Edge: Microsoft kündigt Mac-Browser an, steigt aber auf Chromium um

Wie in dieser Woche bereits berichtet, steigt Microsoft zwar nicht aus dem Browsermarkt aus, verzichtet aber in Zukunft auf die Entwicklung eines komplett eigenen Browsers. Microsoft Edge wird es in der bisherigen Form nicht mehr geben, denn Microsoft beerdigt den technischen Unterbau und setzt stattdessen in Zukunft auf Google-Technologie. Der Markenname "Edge" bleibt bestehen, allerdings wird es sich um ein ganz anderes Produkt handeln. Auch wenn die Oberfläche weiterhin im aktuellen Stil gehalten sein soll, bleibt vom Unterbau nichts mehr übrig. In der offiziellen Ankündigung heißt es, man sehe die Zukunft in "mehr Open-Source-Zusammenarbeit". Aus diesem Grund setze man fortan auf das Chromium-Projekt – also den von Google unter BSD-Lizenz angebotenen Chrome-Quellcode.

Die Vorteile, laut Microsoft
Microsoft will durch diesen Schritt erreichen, den Kunden "mehr Kompatibilität" und den Entwicklern "weniger Fragmentierung im Web" zu bieten. Angesichts des verschwindend geringen Edge-Marktanteils handelt es sich bei dieser Aussage aber wohl eher um gut klingendes Marketing, denn kaum ein Web-Entwickler dürfte mit besonderem Nachdruck an perfekter Edge-Kompatibilität gearbeitet haben. Für die Zukunft verspricht Microsoft raschere Updates, denn eine eigene Rendering-Engine (zuvor war "EdgeHTML ") muss dann nicht mehr gepflegt werden.

Edge für den Mac
Microsoft Edge löste vor etwas mehr als drei Jahren den Internet Explorer ab. Da der Ruf des einstigen Browser-Marktführers irreparabel ramponiert war, setzte Redmond auf einen neuen Markennamen. Es gelang allerdings in der gesamten Zeit nicht, nennenswerte Marktanteile zu erobern. Auf dem Mac hatte Microsoft den Internet Explorer schon im Jahr 2003 beerdigt, nämlich wenige Wochen nach der Vorstellung von Safari. Aus diesem Grund ist eine weitere Ankündigung auch von ziemlicher Bedeutung: Nach 16 Jahren will Microsoft in Zukunft wieder einen Browser für macOS anbieten. Der Umstieg auf einen anderen Unterbau ermöglicht es, plattformübergreifend zu arbeiten und somit auch macOS bedienen zu können. Ein genaues Datum gibt es aber noch nicht – bislang heißt es lediglich, 2019 erscheine die erste Testversion des Chromium-Edge.

Kommentare

pünktchen
pünktchen06.12.18 20:59
Ah, ich habe gleich mal den MS Internet Explorer 5 geöffnet. Funktioniert nur noch mässig.
+1
teorema67
teorema6706.12.18 21:14
MTN
… Auch wenn die Oberfläche weiterhin im aktuellen Stil gehalten sein soll ...
Dann bin ich beruhigt. Das Design ist nämlich der Grund, warum ich Edge nutze (Win und Android). Super wenn das auch auf dem Mac kommt, denn Design und Tab-Anordnung von Safari wäre ich gerne los
Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten. (Christian Morgenstern)
-11
nane
nane06.12.18 21:15
ähm... und warum genau soll ich Chromium Edge von Microsoft installieren anstatt das Original, also Chrome von Google?
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
0
teorema67
teorema6706.12.18 21:16
nane
ähm... und warum genau soll ich Chromium Edge von Microsoft installieren anstatt das original, also Chrome von Google?
Weil Edge schöner aussieht
Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten. (Christian Morgenstern)
-9
BigLebowski
BigLebowski06.12.18 21:29
eine Sache die ich nie verstanden habe:
z.B. Warum die Tableiste über die Adressleiste gewandert ist?
Wieso hat man es nicht einfach optional gemacht?
Bei opera/chrome und Firefox nicht mehr zu ändern.
+2
teorema67
teorema6706.12.18 21:46
Weil der URL zum Tab und nicht zum Fenster gehört und in jedem Tab anders ist. Er gehört also nicht über, sondern in die Tabs.
Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten. (Christian Morgenstern)
+2
macmuckel
macmuckel06.12.18 22:07
nane
ähm... und warum genau soll ich Chromium Edge von Microsoft installieren anstatt das Original, also Chrome von Google?

