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Günstiges MacBook: Durch welche Einsparungen Apple niedrige Preise erreichen kann

Viel wurde in den vergangenen Wochen über Apples neue Notebook-Serie diskutiert, die wohl in der kommenden Woche erscheint. Optisch soll es farbenfroh, preislich hingegen vergleichsweise günstig zugehen. In unseren gestrigen Meldungen hatten wir bereits darüber berichtet, dass die aktuelle Preisentwicklung auf dem Markt Apple dazu zwang, die noch aggressiveren Pläne von 599 Dollar für das Basismodell aufzugeben. Außerdem kam darin zur Sprache, auf welche Weise Apple die Kosten senken kann. Auf der chinesischen Plattform Weibo ist nun ein Beitrag aufgetaucht, der diesbezüglich noch mehr ins Detail geht.


Hochwertiges Äußeres, Kompromisse im Inneren
Wenig Spielraum bleibt Apple beim Gehäuse, denn das Unternehmen wird sicherlich trotz niedrigerer Preise auf eine hochwertige Anmutung setzen. Ein großer Faktor ist allerdings der Einsatz eines iPhone-Chips (A18 Pro) – der Weibo-Eintrag listet jedoch noch weitere Aspekte auf:

  • Langsamere SSD-Geschwindigkeit
  • Produktionsoptimierung durch weniger Speicheroptionen (nur 256 und 512 GB) – eventuell mit 128-GB-Variante für den Bildungsbereich
  • 8 GB RAM, möglicherweise ohne Upgradeoption
  • Keine Tastaturbeleuchtung
  • Display ohne True Tone, erweiterten Farbraum und mit geringerer Helligkeit
  • Günstiger WLAN-/Bluetooth-Chip von Mediatek statt N1
  • Niedrigere Ladegeschwindigkeit, kein Fast Charging
  • Kopfhöreranschluss ohne hohe Impedanz

Klare Abgrenzung von teureren Apple-Notebooks
Die genannten Punkte dienen nicht nur dazu, die Preise des MacBooks nach unten zu drücken, sondern erfüllen gleichzeitig noch eine andere Aufgabe: Die Position des MacBook Air wird dadurch sicherlich nicht gefährdet, von Kannibalisierung ist kaum auszugehen. Apple war in der Vergangenheit stets geschickt darin, mit günstigeren Angeboten nie den margenstärkeren Geräten ernsthafte Konkurrenz zu machen. Allen bisherigen Berichten zufolge gilt jene Aussage gleichermaßen für das erwartete MacBook – welches eher neue Käuferschichten anzieht, als bisherige Nutzer eines MacBook Air oder Pro zum Umstieg zu bewegen.

Kommentare

Deichkind26.02.26 09:50
Es ist mir ein Rätsel, weshalb der von Mediatek entwickelte WLAN-/Bluetooth-Chip für Apple günstiger zu erlangen ist als die Reproduktion des Apple N1. Die Kosten für die Entwicklung des N1 sind bei Apple ja bereits angefallen. Es geht nur noch um die Reproduktion des Chips.

