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Marktforscher: MacBook Neo mit Millionenabsatz – wenn Kunden 8 GB RAM akzeptieren

Der weltweite Notebookmarkt steht vor Problemen. Für das laufende Jahr rechnen Marktexperten mit einem erheblichen Rückgang der Verkaufszahlen, welcher bei bis zu zehn Prozent liegen könnte. Engpässe und Preissteigerungen bei Komponenten wie RAM und CPUs zwingen viele Hersteller zu vorsichtigeren Produktionsstrategien. Gleichzeitig sinkt die Nachfrage von Endkunden, was vor allem das günstige bis mittlere Preissegment betrifft. Das Marktforschungsunternehmen TrendForce macht allerdings einen Hersteller aus, bei dem es wohl zumindest bei den Stückzahlen gänzlich anders verlaufen dürfte. Apple werde sich nicht nur dem Trend entziehen, sondern sogar sehr deutlich wachsen.


Alle werden teurer – Apple günstiger
Allein das MacBook Neo könnte laut TrendForce bis zu fünf Millionen verkaufte Geräte in diesem Jahr erreichen. Während viele andere Anbieter teurer werden müssen, gehe Apple in die entgegengesetzte Richtung und biete das bis dato günstigste Notebook der MacBook-Geschichte an. Jenes Modell ziele auf ein Preissegment ab, das typischerweise von günstigen Windows-Notebooks und Geräten für den Bildungsbereich dominiert wird. Ziel sei offensichtlich, neue Nutzer frühzeitig an das Apple-Ökosystem zu binden, insbesondere Studenten und Berufseinsteiger. Gleichzeitig soll das günstigere Gerät langfristig auch die Nutzung von Apple-Services wie App Store, iCloud oder Apple Music fördern.

Fragezeichen: Schrecken 8 GB RAM ab?
Für Apple prognostiziert Trendforce ein Wachstum im Notebooksektor von fast acht Prozent – was zu einem macOS-Marktanteil von über 13 Prozent führen dürfte. Hinsichtlich des MacBook Neo gebe es jedoch ein großes Fragezeichen, nämlich die RAM-Ausstattung. Apples Entscheidung, lediglich 8 GB Arbeitsspeicher ohne Upgrademöglichkeit anzubieten, könnte für Kaufzurückhaltung sorgen und für manch einen als zu große Einschränkung wirken. Aus Kostengründen und zur Abgrenzung von teureren Macs beließ es das Unternehmen bei genau jenem Wert, den der A18 Pro auch im iPhone 16 Pro aufweist.

Kommentare

michimaier05.03.26 17:26
Für mich stellt sich das so dar:
Das günstige MacBook und die Farben zielen mMn. ganz klar auf eine jüngere Zielgruppe ab. Und wer einmal einen Mac hat, wechselt ( i.d.r - gibt sicher ausnahmen ) nicht mehr zurück.
Life Time Value von einem Customer gleich gestiegen, oder:
Get them young.

Smart. Ich find die Geräte gar nicht schlecht.
+20
DocTom05.03.26 17:26
Ich habe im unmittelbaren Freundeskreis zwei sehr wenig technikaffine Nutzer die jeweils ein MacBook Air M1 mit 8 GB RAM für Safari, Mail und Office einsetzen. Jedesmal wenn ich bei ihnen die Anzahl offener Tabs in Safari (>30) und das Fensterwirrwar auf den kleine Bildschirmen sehe stehen mir die Haare zu Berge. Beide bestätigen aber, daß sie keinerlei Geschwindigkeitseinschränkungen wahrnehmen und sie problemlos mit ihren MacBook Air arbeiten können. Das Swapping vom RAM auf die SSD/Unified Memory scheint gut zu funktionieren.
+27
jeti
jeti05.03.26 17:30
Fragezeichen: Schrecken 8 GB RAM ab?

Ich denke mein, die potentielle Zielgruppe interessiert sich nicht für Specs. Apple ist trendy, Apple ist hip, Apple ist intuitiv (im Vergleich zu Windows). Das MacBook Neo ist ein tolles Einstiegsprodukt. Auch wenn ich 16GB Ram begrüẞen würde. => Ich bin aber auch nicht die Zielgruppe.
+17
Dunnikin
Dunnikin05.03.26 17:32
Man soll ja positiv denken. Wenn das Neo weggeht wie die warmen Semmeln, animiert das Entwickler vielleicht wieder zu effizienterem Schaffen.

