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Günstiges MacBook: Durch welche Einsparungen Apple niedrige Preise erreichen kann

Viel wurde in den vergangenen Wochen über Apples neue Notebook-Serie diskutiert, die wohl in der kommenden Woche erscheint. Optisch soll es farbenfroh, preislich hingegen vergleichsweise günstig zugehen. In unseren gestrigen Meldungen hatten wir bereits darüber berichtet, dass die aktuelle Preisentwicklung auf dem Markt Apple dazu zwang, die noch aggressiveren Pläne von 599 Dollar für das Basismodell aufzugeben. Außerdem kam darin zur Sprache, auf welche Weise Apple die Kosten senken kann. Auf der chinesischen Plattform Weibo ist nun ein Beitrag aufgetaucht, der diesbezüglich noch mehr ins Detail geht.


Hochwertiges Äußeres, Kompromisse im Inneren
Wenig Spielraum bleibt Apple beim Gehäuse, denn das Unternehmen wird sicherlich trotz niedrigerer Preise auf eine hochwertige Anmutung setzen. Ein großer Faktor ist allerdings der Einsatz eines iPhone-Chips (A18 Pro) – der Weibo-Eintrag listet jedoch noch weitere Aspekte auf:

  • Langsamere SSD-Geschwindigkeit
  • Produktionsoptimierung durch weniger Speicheroptionen (nur 256 und 512 GB) – eventuell mit 128-GB-Variante für den Bildungsbereich
  • 8 GB RAM, möglicherweise ohne Upgradeoption
  • Keine Tastaturbeleuchtung
  • Display ohne True Tone, erweiterten Farbraum und mit geringerer Helligkeit
  • Günstiger WLAN-/Bluetooth-Chip von Mediatek statt N1
  • Niedrigere Ladegeschwindigkeit, kein Fast Charging
  • Kopfhöreranschluss ohne hohe Impedanz

Klare Abgrenzung von teureren Apple-Notebooks
Die genannten Punkte dienen nicht nur dazu, die Preise des MacBooks nach unten zu drücken, sondern erfüllen gleichzeitig noch eine andere Aufgabe: Die Position des MacBook Air wird dadurch sicherlich nicht gefährdet, von Kannibalisierung ist kaum auszugehen. Apple war in der Vergangenheit stets geschickt darin, mit günstigeren Angeboten nie den margenstärkeren Geräten ernsthafte Konkurrenz zu machen. Allen bisherigen Berichten zufolge gilt jene Aussage gleichermaßen für das erwartete MacBook – welches eher neue Käuferschichten anzieht, als bisherige Nutzer eines MacBook Air oder Pro zum Umstieg zu bewegen.

Kommentare

Deichkind26.02.26 09:50
Es ist mir ein Rätsel, weshalb der von Mediatek entwickelte WLAN-/Bluetooth-Chip für Apple günstiger zu erlangen ist als die Reproduktion des Apple N1. Die Kosten für die Entwicklung des N1 sind bei Apple ja bereits angefallen. Es geht nur noch um die Reproduktion des Chips.

Und die Auguren äußern sich nicht zu der Ausstattung des (vermutlich) einzigen USB-C-Anschlusses.
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Metty
Metty26.02.26 09:56
Deichkind
Und die Auguren äußern sich nicht zu der Ausstattung des (vermutlich) einzigen USB-C-Anschlusses.
Nur ein USB-C Anschluss wäre mir zu wenig. Ich kann mich doch nicht entscheiden zwischen Stromanschluss oder Time Machine Backup. Zwei müssten es wenigstens sein. Wenn man noch einen USB-C Hub kaufen muss um die Maschine sinnvoll nutzen zu können, dann ist der Preisvorteil gleich wieder weg.
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DP_7026.02.26 10:05
Eigentlich reicht ein Anschluss. Wer ständig zig Dinge gleichzeitig anschließen will oder muss, für den ist das vermutlich nicht das richtige Gerät. Wobei zwei USB-C-Ports schon gut wären aber mehr werden es sicherlich nicht. Zudem: Dauerhaft am Netzteil lassen, dazu ist das Gerät nicht gedacht. Man lädt es und dann benutzt man es, wie ein iPhone, iPad oder auch ansonsten Laptops, die im mobilen Einsatz sind. Es ist halt auch kein Gerät, dass man wie einen Desktop-Rechner verwenden sollte. Manche kaufen sich einen Laptop, schließen Monitore, Festplatte und alles mögliche an und natürlich immer am Strom hängend. Da frage ich mich warum sich die Leute einen mobilen Rechner kaufen.
-1
26331st26.02.26 10:08
Keine Tastaturbeleuchtung fände ich sehr schade.
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skipper26.02.26 10:26
Die Zielgruppe für dieses Gerät ist doch sicherlich Schüler, jüngere Kids, Oma und Opa oder Tante Emma, die darauf ein bisschen surft, E-Mails schreibt, Facetime calls macht und Bilder anschaut?!

