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John Ternus im Interview: MacBook Neo, CEO-Nachfolge und Apple Intelligence

John Ternus fungiert bei Apple als Hardwarechef und gilt inzwischen als eine der wichtigsten Personen im Unternehmen – das in einem Maße, ihn inzwischen als wahrscheinlichsten Nachfolger von Tim Cook zu sehen, wenn dieser eines Tages abtritt. In einem Interview mit ABC News hat Ternus nach der jüngsten Produktvorstellung jetzt über das neue MacBook Neo, die Rolle von Apple Intelligence und die langfristige Strategie des Unternehmens gesprochen. Natürlich befragte man ihn auch zur CEO-Thematik, die er aber erwartungsgemäß ausweichend beantwortete: Ternus wich der Frage aus und betonte stattdessen, wie sehr er seine aktuelle Rolle schätze und wie gerne er mit dem Apple-Team an neuen Produkten arbeite.


MacBook Neo
Laut Ternus sah Apple im MacBook Neo die Chance, deutlich mehr Menschen zu erreichen als bisher. Das Gerät biete trotz des niedrigen Preises weiterhin die typischen Eigenschaften eines Macs, nämlich solide Verarbeitung, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Die Messlatte liege also ziemlich hoch, fügt er hinzu – und man habe daher so lange gewartet, bis sich die Ziele vereinen ließen. Die auffälligen Farben des MacBook Neo seien von Anfang an vorgesehen gewesen. Apples Designer hatten so die Gelegenheit, ein wirklich ausdrucksstarkes Produkt zu gestalten.

Apple Intelligence
Im Interview sprach Ternus auch über die Rolle von künstlicher Intelligenz. Apple Intelligence werde künftig weiter ausgebaut und in immer mehr Funktionen integriert, etwa bei automatischen Übersetzungen oder Bildverbesserungen. Ziel sei es, dass Nutzer die Technik nicht bewusst wahrnehmen, sondern einfach von neuen Funktionen profitieren. Als die Redakteurin anspricht, viele Kunden seien besorgt über einen möglichen KI-Rückstand Apples, antwortet Ternus: "Wir haben uns immer darauf konzentriert, das Nutzererlebnis zu liefern" – wobei die Antwort etwas hinkt, denn gerade das Nutzererlebnis von Apple Intelligence gilt ja nun einmal oft als Kritikpunkt.

Kommentare

t.stark
t.stark06.03.26 11:54
Wer kennt es nicht das MacBook vom Neo?
0
MacuserEm(a)il
MacuserEm(a)il06.03.26 12:11
Ach dieses Bla-Bla von Apple jedes Mal. „Ausdrucksstarkes Produkt“ ein MacBook in neuer Farbe wow.
-1
MrJava06.03.26 12:30
MacuserEm(a)il
Ach dieses Bla-Bla von Apple jedes Mal. „Ausdrucksstarkes Produkt“ ein MacBook in neuer Farbe wow.

Dann vielleicht besser Bild-Zeitung lesen oder einfach sinnvolle Sachen machen. Dein Kommentar ist sowas von unnötig …
Hör auf Dich selbst, sonst hört Dich keiner!
0
t.stark
t.stark06.03.26 12:39
Schwierig finde ich tatsächlich folgende Aussage von Apple:
Werbe-Mail von Apple
Vier tolle Farben. Robustes Aluminium Design. Bis zu 16 Stunden Batterielaufzeit. Energieeffiziente Apple Chips.1 Brillantes 13" Liquid Retina Display.2 Und für KI entwickelt. Ein starker Mac zu einem smarten Preis.
Es ist ein offenes Geheimnis dass Apple vor allem wegen KI auf 16 GB RAM gegangen ist. Das ist definitiv keine Maschine dafür.
+4
macfreakz06.03.26 12:46
Es ist ein offenes Geheimnis dass Apple vor allem wegen KI auf 16 GB RAM gegangen ist. Das ist definitiv keine Maschine dafür.

