Dateneinbruch: Viele Photos und heikle Informationen zum iPhone 18 Pro kursieren im Darknet


Vor einigen Tagen hatten wir bereits berichtet, dass ein Datenleck bei Apples Auftragsfertiger Tata in Indien hunderttausende vertrauliche Dateien in fremde Hände beförderte. Auch Apple sei direkt davon betroffen, wie es in der
Meldung hieß. Reuters
zufolge wird das Ausmaß des erfolgreichen Einbruchs zunehmend klarer, vor allem hinsichtlich der betroffenen Inhalte. Natürlich veröffentlichte die Nachrichtenagentur keine Fotos und Zeichnungen, beschreibt aber, was man darauf sehen konnte. Hunderte Bauteile des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max samt der beauftragten Zulieferer seien beispielsweise zu identifizieren.
Lieferkette offengelegt – und Fotos von FalltestsHeikel sind zudem interne Aufstellungen, bei welchen Komponenten nur wenige Zulieferer infrage kommen. Genau diese Informationen stehen bei Apple normalerweise unter ganz besonderer Geheimhaltung, weil sie Rückschlüsse auf Einkaufspreise, Abhängigkeiten und Verhandlungsspielräume erlauben. Zusätzlich enthält der Datensatz laut Reuters Fotos von Geräten während Falltests in einem Tata-Werk – jene Versuchsreihen, die nicht nur YouTuber nach der Veröffentlichung einer neuen Modellgeneration durchführen, sondern selbstverständlich auch Apple selbst.
Untersuchungen laufenHinsichtlich des Designs enthüllten die Leaks keine Überraschungen, denn die Optik des iPhone 18 gilt seit Monaten als offenes Geheimnis. Für Apple ist der Vorfall vor allem deswegen so ärgerlich, da die Daten für Konkurrenten und andere Zulieferer von hohem Wert sind. Derzeit nimmt man die Geschehnisse zusammen mit Tata unter die Lupe, außerdem wurden externe forensische Untersuchungen in Auftrag gegeben.
Im laufenden Jahr 2026 sollen rund 26 Prozent der weltweit gefertigten iPhones aus Indien stammen – die aktuelle Situation dürfte den Plänen jedoch einen gewissen Dämpfer geben. Auch früher gab es bereits Datenlecks und erfolgreiche Einbrüche, diesmal aber wie beschrieben mit besonders weitreichenden Folgen. Eine Offenlegung der Lieferkette musste man bei früheren Vorfällen zumindest nicht verkraften.