Um der Datenkrake zu entgehen?
+1
aMacUser
aMacUser06.12.18 22:20
macmuckel
nane
ähm... und warum genau soll ich Chromium Edge von Microsoft installieren anstatt das Original, also Chrome von Google?
Um der Datenkrake zu entgehen?
Ziemlich genau das. Es gibt ja mittlerweile einige Browser mit Chromium untendrunter (z.B. Chrome, Opera, Vivaldi). Und jeder ist anders. Und "Original" ist die falsche Formulierung. Chrome ist nicht das Original, sondern lediglich eine von mehreren Implementierungen. Chrome baut unter der Haube auch auf Chromium auf.
+3
Mecki
Mecki06.12.18 22:31
Microsoft will durch diesen Schritt erreichen, den Kunden "mehr Kompatibilität" und den Entwicklern "weniger Fragmentierung im Web" zu bieten.
Kompatibilität erreicht man, indem man sich an die Standards hält und das kann theoretisch jeder. Aktuell sind das: HTML5, CSS3, ECMAScript 2018. Wobei, wir alle wissen ja, mit Standards hat Microsoft es nicht so, zumindest dann nicht, wenn sie nicht von ihnen stamme Fragmentierung ist auch irrelevant, wenn alle sich an die Standards halten und weniger birgt auch Nachteile: nichts ist angreifbarer als Monokulturen.

Für den einfachen Nutzer spielt die Renderengine eines Browser sowieso keine Rolle, was der vom Browser primär wahrnimmt, dass ist das Interface, die Bedienung, die Einstellungsmöglichkeiten und natürlich nicht zuletzt das Angebot an Erweiterungen. Wer also Edge bisher nicht mochte, der wird es wohl auch nicht mögen nur weil jetzt unten drunter eine andere Renderengine arbeitet, denn die Oberfläche wollen sie ja gleich lassen und damit hat sich für die meisten Nutzer kaum was sichtbares verändert. Welcher normale Nutzer da draußen hat denn Edge bitte bisher gemieden mit der Begründung "Also den Browser an sich finde ich ja total super, aber die Renderengine ist echt schlecht"? Vor allem, so schlecht ist die gar nicht, nicht nur im Vergleich zu den vorherigen, sondern rein objektiv gemessen.
+6
Mecki
Mecki06.12.18 22:34
macmuckel
nane
ähm... und warum genau soll ich Chromium Edge von Microsoft installieren anstatt das Original, also Chrome von Google?
Um der Datenkrake zu entgehen?
Genau, Microsoft ist ja bekannt dafür ein Musterbeispiel an Datenschutz zu sein. Ich werf mich weg Nimm halt Chromium, also die Basis von Chrome und dem neuen Edge, der ist komplett OpenSource, da wird kein Byte irgendwo hin übertragen, ohne dass das jedes sehen und auch jeder abdrehen kann, weswegen es gar nicht erst passiert.
+2
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck06.12.18 22:53
Mecki
Genau, Microsoft ist ja bekannt dafür ein Musterbeispiel an Datenschutz zu sein. Ich werf mich weg

Das muss man schon etwas differenzierter sehen – Microsoft hat ein Geschäftsmodell, dass nicht vorrangig auf Kundendaten basiert. Google ist mit dem aktuellen Geschäftsmodell auf die Daten der Kunden angewiesen.
+6
matt.ludwig06.12.18 23:19
Mendel Kucharzeck
Mecki
Genau, Microsoft ist ja bekannt dafür ein Musterbeispiel an Datenschutz zu sein. Ich werf mich weg

Das muss man schon etwas differenzierter sehen – Microsoft hat ein Geschäftsmodell, dass nicht vorrangig auf Kundendaten basiert. Google ist mit dem aktuellen Geschäftsmodell auf die Daten der Kunden angewiesen.
Psssst. Fakten verkaufen sich nicht so gut
+1
don.redhorse06.12.18 23:36
damit basiert also auch Edge demnächst auf KHTML/ WebKit. Bleibt nur noch Gecko von Mozilla über? Sind jetzt alle anderen Browser auf Basis von WebKit? Safari, Edge, Chrome, Chromium, Opera, Vivaldi, ical OmniWeb (gibts den noch).

Das geile an WebKit ist halt das es OpenSource ist und überwiegend unter der BSD Lizenz steht. Damit müssen Änderungen am Code veröffentlicht werden und damit ist es relativ einfach möglich die Kompatibilität zu prüfen. Dadurch hat der ganze Mist den M$ mit dem IE6 zur Spitze getrieben hat vorbei. Ach, wie toll (Grusel) war noch Netscape 3.x, wie gruselig die IE Versionen, wie lahm der Communicator, wie froh waren wir über Safari, was haben wir uns gefreut als M$ den MSIE6 endlich beerdigt hat und versuchte mit den MSIEs 7-10 wieder auf die helle Seite des Netzes zu kommen. Wie toll war es als der Communicator eingestampft und zerlegt wurde und mit Gecko ein damals recht flotte Engine für den Firefox gekommen ist. Was war dieser Kleinkrieg doch für ein Sche**
0
sierkb06.12.18 23:58
don.redhorse
damit basiert also auch Edge demnächst auf KHTML/ WebKit. Bleibt nur noch Gecko von Mozilla über?

Ja. Und den sollte man deswegen nun erst recht stärken. Aus gleich mehreren Gründen.
don.redhorse
Das geile an WebKit ist halt das es OpenSource ist und überwiegend unter der BSD Lizenz steht.

Und der GPL2. Und der laxeren LGPL2.
Damit müssen Änderungen am Code veröffentlicht werden

Die BSD-Lizenz bzw. eine daran orientierte BSD-artige Lizenz (z.B. MIT-Lizenz, Mozilla Public Licence MPL, CDDL) verlangt sowas gerade nicht. Die sagt sinngemäß: nimm und mach' damit, was Du willst, und wenn Du Closed-Source draus machst, ist das auch OK, zurückgeben, Deine Änderungen/Weiterentwicklungen des Codes dokumentieren/zurückgeben musst Du nicht, Du kannst, Du darfst, aber Du musst nicht. Genau deshalb ist so eine Lizenz bei gewissen Unternehmen und Apple im Besonderen auch so beliebt, und sie praktizieren es auch gerne genau so.
Hingegen die GPL-Lizenz sagt: Änderungen/Weiterentwicklungen des Codes bitte offen einsehbar und nachvollziehbar dokumentieren, wieder zur Verfügung stellen.
Die GNU Lesser Public License (LGPL), eine etwas laxere Form der GPL, liegt absichtsvoll ungefähr so dazwischen, um es gerade Unternehmen schmackhafter zu machen, trotzdem unter der GPL/LGPL zu veröffentlichen und zu nutzen bzw. sich daran zu beteiligen. Sowohl WebKit/Blink als auch Firefox bzw. Gecko bestehen aus einem Mix aus diesen Lizenzen (sind nicht nur GPL-lizenziert sondern auch LGPL-lizenziert und BSD-/MIT-/MPL-lizenziert), sind also mehrfach- bzw. crosslizenziert, eben ums es u.a. Unternehhmen schmackhafter zu machen, sich daran zu beteiligen. Sowohl Apple wie auch Microsoft beherbergen und beteiligen sich an GPL2/LGPL2-Software, ebenso auch Oracle (Java ist z.B. überwiegend GPL2-lizenziert, Sun wollte damals soar zur GPL3 wechseln, soar für deren Solaris-Betriebssystem), un selbst Microsot beteiit sich sehr rege an GPL2 und sogar GPL3-Software (z.B. Samba). Wer ein Problem mit GPL3 hat ist einzig Apple. Weil die GPL3 aus guten Gründen eine absicherne Klausel beinhaltet gegen Missbrauch durch eigene angestrengte Patentklagen und dieser verschärfenden Klausel, seine Patente nicht ggf. zu missbrauchen und gegen den Nutzer/Weiterverbreiter solcher Software einzusetzen, mag sich Apple leider nicht unterwerfen.
+1
don.redhorse07.12.18 00:03
jau, Apple meidet die GPL wie der Teufel das Weihwasser. Es gibt aber doch einen Code Rückfluss von Apple zurück zum KHTML/WebKit Projekt. Ich meine mich daran zu erinnern das dass mal großen Streit deswegen gab und Apple da massiv nachbessern musste.

Große Teile des Codes von Safari sind closed Source, ohne Frage, dass wird beim Edge auch nicht anders sein, aber offenbar hat jetzt letzt M$ eingesehen das dass Web vom Herzen her nur mit offener Software läuft. Flash tot. MSIE tot hach, wie ist das schön.
0
sierkb07.12.18 00:39
don.redhorse
jau, Apple meidet die GPL wie der Teufel das Weihwasser.

Jein. GPL2 nein, sie setzen selber reichlich GPL2-Software ein, produzieren selber GPL2-Software: z.B WebKit, CUPS (welches u.a. damals genau dann von Michael Sweet gekauft worden ist, als dieser sich anschicken wollte, auf die GPL3 zu wechseln, seitdem gehört CUPS Apple, Michael Sweet arbeitet weiter an CUPS und für Apple, und CUPS ist weiterin unter der GPL2, und Michael Sweet betont seitdem immer wieder, wenn er gefragt wird, dass es weiterhin unter der GPL2 bleiben wird), Apples Standard-Shell, GNU Bash 3.2 ist ebenfalls unter GPL2, während hingegen eine aktuellere Version seit Version 4 (aktuell ist 4.4) unter GPL3 stehen würde – Apple hätte damit aber wohl ein Problem, also belassen sie es bei der zuletzt unter der GPL2 verbliebenen Version, und das ist eben Bash Version 3.2. Microsoft hat da diesbzgl. keine Berührungsängste mehr bzgl. GPL3, sie liefern mit ihrem Windows 10 eine aktuelle Bash 4.4 unter jder GPL3 stehend aus und beteiligen sich auch sonst an Software, die unter GPL3 steht. Das war mal anders, in früherer Zeit zog Microsoft gegen die GPL-Lizenz und GPL-lizenzierte Software zu Felde, bezeichnete es als "Krebs-Geschwür". Die GPL3 mit ihrem Patent-Zusatz existiert übrigens nur deswegen, aus dieser Zeit stammend und als unmittelbare Reaktion und Folge und Bollwerk gegen sowas und solche Machenschaften, damals praktiziert durch Microsoft gegen die GPL2, Microsoft ist damals patentklagend und schutzgelderpressend gegen alle möglichen Unternehmen durch die Lande gezogen, hatte mit dem großen Patent-Knüppel gedroht im Kampf gegen Linux und GPL2-Software und um andere damit einzuschüchtern, hat Ablasshandel betrieben bzw. Wegelagerei betrieben. Microsoft hat diesbzgl. aus der Geschichte gelernt, es als Fehler eingesehen und sich diesbzgl. grundlegend geändert, stellt inzwischen sogar alle seine Patente unter das OIN , , – Apple leider nicht. Apple mag die GPL3 genau aus dem Grund nicht, warum sie damals eingeführt worden ist: sie erlegt einem Unternehmen Verpfichtungen auf, sich gut und anständig zu verhalten und etwaige Patente im Zusammenhang mit solcher Software nicht als Waffe zu missbrauchen.
Es gibt aber doch einen Code Rückfluss von Apple zurück zum KHTML/WebKit Projekt.

Nicht transparent und flüssig genug offenbar für andere daran mit Beteiligte, u.a. genau deshalb () gibt es Googles Fork Blink (auf den auch Microsoft nun aufsetzt).
Ich meine mich daran zu erinnern das dass mal großen Streit deswegen gab und Apple da massiv nachbessern musste.

Ja, so fing es an. Und hat sich nie wirklich gebessert. Weder in Bezug auf das KHTML-Projekt noch auf das eigene geführte WebKit-Projekt, an dem auch noch andere partizipiert haben. KHTML/Konqueror musste irgendwann notgedrungen u.a. selber auf WebKit setzen, um en par mit den zunächst tröpfelnden und dann in unwartbar großen Chunks an Code-Commits von Apple zu sein, und bzgl. des von Apple selbst geführten WebKit-Projects gab's dann irgend wann den Fork Blink durch Google, bei dem das Geben und Nehmen und das Zusammenarbeiten mit anderen offenbar besser klappt und flüssiger läuft als unter der Regie von Apple. Was auch ein Grund sein mag, warum Microsoft sich (wie Opera und andere auch) lieber für Blink unter Googles Regie entschieden hat statt für WebKit unter Apples Regie. Apple kennt bei Open-Source-Projeten vor allem erstmal sich und nur sich selbst (was Apple nutzt, wird forciert und gepusht, was Apple nicht nutzt oder nicht in deren Interesse liegt, für andere Projektbeteiligte aber durchaus von Nutzen und Interesse wäre, wird ggf. verzögert, ausgebremst, am langen Arm verhungern gelassen), und die Zusammenarbeit und ein gleichberechtigtes agiles Geben und Nehmen im Zusammenspiel und Absprache mit Anderen ist Apples Sache wohl nicht so, Google ist da offenbar anders und offener und offenbar attraktiver in seiner Art und Weise, sowas zu führen und zu managen, das hat auch Microsoft mittlerweile bei diversen gemeinsam betriebenen Projekten wohl inzwischen gemerkt.
+2
sierkb07.12.18 00:58
Ferdy Christant (05.12.2018): The State of Web Browsers, Late 2018 edition, Update (Dec 6, 2018)

heise (04.12.2018): Kommentar: Ohne Edge steht nur noch Firefox gegen die Chromium-Dominanz
Nach dem mutmaßlichen Ende von Edge als eigenständiger Browser-Engine droht dem Web eine Chromium-Monokultur, meint c't-Autor Herbert Braun.
0
Stefan S.
Stefan S.07.12.18 02:07
Alternativ zu Chrome und Chromium gibt es auch noch Iridium. Das ist mein Chrome Replacement
Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.
0
Marcel_75@work
Marcel_75@work07.12.18 07:34
Ich empfehle den Brave Browser.

www.brave.com
+2
Retrax07.12.18 08:19
sierkb
Ferdy Christant (05.12.2018): The State of Web Browsers, Late 2018 edition, Update (Dec 6, 2018)

heise (04.12.2018): Kommentar: Ohne Edge steht nur noch Firefox gegen die Chromium-Dominanz
[i]Nach dem mutmaßlichen Ende von Edge als eigenständiger Browser-Engine droht dem Web eine Chromium-Monokultur,
nicht schlimm, solange sich alle an die Empfehlungen des W3C halten - ist die Zukunft kompatibler und rosiger.
-2
Apple@Freiburg
Apple@Freiburg07.12.18 08:41
Irgendwie bin ich zu faul oder was auch immer. Wir nutzen immer den Systemeigenen Browser.
Auf macOS, iOS ist es Safari und wenn ich mal an einem Win 10 PC sitze dann nutze ich Edge.

Chrome (Google) ist bei uns in der Firma ohnehin verboten, als Alternative ist für die die es wollen Firefox installiert.

Aber ich finde von Safari und Edge das Interface einfach am besten.
+1
Chris-Alexander
Chris-Alexander07.12.18 08:52
Apple@Freiburg
Irgendwie bin ich zu faul oder was auch immer. Wir nutzen immer den Systemeigenen Browser.
Auf macOS, iOS ist es Safari und wenn ich mal an einem Win 10 PC sitze dann nutze ich Edge.

Chrome (Google) ist bei uns in der Firma ohnehin verboten, als Alternative ist für die die es wollen Firefox installiert.

Aber ich finde von Safari und Edge das Interface einfach am besten.