Und die Auguren äußern sich nicht zu der Ausstattung des (vermutlich) einzigen USB-C-Anschlusses.
+3
Metty
Metty26.02.26 09:56
Deichkind
Und die Auguren äußern sich nicht zu der Ausstattung des (vermutlich) einzigen USB-C-Anschlusses.
Nur ein USB-C Anschluss wäre mir zu wenig. Ich kann mich doch nicht entscheiden zwischen Stromanschluss oder Time Machine Backup. Zwei müssten es wenigstens sein. Wenn man noch einen USB-C Hub kaufen muss um die Maschine sinnvoll nutzen zu können, dann ist der Preisvorteil gleich wieder weg.
+1
DP_7026.02.26 10:05
Eigentlich reicht ein Anschluss. Wer ständig zig Dinge gleichzeitig anschließen will oder muss, für den ist das vermutlich nicht das richtige Gerät. Wobei zwei USB-C-Ports schon gut wären aber mehr werden es sicherlich nicht. Zudem: Dauerhaft am Netzteil lassen, dazu ist das Gerät nicht gedacht. Man lädt es und dann benutzt man es, wie ein iPhone, iPad oder auch ansonsten Laptops, die im mobilen Einsatz sind. Es ist halt auch kein Gerät, dass man wie einen Desktop-Rechner verwenden sollte. Manche kaufen sich einen Laptop, schließen Monitore, Festplatte und alles mögliche an und natürlich immer am Strom hängend. Da frage ich mich warum sich die Leute einen mobilen Rechner kaufen.
-5
26331st26.02.26 10:08
Keine Tastaturbeleuchtung fände ich sehr schade.
+11
skipper26.02.26 10:26
Die Zielgruppe für dieses Gerät ist doch sicherlich Schüler, jüngere Kids, Oma und Opa oder Tante Emma, die darauf ein bisschen surft, E-Mails schreibt, Facetime calls macht und Bilder anschaut?!

Die brauchen den ganzen Schnickschnack nicht. Meine Eltern nutzen ein Macbook Air M1 und wissen gar nicht, dass man da auch einen USB Port hat oder etwas außer dem Ladekabel anschlie0en kann. Und die sehen auch nicht, ob das ein High End Display ist und haben auch keine Ahnung was RAM ist oder wie groß eine SSD sein muss/ kann.
+12
Phil Philipp
Phil Philipp26.02.26 10:28
Metty
....
Nur ein USB-C Anschluss wäre mir zu wenig. Ich kann mich doch nicht entscheiden zwischen Stromanschluss oder Time Machine Backup. Zwei müssten es wenigstens sein. Wenn man noch einen USB-C Hub kaufen muss um die Maschine sinnvoll nutzen zu können, dann ist der Preisvorteil gleich wieder weg.
Wenn ich meine erwachsenen Kinder sehe: die brauchen den ganzen Tag gar keinen Anschluss - am Abend kommen sie irgendwann angerannt "Papa, hast Du mal ein Ladekabel?" und TimeMachine-Backups wissen sie gar nicht, was das ist.
ich glaube, für die Leute, die ein Billig-MacBook nutzen, ist das schon okay so.
+8
L-E26.02.26 10:35
DP_70
Eigentlich reicht ein Anschluss. Wer ständig zig Dinge gleichzeitig anschließen will oder muss, für den ist das vermutlich nicht das richtige Gerät. Wobei zwei USB-C-Ports schon gut wären aber mehr werden es sicherlich nicht. Zudem: Dauerhaft am Netzteil lassen, dazu ist das Gerät nicht gedacht. Man lädt es und dann benutzt man es, wie ein iPhone, iPad oder auch ansonsten Laptops, die im mobilen Einsatz sind. Es ist halt auch kein Gerät, dass man wie einen Desktop-Rechner verwenden sollte. Manche kaufen sich einen Laptop, schließen Monitore, Festplatte und alles mögliche an und natürlich immer am Strom hängend. Da frage ich mich warum sich die Leute einen mobilen Rechner kaufen.

Weil sie keine zwei kaufen wollen oder können, aber ein mobiles Gerät auf jeden Fall brauchen. Das Argument, dass ein Anschluss zu wenig ist, ist nachvollziehbar. Wenn nur ein Anschluss vorhanden ist, muss wirklich alles darüber laufen, was ja wohl extrem unpraktisch ist. Man denke, wie schon erwähnt, nur an Laden und BackUp oder Laden und zweiten Monitor. Eine Präsentation zu unterbrechen, weil der Akku schon den ganzen Tag Strom liefern musste und dann eben doch nach neuem Saft verlangt, ist auch nicht prickelnd. Alternative ist dann, wieder ein zusätzliches Dock dabei haben zu müssen. Letztlich bin ich auch nicht davon überzeugt, dass es förderlich für die Hardware ist, wenn alles über einen einzigen Anschluss laufen muss. Zwei Anschlüsse ist also vernünftigerweise Minimum.

Aber ich habe den Eindruck, dass es am Ende ein Gerät wird, bei dem man sich wieder fragen muss, warum Apple im Bestreben, den Preis zu drücken, Lösungen gewählt hat, die fragwürdig und sogar unsinnig sind.
+3
desko7526.02.26 11:05
Metty
Deichkind
Und die Auguren äußern sich nicht zu der Ausstattung des (vermutlich) einzigen USB-C-Anschlusses.
Nur ein USB-C Anschluss wäre mir zu wenig. Ich kann mich doch nicht entscheiden zwischen Stromanschluss oder Time Machine Backup.
Bisher hatten doch alle MacBooks auch einen Magsafe-Anschluss oder täusche ich mich?
Wurde gesagt, dass das günstige Macbook kein Magsafe bekommen soll?
1x Magsafe + 1x USB-C sollte doch reichen, bei so einem Gerät.
+3
Marcel Bresink26.02.26 11:06
Das wollte ich auch gerade erwähnen. Die ersten drei MacBook Air-Baureihen hatten ebenso 1 MagSafe-Anschluss und 1 USB-Anschluss.
Luxus war allerdings, dass es damals noch getrennte Display-Port und Audio-Anschlüsse gab.
+2
sudoRinger
sudoRinger26.02.26 11:10
skipper
Die Zielgruppe für dieses Gerät ist doch sicherlich Schüler, jüngere Kids, Oma und Opa oder Tante Emma, die darauf ein bisschen surft, E-Mails schreibt, Facetime calls macht und Bilder anschaut?!
... und haben auch keine Ahnung was RAM ist oder wie groß eine SSD sein muss/ kann.
Das häufig gehörte Argument leuchtet mir nie so ganz ein.

Die Anwendungen Browser, E-Mail, Fotobearbeitung und Videochat sind bei mir regelmäßig diejenigen, die mit Abstand am meisten RAM verbrauchen. Die genannte Zielgruppe benötigt damit womöglich mehr RAM und internen Speicher als ich.

Die Zielgruppe hat also nicht weniger Bedarf, sondern ist nur weniger bereit dafür Geld auszugeben.
+4
macuser96
macuser9626.02.26 11:11
"Wer einen Mac erwirbt, kauft oft Ausstattung mit, die er vielleicht gar nicht benötigt."

Der war gut.
-1
maikdrop26.02.26 11:39
L-E
DP_70
Eigentlich reicht ein Anschluss. Wer ständig zig Dinge gleichzeitig anschließen will oder muss, für den ist das vermutlich nicht das richtige Gerät. Wobei zwei USB-C-Ports schon gut wären aber mehr werden es sicherlich nicht. Zudem: Dauerhaft am Netzteil lassen, dazu ist das Gerät nicht gedacht. Man lädt es und dann benutzt man es, wie ein iPhone, iPad oder auch ansonsten Laptops, die im mobilen Einsatz sind. Es ist halt auch kein Gerät, dass man wie einen Desktop-Rechner verwenden sollte. Manche kaufen sich einen Laptop, schließen Monitore, Festplatte und alles mögliche an und natürlich immer am Strom hängend. Da frage ich mich warum sich die Leute einen mobilen Rechner kaufen.