Die brauchen den ganzen Schnickschnack nicht. Meine Eltern nutzen ein Macbook Air M1 und wissen gar nicht, dass man da auch einen USB Port hat oder etwas außer dem Ladekabel anschlie0en kann. Und die sehen auch nicht, ob das ein High End Display ist und haben auch keine Ahnung was RAM ist oder wie groß eine SSD sein muss/ kann.
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Phil Philipp
Phil Philipp26.02.26 10:28
Metty
....
Nur ein USB-C Anschluss wäre mir zu wenig. Ich kann mich doch nicht entscheiden zwischen Stromanschluss oder Time Machine Backup. Zwei müssten es wenigstens sein. Wenn man noch einen USB-C Hub kaufen muss um die Maschine sinnvoll nutzen zu können, dann ist der Preisvorteil gleich wieder weg.
Wenn ich meine erwachsenen Kinder sehe: die brauchen den ganzen Tag gar keinen Anschluss - am Abend kommen sie irgendwann angerannt "Papa, hast Du mal ein Ladekabel?" und TimeMachine-Backups wissen sie gar nicht, was das ist.
ich glaube, für die Leute, die ein Billig-MacBook nutzen, ist das schon okay so.
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L-E26.02.26 10:35
DP_70
Eigentlich reicht ein Anschluss. Wer ständig zig Dinge gleichzeitig anschließen will oder muss, für den ist das vermutlich nicht das richtige Gerät. Wobei zwei USB-C-Ports schon gut wären aber mehr werden es sicherlich nicht. Zudem: Dauerhaft am Netzteil lassen, dazu ist das Gerät nicht gedacht. Man lädt es und dann benutzt man es, wie ein iPhone, iPad oder auch ansonsten Laptops, die im mobilen Einsatz sind. Es ist halt auch kein Gerät, dass man wie einen Desktop-Rechner verwenden sollte. Manche kaufen sich einen Laptop, schließen Monitore, Festplatte und alles mögliche an und natürlich immer am Strom hängend. Da frage ich mich warum sich die Leute einen mobilen Rechner kaufen.

Weil sie keine zwei kaufen wollen oder können, aber ein mobiles Gerät auf jeden Fall brauchen. Das Argument, dass ein Anschluss zu wenig ist, ist nachvollziehbar. Wenn nur ein Anschluss vorhanden ist, muss wirklich alles darüber laufen, was ja wohl extrem unpraktisch ist. Man denke, wie schon erwähnt, nur an Laden und BackUp oder Laden und zweiten Monitor. Eine Präsentation zu unterbrechen, weil der Akku schon den ganzen Tag Strom liefern musste und dann eben doch nach neuem Saft verlangt, ist auch nicht prickelnd. Alternative ist dann, wieder ein zusätzliches Dock dabei haben zu müssen. Letztlich bin ich auch nicht davon überzeugt, dass es förderlich für die Hardware ist, wenn alles über einen einzigen Anschluss laufen muss. Zwei Anschlüsse ist also vernünftigerweise Minimum.

Aber ich habe den Eindruck, dass es am Ende ein Gerät wird, bei dem man sich wieder fragen muss, warum Apple im Bestreben, den Preis zu drücken, Lösungen gewählt hat, die fragwürdig und sogar unsinnig sind.
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desko7526.02.26 11:05
Metty
Deichkind
Und die Auguren äußern sich nicht zu der Ausstattung des (vermutlich) einzigen USB-C-Anschlusses.
Nur ein USB-C Anschluss wäre mir zu wenig. Ich kann mich doch nicht entscheiden zwischen Stromanschluss oder Time Machine Backup.
Bisher hatten doch alle MacBooks auch einen Magsafe-Anschluss oder täusche ich mich?
Wurde gesagt, dass das günstige Macbook kein Magsafe bekommen soll?
1x Magsafe + 1x USB-C sollte doch reichen, bei so einem Gerät.
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Marcel Bresink26.02.26 11:06
Das wollte ich auch gerade erwähnen. Die ersten drei MacBook Air-Baureihen hatten ebenso 1 MagSafe-Anschluss und 1 USB-Anschluss.
Luxus war allerdings, dass es damals noch getrennte Display-Port und Audio-Anschlüsse gab.
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sudoRinger
sudoRinger26.02.26 11:10
skipper
Die Zielgruppe für dieses Gerät ist doch sicherlich Schüler, jüngere Kids, Oma und Opa oder Tante Emma, die darauf ein bisschen surft, E-Mails schreibt, Facetime calls macht und Bilder anschaut?!
... und haben auch keine Ahnung was RAM ist oder wie groß eine SSD sein muss/ kann.
Das häufig gehörte Argument leuchtet mir nie so ganz ein.

Die Anwendungen Browser, E-Mail, Fotobearbeitung und Videochat sind bei mir regelmäßig diejenigen, die mit Abstand am meisten RAM verbrauchen. Die genannte Zielgruppe benötigt damit womöglich mehr RAM und internen Speicher als ich.

Die Zielgruppe hat also nicht weniger Bedarf, sondern ist nur weniger bereit dafür Geld auszugeben.
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macuser96
macuser9626.02.26 11:11
"Wer einen Mac erwirbt, kauft oft Ausstattung mit, die er vielleicht gar nicht benötigt."

Der war gut.
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