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WWDC 2026 steht vor der Tür: Was Apple ankündigt

Am Montag, den 8. Juni, startet die Worldwide Developers Conference 2026. Ursprünglich handelte es sich um eine reine Entwicklerveranstaltung, doch seit nunmehr zwei Dekaden richtet sich die Eröffnungsveranstaltung in Form der Keynote vorrangig an Endkunden. Diese findet um 19 Uhr deutscher Zeit statt. Drei Stunden später, nämlich um 22 Uhr deutscher Zeit, beginnt die "Platforms State of the Union"-Veranstaltung und hier geht Apple auf die Details der neuen Vorstellungen für Entwickler ein. Ferner finden in der WWDC-Woche Group Labs mit Live-Präsentationen und Frage-und-Antwort-Runden für Entwickler statt – und der Konzern wird eine ganze Reihe von Videos veröffentlichen, in welchen einzelne Neuerungen thematisiert werden.


Bei der WWDC handelt es sich um das wichtigste Software-Event in der Apple-Welt, denn das Unternehmen wird erstmalig die kommenden Betriebssystemgenerationen der Öffentlichkeit zeigen. Lesen Sie hier, was der Konzern auf der Keynote zeigt.

macOS 27, iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27 – sicher
Es ist nahezu sicher, dass Apple auf der Keynote die 27er-Generation der Betriebssysteme zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit zeigt. Im Vorfeld kamen diverse Berichte auf, dass Apple sich mit diesen Aktualisierungen vermehrt um Fehlerbereinigungen wie auch um Feinschliff kümmert – Themen, die bei der aktuellen Betriebssystemgeneration zu kurz kamen. Ferner wird gemunkelt, dass Apple auch die im letzten Jahr vorgestellte Liquid-Glass-Benutzeroberfläche anpasst. Hier steht aber kein großer Umbau an, sondern der Konzern will wohl diverse Detailprobleme angehen. Einzig bei macOS, wo die Liquid-Glass-Oberfläche am meisten krankte, plant der Konzern mehr Anpassungen.

Direkt im Anschluss an die Keynote wird Apple für Entwickler erste Vorabversionen der 27er-Betriebssystemgenerationen herausgeben. Eine Public Beta folgt wahrscheinlich im Juli 2026 – und die finalen Versionen erscheinen schließlich im Herbst für alle Nutzer.

Siri 2.0 – nahezu sicher
Apple kündigte bereits auf der WWDC 2024 eine neue Siri-Generation an – doch offenbar war die Entwicklung zum Zeitpunkt der Ankündigung nicht weit fortgeschritten und Apple musste schließlich Anfang 2025 eingestehen, dass "Siri 2.0" erst 2026 erscheint. Aber auch hier lief nicht alles wie geplant, denn die interne Entwicklung scheiterte abermals – und Apple war gezwungen, statt eigene Modelle Googles Gemini-KI einzusetzen. Interessant wird sicher, wie Apple die Zusammenarbeit mit Google auf der Keynote thematisiert.

Höchstwahrscheinlich wird Apple einen Großteil der Keynote der neuen Siri-Generation widmen. Siri 2.0 wird aller Voraussicht nach zusammen mit macOS 27 und iOS 27 im Herbst für alle Nutzer erscheinen.

Neue Funktionen für Apple Intelligence – nahezu sicher
Neben der neuen Siri-Generation wird Apple aller Voraussicht nach auch die sonstigen KI-Features der Betriebssysteme erweitern, welche der Konzern unter "Apple Intelligence" zusammenfasst. Im Gespräch sind bessere Bild-Erstellungs- und Bearbeitungs-Funktionen und eine Text- und Grammatik-Korrektur. Denkbar ist auch, dass Apple die eigene KI-Plattform weiter für Entwickler öffnet und zugänglicher macht.

HomePod & Apple TV – sehr unsicher
Bereits im März kamen Berichte auf, dass die Lagerbestände des HomePod, HomePod mini und des Apple TVs sehr gering sind – normalerweise ein sicheres Zeichen, dass in Kürze neue Geräte erscheinen. Doch bislang blieb eine Ankündigung aus. In der Vergangenheit nutze Apple ab und an die WWDC zur Präsentation neuer Hardware – doch Home-Accessoires gehören normalerweise nicht ins Themenspektrum. Hier ist eine Ankündigung im Herbst erheblich wahrscheinlicher.

Macs & iPads – fast ausgeschlossen
Der Mac mini wie auch der Mac Studio sind momentan sehr eingeschränkt lieferbar. Der Grund besteht hier nicht in einer baldig anstehenden Aktualisierung, sondern wegen allgemeiner Lieferprobleme bezüglich Prozessoren und Speicher. Bereits auf der letzten Quartalskonferenz merkten CEO Tim Cook wie auch CFO Kevan Parekh mehrfach an, dass man mit schweren Lieferkettenproblemen kämpfe – und daher ist eine Vorstellung neuer Macs, wie zum Beispiel des Mac mini M5 oder Mac Studio M5 so gut wie ausgeschlossen. Beim iPad sieht es ähnlich aus – und auch hier merkte CFO Parekh indirekt an, dass in naher Zukunft keine Aktualisierungen geplant sind.

Ternus als Moderator?
Am 20. April 2026 kündigte Apple einen großen Wechsel an: John Ternus wird neuer CEO von Apple und löst im September 2026 Tim Cook ab. Seit 2012 leitet Cook durch alle größeren Events – und es ist unsicher, wie Apple in diesem Jahr die Präsentation aufzieht. Denkbar ist, dass Cook ein letztes Mal die Keynote alleine moderiert. Ferner ist aber auch denkbar, dass Ternus und Cook gemeinsam durch die Keynote führen – auch, um einen nahtlosen Übergang zu suggerieren. Nahezu sicher ist, dass Ternus als neuer CEO die Vorstellung der kommenden iPhone-Modelle im Herbst übernimmt.

Kommentare

tjost
tjost29.05.26 10:04
KI gedöns.

Das ist einfach kein Fortschritt.
-14
Huba29.05.26 10:39
tjost
KI gedöns.

Das ist einfach kein Fortschritt.

Jaja — ich finde Computer auch doof…
+5
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck29.05.26 10:55
tjost
KI gedöns.

Das ist einfach kein Fortschritt.

Und das eine SEHR pauschalisierte Aussage. Das ist so als ob man gegen oder für das Internet ist – gibt keinen Sinn. In den meisten Fällen sind Teilaspekte negativ, andere positiv – und man muss abwägen, ob eine Technologie für einen bestimmten Zweck Sinn ergibt oder nicht.
+8
t.stark
t.stark29.05.26 11:05
MTN
Der Mac mini wie auch der Mac Studio sind momentan sehr eingeschränkt lieferbar.
Beim mini hat sich die Situation ein klein bissl entspannt. Große Rabatte oder Auswahl sollte man aber nicht erwarten. Beim Studio sieht es anders aus. Den gibt es praktisch nicht mehr - und das ist eine schwierige Situation, wenn man eigentlich recht zeitnah etwas Neues braucht.

Ein Thema, was hier fehlt ist das Thema große Displays. Apple hat hier ja aktuell nichts im Angebot. Gleichzeit gibt es im Bereich 6K@32 Zoll langsam mehr Auswahl. Ich möchte noch nicht glauben, dass sich Apple hier zurückzieht. Ich finde die Aufteilung Studio und Studio XDR beim 27er sehr gut und hoffe auf so ein Pärchen in größer zur WWDC.
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t.stark
t.stark29.05.26 11:18
Ach ja wenn Turnus moderiert, dann erwarte ich schon ein paar neue Monitorstände oder vielleicht sogar richtig schicke VESA-Mounts für einen schlanken Tausender
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Paperflow
Paperflow29.05.26 11:56
Mendel Kucharzeck
tjost
KI gedöns.

Das ist einfach kein Fortschritt.

Und das eine SEHR pauschalisierte Aussage. Das ist so als ob man gegen oder für das Internet ist – gibt keinen Sinn. In den meisten Fällen sind Teilaspekte negativ, andere positiv – und man muss abwägen, ob eine Technologie für einen bestimmten Zweck Sinn ergibt oder nicht.

Also bitte! Für tjost ist Internet mit Sicherheit ein Fortschritt…sonst kann ja niemand hören was er wichtiges zu sagen hat. KI hingegen muss aber doof sein, weil es ihm in pauschalen Aussagen Konkurrenz machen könnte lol
+1
scheubo29.05.26 13:42
Huba
tjost
KI gedöns.

Das ist einfach kein Fortschritt.

Jaja — ich finde Computer auch doof…

Haha! YMMD!
+2

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