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OpenAI stellt GPT-5.3 als Reaktion auf das Katastrophen-Release 5.2 vor – und schaltet bald 5.1 ab

Mit der Einführung von GPT-5 hatte OpenAI bereits für einige Unzufriedenheit gesorgt, weswegen rasch Korrekturen vorgenommen werden mussten. 5.1 galt dann als stabiles und zuverlässiges Release, 5.2 hingegen als ziemliche Katastrophe – viele bezeichneten die möglicherweise etwas überhastet freigegebenen Modelle als die schlechteste Version seit Markteinführung von ChatGPT. Probleme waren mannigfaltig. Viele Nutzer berichten, dass GPT-5.2 Benutzeranweisungen, Personalisierungen oder Kontext einfach verwirft, sobald interne Prioritätslogiken greifen. Konkret bedeutet dies, plötzlich keine Antworten mehr auf Fragen zu erhalten. Egal wie der Prompt in fortlaufenden Diskussionen aussieht, es folgt immer wieder dieselbe Zusammenfassung oder Replik auf eine frühere Stelle im Gespräch. Hinzu kommt das vielfach beobachtete Umschalten in den "belehrenden Modus", bei dem Nutzer plötzlich auf unangemessene Inhalte hingewiesen werden – obwohl diese keinesfalls zu beanstanden waren.


GPT-5.3 Instant angekündigt
Jetzt hat OpenAI GPT-5.3 angekündigt und geht im Blogbeitrag konkret auf die Probleme mit 5.2 ein. Der Fokus des Updates liege auf den Aspekten der ChatGPT‑Erfahrung, die Menschen jeden Tag spüren: Ton, Relevanz und Gesprächsfluss. Man habe zudem auf das Feedback gehört, wonach GPT‑5.2 Fragen abgelehnt hatte, die es auf sichere Weise beantworten können sollte. "Weniger Sackgassen, mehr hilfreiche Antworten", verspricht OpenAI. Auch überheblichen Gesprächsstil ("Halt! Atme jetzt erst einmal durch!" anstatt der eigentlichen Replik) will man eliminiert haben. GPT‑5.3 Instant ist ab sofort verfügbar, die "Thinking-Variante" soll in Kürze folgen.

GPT-5.1 wird deaktiviert
Die Einführung von 5.3 Instant geht allerdings mit der Deaktivierung von GPT-5.1 einher, das weiterhin für zahlende Kunden zur Verfügung gestanden hatte. Für viele war das der Rettungsanker, wenn 5.2 für sie so gar nicht funktionierte und teilweise vollständig unbrauchbar war. Bis zur Freischaltung von 5.3 Thinking muss man für komplexere Anfragen daher mit 5.2 Thinking Vorlieb nehmen. Je nach gestellten Aufgaben ist daher eine vergleichsweise schwache Version zu nutzen, die zwar in Benchmarks punkten kann, ansonsten jedoch als ziemlicher "Schuss in den Ofen" gilt.

Kommentare

cj_apple
cj_apple04.03.26 12:12
Dazu passt der folgende Artikel ganz gut.

+10
OliBerlin04.03.26 12:31
cj_apple

Danke für den Link, sehr lehrreich
+2
tranquillity
tranquillity04.03.26 14:04
Ich fand Gemini schon immer besser als ChatGPT.
0
Esterel
Esterel04.03.26 14:55
Nein, danke! Sam Altman kann sein ChatGPT gern dem US-Militär überlassen. Claude ist mindestens genauso leistungsfähig, wenn nicht sogar besser.
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Wauzeschnuff
Wauzeschnuff04.03.26 15:02
Ich bevorzuge Mistral. Europäisch, unterliegt keinerlei amerikanischer Gesetzgebung, genauso leistungsfähig. Und wer noch mehr Datenschutz will, kann zum Beispiel Lumo von Proton benutzen.

Die amerikanischen AI-Firmen kann man aus europäischer Sicht - gerade auch als Privatnutzer - problemlos ignorieren.
+2
DP_7004.03.26 20:50
tranquillity
Ich fand Gemini schon immer besser als ChatGPT.

Echt? Gemini scheitert bei mir an den einfachsten Aufgaben. PDFs erstellen zum Beispiel.
+1
mo.
mo.05.03.26 08:26
Auch wenn Open AI da jetzt ein riesen Fauxpas mit dem Pentagon Deal hatte (habe auch gekündigt) Keine der AI Firmen hat eine weiße Weste (steht auch im Artikel den cj_apple verllinkt hat).
cj_apple
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