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Kurz: Schwächt iOS 26.4 Liquid Glass weiter ab? +++ visionOS 26.3.1 behebt Darstellungsfehler

Die erste Beta von iOS 26 geizte nicht gerade mit Liquid Glass: Etliche Elemente der Benutzeroberfläche waren mit auffallend starken Transparenzeffekten versehen, was der Benutzung und Lesbarkeit oftmals abträglich war. Apple sah sich daher gezwungen, im Laufe der Beta-Phase und der weiteren Updates nachzujustieren. So können Nutzer nun zwischen den zwei Modi „Transparent“ sowie „Eingefärbt“ wählen und die Intensität der Deckkraft der Sperrbildschirm-Uhr einigermaßen frei konfigurieren. Die zweite Beta von iOS 26.4 geht noch einen Schritt weiter: In den Bedienungshilfen findet sich die Option „Reduce Highlighting Effects“.


Aktuell scheint Cupertino das Feature noch nicht freigeschaltet zu haben. Sobald die Einstellung jedoch Wirkung zeigt, sollte das feine Schimmern an den Rändern vieler Elemente und Apps der Vergangenheit angehören. Ohne diesen Glanz wirkt das Liquid-Glass-Design deutlich abgeschwächter, was vielen Anwendern durchaus zupasskommen sollte.


visionOS 26.3.1 beseitigt störendes Flackern
iOS 26.3.1 lässt wahrscheinlich nicht mehr lang auf sich warten (siehe hier). Bei der Vision Pro sah sich Apple offenbar zum schnellen Handeln gezwungen und stellt das entsprechende Systemupdate bereits zum Download bereit: Beide Generationen des Headsets können ab sofort visionOS 26.3.1 herunterladen. Die aktuelle Version nimmt sich eines lästigen Fehlers an, welcher bei der Verwendung der MultiView-Funktion für Verdruss sorgte: Beim Streamen von Sportveranstaltungen über die TV-Anwendung mussten Anwender ein störendes Flackern über sich ergehen lassen.

Dank MultiView ist es Nutzern möglich, mehrere Videostreams parallel darzustellen. Da vor Kurzem der Start der MLS-Saison erfolgte, hat Apple mit ziemlicher Sicherheit einige Rückmeldungen hinsichtlich des Fehlers erhalten – und rasch reagiert. Andere Bugfixes sind nicht auszuschließen, wenngleich sich die Update-Beschreibung lediglich auf das Problem mit dem Flimmern bezieht.

Kommentare

nopeecee
nopeecee27.02.26 12:15
Man bräuchte einen Schieberegler, der alle befriedigt:

Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
+5
STB
STB27.02.26 12:20
Nur das Skeuomorphismus und Liquid Glass in diesem Fall ein und dasselbe sind
+6
ErSitztDavor27.02.26 12:41
Das käme Apple entgegen.
0
Krypton27.02.26 12:46
Sehr schöner Schieberegler @nopeecee

Meiner Ansicht nach sind Skeuomorphismus und Liquid Glass nicht in der selben Schublade. Skeumorphismus versucht, Designs und Verhalten aus der Materiellen Welt auf den digitalen Bildschirm zu bringen, also Elemente wie Leder-Oberflächen (die aber nur Bilder von Leder sind und sich nicht so anfühlen), abgerissene Papierkanten in Kalender oder Notizbuch-Apps, grüner Pool-Filz-Hintergrund in Spielen, Brushed-Metal, Schalter, die wie Kippschalter aussehen, etc. Vorbild ist hier also stets die physische Welt.

Liquid Glass geht dagegen in ein Sphäre, die man praktisch nur digital erzeugen kann. Die wobbelnden (liquid) Schalter oder Rechtecke im Control-Center, UI-Elemente die nur beim darüberfahren erscheinen (etwa der Schieberegler), Buttons, die sich gummiartig oder flüssig in Dialoge verformen (etwa beim Klick auf den Sharing-Button). Für all das gibt es keine physikalische Entsprechung. Für den Glas-Effekt (Transparenz, Transluzenz, Refraktion) ja, für Schatten ja, für den Liquid-Teil nicht.

Im Endeffekt ist es Aqua 3.0 (das Wasser war auch schon transparent, anscheinend aber noch nicht flüssig genug). Zumindest in meiner Wohnung befinden sich aber keine Interface-Elemente (etwa Lichtschalter), die wobbelnd-schwebend als Glasplatten im Raum herumschweben. Kommt vielleicht noch.

Mir gefällt es überwiegend ganz gut. Ein paar Details müssen noch verbessert werden. Wenn man sich (zumindest die Alten hier) an die Einführung von MacOS X mit Aqua erinnert, war das am Anfang auch viel zu dick aufgetragen. Einige Menüs waren durch die Transparenz und Streifen im Hintergrund schlecht lesbar, die Performance war unterirdisch, Schatten brachial, etc. Das wurde aber über 3 oder 4 Versionen immer besser und sah irgendwann sehr gut aus. Das selbe wird sich mit Liquid Glass wohl wiederholen. Spätestens mit Version 28 dürften die meisten Happy sein (für Mitarbeiter an Stuttgart 21 dann wohl Version 30 oder später)
+8
Quickmix
Quickmix27.02.26 12:54
Terminator 2 @@Krypton
0
mo.
mo.27.02.26 12:56
Freue mich drauf diese Borders abstellen zu können.
Lorem my ipsum.
0
mo.
mo.27.02.26 13:02
nopeecee
Man bräuchte einen Schieberegler, der alle befriedigt:


Den Wunsch, den ich aus den meisten Stimmen ablese, ist der Slider eher:
Flat ⚪︎⚪︎⚪︎⚪︎ ◉ ⚪︎⚪︎⚪︎⚪︎ Liquid Glass
Lorem my ipsum.
+5
aprozz27.02.26 13:05
Das wäre wunderbar wenn die Borders deaktivieren werden könnte.

Was mich aber noch viel mehr nervt, sind die verschwommenen Icons z.B. Youtube Music etc.


+1
MetallSnake
MetallSnake27.02.26 13:43
STB
Nur das Skeuomorphismus und Liquid Glass in diesem Fall ein und dasselbe sind

Nein, kein bisschen.
Liquid Glass ist einfach Flat UI mit ein paar Flüssigglass Effekten.

Ich würde den Regler komplett auf Skeuomorphismus stellen.
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
+2
ronny332
ronny33227.02.26 14:08
In iOS habe ich mich "fast" dran gewöhnt, mein macbook verfluche ich wegen der unglaublichen Platzverschwendung der Radien an allen Fenstern immer mehr. Ohne Fullscreen Mode ist das einfach furchtbar.

iOS: wenn sie diese unsinnigen Wabbel Animationen nun noch killen, ist es zumindest annehmenbar. Nicht schön oder sinnvoll, aber "okay".
+1

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