Bloomberg zu Liquid Glass: Kaum Veränderungen mit macOS 27 und iOS 27


Im letzten Sommer stellte Apple auf der Worldwide Developers Conference macOS 26 und iOS 26 der Öffentlichkeit vor – und die größte Neuerung war die veränderte Benutzeroberfläche "Liquid Glass". Allgemein wird spekuliert, ob Apple "Liquid Glass" nur einführte, um von den großen Problemen bezüglich der neuen Siri-Generation und der KI-Entwicklung generell abzulenken, denn das neue Design stieß und stößt vielen Nutzern durch Fehler, Unstimmigkeiten und schlechte Benutzbarkeit auf.
Anfang Dezember 2025 verließ Apples Chef für Nutzeroberflächen, Alan Dye, das Unternehmen – und sofort wurden zahlreiche Stimmen laut, dass der Weggang zu einer Verbesserung des UI-Designs führen könnte. Allerdings berichtet Bloomberg, dass der Nachfolger Steven Lemay auch eine treibende Kraft hinter der Einführung von Liquid Glass war – und daher geht Bloombergs Mark Gurman nicht davon aus, dass sich mit der kommenden Betriebssystemgeneration etwas ändert.
Vorabversionen ohne große ÄnderungenGurman will
erfahren haben, dass aktuelle, interne Testversionen von macOS 27 und iOS 27 keine größeren Änderungen bezüglich Liquid Glass mitbringen. Natürlich bedeutet dies nicht, dass Apple keinerlei Anpassungen plant – aber eine große Revolution oder eine maßgebliche Neuausrichtung scheint der Konzern nicht zu planen.
Anpassung per Schieberegler?Mit kleineren Updates für macOS 26 und iOS 26 passte Apple das Design von Liquid Glass leicht an – und fügte auch Optionen hinzu, mit welchen der Nutzer Liquid Glass leicht verändern kann. Gurman berichtet nun, dass Apple möglicherweise einen systemweiten Schieberegler in den Systemeinstellungen hinzufügt, über welchen der Anwender die Stärke des Liquid-Glass-Effektes beeinflussen kann. Dieser soll sich ähnlich verhalten wie der Regler beim Anpassen der Uhrzeit auf dem Sperrbildschirm.
Da jedoch die Nutzerkritik an Liquid Glass weit über die Stärke des Glas-Effektes hinausgeht, dürfte selbst eine derartige Anpassbarkeit die Unzufriedenheit nicht maßgeblich senken. Schaut man sich in Foren und auf Social Media um, ärgern sich Nutzer meist über die inkonsequente, halbherzige und fehlerhafte Umsetzung.