Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Dual-Core Pentium M "Yonah" könnte erster Intel-Prozessor für Macs werden

Macworld UK will aus gut informierten Quellen erfahren haben, dass Intels Pentium-M-Prozessor nächstes Jahr als erstes in neuen Macs verbaut werden soll. Weder Apple noch Intel wollten dieses Gerücht gegenüber Macworld UK kommentieren. Da Steve Jobs schon auf der Keynote die Leistung im Zusammenhang mit dem Verbrauch gestellt hat, deutet jedoch alles auf den sparsamen Pentium-M-Prozessor hin. Analysten gehen davon aus, das Intels für Anfang 2006 angekündigter Dual-Core-Pentium-M-Prozessor namens Yonah in dem Bereich Leistung je Watt führend sein wird.

Ergänzung:
Dem Artikel auf Hardmac zufolge soll der Dual-Core-Pentium-M-Prozessor in 65nm-Technologie gefertigt werden und mit einer Taktfrequenz zwischen 1,66 und 2,1 GHz laufen. Weiterhin soll im 3. Quartal 2006 ein neuer Intel-Prozessor namens Merom erscheinen von dem in kürze für Apple bisher ungewohnt bereits erste Testmuster verfügbar sein werden.

Weiterführende Links:

Kommentare

myPod09.06.05 09:25
Endlich kann Apple mal sagen:
Nur das beste für die Kunden

Ich würde meinen G4 aus dem Powerbook sofort gegen Yonah tauschen
0
Serendipity09.06.05 09:31
Die sind doch nur 32bit Prozesoren oder?

Egal, in Powerbooks, iBooks und Mac mini sind bisher sowieso G4 drinnen.
0
bollawurscht
bollawurscht09.06.05 09:44
ja sgmal was soll dann das marketing gequatsche tiger sei jetzt perfekt auf 64 bit abgestimmt... das ist doch wohl jetzt für die "katz" oder hat intel auch schon einen 64Bit prozi in der mache? (abgesehen vom itanium)
0
Joe Foo09.06.05 09:52
Noch besser als Yonah dürfte vermutlich IBMs Cell sein, vielleicht noch nicht als Mobilversion, aber man kann sich denken, warum IBM die G5-Linie zurückfährt...

Hoffe mal, Jobs hat nicht zu früh das Pferd gewechselt. Oder wir haben bald wieder Fat-Binaries für drei Plattformen, wie schon einmal.
0
Cmon
Cmon09.06.05 09:56
also 64 Bit brint mir als Anwender wohl viiiel weniger, als eine super Leistug/Watt!

Dann lieber 32 bit, dafür ein superschneller, dualcore Laptop, der auch noch 6 h Akkulaufzeit hat!


Intel hat auch 64Bit CPUs in der mache, soviel ich weis...
Bei MTN seid 2003…wie die Zeit vergeht!
0
dr.bratwurst09.06.05 09:58
Arbeiten denn hier alle mit mathematischen Monster-Formeln, brauchen alle 8 GB Ram und mehr? Warum sind nur alle so scharf auf 64 bit? Verstehe ich nicht.
0
de ivo
de ivo09.06.05 10:01
Drei Tage dabei und Intel wird schon Opfer der Gerüchte der "Macgemeinde"...
0
CottonIJoe
CottonIJoe09.06.05 10:09
de ivo: tja, bleibt halt keiner verschont