Sehe ich ganz genau so. Warum sollte man einen Alternativ-Browser nutzen. Gerade auf dem Mac ist Safari doch super ins System integriert. Die Leseliste etc. Synct sich dann auch noch wunderbar mit iDevices...
Deshalb verstehe ich denn Sinn in einem alternativen Browser für den Mac überhaupt gar nicht...
-1
BigLebowski
BigLebowski07.12.18 09:13
Stefan S.
Alternativ zu Chrome und Chromium gibt es auch noch Iridium. Das ist mein Chrome Replacement

An sich ist Iridium ein sehr gute und interessante Sache!

Das einzige blöde bei Iridium,
Der hingt was die Version/updates angeht Chrome weit hinterher.
Oder wie steht es jetzt Versionstechnisch bei Iridium und Chrome?
0
pünktchen
pünktchen07.12.18 09:16
Chris-Alexander
Deshalb verstehe ich denn Sinn in einem alternativen Browser für den Mac überhaupt gar nicht...

Es gibt immer noch genug Fälle in denen Safari spinnt und ich auf Firefox ausweichen muss. Videos die stoppen, verzerren oder gar nicht erst laufen. Werbung welche die Seite blockiert. Bedienungselemente die nicht so tun wie sie sollten.

Achja und natürlich Plugins welche es für Safari schlicht nicht gibt.
+2
Hannes Gnad
Hannes Gnad07.12.18 10:35
sierkb
(... ) gehört CUPS Apple, Michael Sweet arbeitet weiter an CUPS und für Apple, und CUPS ist weiterin unter der GPL2, und Michael Sweet betont seitdem immer wieder, wenn er gefragt wird, dass es weiterhin unter der GPL2 bleiben wird, (...)
https://www.cups.org
Copyright © 2007-2018 Apple Inc. CUPS 2.2 and earlier are provided under the terms of the GNU GPL2 and LGPL2 with exceptions while CUPS 2.3 and later are provided under the terms of the Apache License, Version 2.0
https://www.cups.org/doc/license.html
+1
aMacUser
aMacUser07.12.18 11:57
BigLebowski
Stefan S.
Alternativ zu Chrome und Chromium gibt es auch noch Iridium. Das ist mein Chrome Replacement

An sich ist Iridium ein sehr gute und interessante Sache!

Das einzige blöde bei Iridium,
Der hingt was die Version/updates angeht Chrome weit hinterher.
Oder wie steht es jetzt Versionstechnisch bei Iridium und Chrome?
Auf der Webseite von denen steht, dass Chromium 70.0.3538.77 eingesetzt wird. Das ist eine ziemlich aktuelle Version. Aktuell wäre Chromium 71, was aber erst vor kurzem raus gekommen ist.

Wenn ich einen sichereren Browser bräuchte, würde ich mir den einfach selbst bauen. Da ich schon Chromiums in bestehende Anwendungen integriert habe, wäre das nicht das Problem (zumindest für Windows).
0
sierkb07.12.18 12:09
Hannes Gnad:

Ja, danke, ich vergaß, ist kürzlich erfolgt. Danke für die ergänzende Korrektur. Die Apache 2 Lizenz ist eine BSD-artige Lizenz und mit der GPL2- und sogar der GPL3-Lizenz kompatibel (Letzteres in eine Richtung, nicht umgekehrt): FSF: Apache License, Version 2.0 , Apache: GPL compatibility .

Siehe dazu auch:

CUPS Blog (06.06.2018): Demystifying CUPS Development :
CUPS Blog, 06.06.2018
Common Questions

Licensing Changes

CUPS 2.2.x and earlier use a license based on the GNU General Public License version 2 (GPL2) and GNU Library General Public License version 2 (LGPL2) with exceptions for linking on Apple operating systems. Unfortunately the GPL2 and LGPL2 are not generally compatible with newer open source/free software licenses, so for CUPS 2.3 and later we are using the Apache License Version 2.0 instead.

Note: Apple is currently working to address the known incompatibility between the Apache and GPL2 licenses and will not release CUPS 2.3 until we have resolved that issue.
CUPS Blog, 07.11.2017
CUPS License Change Coming

Apple is excited to announce that starting with CUPS 2.3 we will be providing CUPS under the terms of the Apache License, Version 2.0.