Ich mache Grafiken für den C64 und habe mir dafür eine Logitech-Maus (M650L) angeschafft, weil die zum Pixeln besser als das TouchPad ist. Um die beiden Seitentasten zu belegen, was mit den macOS-Bordmitteln nicht geht, habe ich mir die dazugehörige Logitech-App geladen. Um die beiden Tasten zu belegen, brauche ich diese App, die sagenhafte 2 GB groß ist. Kein Witz. Ein Maustreiber, der 2 GB braucht. Irgendwas läuft völlig falsch.

Fazit: Weg mit der Logitech-App (was nicht einfach war, das Ding wieder vollständig loszuwerden) und Better Touch Tool her. Damit geht das auch.

Also - von daher könnten die 8 GB bei großen Verkaufszahlen des Neo durchaus positive Auswirkungen auf Apps aller Art haben. Die werden nicht einfach hingeschlampt, sondern vielleicht wieder effizienter.
+19
Krypton05.03.26 17:45
Ich denke, dass die 8 GB für viele Zwecke reichen werden, speziell wenn es um Schul-Laptops geht. Langfristig ist das natürlich etwas eng. Wenn es nächstes Jahr ein Upgrade auf den A19Pro gibt, dürften es wohl die von diesem SoC unterstützten 12 GB werden. Dann sollte auch Apple Intelligence sauber damit laufen. Das könnte bei 8 GB noch etwas hakelig sein.

Ist vermutlich aber ähnlich wie mit den regulären iPads. Das hängt auch noch auf einem A16 (ohne Pro) und 6 GB RAM fest und wird dennoch verkauft. Auch die iPad Pro bis zum M4 kamen gut mit 8 GB aus (nur in der 2TB SSD mit 16) und auf denen läuft einiges, selbst ohne Swap völlig ausreichend.
+8
mk170105.03.26 18:08
Ich wage mal die Behauptung, dass schon heute über 90% aller Mac-Anwender mit 8GB problemlos zurechtkommen würden ... und bei den Neo Usern wird der Anteil noch extremer sein.
+23
MacNu9205.03.26 18:27
Ernstgemeinte Frage an die Techies: Warum reicht der A17 Pro Chip mit 8GB RAM problemlos für mehr als 40 gleichzeitig geöffnete Apps im iPhone 15 Pro, während der A18 Pro im Neo nicht für Mail, Safari, Fotos und iCal gleichzeitig reichen soll?
+18
ttwm05.03.26 18:49
Ich habe beruflich einen macMini M1 mit 16 GB und kann damit als Grafiker die Adobe Suite bespielen. Für den privaten "unanspruchsvollen" Anwender (Mail, Web, Office, Banking etc.), den ich privat zum Großteil eigentlich auch repräsentiere, reichen meiner Meinung nach 8 GB vollkommen.
+7
Dunnikin
Dunnikin05.03.26 19:04
MacNu92
Ernstgemeinte Frage an die Techies: Warum reicht der A17 Pro Chip mit 8GB RAM problemlos für mehr als 40 gleichzeitig geöffnete Apps im iPhone 15 Pro, während der A18 Pro im Neo nicht für Mail, Safari, Fotos und iCal gleichzeitig reichen soll?

Das Multitasking unter iOS funktioniert anders als das in macOS.

Einfach erklärt:

Nicht alle geöffneten Apps in iOS sind wirklich noch offen, sondern in der Übersicht als Screenshot zu sehen. Die App wird komplett neu geladen, wenn diese von iOS bei knappem RAM im Hintergrund geschlossen wurde und vom User wieder aufgerufen wird.

In macOS wird bei knappen RAM eine App eingefroren und in diesem Zustand auf die SSD geschrieben und in diesem Zustand wieder ins RAM geladen, wenn die App hervorgeholt wird.

In macOS sind Apps im Hintergrund aktiv, in iOS nicht.

Das Neo ist keine Harcore-Maschine, sondern ein wirklich feines Gerät, um in die Apple-Welt zu kommen. Und für den angepeilten Zweck und die Zielgruppe reicht das Ding dicke.
+9
sudoRinger
sudoRinger05.03.26 19:06
MacNu92
Ernstgemeinte Frage an die Techies: Warum reicht der A17 Pro Chip mit 8GB RAM problemlos für mehr als 40 gleichzeitig geöffnete Apps im iPhone 15 Pro, während der A18 Pro im Neo nicht für Mail, Safari, Fotos und iCal gleichzeitig reichen soll?
Unix hat eine Eigenheit: der RAM ist immer voll.
Die "Techies" haben ihre fetten Macs mit 32 GB und sehen in der Aktivitätsanzeige, dass der Speicher gefüllt ist. Und, oh Graus!, da wird sogar Swap genutzt.
Daraus wird geschlussfolgert, dass die 32 GB unbedingt notwendig sind.
Die Realität ist, dass 8 GB auch meist reichen.