Ich glaube, der Plan war, so viel wie möglich KI lokal auszuführen, jedoch änderte Apple den Plan und es geht nun über Gemini und sogar eventuell mit deren Infra.
+4
itomaci
itomaci06.03.26 12:53
t.stark
Schwierig finde ich tatsächlich folgende Aussage von Apple:
Werbe-Mail von Apple
Vier tolle Farben. Robustes Aluminium Design. Bis zu 16 Stunden Batterielaufzeit. Energieeffiziente Apple Chips.1 Brillantes 13" Liquid Retina Display.2 Und für KI entwickelt. Ein starker Mac zu einem smarten Preis.
Es ist ein offenes Geheimnis dass Apple vor allem wegen KI auf 16 GB RAM gegangen ist. Das ist definitiv keine Maschine dafür.

Du sagst es! Habe mit dem Neo geliebäugelt als unterwegs Mac. Doch mickerige 8 GB Ram im Jahr 2026 machten diesen Gedanken zunichte noch bevor ich alle specs kannte
“An iPod. A phone. An internet communicator. And a camera”
-2
morpheus
morpheus06.03.26 12:56
t.stark
Schwierig finde ich tatsächlich folgende Aussage von Apple:
Werbe-Mail von Apple
Vier tolle Farben. Robustes Aluminium Design. Bis zu 16 Stunden Batterielaufzeit. Energieeffiziente Apple Chips.1 Brillantes 13" Liquid Retina Display.2 Und für KI entwickelt. Ein starker Mac zu einem smarten Preis.
Es ist ein offenes Geheimnis dass Apple vor allem wegen KI auf 16 GB RAM gegangen ist. Das ist definitiv keine Maschine dafür.
Und welchen Beweis oder Erfahrungen hast Du dazu?
Coffee is always the solution
+3
Tirabo06.03.26 13:13
Glaubt ihr wirklich, dass Apple bei einem neuen Produkt die Entscheidung getroffen hat, nur 8GB RAM zu verbauen und damit dem MacBook NEO den Zugang zu Apples KI zu verwehren?

Ich glaube das nicht. Apple hat ja ursprüngliche KI-Pläne verworfen. Wer weiß, ob da nicht die 8GB dicke reichen?
Und zweitens, das günstigere Neo ist eben KEIN MacBook Air, wer also 16GB RAM möchte, kaufe sich ein Air. Ich kann die ewige Meckerei über das neue und für Apple-Verhältnisse heutzutage wirklich günstige Apple-Book einfach nicht nachvollziehen.
+9
macfreakz06.03.26 13:29
Du sagst es! Habe mit dem Neo geliebäugelt als unterwegs Mac. Doch mickerige 8 GB Ram im Jahr 2026 machten diesen Gedanken zunichte noch bevor ich alle specs kannte

Warte erstmal auf ausführliche Reviews bzw. Testberichte ab. Andernfalls bietet sich auch ein Macbook Air M3 / M4 an und die werden noch günstiger sein und somit näher an Neo Preisen,
0
macreef06.03.26 14:08
„Der Apple A18 Pro-Chip, der im iPhone 16 Pro (und im neuen, im März 2026 angekündigten MacBook Neo) verbaut ist, ist auf 8 GB LPDDR5X Arbeitsspeicher (RAM) festgelegt.

Dies ist eine bewusste Designentscheidung von Apple, die direkt bei der Fertigung (InFO-PoP Packaging) durch TSMC getroffen wurde, wodurch keine Option für mehr Speicher besteht. „

