Google konvertiert Java nach Objective-C

Mit dem J2ObjC-Projekt hat Google eine Konvertierungslösung vorgestellt, um Java-Apps für Smartphones in Objective-C-Apps für iPad, iPhone und iPod touch zu konvertieren. Google präsentiert Entwicklern damit eine weitere Möglichkeit, plattformübergreifende Apps zu entwickeln. Allerdings macht J2ObjC diesen Weg nicht so einfach, wie es sich zunächst anhört. Um eine iOS-kompatible App zu entwickeln, müssen die Entwickler nämlich immer noch die grafische Programmoberfläche für jede Plattform selbst entwickeln. Entsprechend sind hierfür in J2ObjC die notwendigen Build-Werkzeuge für Xcode enthalten. Lediglich der Unterbau einer App kann mit J2ObjC konvertiert werden, damit anschließend in Objective-C die jeweiligen Schnittstellen der App genutzt werden können. J2ObjC kann mit den meisten Java-Funktionen umgehen, welche für die App-Entwicklung notwendig sind, befindet sich aber momentan noch in der frühen Beta-Phase. Daher kann es in Version 0.8 vorkommen, dass exotischer Java-Code nicht umgewandelt werden kann. Um J2ObjC erfolgreich einsetzen zu können, benötigen Entwickler mindestens Xcode 4.0, Java for OS X sowie Apache Maven.

Weiterführende Links:

Kommentare

nowMAC14.09.12 15:57
Krasser Schachzug! Hoffentlich gehen Entwickler da nicht drauf ein!
Ne Ne, seit Steve Jobs nicht mehr da ist....
0
Christoph_M
Christoph_M14.09.12 16:04
Also ich werds mal ausprobieren, einfach weil ich in Java deutlich schneller bin und mir damit vielleicht ein paar Methodenaufrufe (lies: Stringoperationen) bauen lassen kann.
0
PaulMuadDib14.09.12 16:04
Toll, hoch mehr Cross-Plattform-Schrott.
0
lenn1
lenn114.09.12 16:09
Finde diese Entwicklung durchaus interessant und wenn es mit nativem code mithält. Gerne.
0
PaulMuadDib14.09.12 16:20
lenn1
Finde diese Entwicklung durchaus interessant und wenn es mit nativem code mithält. Gerne.
Das wird es aber nicht können. Aus Prinzip schon nicht.
0
micheee14.09.12 16:55
Der generierte Code sieht auf den ersten Blick ganz OK aus, auch wenn ich von Obj-C wenig Ahnung habe.
Auf der Projektseite gibt es etwas mehr Informationen zum Übersetzungsprozeß.
Aber es bleibt nunmal generierter Code.
PaulMuadDib
Toll, hoch mehr Cross-Plattform-Schrott.
Das ist ja kein GUI Framework... da wirst Du von Cross-Platform wahrscheinlich nicht viel merken
0
LoCal
LoCal14.09.12 17:51
Christoph_M
Also ich werds mal ausprobieren, einfach weil ich in Java deutlich schneller bin und mir damit vielleicht ein paar Methodenaufrufe (lies: Stringoperationen) bauen lassen kann.


Hä? Was für ein Problem hast Du mit NSString?
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
0
JF Sebastian14.09.12 18:27
Uninteressante Sachen werden in Obj. C wahrscheinlich genauso schnell geschrieben sein. Bei den Themen die in Obj. C unglücklich gelöst sind (z.b. Sockets) wird das Konvertieren wohl auch nicht funktionieren. Hoffentlich liege ich falsch
0
hobbittt14.09.12 19:09
Wie wärs mit ObjC2Java?
0
PaulMuadDib15.09.12 05:45
LoCal
Hä? Was für ein Problem hast Du mit NSString?
Genau das hatte ich mich auch gefragt. Und genau deswegen halte ich so etwas für Schrott. Es wird sich einfach keine Mühe mehr gegeben für die Zielplattform zu entwickeln. An der Stelle wird dann immer der Entwicklungskosten-Joker gezogen. Mir können diese Programme da bleiben, wo die Sonne nie hinscheint.
0
PaulMuadDib15.09.12 05:49
micheee
Der generierte Code sieht auf den ersten Blick ganz OK aus, auch wenn ich von Obj-C wenig Ahnung habe. .
Wo ist da generierter Code zu sehen? Ich finde da nur das simple Beispiel eines Methodenaufrufs. Ja das ist kalter Kaffee Es geht um das eingemachte.
0
micheee15.09.12 10:25
...ich hab mir zum ausprobieren selbst Code generiert (habe https://github.com/basexdb/basex mal probeweise konvertiert)
Bin dann aber an den Reflections gescheitert und hab es nicht mehr weiter verfolgt...
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen