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Das MacBook Air M2 im Vergleich zum MacBook Air M1 (2022) – Details und Spezifikationen

Erneut machen das MacBook Air sowie das MacBook Pro 13" den Anfang, um eine neue Chip-Generation an die Nutzer zu bringen. Anders als bei der M1-Einführung ist diesmal aber der Mac mini nicht mit von der Partie und weist daher momentan noch keinen M2-Chip auf. Allerdings dauert es auch noch eine Weile, bis die Geräte wirklich in den Verkauf gehen, denn von Apple heißt es bis dato nur sehr vage "im kommenden Monat". Aus diesem Grund muss man sich hinsichtlich Praxistests und Benchmarks noch ein wenig gedulden und auf Apples Angaben vertrauen – die von rund 18 Prozent mehr CPU- und bis zu 35 Prozent mehr GPU-Leistung sprechen. Wir fassen in dieser Meldungen einige Details zusammen, die noch nicht so ausführlich zur Sprache gekommen sind.


Display
Die Displaydiagonale wuchs von 13,3 auf 13,6", was auch mit einer geringfügig höheren Auflösung einhergeht. Waren es vorher 2560 x 1600 Pixel, so weist das MacBook Air M2 2560 x 1664 Pixel auf. Die Helligkeit legte ebenfalls zu, nämlich von 400 auf 500 Nits, P3-Unterstützung und True Tone brachte bereits das 2020er Modell mit

MacBook Air M1 MacBook Air M2
Display 13,3" (33,74 cm) 13,6" (34,46 cm)
Auflösung 2560 x 1600 2560 x 1664
Pixeldichte 227 ppi 224 ppi
Helligkeit 400 Nits 500 Nits

M1 vs. M2: Akkulaufzeit
Das MacBook Air M1 galt als Laufzeitwunder, trotz mehr Rechenleistung ändert sich beim 2022er Modell daran nichts. Weiterhin dokumentiert Apple 15 Stunden drahtloses Surfen, bis zu 18 Stunden Filmwiedergabe – allerdings musste dazu der Akku geringfügig wachsen, denn aus 49,9 wurden 52,6 Wattstunden.


Anschlüsse des MacBook Air
Dem 2020er MacBook Air stehen zwei Thunderbolt-Anschlüsse zur Verfügung, beim 2022er Modell handhabt Apple dies genauso. Dennoch gibt es einen wichtigen Unterschied: Dank des zusätzlichen MagSafe-Ports können beide Thunderbolt-Ports auch beim Aufladen frei bleiben. Beim Datendurchsatz blieben die Spezifikationen identisch, Apple spricht von maximal 40 Gbit/s. Weiterhin lässt sich nur ein externes Display (maximal 6K) anschließen.

Maximale Spezifikationen
Vergleicht man die Konfigurationen im Apple Online Store, so wird vor allem ein Unterschied deutlich. Endete die Reise des M1 bei 16 GB Arbeitsspeicher, so lassen sich nun bis zu 24 GB bestellen. In der Grundausstattung sind es bei beiden Generationen hingegen 8 GB. Nachträgliche Aufrüstung ist nicht möglich. Nichts änderte sich beim internen Speicher (mindestens 256 GB, maximal 2 TB)


Abmessungen und Gewicht
Aus der Keilform des MacBook Air M1 wurde eine gleichmäßig hohe Bodensektion. Apple gibt die Bauhöhe mit 1,13 cm an, was auch die Standfüße beinhaltet – das erste iPhone war somit dicker. Das vorherige MacBook Air wies an der dicksten Stelle 1,61 cm auf, an der dünnsten waren es 0,41 cm.

MacBook Air M1 MacBook Air M2
Höhe 0,41 bis 1,61 cm 1,13 cm
Breite 30,41 cm 30,41 cm
Tiefe 21,24 cm 21,5 cm
Gewicht 1,29 kg 1,24 kg

Preise
Dass es mit der M2-Generation eher nicht günstiger würde, war jedem klar. Stattdessen stiegen aber vor allem in der Eurozone die Preise kräftig an. Für 999 Dollar konnte man ein MacBook Air M1 erwerben, jetzt sind es 1199 Dollar. Aus den zusätzlichen 200 Dollar wurde hierzulande allerdings ein Plus von 400 Euro – denn statt 1100 Euro sind fortan 1499 Euro aufzubringen. Einen Unterschied gibt es hinsichtlich der Ausstattung, denn die Basisversion brachte nur 7 GPU-Kerne mit, jetzt sind es hingegen 8. Die Konfiguration mit 512 GB SSD hatte beim Vorgänger 1363 Euro gekostet, jetzt sind es 1729 Euro. Apple bietet weiterhin das MacBook Air M1 an – für 100 Euro mehr als zum Zeitpunkt der Markteinführung (ab 1199 Euro). Die folgende Tabelle zeigt die Zahlen zum Stand der Markteinführung.