von wegen 64 bit: die "professionellen" produkte werden ja erst 2007 umgestellt - das ist sicher absicht, bis dahin ist 64 bit sicher kein Problem mehr. Aber ich finde auch: wer nutzt denn als Privatanwender die 64 überhaupt voll aus, geschweige denn: wer weiß überhaupt was sie ändern? eben.
0
Harun09.06.05 10:09
Der Prozessor wird sicher 64bit haben. Hat Intel doch jetzt schon im P4...
Ich freue mich schon auf Notebooks mit dem Prozessor und PowerMacs mit gleich 2 von den Dingern
0
CottonIJoe
CottonIJoe09.06.05 10:11
Joe Foo: "noch besser als Yonah dürfte vermutlich IBMs Cell sein, vielleicht noch nicht als Mobilversion, aber"
...wie soll es denn jemals eine Cell Mobilversion geben wenn die noch nicht mal den G5 als Mobilversion hinkriegen??
0
INTRU09.06.05 10:12
Wann hört endlich das "Cell-Märchen" in den Köpfen eingiger auf?
0
Stefan Sicurella
Stefan Sicurella09.06.05 10:19
In einem Jahr werden wir es wissen, bis dahin können wir spekulieren bis uns schwarz vor Augen wird
0
LuLu
LuLu09.06.05 10:21
Hier der G5
für das Powerbook, aber Intel hat wohl mehr Geld fließen lassen. Wundert mich auch nicht bei einem Marktanteil von 85% im x86 Markt. Nun haben wir hier einen wirklichen Monopolisten der die Preis e und die Technik bestimmt. Wo ist da noch wirkliche Kongurenz, die für uns von Vorteil wäre?
0
Morpheus X
Morpheus X09.06.05 10:26
Erst werde G4 Macs mit dem Pentium M "Yonah" ausgeruestet das ist ein dualcore 32bit 65nm cpu mit 2 MB L2 Cache und dann Ende 2006 kommt der "Meron" duealcore 64bit 65nm 4MB L2 Cache und beim Desktop:

Kommen der Presler und der Conroe beides 64bit dualcore mit 4MB L2 Cache und 65nm. Erst der Presler im Jahr 2006 und dann der Conroe.

Nachzulesen unter www.macwereld.nl wer Niederlaendisch kann

Morpheus
0
arekhon
arekhon09.06.05 10:36
LuLu: Intel liefert vermutlich das bessere Gesamtpaket, sprich Chipsätze, Boards und den zugehörigen Support im Compiler-Bereich. Wenn Apple auf AMD setzen würde, müßten sie sich den Rest noch bei anderen Herstellern holen, das dürfte nicht so einfach sein und auch den Hardware-Treiber und BIOS-support für Apple verkomplizieren, das kann man bei einem Wechsel der CPU-Plattform so gar nicht gebrauchen, oder?
0
jonez
jonez09.06.05 10:39
LuLu
Du verwechselst da was: Intel ist für Apple weniger Monoploist als IBM es war! Die Alternative zu Intel ist z.B. AMD, die Alternative zum G5 war... na, was? Der G4?


bollawurscht
Der Pentium 4 und jetzt auch der Celeron haben bereits die ursprünglich von AMD entwickelte 64-Bit-Erweiterung (heißt bei Intel EM64T). Bald werden das alle Pentiums haben.
0
LuLu
LuLu09.06.05 10:40
Arekhon:
Das klingt einleuchtend,aber war der Chipsatz bei den bissheigen Macs auch komplett von IBM?
0
LuLu
LuLu09.06.05 10:43
jonez: bist Du der Meinung AMD ist für Apple auch ne altenative?
0
LuLu
LuLu09.06.05 10:43
jonez: bist Du der Meinung AMD ist für Apple auch ne altenative?
0
JustDoIt
JustDoIt09.06.05 10:45
Ich brauche keine 64 Bit, aber einen schnellen, kühlen Mobil Prozessor für mein nächstes PowerBook.

Die Desktop Rechner sollen ruhig weiter mit G laufen.
0
Cmon
Cmon09.06.05 10:47
wenn mal Intel bockt und z. B. keine Prozessoren liefert, könnte leicht auf AMD gewechselt werden, ohne dass ein Platformwechsel volzogen werden müsste!

Auch kann dann Intel nicht einfach die Preise und Verfügbarkeit diktieren...sonnst wechselt man eben zur Konkurenz.

So is es viiiel besser!
Bei MTN seid 2003…wie die Zeit vergeht!
0
LuLu
LuLu09.06.05 10:48
Was mich nur beunruigt ist, dass Intel nun eine Stellung bekommt ähnlich wie Bill mit Windoof. Ein Chiphersteller für alle. Das ist doch Kacke und Apple macht mit.
0
JustDoIt
JustDoIt09.06.05 10:49
G5 PPC
0
bho
bho09.06.05 10:53
LuLu, es gibt noch AMD und noch Unbekannte, ich sehe da nur Vorteile denn man wird kompatibler und es gibt den Herstellern noch mehr anreize Hard und Software für die Mac Gemeinde zu machen.
0
LuLu
LuLu09.06.05 11:29
Arekhon: AMD hat zur Einführung seiner Athlon Prozzessoren eigene Chipsätze hergestellt, damit der Verkauf schneller ins Rollen gebracht wurde. Soll heißen eine Firma die Prozessoren herstellt, kann auch Chipsätze herstellen.
0
LuLu
LuLu09.06.05 11:30
Und das auch noch in Deutschland.
0
Yan-Kun09.06.05 12:16
LuLu:

Es gibt kein einziges Board mit AMD Chipsätzen für den Athlon64.

zudem hat AMD bei weitem nicht die Fertigungskapazitäten, um außreichend Prozessoren zu liefern, würde Apple auch noch dazu kommen.

Intel hat einfach ein schönes Komplettpacket, fertig. Und sag bitte nicht, IBM hätte kein Monopol... (XBox360, PS3, Nintendo Evolution...)

Bin ich heilfroh, das man auch hier endlich Begriffen hat, das es in den Macs nie einen P4 geben wird, bis auf das Developer Kit...
0
arekhon
arekhon09.06.05 12:24
LuLu: Apple hat den Chipsatz in den aktuellen G5 gemeinsam mit IBM entwickelt und läßt ihn von IBM fertigen.

Und ja, als der Athlon neu war hat AMD auch passende Chipsätze dazu entwickelt und produziert sonst wäre die Markteinführung extrem zäh geworden, da ja die Chipsatzentwickler und Boardhersteller angeblich von Intel unter Druck gesetzt wurden.
Trortzdem ist der aktuelle Stand das man sich mit anderen Herstellern auseinandersetzen muss um Boards und Chipsätze für Athlon und Opteron zu bekommen, AMD wird nicht plötzlich nur wegen Apple damit anfangen und den Board- und Chipsatzmarkt den sie sich aufgebaut haben damit wieder ad- absurdum führen.

Für Apple ist einfach das Intel-Umfeld in jeder Hinsicht für einen Umstieg einfacher zu Handhaben. Wenn ich etwas so problematisches angehe will ich einfach nicht weitere Komplikationen einbringen und die habe ich auf jeden Fall wenn ich AMD wähle. Zumindest ist das der Gedankengang den ich dahinter vermute.

Wenn Apple x86 eingeführt hat und auch bei Drittherstellern damit mehr Sichtbarkeit erlangt hat und der Support etabliert ist können sie ja immer noch auf AMD wechseln oder diese wie viele andere Hersteller auch zusätzlich anbieten. Ich sehe da kein Problem. Intel ist halt einfach aus logistischer sicht der einfachere Ansprechpartner zur Zeit und wer weiß, die Roadmap kennen wir sicher nicht so gut wie Apple, da muss noch mehr dahinterstecken.
0
Michael Lang09.06.05 12:27
64Bit: wer braucht das WIRKLICH?
Aber zur Beruhigung derjenigen, die es wirklich brauchen: ja Intel kann auch 64bit und die zukünftigen Prozessoren (wir reden ja von einem erscheinen in 1-2 Jahren!) werden eh voll 64bittig sein.

Intel hat eine hohe Marktmacht, aber sie stellen imer Top-CPUs her. Es gibt ja schon noch Alternativen, die problemlos eingesetzt werden können: AMD oder auch VIA zB. Es gibt also durchaus Alöternativen, wenn Intel mal total verpennen sollte.