For more information about the Apache License, Version 2.0, please see the Apache Software Foundation licenses page.
-1
Mecki
Mecki07.12.18 12:09
Mendel Kucharzeck
Das muss man schon etwas differenzierter sehen – Microsoft hat ein Geschäftsmodell, dass nicht vorrangig auf Kundendaten basiert.
Eben! Google hat eine Entschuldigung "Wir müssen Daten über dich sammeln, weil das ist unser Geschäftsmodell, nur so verdienen wir ja überhaupt etwas". Welche Entschuldigung hat denn bitte Microsoft?
Gerade weil ihr Geschäftsmodell es nicht verlangt ist es doch umso schändlicher, dass sie hier kaum besser sind als die Firmen, die darauf angewiesen sind.
+2
sierkb07.12.18 12:21
[OT]
Mecki
Mendel Kucharzeck
Das muss man schon etwas differenzierter sehen – Microsoft hat ein Geschäftsmodell, dass nicht vorrangig auf Kundendaten basiert.
Eben! Google hat eine Entschuldigung "Wir müssen Daten über dich sammeln, weil das ist unser Geschäftsmodell, nur so verdienen wir ja überhaupt etwas". Welche Entschuldigung hat denn bitte Microsoft?
Gerade weil ihr Geschäftsmodell es nicht verlangt ist es doch umso schändlicher, dass sie hier kaum besser sind als die Firmen, die darauf angewiesen sind.

Und welche Entschuldigung hat Apple, es im Hintergrund ebenso zu tun, besonders und erst recht seit Mojave?

Jeff Johnson (06.12.2018): Mac app notarization and customer privacy


Sie reden sich alle damit heraus, es natürlich "nur" im Sinne des Nutzers und zur Verbesserung der Software, der Services und des Nutzungserlebnisses zu tun. Alle schreiben sie solche sowas erlaubenden Sätze in ihre Nutzungsbedingungen und Privacy Policies rein – auch Apple. Um dann hinterrücks und ohne groß Wind darum zu machen heimlich und am Benutzer vorbei und fleißig Daten abzusaugen und zu sammeln, selbst wenn sie es nach vorneheraus abstreiten und was Anderes behaupten, und die, die es da am Lautesten abstreiten, die machen es heimlich, scheinheiig dann noch ungenierter, der Nutzer vertraut ihnen ja blind und naiverweise.

Was bei Facebook, Google, Microsoft, Oracle etc. nicht in Ordung ist, ist bei Apple auch nicht in Ordnung und nicht zu beschönigen und nicht abzustreiten und bitte genauso empört zu verdammen wie bei den Anderen auch, schon vom Ansatz her und beim kleinsten Versuch!

[/OT]
0
sierkb07.12.18 12:58
BigLebowski
Stefan S.
Alternativ zu Chrome und Chromium gibt es auch noch Iridium. Das ist mein Chrome Replacement

An sich ist Iridium ein sehr gute und interessante Sache!

Das einzige blöde bei Iridium,
Der hingt was die Version/updates angeht Chrome weit hinterher.

Sehen andere in diesem direkten (nicht repräsentativen) Pro-/Contra-Vergleich mehrheitlich u.a. auch so bzw. ähnlich:

Slant: Google Chrome vs. Iridium Browser
Slant: Brave vs. Iridium Browser
Slant: Vivaldi vs. Iridium Browser
Slant: Iridium Browser vs. Safari
Slant: Iridium Browser vs. Opera
Slant: Iridium Browser vs. Chromium

Nur spaßeshalber zum Vergleich:

Slant: Google Chrome vs. Mozilla Firefox
Slant: Chromium vs. Mozilla Firefox
Slant: Mozilla Firefox vs. Tor Browser (beide arbeiten übrigens eng miteinander zusammen, tauschen sich aus, FF hat Einiges von Tor übernommen, Fusion beider Browser denkbar und möglich und bereits in Gange)
Slant: Safari vs. Chromium
Slant: Mozilla Firefox vs. Safari
-2
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen