Umfangreiches Update für Pixelmator Pro erschienen

Für die vergleichsweise preisgünstige Photoshop-Alternative Pixelmator Pro ist ein umfangreiches Update erschienen, das große Verbesserungen für mehrere Machine-Learning-Features bereitstellt. Konkret geht es um die Funktionen „ML Rauschunterdrückung“ und „ML Super Auflösung“, die ab der neuen Version von Pixelmator Pro hochwertigere Ergebnisse liefern sollen als bei den vorherigen Versionen.


Rauschunterdrückung und hochskalierte Fotos optimiert
Die Softwareschmiede spricht von deutlichen Verbesserungen hinsichtlich der Rauschunterdrückung. Starkes Rauschen wird demnach vor allem in RAW-Fotos effektiver entfernt. Bei der „Super Auflösung“ verhält es sich ähnlich. Pixelmator-Nutzer können das Feature dazu verwenden, stark komprimierte Fotos hochzuskalieren. Die Optimierungen der aktuellen Version der Foto-Suite sollen Kanten noch schärfer halten und auch kleinste Farbdetails gut zur Geltung bringen. Auch Gesichter werden besser hochskaliert als zuvor, so die Entwickler.


Hinzu kommen Fehlerbehebungen, die störende Probleme aus der Welt schaffen. Bei der Verwendung von „ML Super Auflösung“ konnte es beispielsweise bislang passieren, dass bestimmte Pixel leicht transparent dargestellt wurden. Der Fehler soll der Vergangenheit angehören. Auch allgemeine Bugs wurden ausgemerzt. Der Befehl „Skizze hinzufügen“ erzeugt nicht mehr automatisch ein neues Dokument, sondern fügt die gewünschte Skizze in das vorhandene Dokument ein.

Absturzursachen behoben
Abstürze nach einem Klick auf die Zwischenablage (Datei > Neu > Zwischenablage) treten ebenso nicht mehr auf, sodass Nutzer die Funktion wieder ohne die Furcht vor einem plötzlichen Beenden der Anwendung anwählen können. Zudem kommt es nicht mehr zu Abstürzen, wenn per „Export für Web“ Ebenen ausgegebene werden, deren Namen nur aus Ziffern besteht. Darüber hinaus bringt die Bearbeitung der Formebenen von Gruppen die Software nicht mehr aus dem Tritt. Bislang konnten in dem Zusammenhang Instabilitäten auftreten.

Pixelmator Pro 1.5.5 für Apple-Rechner setzt mindestens macOS High Sierra (10.13) voraus. Nutzer erhalten die Photoshop-Alternative über den Mac App Store (Link: ). Der Preis beträgt 43,99 Euro.

Kommentare

Krypton12.02.20 21:34
Was ist denn bei euch ein «Umfangreiches» Update? Ein paar Funktionen wurden optimiert oder etwas verfeinert. Man kann ja gern einen Artikel darüber schreiben, aber das hat doch nichts mit Umfangreich zu tun. Schon gestern bem Lightroom Update, welches «Umfassend» war, handelte es sich nur um «Feintuning».
Clickbait, Wortumformung und Übertreibung zur Bewerbung von Artikeln hält leider auch bei MTN einzug. Das mag kurzfristig schon helfen, aber auf lange Sicht vergrault ihr die Nutzer. Ob es das Wert ist?
+3
Waldi
Waldi12.02.20 21:44
Ich verwende trotzdem lieber Photoshop Elements.
Hauptsächlich deswegen, weil ich mir Photoshop nicht mehr leisten kann.
Aber deshalb gleich auf was anderes umsteigen, liegt mir nicht.
Ich habe jahrelang Pixelmator benutzt (bezahlt), aber es ist kein Ersatz!

Als Rentner habe ich natürlich nebenher noch meinen alten Rechner in Betrieb, auf dem noch Photoshop 7 läuft.
vanna laus amoris, pax drux bisgoris
+2
becreart
becreart12.02.20 21:50
wenn noch affinity photo, komme aber von photoshop auch nicht weg. die zwei kaffee im monat sind ok
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