Der Cell ist noch das "total unbekannte Teil". Alle reden drüber, aber keiner weiß genaues. Prinzipiell werkelt da erstmal nur ein Dual-Core PPC drin (also quasi ein veränderter G5 mit 2 Kernen) mit 3,2 GHz (angestrebt!)

Das ist wohl nicht viel mehr Power als heutige Dualmacs. Die 8 SPUs (so ne Art DSPs) haben zwar eine theoretisch gigantische Rechenleistung, aber man muß erstmal sehen, wie man die gescheit nutzt. Als General-Purpose-Prozessor she ich den Cell nicht als so überragend an. Abwarten....
Und über Wattverbräuche spricht IBM nie.....

Langfristig ist die X86er Plattform als Wahl die sicherere Lösung. Und PPC wird ja noch für mindestens 2 Jahre weiterbestehen und bleibt ebenfalls als Alternative (zumindest bis dahin!)

- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
0
Rantanplan
Rantanplan09.06.05 13:17
Also langsam glaube ich die Vorwürfe der PCler gegenüber dem Maccies: die Maccies reden sich alles schön, alles.

"Intel hat eine hohe Marktmacht, aber sie stellen imer Top-CPUs her. "

Intel hat noch nie zur Avantgarde der CPU-Hersteller gehört, weder technisch, noch im Ansehen. Die einzige Phase, in der Intel mal innovativ war, das war damals vor ewigen Zeiten von 4004 bis 8080. Danach kamen sie erstmal hart in Bedrängnis mit Sachen wie Z80, 6809, 68k, etwas später PPC. In dieser Phase hatte Intel nur eine Tatsache vom Untergang abgehalten: IBM hatte sich bei seinen PCs für x86 entschieden. Dem 68k waren sie lange deutlich unterlegen, dem PPC in der Anfangsphase auch. Erst mit dem Pentium der zweiten oder dritten Generation hat Intel zu dem Weg gefunden, den sie bis zum P4, bis zur bitteren Neige sozusagen, gegangen waren: dreh am Takt, dreh am Takt und stampfe mit brute-force einfach alles nieder. Eine Taktik, die sich für Intel gelohnt hat, denn technisch sind die CPUs von Intel eine einzige Müllhalde aus "historischen Zwängen". Architekturen wie 68k oder PPC strahlen da schon eine anmutige Schönheit aus, dazu muß man nicht mal Chipdesign machen, da genügt schon der Blick in den Befehlssatz.

Von der Performance war Intel seit ihrer Takt-Stampede tatsächlich vorne dabei, aber irgendwie hat auch die Konkurrenz gelahmt. Naja, eigentlich kein Wunder, wenn man sich vorstellt, wieviel mehr Geld und Ressourcen der - dank IBMs Starthilfe - Marktführer bei Desktop-CPUs reinbuttern kann, im Vergleich zu den anderen Chipherstellern. Schnell sind sie, bis zu Intels Notbremsung mit dem (eigentlich bei Intel ursprünglich ungeliebten) Pentium-M, waren sie aber auch echte Energieverschwender und alleine auf die möglichst schnelle und brutale Takterhöhung ausgerichtet. Der Pentium-M ist eine Abkehr davon, weil da die israelische Intel-Mannschaft mal Hirn anstatt dumpfer Gewalt eingesetzt haben. Aber erst als Intel gemerkt hat, daß sie die physikalischen Probleme beim unbeirrten Takterhöhen nicht in den Griff bekommen können, haben sie sich auf den Pentium-M als ihre neue Technologieschine besonnen.

Nene, also Intel ist ungefähr genauso innovativ wie Microsoft. Die beiden haben auch eine ähnliche Denke, Windows und die Intel-CPUs haben eines gemeinsam: historische Altlasten an jeder Ecke, keine gerade Linie im Design, Hauptsache es läuft und man kann es gut vermarkten.
Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck
0
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.