Weil sie keine zwei kaufen wollen oder können, aber ein mobiles Gerät auf jeden Fall brauchen. Das Argument, dass ein Anschluss zu wenig ist, ist nachvollziehbar. Wenn nur ein Anschluss vorhanden ist, muss wirklich alles darüber laufen, was ja wohl extrem unpraktisch ist. Man denke, wie schon erwähnt, nur an Laden und BackUp oder Laden und zweiten Monitor. Eine Präsentation zu unterbrechen, weil der Akku schon den ganzen Tag Strom liefern musste und dann eben doch nach neuem Saft verlangt, ist auch nicht prickelnd. Alternative ist dann, wieder ein zusätzliches Dock dabei haben zu müssen. Letztlich bin ich auch nicht davon überzeugt, dass es förderlich für die Hardware ist, wenn alles über einen einzigen Anschluss laufen muss. Zwei Anschlüsse ist also vernünftigerweise Minimum.

Falsche Zielgruppe. Wer das Ding als Schüler*in kauft, hat nicht regelmäßig Präsentationen zu halten oder du nutzt Geräte der Schule. Und das ist ein perfektes Boomer Gerät. Günstiger, Email, Browser, Dateien ablegen, Word, PDF Reader und ab und zu mal Drucker oder USB-Stick anschließen.
-5
Schildie
Schildie26.02.26 11:41
Prinzipiell stimme ich zu, dass fast alle Macs Features oder "Luxus-Ausstattung" mitbringen, die die meisten Nutzer:innen gar nicht benötigen. Andererseits finde ich es auch ganz angenehm, dass man sich bei Apple bisher immer darauf verlassen konnte, dass alle Komponenten auch jenseits der Werbe-Bullet-Points von guter Qualität sind. Wenn man jetzt anfangen muss, jeden Einzelaspekt (WLAN-Geschwindigkeit, Bildschirmhelligkeit, SSD-Geschwindigkeit) von Hand zu vergleichen und zu kontrollieren, empfinde ich das aus Kundensicht als Rückschritt.
+3
MacNu9226.02.26 11:41
sudoRinger
Die Anwendungen Browser, E-Mail, Fotobearbeitung und Videochat sind bei mir regelmäßig diejenigen, die mit Abstand am meisten RAM verbrauchen. Die genannte Zielgruppe benötigt damit womöglich mehr RAM und internen Speicher als ich.

Die Zielgruppe hat also nicht weniger Bedarf, sondern ist nur weniger bereit dafür Geld auszugeben.

Naja, genau diese Anwendungen laufen doch auch völlig problemlos auf Einsteiger iPads mit A16 oder auf iPhone 11-17. Da stecken max 8GB RAM und oft nicht mal 128GB drin. Warum sollte das auf einem Macbook A18 miz 8/256GB nicht gut funktionieren?

Das kleine Einsteiger-Macbook ist sicher nicht für die Adobe Creative-Suite konzipiert und wird garantiert hauptsächlich mit den vorinstallierten Apple Apps genutzt. Für die ganzen Nutzer, die noch mit kleineren Intel-Macbooks unterwegs sind, ist das ein richtig geiles Angebot. Und von den Nutzern billigster Klapper-Win-Books haben wir noch gar nicht gesprochen.
+7
Absalom26.02.26 11:53
Am Speicher und RAM zu sparen finde ich einen Fehler.

Kopfhörer Anschluss an besten ganz weg. Da geht der Standard zum Bluetooth.

Helligkeit vom Bildschirm wäre mir auch wichtig, weil es ja ein mobiler Rechner ist.

Eigentlich schade, dass man durch die RAM/Speicher-Preise aktuell das Produkt vllt unattraktiv macht.
Apple hätte durch die Eigenen CPUs so ein gutes Produkt
+3
weasel26.02.26 11:58
Mit den meisten Punkten könnte ich gut leben. Nur bei Speicher und Bildschirm sieht es anders aus.

Für mich wäre das ein ideales Reisegerät für den Urlaub. Ein bisschen Fotos bearbeiten und schreiben. Aber auch mal programmieren.

Bisher hatte ich immer ein iPad dabei. Bei letzterem - dem Programmieren - steigt es eben leider aus.
+2
Phileas26.02.26 12:28
Damit ich das verstehe:

Ein MacBook Pro ist ein voll ausgestattetes Macbook, das ein bisschen dicker, als ein MacBook ist – und teuer.

Ein MacBook wird dann ein abgespecktes Macbook in Größe eines MacBook – das günstig ist.

Und ein MacBook Air ist ein abgespecktes Macbook in Macbook-größe – das teuer ist?
-3
ours
ours26.02.26 12:38
Klein und leicht und günstig und Bildungsbereich ist super. Aber daneben – als Nachfolge für das Macbook 12 (i7) – gerne endlich mal auch noch klein und pro. Wie früher™

+4
svc
svc26.02.26 13:01
Welche persönliche Meinung jemand zu dem neuen MacBook hat ist ja nur für den Kauf entscheidend. Zudem sind die Meldungen über die mögliche Ausstattung bisher nur Vermutungen.
Und es sollte vielleicht auch nochmal betont werden, dass es sich um ein einfaches Einsteiger-MacBook handelt. Aber es ist ein Apple! 😄
Warten wir doch einfach mal ab, was Apple uns - vermutlich kommende Woche - präsentiert.
Was dann letztendlich vor allem wichtig ist, ist der VK den Apple dann dafür veranschlagt, bzw. veranschlagen muss.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt. 😉
+4
Jannemann26.02.26 13:28
Deichkind
Es ist mir ein Rätsel, weshalb der von Mediatek entwickelte WLAN-/Bluetooth-Chip für Apple günstiger zu erlangen ist als die Reproduktion des Apple N1.
Hier geht es anstatt von Kosten wohl eher um künstliche Verknappung von Spezifikationen, um den Abstand zu Air/Pro zu vergrössern...
0
JoMac
JoMac26.02.26 13:39
ours
Wie früher™

Wow! Die Seite ist bei Apple immer noch online?
+2
AND41126.02.26 14:13
26331st
Keine Tastaturbeleuchtung fände ich sehr schade.


Haben nicht sogar billige Chromebooks eine Tastaturbeleuchtung?
Auf true tone, N1 BT Chip und 500 nits könnte ich verzichten, aber das beleuchtete Keyboard? Wäre wirklich extrem biliger Move, um vielleicht 20$ einzusparen. Die Tastaturen sind doch auf McBooks alle gleich, was soll sowas, wenn es wirklich eintritt?
0
System 6.0.1
System 6.0.126.02.26 18:44
Spannend hier die Experten von eigenen Gnaden Urteile fällen zu hören, was „man“ braucht, und was „auf gar keinen Fall“ fehlen darf.

Erstens, Deine Bedürfnisse sind ganz alleine Deine Bedürfnisse. Warum glaubst Du für die Allgemeinheit sprechen zu dürfen?

Und zweitens, Apple hat das Ding, wie alle Dinge, die sie bisher gebaut haben, auf eine Zielgruppe designt. Manchmal geht das schief. Aber extrem oft funktioniert das richtig gut. Wie oft haben wir gehört, das Teil wird ein Flop, sowas braucht keiner, und dann hat es es sich doch etabliert?

Ein Telefon mit nur einer einzigen Taste? Ich habe die Presse vor der Vorstellung des iPhone noch deutlich vor Augen. Oder einen MP3-Player für 300 Dollar? Der Markt war voll mit Playern die maximal 100 Dollar kosten sollten.

Microsoft hat das GUI nicht durchgesetzt. Das war der seinerseits überall verlachte Macintosh, mit dem winzigen Bildschirm, der seltsamen Maus und der lächerlich kitschigen grafischen Oberfläche.

Apple wird sich bei dem Ding was gedacht haben. Ich denke, es gibt einen großen Markt für das 649-Dollar-Teil. Was mich aber immer wieder aufwühlt ist, wie Tech-Propheten von eigenen Gnaden das Web vollrülpsen mit ihren engstirnigen Einschätzunge, was „der Kunde“ braucht oder was nicht, anstatt einfach voller Neugierde zuzugucken, ob das Ding fliegt oder nicht.

