Erste Ternus-Entscheidungen: Die neue VR-AR-Roadmap


Schon im vergangenen Jahr hieß es, John Ternus sei in weitreichende Unternehmensentscheidungen zunehmend intensiver eingebunden. Spätestens seit der offiziellen Bestätigung, dass in diesem Herbst der Wechsel von Cook auf Ternus stattfindet, dürfte er hingegen die Hauptverantwortung tragen, obwohl Cook derzeit formell immer noch CEO ist. Von grundlegenden Kurswechseln geht kaum jemand aus, zumindest in einer Sparte kommt es aber verschiedenen Berichten zufolge genau dazu. Ternus schätzt den Markt für AR-/VR-Headsets nämlich ziemlich anders als Cook ein – angeblich auch nicht erst seit kurzer Zeit. Das hat Folgen für die Roadmap.
Vision Pro: Von "vielleicht" auf "gar nicht mehr"Ming-Chi Kuo steuert hierzu eine aktualisierte
Einschätzung bei, welche sich mit Apples Plänen der kommenden drei Produktjahre befasst. Auf Grundlage seiner Quellen gebe es nun gar keine Hinweise mehr darauf, irgendwann eine zweite Generation der Vision Pro zu sehen, welche mehr als nur ein Chip-Update aufweist. Er korrigierte damit die Prognose "möglicherweise in 2-3 Jahren" auf "Ternus hat die Vision Pro 2 ganz aus der Roadmap" entfernt. Denkbar wären allenfalls minimale Anpassungen, so kursieren beispielsweise Bilder eines schwarzen Gehäuses:
Smart Glasses sind das große ThemaTernus lässt stattdessen mit Hochdruck Smart Glasses entwickeln, dies mit dem Ziel der Markteinführung schon 2027. Während die erste Generation wohl keine Displayfläche aufweist, werde die Technik bis 2029 für eine solche Erweiterung reif sein. In gewisser Weise böte dann eine herkömmliche Brille mit Computer- und AR-Funktionen das, wozu es derzeit eines klobigen Headsets bedarf.
"Vision Air" hingegen nicht aufgegeben, doch keine PrioritätSelbst wenn die Vision Pro angeblich keinen direkten Nachfolger erhält, ist jedoch die Idee einer leichteren, abgespeckten Vision nicht ganz vom Tisch. Was in der Gerüchteküche oft als "Vision Air" bezeichnet wird, befinde sich weiterhin in der Entwicklung. Erst vor wenigen Tagen hatte auch Mark Gurman über dieses Thema
berichtet, jedoch angegeben, sicher nicht vor 2028 mit besagtem Produkt rechnen zu können – wenn es überhaupt jemals auf den Markt kommt.