In 4 Jahren habe ich zweimal erlebt, dass das Macbook mit 8 GB eingefroren ist und Apps zwangsgeschlossen wurden. Einmal war das ein Fehler in der Mailsoftware (eine Beta-Version) und diese Mail-App belegte laut Aktivitätsanzeige 40 GB RAM im 8 GB-Macbook.

Das oben gesagte gilt natürlich nicht, wenn VMs eingerichtet sind oder KI-Modelle laufen sollen.
+12
MacNu9205.03.26 19:12
Dunnikin
Das Multitasking unter iOS funktioniert anders als das in macOS.

Merci für die Erläuterung, kommt mir plausibel vor.

Mein Start mit dem Macbook Air M1 verlief insdes völlig problemlos. Ich hatte damals parallel wie heute Safari, Mail, Whatsapp, Notizen, Fotos und teilweise auch Pages geöffnet, während ich gleichzeitig mit dem ressourcenhungrigen Luminar NEO RAW-Dateien aus einer 20MP-Kamera bearbeitet habe. Der Swap war immer gut voll, aber Speed-Limits habe ich keine gefühlt. Das Neo müsste einen normaleren Workload also gut packen.
+6
thomas b.
thomas b.05.03.26 19:16
Selbst das alte Intel-MacBook Air von meiner Frau kam bis zum Schluss vor 1 1/2 Jahren mit 8 GB RAM bestens zurecht, was mich wirklich erstaunt hatte. Da klemmte rein gar nichts, SSD sei Dank. Mein MacBook Air M1, dass sie dann genommen hat, hatte mit 8 GB auch zero Probleme. Wir haben wohl oft noch die alten Festplatten im Hinterkopf, mit denen wäre das wohl eine echte Qual.
+5
derive305.03.26 19:18
Das Swapping merkt man bei SSD doch eh nicht mehr
+1
RyanTedder05.03.26 19:22
Ich glaube nicht das der RAM abschrecken wird. Mich wundert sowieso die ständige RAM Diskussion. Ich kenne Niemanden der jemals RAM Probleme hatte. Wer auch immer das Macbook Neo kauft, wird nur leichte Office Arbeiten erledigen und im Internet surfen.

Ich glaube die typischen Apple Kunden haben da schon Vertrauen und sind keine Erbsenzähler was irgendwelche Zahlen angeht, die man nicht mal richtig einordnen kann, so wie bei der Windows/Android Fraktion.
+6
ssb
ssb05.03.26 19:41
RyanTedder
Ich kenne Niemanden der jemals RAM Probleme hatte.
Ich schon 😉
Das waren aber marodierende Tasks, die massiv Speicher geleakt haben. Auch Logi Options war darunter aber auch daemons von macOS.
Einer hatte mal 40 GB Speicher für seine 200+ threads gebraucht und da war der iMac M1 mit 16 GB dann doch am Limit.

Einmal den Übertäter gekillt, dann lief er wieder rund auch ohne Neustart - den habe ich nur ausgeführt um die Swap-Dateien aufzuräumen.
+4
tranquillity
tranquillity05.03.26 20:01
Beim iPad nervt nichts so sehr, wie ständig im Hintergrund beendete Apps, die dann wieder neu geladen werden. Bei machen (Teams z.B.) ist dann oft sogar der Arbeitsstand weg – da reicht es mitunter schon, nur mal eben in Mail zu wechseln.
macOS ist zum Glück anders, nicht so rigoros. Aber trotzdem, mit mehreren Apps gleichzeitig zu arbeiten könnte zäh werden.

Das MacBook Air meiner Frau von 2012 hat 8 GB RAM. Jetzt haben wir 2026 ...

Liegt das mit den 8 GB wirklich an den technischen Einschränkungen des A18?

Man darf auch nicht vergessen: Es ist shared memory, d.h. die Graphikeinheit nimmt sich von den 8 GB auch noch ihren Teil weg. Rein für das macOS stehen dann womöglich nur 7 oder 6 GB zur Verfügung.