Besserwisser, wer braucht solche Leute?
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-8
Jannemann26.02.26 19:03
System 6.0.1
Spannend hier die Experten von eigenen Gnaden Urteile fällen zu hören, was „man“ braucht, und was „auf gar keinen Fall“ fehlen darf.

Was mich aber immer wieder aufwühlt ist, wie Tech-Propheten von eigenen Gnaden das Web vollrülpsen mit ihren engstirnigen Einschätzunge, ...

Besserwisser, wer braucht solche Leute?
Ganz schön grosse Klappe für einen Neuling in diesem Forum. Bist Du Dir sicher, hier richtig zu sein?
+3
System 6.0.1
System 6.0.126.02.26 20:23
Jannemann
System 6.0.1
Spannend hier die Experten von eigenen Gnaden Urteile fällen zu hören, was „man“ braucht, und was „auf gar keinen Fall“ fehlen darf.

Was mich aber immer wieder aufwühlt ist, wie Tech-Propheten von eigenen Gnaden das Web vollrülpsen mit ihren engstirnigen Einschätzunge, ...

Besserwisser, wer braucht solche Leute?
Ganz schön grosse Klappe für einen Neuling in diesem Forum. Bist Du Dir sicher, hier richtig zu sein?

Hast Du auch inhaltlich etwas beizutragen?
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-3
haschuk26.02.26 22:59
System 6.0.1

Apple wird sich bei dem Ding was gedacht haben. Ich denke, es gibt einen großen Markt für das 649-Dollar-Teil. Was mich aber immer wieder aufwühlt ist, wie Tech-Propheten von eigenen Gnaden das Web vollrülpsen mit ihren engstirnigen Einschätzunge, was „der Kunde“ braucht oder was nicht, anstatt einfach voller Neugierde zuzugucken, ob das Ding fliegt oder nicht.

Besserwisser, wer braucht solche Leute?

Apple hat sich auch beim 17 Air mit Sicherheit auch was gedacht. U.a. der Kamerakompromiss lässt die Dinger offenbar wie Blei in den Regalen liegen.

Aus meiner Sicht ist so ein Ding nix für Boomer, die zu 90% 30 x Jahre an Windows gewöhnt sind. Das Ding ist die Konkurrenz zu Chromebooks im Bildungsbereich und da va für den amerikanischen und asiatischen Markt designt. Plus wiederum für den US-U25-Hypster Markt. Da kann man mit hippen Farben mehr verkaufen als ein konservatives MBA, was nur 200$ mehr kostet, aber doppelt so leistungsfähig ist.
+2
Jannemann27.02.26 00:45
System 6.0.1
Jannemann
System 6.0.1
Spannend hier die Experten von eigenen Gnaden Urteile fällen zu hören, was „man“ braucht, und was „auf gar keinen Fall“ fehlen darf.

Was mich aber immer wieder aufwühlt ist, wie Tech-Propheten von eigenen Gnaden das Web vollrülpsen mit ihren engstirnigen Einschätzunge, ...

Besserwisser, wer braucht solche Leute?
Ganz schön grosse Klappe für einen Neuling in diesem Forum. Bist Du Dir sicher, hier richtig zu sein?
Hast Du auch inhaltlich etwas beizutragen?
Später vielleicht - erstmal reicht es mir, Dich auf Deine schlechten Manieren hinzuweisen…
0
System 6.0.1
System 6.0.127.02.26 09:50
Jannemann
Später vielleicht - erstmal reicht es mir, Dich auf Deine schlechten Manieren hinzuweisen…

Vielleicht sollte ich (zwischendurch) auch mal etwas mehr Infos zu meiner Person geben. Ich bin seit 1990 eng mit Apple verbunden. Ich habe jahrelang bei Händlern, im Support, Marketing, und in der Software-Entwicklung gearbeitet, habe international Vorträge gehalten, enge Kontakte mit Apple Deutschland und den Medien gepflegt.

