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Gemini für Siri: Financial Times über Kosten – und OpenAI-Absage

Apples Entscheidung, für die Sprach- und Analysefertigkeiten Siris in Zukunft auf Google Gemini zu setzen, ist momentan das dominierende Thema in der Branche. Für Google gilt der Schritt als großer Erfolg, immerhin bringt man die Modelle so potenziell an hunderte Millionen weiterer Nutzer und erhält eine Art Ritterschlag. Für Apple stand hingegen im Vordergrund, rasch eine brauchbare Lösung anbieten zu müssen, selbst wenn das mit dem impliziten Eingeständnis einhergeht, dies in Eigenentwicklung nicht stemmen zu können. Auch die Financial Times beschäftigte sich jetzt mit dem Deal. Frühere Berichte, wonach Apple rund eine Milliarde Dollar pro Jahr an Google überweist, kann die Publikation demnach grob bestätigen.


OpenAI lehnte Zusammenarbeit ab
Interessant ist zudem eine andere Aussage, denn OpenAI galt ebenfalls als denkbare Option. Die Financial Times beruft sich dabei auf unternehmensinterne Stimmen, von denen es heißt, dass die Sache durchaus intensiv diskutiert wurde. Allerdings habe OpenAI die Entscheidung getroffen, nicht als Modell-Lieferant für Apple antreten zu wollen. Demnach wäre es keine Absage von Apple wegen zu hoher Kosten, sondern mangelnde Bereitschaft vonseiten OpenAIs gewesen. Stattdessen sei man bei OpenAI zur Erkenntnis gelangt, die Energie lieber in eigene Projekte zu investieren – um sich so von anderen Anbietern abheben zu können.

Unklar, wie intensiv deswegen Gespräche liefen
Unbekannt bleibt indes, ob es überhaupt Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Status gegeben hatte. Zwar legt die Beschreibung zumindest Gespräche nahe, Belege für abschlussreife Vereinbarungen oder konkrete Vertragsangebote existieren jedoch nicht. Das Timing der überlieferten Ablehnung ist durchaus interessant, denn diese erfolgte wohl noch vor dem ausgerufenen "Code Red" – als OpenAI-CEO Sam Altman verfügte, allen Einsatz in die Weiterentwicklung von GPT zu stecken, sonstige Projekte jedoch zweitrangig zu behandeln.

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