MacBook Neo: Erste Live-Eindrücke mit Video – und Apples Aussagen zur Namensfindung


Egal wie niedrig der Preis, es war nicht davon auszugehen, dass ein neues, günstiges Apple-Notebook ein Gehäuse aus knarzendem Plastik aufweist. Stattdessen verfügt das hierzulande ab 699 Euro verfügbare MacBook Neo um eine Ummantelung aus Aluminium, welche ersten Eindrücken zufolge einen sehr hochwertigen Eindruck macht. MacRumors durfte am Event in New York teilnehmen und beschreibt die Anmutung als "sehr ähnlich eines MacBook Air, auch aufgrund der ähnlichen Abmessungen und des Gewichts, wenngleich dicker". In ein ähnliches Horn stößt Ars Technica: Das MacBook Neo sei überraschend hochwertig verarbeitet, weswegen es sich wie ein "echtes" MacBook anfühle, wenngleich in abgespeckter Form.
Insgesamt sind die Urteile ziemlich ähnlich. Das MacBook Neo ist demnach sicherlich nicht für jeden geeignet, aber Apple sei es gelungen, ein echtes MacBook zu einem deutlich niedrigeren Preis zu liefern. Wer mit den Einschränkungen leben könne, erhalte ein solides Einsteigergerät – wer mehr Leistung oder Ausstattung benötige, müsse weiterhin zum MacBook Air greifen. Ausführlichere Testberichte inklusive Benchmarks sind jedoch erst für die kommende Woche zu erwarten, denn Apple begann erst jetzt damit, Testgeräte zur Verfügung zu stellen.
Apple-Interview: Die Wahl des NamensWie der "Director of Mac Product Marketing", Colleen Novielli, im Interview angibt, sollte die Bezeichnung ein Produkt vermitteln, das "spaßig, freundlich sowie frisch" wirkt und gut zum Geist des Geräts passt. Das MacBook Neo verstehe man als vollständig neu entwickeltes Gerät und nicht als Wiederauflage eines älteren Produkts. Die Managerin fügt hinzu, dass sich manche Parallelen zum 12-Zoll-MacBook von 2015 ziehen lassen – doch das neue Modell sei von Grund auf neu konzipiert und verfolge eine andere Zielsetzung. Ohne genauere Einschätzungen zu bieten, zeigt sich Novielli zuversichtlich, wie viele Kunden weltweit zum jüngsten Spross der Notebook-Familie greifen werden. Erste Shops bieten übrigens schon Rabatte, so beispielsweise
MacTrade.