Bin gespannt auf die Berichte. Aktuell würde ich vermuten, dass der Einsatzbereich doch arg begrenzt ist.
-4
funkenforcer05.03.26 20:02
ttwm
Ich habe beruflich einen macMini M1 mit 16 GB und kann damit als Grafiker die Adobe Suite bespielen. Für den privaten "unanspruchsvollen" Anwender (Mail, Web, Office, Banking etc.), den ich privat zum Großteil eigentlich auch repräsentiere, reichen meiner Meinung nach 8 GB vollkommen.

Das sollte man denken. Meiner Erfahrung nach scheint es beim scheduling schon eine Art RAM sweetspot zu geben, ab dem MacOS den workload optimal jonglieren kann.
Ich habe ein Macbook Air M1 mit 8GB zum Reisen und ein Macbook Pro M1 16" mit 16GB im alltäglichen Gebrauch. Meine Erfahrung beim MB Air mit 8GB ist, mit zwei, drei offenen Programmen fängt der Browser ab etwa 30-40 offenen Tabs an zu ruckeln und je mehr ich offen habe, desto schlimmer wird es (SSD ist nur zu 50% gefüllt). Beim MB Pro mit 16GB kann ich 500 offene Tabs haben, sehr viele Programme offen und ne DAW und encoding laufen zusätzlich noch (SSD zu 80% gefüllt). Trotzdem bleibt alles flüssig und instant.
+6
michimaier05.03.26 22:06
RyanTedder
Ich glaube nicht das der RAM abschrecken wird. Mich wundert sowieso die ständige RAM Diskussion. Ich kenne Niemanden der jemals RAM Probleme hatte.

Doch doch ich lechze grad auch nach >64gb ram
Aber bin halt absolut nicht Zielgruppe für das neue book.
Aber es gibt schon Gründe auch wenn 90% der Anwender das vermutlich nicht betrifft
0
Esprit
Esprit05.03.26 22:07
Natürlich werden viele Kunden 8 GB RAM akzeptieren. Viele normale Kunden können ja selber auch gar nicht wirklich beurteilen, ob sie mehr als 8 GB RAM brauchen. Mehr RAM ist natürlich prinzipiell immer besser, kostet aber dann eben auch mehr.

Klar, uns "Computer-Nerds" interessiert das alles ganz genau und wir achten sehr genau darauf. Sobald ich aber z.B. ein Auto, Geschirrspüler, Staubsauger etc. kaufen sollte, habe ich auch nur wenig Lust mich mit den ganzen Tech-Details dort genau zu beschäftigen. Und ich kaufe einfach das, was mir der freundliche Verkäufer oder Freund usw. empfiehlt
+6
fosse0j06.03.26 06:01
@Dunnikin

Wegen der Maus – schon mal SteerMouse probiert? Sorry für den OT.
+2
kackbratze
kackbratze06.03.26 07:13
Eine leise Kritik kann man dennoch anbringen - würden sie mit dem Gerät eine wesentlich jüngere Käuferschicht erreichen wollen, dann hätten die das Display Touch- bzw. Stiftempfindlich machen müssen. In den Schulen, in CH, heisst die Devise "bring your own device". Viele Aufgaben benötigen die Toucheingabe und deshalb ist MacOs möglich, jedoch mit der Kombination iPad und Laptop. Ich denke in D sieht es hier ähnlich aus, denn mit einem Gerätepreis von 549CHF ist das Gerät derart attraktiv, dass viele dieses Gerät für Ihre Kinder anschaffen werden, aber eben noch ein iPad obendrauf packen müssen. Leider. Ich finde das Gerät ziemlich ge*l, aber eben nicht ganz perfekt für die Käuferschicht.
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. Einstein
+1
deus-ex
deus-ex06.03.26 07:36
Ich glaub Apple hätte sicherlich 16GB verbaut wenn es die aktuelle RAM Krise nicht geben würde. Aber selbst mit guten Konditionen würde bei 700-800€ des Geräts die 16GB schon 300-500€ ausmachen. Da gibts dann gar keine Marge mehr bei dem Gerät.
+2
konnektor06.03.26 08:05
tranquillity
Das MacBook Air meiner Frau von 2012 hat 8 GB RAM. Jetzt haben wir 2026 ...
... also wieder zurück auf 4 GB?
Bei Dir klingt das so als ob mehr RAM ein Fortschritt wäre. Überall anderswo ist man stolz darauf mit weniger auszukommen.
-2
DunklesZischt06.03.26 08:15
Ich habe ein MacBook Air M1 mit 8GB. Ich mache damit sogar meinen Rohnschnitt meiner Urlaubsvideos in 4K. Klar, was nicht das gleich wie bei meinem Mini M4 pro. Aber es geht erstaunlich gut. Und ganz weit weg von "Mit 8GB kann man auf gar keinen Fall arbeiten, das reicht nicht mal fürs surfen"