MacBook Air M1 (2020) MacBook Air M2 (2022)
Grundpreis Dollar 999 1199
Grundpreis Euro 1100 1499
Lieferbar August Unbekannt

Kommentare

pünktchen
pünktchen07.06.22 09:37
Zu schwer, zu teuer, nur ein externer Bildschirm. Ich warte ja immer noch auf einen würdigen Nachfolger für das Macbook & das MBA 11''. Meinetwegen dafür mit M1/2!
-16
julius_71007.06.22 09:47
Wieso kann man wieder nur auf der linken Seite Nen Kabel zum Laden anstecken, wiesooooo😫
-10
piik
piik07.06.22 10:00
Dass sich Apple traut, für 8GB mehr RAM glatt 230€ zu fordern, ist schon dreist.
+26
DP_7007.06.22 10:18
Über 2000 Euro, wenn ich etwas mehr RAM und SSD-Speicher will. Sorry, das sind mindestens 500 Euro zu viel. Dafür bekomme ich einen iMac und ein top ausgestattetes iPad Pro. Aber trotzdem wird es sich verkaufen wie warme Semmeln. Ich hoffe auf ein MacBook ohne Air und Pro wie bei den iPads.
+4
redbear07.06.22 10:28
Meine Hoffnung : n Haufen Leute wollen umbedingt die neue Mühle. Und wollen deshalb ihr M1 Air abstossen... ... und der M1 ist für meinen mobilen Bedarf sowieso schon n Overkill...
+5
Deppomat07.06.22 10:35
Die unveränderte SSD-Obergrenze killt es für mich So schade. Aber bei einem Laptop will ich keine externe Festplatte mitnehmen für Samples und Projekte. Nicht wenn es technisch ein leichtes wäre, ne größere SSD zu verbauen. Das versaut das Konzept.
+1
athlonet07.06.22 10:35
Die neuen Preise sind schon eine Frechheit.
Mir schwant böses für das iPhone 14 (Pro)...
+11
thb07.06.22 10:37
redbear

ha ha ha … meins kriegste nich ….

ick bin so froh noch ein gutes altes design macbook air von anfang 2021 mit M1 chip geschossen zu haben ….
dieses kanntige gehäuse obendrein mit NOTCH im display sind ja zum davon laufen ….
-3
Sindbad07.06.22 10:39
MacBook Air 13", mit 16 GB und 1 TB SSD: 2309,- € ( ! )
MacBook Pro 14" mit 16 GB und 1 TB SSD: 2479,- €

170,- € für
größeres XDR-Display (mit Promotion Technologie, höhere Helligkeit)
2 Monitore anschließbar
SDXC Kartensteckplatz
HDMI Anschluss
1 zusätzlicher Thunderbolt 4 (USB-C) Anschluss
310 g mehr
+15
MacRS07.06.22 10:42
Deppomat
Die unveränderte SSD-Obergrenze killt es für mich So schade. Aber bei einem Laptop will ich keine externe Festplatte mitnehmen für Samples und Projekte. Nicht wenn es technisch ein leichtes wäre, ne größere SSD zu verbauen. Das versaut das Konzept.
Nein, tatsächlich kann der M2 (wie der M1) das nicht. Dafür bräuchte es weitere Hardware und das ist offenbar nicht Apples Konzept. Die anbindbare Speicherkapazität skaliert mit der M-Edition, also regular, pro, max und so weiter.
+5
Tirabo07.06.22 10:44
athlonet
Die neuen Preise sind schon eine Frechheit.
Mir schwant böses für das iPhone 14 (Pro)...

Ist doch egal, wird doch gekauft. Wie "frech und dreist" müsste Apple denn noch werden, dass man die Produkte nicht mehr kauft?
+2
MacRS07.06.22 10:52
Mein "Will haben"-Notebook von Apple wäre ein würdiger Nachfolger des MBPs gewesen, das jetzt einen Speedbump bekommen hat. Man nehme das 14" MBP und packe einen M2 rein, fertig. Wäre das nicht genauso einfach gewesen wie den ollen 13er mit Touch Bar zu nehmen?

Gerne auch das gleiche mit dem 16er.
+2
kaizen07.06.22 10:54
athlonet

Stimmt. Allerdings ist der Euro auch sehr schwach
Das Leben ist wie ein Brot. Irgendwann wird es hart.
+4
Sindbad07.06.22 10:55
Tirabo
Die Preise sind schon plausibilisierbar.
Die Technik ist wirklich großartig.

Unser Problem, dass der € und Euroland schwächelt.
+5
Johnny6507.06.22 10:58
Zum Thema "hätte" und "wäre": Das exakt selbe Gehäuse (v.a. mit Magsafe, gern auch die bessere Audio- und Kamera-Ausstattung) mit M1-Prozessor und der restlichen Vorvorjahres-Technik, dafür 200-250 Euro günstiger, würde meinen Bedarf exakt erfüllen. Aber auch das Technik-Leben ist nun mal kein Wunschkonzert...
+1
Esterel07.06.22 11:04
Grundpreis Euro 1100€ zu 1499e
Uff, das ist aber eine saftiger Preissteigerung von 35%.
0
Esterel07.06.22 11:05
athlonet
Die neuen Preise sind schon eine Frechheit.
Mir schwant böses für das iPhone 14 (Pro)...

Mir nicht, da gefühlt >90% das iPhone über den Vertrag kaufen.
-1
pünktchen
pünktchen07.06.22 11:05
Ich zähle die ganzen Downvotes mal als "stimmt für mich nicht!", aber das MBA 11'' von 2013 das ich hier ersetzen müsste wiegt 1kg, hatte einen Listenpreis von 999 € und kann zwei externe Monitore ansteuern. Wäre schön, wenn man da nach ein Jahrzehnt nicht hinter zurück fallen müsste. Wenn man eher mit Texten und Tabellen und Präsentationen etc. arbeitet und das Macbook dauernd mitschleppt, dann war dieses uralte und schnarchlangsame Technikfossil eben das bessere Werkzeug. Aber offensichtlich hat Apple vergessen, wofür das Air beim MBA steht.

Ach und dann haben sie auch noch die Vorderkante genauso unergonomisch kantig gestaltet wie bei den ganzen MBPs!
+9
deus-ex07.06.22 11:07
Sindbad
MacBook Air 13", mit 16 GB und 1 TB SSD: 2309,- € ( ! )
MacBook Pro 14" mit 16 GB und 1 TB SSD: 2479,- €

170,- € für
größeres XDR-Display (mit Promotion Technologie, höhere Helligkeit)
2 Monitore anschließbar
SDXC Kartensteckplatz
HDMI Anschluss
1 zusätzlicher Thunderbolt 4 (USB-C) Anschluss
310 g mehr

Ich hätte da noch mal kurz ne Frage zum dem Thema 2 Monitore.
Das die MacBooks (also eher macOS) kein DisplayPort DaisyChain können ist ja bekannt. (2 Monitore an einem Anschluss). Auch die Pros nicht.
Aber, das MBAir hat ja 2 USB-C Anschlüsse. Wenn ich an beiden einen Monitor hänge, wird dann nur einer ein Bild ausspucken? Und dafür brauchst dann DisplayLink Lösungen?
+1
piik
piik07.06.22 11:34
Sindbad
MacBook Air 13", mit 16 GB und 1 TB SSD: 2309,- € ( ! )
MacBook Pro 14" mit 16 GB und 1 TB SSD: 2479,- €