Ich kenne alle vier Aspekte des Geschäfts persönlich: Kunde, Markt, Technik und Entwickler.

Diese 35 Jahre Erfahrung lassen sich in wenige polemische, und nicht ganz ernst zu nehmende Sätze zusammenfassen:

1. Der Kunde weiß selten, was er braucht und kauft oft mehr als nötig. Den meisten (Business-) Kunden ist Technik egal. Sie haben ein Problem zu lösen. Zusammen mit Punkt 3 und 4 entstehen dabei zuweilen verhängnisvolle Allianzen.

2. Ein Supporter muss einen engen Kontakt zum Kunden und dessen Business haben. Sonst versteht er nicht was beim Kunden tatsächlich passiert, bzw. was das eigentliche Problem ist.

3. Vertriebler wissen in der Regel nur wenig vom Kunden, aber alles über ihre Umsatzziele.

4. IT-Admins wissen , dass sie Gott sind, und halten alle anderen in einem Unternehmen für komplette Idioten. Inkl. dem Chef. Viele Admins wären gerne Entwickler.

5. Entwickler haben „keinen Kontakt zum Planeten Erde und seinen Bewohnern“ Sie lieben alleine ihren Code und, wenn vorhanden, seine Eleganz. Anwender sind für Entwickler wie degenerierte Gremlins, die nichts verstehen, alles falsch machen und sein Werk zerstören wollen. Zu Anwendern hält der Entwickler soviel Abstand wie es möglich ist.

6. Das Fehlverhalten in Punkt 1 wird typischerweise von IT-Admins (im Beruf, und auch den „von eigenen Gnaden“) verursacht. → Punkt 4

7. Lasse niemals, unter keinen Umständen, selbst wenn dazu Gewalt nötig ist, einen Software-Entwickler eine Benutzeroberfläche gestalten, die von Kunden genutzt werden soll. Dasselbe gilt für Handbücher und Hilfetexte. → 5

8. Autoren von Fachzeitschriften sind tatsächlich Vertriebler. Ihre Aufgabe ist primär den Verlag zu erhalten. Erreicht wird das durch Anzeigen, die von Testberichten, die wiederum durch Anzeigen initiiert werden.

Originalzitat eines Redakteurs der MACup in Hamburg, etwa 1999/2000: „Ich habe ihre Anzeigenhistorie der letzten 5 Jahre angesehen. Nichts davon rechtfertigt einen Testbericht ihres Produkts.“

8.1 Die einzige, mir bekannte, 100 %-Ausnahme ist der Heise-Verlag in Hannover.

9. Ausnahmen von diesen Punkten bestätigen die Regel (siehe → 8.1)

Wer mal Abstand von seiner eigenen Position nimmt, wird diese (natürlich unvollständige) Liste ewig weiterführen können.

Apple hat, und das alleine macht dieses Unternehmen in meinen Augen so erfolgreich, alle diese Fehler vermieden. Sie wissen (überwiegend), was der Kunde braucht. Sie haben Leute, die ihr Wissen einem Kunden vermitteln können. Sie vermeiden überflüssige Hardware-Ausstattungen bei Produkten für die jeweilige Zielgruppe, etc. Sie haben konsequent das UI-Design dem Entwickler weggenommen. Sie haben Ästhetik wichtig genommen (Beispiel: Helvetica, statt Arial), gleichzeitig auf eine stabile Technikbasis gesetzt (Unix). Apple wird von jedem in der Branche kopiert, ohne jedoch auch nur ansatzweise an deren Grad der Perfektion und Kundenzufriedenheit zu reichen.