Klar, ist mehr besser. Aber diese 8GB-Diskussion ist mir schleierhaft nach all den Jahren. Es gibt vermutlich millionen von Anwendern, die kein Problem damit haben. Für die paar Nerds, die 10 VMs gleichzeitig, die komplette Adobe-Suite, sowie eine lokale KI auf dem Rechner betreiben wollen, ist der natürlich nix.
+3
Retrax06.03.26 08:30
Frage:
Kann der A18 nicht mehr als 8 GB RAM addressieren?
Liegt also schlicht eine technische Limitierung vor?
+4
MrBravissimo06.03.26 08:51
michimaier
RyanTedder
Ich glaube nicht das der RAM abschrecken wird. Mich wundert sowieso die ständige RAM Diskussion. Ich kenne Niemanden der jemals RAM Probleme hatte.

Doch doch ich lechze grad auch nach >64gb ram
Aber bin halt absolut nicht Zielgruppe für das neue book.
Aber es gibt schon Gründe auch wenn 90% der Anwender das vermutlich nicht betrifft

Erfahrungswerte haben mich dazu bewogen immer mehr RAM zu holen, das hat sich bis heute als richtig herausgestellt. Aber wie oben erwähnt, vielleicht bin ich auch zu „nördig“ unterwegs…
+3
Marcel Bresink06.03.26 09:06
Dunnikin
Das Multitasking unter iOS funktioniert anders als das in macOS.

Nicht wirklich. Multitasking und Speichermanagement sind zunächst einmal gleich. Der Unterschied ist, dass iOS ohne externen Auslagerungsbereich (Swap-Volume) betrieben wird. Swapping findet nur per Datenkompression in einen vorreservierten Bereich des RAM statt, nicht auf eine Flash-SSD. macOS verwendet dagegen beides.

Die anderen Behauptungen sind auch größtenteils falsch.
Retrax
Kann der A18 nicht mehr als 8 GB RAM addressieren?

Die Frage stellt sich so überhaupt nicht, denn der ganze A18-Prozessor ist in einem Sandwich-Verfahren quasi "unter einen 8-GB-LDDR5-Chip" druntergebaut.

Die obere Schicht des SoC besteht aus 8 GB RAM, die untere Schicht aus CPU, GPU und I/O. Das irgendwie anders zu bauen, ist überhaupt nicht vorgesehen und würde einen ganz anderen Chip erfordern. Die Kostenersparnis, einfach einen vorhandenen Prozessor aus einem älteren iPhone zu nehmen, wäre dahin und damit die Existenzgrundlage der ganzen Grundidee.
+8
Wauzeschnuff
Wauzeschnuff06.03.26 09:06
Retrax
Frage:
Kann der A18 nicht mehr als 8 GB RAM addressieren?
Liegt also schlicht eine technische Limitierung vor?

Jupp, genauso ist es. Der im Neo verbaute A18Pro kann nur maximal 8GB RAM nutzen - und die sind direkt im Prozessor-Package integriert.
+4
A500
A50006.03.26 09:22
Hmm, ich habe gerade eben neu gestartet wegen dem Update auf 26.3.1 und habe aktuell nur E-Mail, Safari mit einem Tab, Word und noch eine Remote Verbindung offen. Aktuell belegt sind 30,34GB!?!?!?

Kann mir das kaum vorstellen, dass man damit als Schüler produktiv arbeiten kann. Für Spaß und Freizeit, Videos schauen etc. bestimmt OK (dafür reicht aber auch das iPhone oder iPad), aber für mehr als das sind 8GB vermutlich zu wenig.
-6
MacNu9206.03.26 09:30
@A500:
Entweder ist das nicht normal oder du hast einen Mac mit mehr RAM, in dem halt mehr RAM genutzt wird.

Mein 14" mit 16GB hat Mail, Safari mit 10-20 Tabs, Word, Notizen, Whatsapp und Luminar Neo offen und belegt damit 16GB + 500MB Swap.
+2
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