Sprich mehr Speicher gibts beim nächsten Neo mit dem A19 pro. Dann mit 12GB.
+1
MLOS06.03.26 14:25
Ich sehe überhaupt keine Problematik, das Gerät mit KI-Möglichkeiten zu bewerben.
KI ist nicht gleich LLMs. LLMs werden aktuell nur einfach als Universallösung für alles gesehen und von vielen genutzt, obwohl es für viele Sachen bessere Lösungen gibt.
Zudem sind LLMs nicht immer 1 TB groß. Man kann sehr gute Ergebnisse auch mit entsprechend guten Quantisierungen erreichen und durch z.B. MLX laufen derlei Modelle dann sogar sehr performant auf einem A18 Pro. GGUF-Modelle sind hingegen nicht auf die Apple Silicon-Konzepte optimiert, sondern eher auf CUDA im NVIDIA-Ökosystem. Selbiges gilt für PyTorch, auch wenn MPS meine ich inzwischen seit zwei Jahren als Device genutzt werden kann.
Apple Intelligence arbeitet zudem mit spezialisierten Adaptern und einem kleinen Foundation-Modell für Sprache. Das reicht für das Zusammenfassen, Umformulieren etc aus.
Möchte man Agentic Workflows nutzen, braucht man auch hier nicht das fetteste Modell. Grundsätzliches Sprachverständnis und Delegierungsmöglichkeiten reichen hierfür aus, um Tools aufzurufen, die dann die eigentliche Arbeit erledigen (Stichwort MCP-Schnittstellen im OS als Beispiel).
Apple wird mit Sicherheit in die Zukunft gedacht haben und nicht nächstes Jahr sagen, Siri 2 o.ä. geht auf dem Gerät nicht. Und was dann wirklich lokal läuft und was nicht ist ja angesichts der in den Kommentaren bereits erwähnten Planänderungen hin zu mehr Cloud noch nicht klar. Aber 8 GB RAM sind hier keineswegs ein Ausschlusskriterium.
Dass man damit natürlich keine großen ML-Workloads laufen lässt, ist klar, aber darum geht es der Zielgruppe ja auch gar nicht, das wären dann ja schon wieder Pro Use Cases, für die dieses Gerät gar nicht konzipiert ist.
Stattdessen geht es um so einfache Dinge wie Notizen zusammenfassen, mal eine Mail umformulieren, so kleine Helferlein im Alltag eben.
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skipper06.03.26 14:31
Ich kann dieses ewige RAM Rumgejammere echt nicht mehr hören. Die Leute, die Profianwendungen mit viel RAM benutzen werden sowieso so einen Rechner nie kaufen und für die Leute, die ihn kaufen, werden die 8 GB ausreichen.
Apple ist ja nicht bescheuert und bringt ein neues Produkt auf den Markt, das nicht flüssig funktioniert, weil es zu wenig RAM hat. Da arbeiten schon ein oder zwei Ingenieure dran.
+6
chrisbilder
chrisbilder06.03.26 14:55
skipper

*ramgejammere
+6
mazun
mazun06.03.26 17:08
Die 8GB sind wahrscheinlich am meisten den Leuten ein Dorn im Auge, die tatsächlich nicht mehr brauchen, aber dennoch zuletzt aus reiner irrationaler Zukunftsangst oder eines diffusen KI-Versprechens 16GB+ Geräte gekauft haben oder das zumindest vor haben und sich jetzt beim Neo in gewisser Weise ausgegrenzt und nicht mehr angesprochen fühlen. Wenn man sich das mit dem vielen RAM einmal in den Kopf gesetzt hat, dann fällt es möglicherweise schwer, das Neo gut zu finden oder zu akzeptieren, dass es für viele Leute und insbesondere die Zielgruppe vollkommen auskömmlich sein könnte. Ich hätte es wohl auch mit 16GB genommen aber ob ich davon bei meinem Nutzungsverhalten was merken würde? Sicher nicht heute und vermutlich noch in den nächsten Jahren nicht. In 5-10? Sehr wahrscheinlich aber das sehen wir dann, was das dann wirklich bedeutet.
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Dunnikin
Dunnikin06.03.26 19:05
Tirabo
Ich kann die ewige Meckerei über das neue und für Apple-Verhältnisse heutzutage wirklich günstige Apple-Book einfach nicht nachvollziehen.

In Deutschland wird halt zuerst gemeckert, bevor ein Produkt erst mal in der Praxis verwendet wurde und Erfahrungen vorliegen.
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ErSitztDavor06.03.26 19:32
"Der schnellste Mac aller Zeiten"
(War der Macintosh Quadra 950 von 1992 auch mal)
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