Bloomberg über das nächste iPad Pro – M6 oder gleich M7?


Erst kürzlich erschien ein Bericht, der von Änderungen in Apples Chipstrategie sprach. Der M6 sei demnach nur als Zwischenmodell konzipiert, erscheine für das Einstiegsmodell des MacBook Pro, doch eine Pro- oder Max-Version plane man nicht (siehe
Artikel). Das bedeutet, in den teureren Ausführungen des MacBook Pro entweder weiterhin einen M5 Pro/Max oder gleich den M7 Pro/Max zu sehen. Bloomberg äußert sich nun auch zur Zukunft des iPad Pro, das seit vergangenem Herbst mit dem M5-Chip verfügbar ist. Weitreichende Neuerungen sind dem
Bericht zufolge nicht geplant, denn angeblich plane Apple auf Jahre nur noch mit kleineren
Schritten – was aber nicht heißt, dass die nächste Generation des iPad Pro wenig mitbringt.
iPad Pro M6 oder gar M7 im Frühjahr 2027Laut Bloomberg teste Apple derzeit vier Varianten des iPad Pro, womit 11" und 13" in den Ausführungen mit und ohne Mobilfunkanbindung gemeint sind. Diese sollen im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen und über einen schnelleren Prozessor verfügen. Genau an dieser Stelle wird es aber spannend, denn wenn auf den M6 tatsächlich schon wenige Monate später der Basis-M7 folgt, könnte es sich durchaus um einen Sprung um zwei Chipgenerationen handeln. Das wäre insofern interessant, als der M7 dank seiner Speicherbandbreite wohl besonders auf KI-Aufgaben getrimmt ist. Sowohl M6 als auch M7 setzen auf TSMCs 2-nm-Fertigung, der M7 bringt aber angeblich mehr Kerne mit.
Möglicherweise Vapor Chamber, sonst keine ÄnderungenBloomberg bringt außerdem noch einmal die Dampfkammer-Kühlung ins Gespräch. Apple experimentiere zumindest damit, die aus dem iPhone 17 Pro bekannte Technik ins iPad Pro zu überführen – ob man diese bis Frühjahr 2027 allerdings zur Serienreife bringe, sei offen. Der Vorteil einer solchen Umstellung wäre längere Dauerleistung bei starker Beanspruchung, was einem Pro-Gerät gut zu Gesicht stünde. Abgesehen von den genannten beiden Punkten ist jedoch von keinen größeren Änderungen auszugehen, vor allem nicht hinsichtlich des Außendesigns. Instant Digital hatte im Februar gemeldet, für die kommenden zwei bis drei Jahre nicht mit weitreichenden Verbesserungen rechnen zu können. Apple wolle die Modellzyklen stattdessen verlängern, denn man gehe nicht mehr von Wachstum aus.