170,- € für
größeres XDR-Display (mit Promotion Technologie, höhere Helligkeit)
2 Monitore anschließbar
SDXC Kartensteckplatz
HDMI Anschluss
1 zusätzlicher Thunderbolt 4 (USB-C) Anschluss
310 g mehr
Du hast noch was vergessen: Eine Pro-CPU. M1pro ist deutlich leistungsfähiger als M2 (ohne pro).
Demnach ist das MBA M2 zu teuer oder aber das MBP 14" relativ preiswert - je nach Betrachtungsweise.
+4
Deppomat07.06.22 11:36
MacRS
Deppomat
Die unveränderte SSD-Obergrenze killt es für mich So schade. Aber bei einem Laptop will ich keine externe Festplatte mitnehmen für Samples und Projekte. Nicht wenn es technisch ein leichtes wäre, ne größere SSD zu verbauen. Das versaut das Konzept.
Nein, tatsächlich kann der M2 (wie der M1) das nicht. Dafür bräuchte es weitere Hardware und das ist offenbar nicht Apples Konzept. Die anbindbare Speicherkapazität skaliert mit der M-Edition, also regular, pro, max und so weiter.
Ok, der Storage Controller ist also Teil des M1/M2-Chips. Und der soll beim M1 und M2 nur 2TB adressieren können? Was für ein Anachronismus ist das denn? Hättest du darüber zufällig eine technisch versierte Quelle, a la Arstechnica?
0
AJVienna07.06.22 11:43
piik
Dass sich Apple traut, für 8GB mehr RAM glatt 230€ zu fordern, ist schon dreist.
Das ist Spezial RAM der kann nur nachts bei jedem dritten Vollmond von jungfräulichen Einhörner geerntet und ausschließlich an 10000 Jahre alten Bäumen gefunden werden.
+8
AJVienna07.06.22 11:46
Deppomat
Die unveränderte SSD-Obergrenze killt es für mich So schade. Aber bei einem Laptop will ich keine externe Festplatte mitnehmen für Samples und Projekte. Nicht wenn es technisch ein leichtes wäre, ne größere SSD zu verbauen. Das versaut das Konzept.
Ich glaube das ist eine limitation des kleinsten Chips, die pro Versionen dürften doppelt soviel Kanäle haben um den Flash speicher abzubinden. Daher auch die höhere Geschwindigkeit und das größere Minimum. Mehr Kanäle höhere Kosten. Der M1 ist ein Produkt für den Massenmarkt, da wird überall gespart, um die Marge trotzdem hoch zu halten.
0
AJVienna07.06.22 11:51
piik
Sindbad
MacBook Air 13", mit 16 GB und 1 TB SSD: 2309,- € ( ! )
MacBook Pro 14" mit 16 GB und 1 TB SSD: 2479,- €

170,- € für
größeres XDR-Display (mit Promotion Technologie, höhere Helligkeit)
2 Monitore anschließbar
SDXC Kartensteckplatz
HDMI Anschluss
1 zusätzlicher Thunderbolt 4 (USB-C) Anschluss
310 g mehr
Du hast noch was vergessen: Eine Pro-CPU. M1pro ist deutlich leistungsfähiger als M2 (ohne pro).
Demnach ist das MBA M2 zu teuer oder aber das MBP 14" relativ preiswert - je nach Betrachtungsweise.
M2 SingleCore Leistung ist etwas höher. Dazu fühlt sich das Air, zumindest wenn man es seitlich anfasst, deutlich besser an und ist leichter. Das komplett Lüfterblätter design ist auch etwas robuster. Da kann nichts vollständig. Ist also eher Geschmackssache, als eine des Preises.
+1
AJVienna07.06.22 12:23
Lüfterlose nicht Lüfterblätter - Autokorrektur mal wieder
0
Absalom07.06.22 12:33
Da erwarte ich auch eine Preissteigerung beim kommenden Macbook Pro Upgrade.
0
MacRS07.06.22 12:42
Ja wenn das MBA nicht lüfterlos wäre, könnte man es wohl komplett ignorieren 😥
-2
Wauzeschnuff07.06.22 13:14
AJVienna

Mag sein, aber für mich war der preisliche Unterschied dann doch zu gering. Wollte meiner Tochter eigentlich ein neues MacBook Air mit M2 zum Geburtstag schenken, aber bei nur 150€ Differenz wird es jetzt doch ein MacBookPro 14'' mit M1Pro.

Vermutlich ist das Apples Plan: Die potentiellen Käufer zu einem MBP drängen, um nicht so viele M2-Geräte zu benötigen.
0
Lagavulin
Lagavulin07.06.22 13:33
Nachdem wir kräftig über die Preise des neuen MacBook Air M2 gelästert haben (Apple verlangt hohe Aufpreise für Ausstattung ? - Das habe ich ja noch nie gehört!) mal ein ganz anderes Thema:

Gibt es irgendwo eine Info, ab wann man das MacBook Air M2 bei Apple bestellen kann?

Auf der Webseite heißt es nur, dass es ab Juli verfügbar ist, aber nicht, ab wann der Apple Store Bestellungen annimmt.
Always look on the bright side of life
0
andreas_g
andreas_g07.06.22 13:44
Lagavulin
Gibt es irgendwo eine Info, ab wann man das MacBook Air M2 bei Apple bestellen kann?

Auf der Webseite heißt es nur, dass es ab Juli verfügbar ist, aber nicht, ab wann der Apple Store Bestellungen annimmt.
Es gibt kein konretes Datum. Auch bei der Veranstaltung wurde nur gesagt, dass es im nächsten Monat verfügbar sein wird.
+1
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