegorene Zeug von Adobe nochmal den Mac zu versauen. Als RAW-Entwickler ist Capture One ja mittlerweile mehr als nur eine Alternative zu Lightroom, da hat Adobe einiges nachzuholen.

Genug des Rants, auch wenn mir das Release 1.6 keine wertvollen neuen Features bringt, hoffe ich doch, dass es etwas weniger speicherhungrig ist. Auf jeden Fall arbeite ich mit dem UI davon lieber als mit Affinity und erst recht als Photoshop.
+6
rudluc31.03.20 00:53
Es mag Leute geben, die beruflich bedingt Adobe verwenden "müssen". Aber im Markt der unabhängigen Amateure hat Adobe verkackt.
+5
madddiin31.03.20 08:54
Für den Pro mag ja Adobe die Wahl zu sein. Für mich als Hobby Fotograf gibt es nur eine Wahl. Affinity Photo. Pixelmator ist seit dem dieses Programm auf meinem Rechner ist nicht mehr genutzt worden. Die pro Variante kenne ich garnicht... aber schlechtes drüber gelesen als es raus kam.
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