In meinen Bekanntenkreis gibt es einen technikbegeisterten Idioten vom Typ „IT-Admin“, den alle anderen immer gefragt haben, wenn sie einen Computer brauchten, weil „der sich auskennt“. Diese Leute hatten allesamt riesige Geräte zu Hause stehen, mit voluminösen Laufwerken und zu 90 % leeren Karten-Steckplätzen und 1/3 freien Laufwerkseinsätzen. Aber, sie waren für jede Eventualität im Universum vorbereitet. Die Leute waren zufrieden, denn sie haben ja jemanden gefragt, der sich auskennt.

Irgendwann merkten Sie, dass ich andere Geräte hatte. Kleine, leichte, und flinke Geräte, die irgendwie nie Probleme machten (was natürlich so nicht ganz stimmte). Die Dinger funktionierten Jahrelang! Deren eigenen (Sch-)Laptops brauchten durchweg nach einem Jahr eine neue Batterie. Manchmal früher. Und wenn man sie zuklappte, dann wachten sie beim Aufklappen sogar zuweilen wieder auf. Oft nicht. Dafür kosteten sie nur die Hälfte. Immerhin.

Der Idiot nannte mein PowerBook G4 ein „Spielzeug“.

Gekippt ist das Vertrauen meiner Peer Group zum Idioten, als ich einer Person in meinem Freundes-/Bekanntenkreis vorrechnete, dass ihr Laptop nach drei Jahren (Ja, das war so, und für sie war das die normale Nutzerzeit, auch in ihrem Bekanntenkreis) ersetzt werden musste, und mein PowerBook G4 schon fünf Jahre alt war und keinerlei Anstalten macht herumzuzicken. Sie merkte, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte bei ihrer Windows-Gurke nicht. Vor allem, weil sie in derselben Zeit die Batterie dreimal wechseln musste, und jeden einzelnen Tag mit den absurden Zicken des Gerätes kämpfen musste. Sie kaufte sich ein PowerBook und nutzte das Teil danach 8 Jahre! In diesen Jahren wechselte meine gesamte Peer-Group nach und nach zu Apple. Ohne mein Zutun! Nur der Idiot natürlich nicht (was ihn selbstverständlich nicht aus der Peer-Group ausgeschlossen hat, er ist eigentlich ein sympathisches Kerlchen mit einer Technik-Macke).

Aus diesen (und Dutzenden weiteren) Erfahrungen heraus haben sich meine obigen Glaubenssätze gefestigt.

Ich behaupte daher: Wer „sich auskennt“ in der IT, verliert vollständig den Kontakt zum Endkunden und seinen tatsächlichen Bedürfnissen. Kritisieren solche Personen Apples Produktpolitik, ist das nahezu ausnahmslos als Überhöhung der eigenen Person zu sehen. Was ja in den Kommentaren hier täglich bewiesen wird.

Oder etwa nicht?
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+1
MacNu9227.02.26 10:17
Punkt 7 würde ich zustimmen. Das Ganze hast du ja richtigerweise als Polemik gekennzeichnet. Auch wenn du bei manchem wohl Recht hast, ist mein Eindruck, dass du auch ein klein wenig narzisstisch unterwegs bist.
System 6.0.1
Oder etwa nicht?

+4
sudoRinger
sudoRinger27.02.26 11:37
System 6.0.1
Kritisieren solche Personen Apples Produktpolitik, ist das nahezu ausnahmslos als Überhöhung der eigenen Person zu sehen. Was ja in den Kommentaren hier täglich bewiesen wird.
Apples Produkte nicht zu kritisieren, ist eine Überhöhung der Erfahrungen von vor 20 Jahren.
Eine erfolgreiche Produktpolitik der Verhangenheit hat zu einer Hybris bei Apple geführt, dass ihnen immer wieder Produkte gelingen, die den Markt völlig umkrempeln (weil sie ja Apple sind). Dabei kamen so Missgriffe wie Vision Pro und Apple Car heraus.
Apple macht gute Produkte, wird sich aber immer wieder neu beweisen müssen - wie alle anderen Unternehmen auch.
+2

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