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Testphase: Alexa+ ab sofort in Deutschland verfügbar

Wer über ein kompatibles Gerät von Amazon verfügt, kann sich mit Alexa unterhalten: Der Sprachassistent stellt bei Bedarf den Wecker, spielt Podcasts und Musik ab und steuert Smart-Home-Geräte. Bei allzu komplexen Anfragen und in vielen natürlich gehaltenen Unterhaltungen stößt Alexa allerdings an Grenzen. Hier setzt Alexa+ an, denn dabei handelt es sich um eine Variante, die generative künstliche Intelligenz einbezieht. Allerdings verspricht Amazon Möglichkeiten, die über einen herkömmlichen Chatbot hinausgehen. Ab sofort lässt sich Alexa+ auch in Deutschland verwenden: Über das Early-Access-Programm ist der Dienst zunächst kostenlos verfügbar.


Alexa+ erweitert Funktionsumfang erheblich
Amazon präsentierte Alexa+ bei einem Medienevent in Berlin und fütterte den Sprachassistenten mit umfangreichen Aufgaben. So sollte etwa eine mehrstufige Heimautomatisierung routinemäßig in Gang gesetzt werden. Ferner wurde Alexa darüber informiert, dass eine Person nun Vegetarier sei und keine Pilze möge. Alexa merkt sich derartige Details und spuckt dann beispielsweise passende Rezeptideen für den Nutzer aus. Das Zusammenspiel mit anderen Geräten verläuft nahtlos: Alexa kann etwa die Frage beantworten, ob eine bestimmte Mülltonne bereits auf die Straße gestellt wurde, indem sie auf die Überwachungskamera der Amazon-eigenen Marke Ring zugreift und die Aufnahmen entsprechend auswertet.

Alexa+ merkt sich vergangene Gespräche und knüpft an diese wieder an
Konversationen finden dabei in natürlicher Sprache statt. Alexa schreckt auch nicht vor einem Themenwechsel zurück und nimmt außerdem den Faden zu vergangenen Gesprächen auf anderen Geräten wieder auf. Nutzer müssen zudem nicht immer das Aktivierungswort wiederholen. Über OpenTable schreitet der Sprachassistent zur Tat und reserviert einen Tisch im Restaurant. Laut Amazon trägt Alexa zudem den Besonderheiten in Deutschland Rechnung und unterhält sich etwa über hier geläufige Themen. Auch der hiesige Humor sei dem Sprachassistenten vertraut.

Verfügbarkeit und Kosten
Um Alexa+ über den Early Access auszuprobieren, ist eine Registrierung auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite notwendig. Die Testphase endet frühestens am 15. September 2026. Nach Ablauf der kostenlosen Probierphase kostet das monatliche Abonnement für den Dienst 22,99 Euro. Sinnvoller ist da wohl ein Prime-Abo: Dieses beinhaltet Alexa+ und kostet monatlich 8,99 Euro oder jährlich 89,90 Euro.

Kommentare

holk10007.05.26 13:51
Ohne Aktivierungswort? Hört Alexa dann ständig mit und analysiert, ob es grade gemeint ist?
+4
holk10007.05.26 13:53
„Schatz, Du bist die Beste“
Alexa: „Gestern hast Du hier zu Deinem Besucher noch das Gegenteil gesagt!“
+7
Zerojojo07.05.26 14:26
Moment, das kostet entweder 22,99 EUR im Monat solo oder 8,99 EUR inklusive Prime-Abo? Wer hat sich denn das ausgeraucht?
0
berlin7907.05.26 14:32
@Zerojojo

Ganz einfache "Logik". Einziger Zweck ist natürlich mehr Leute ins Prime Abo zu locken. In der Hoffnung, dass dann auch mehr Umsatz durch Bestellungen etc. generiert wird.
'daß' gibt es seit 1996 nicht mehr. https://www.das-dass.de/
+1
holk10007.05.26 14:41
holk100
Ohne Aktivierungswort? Hört Alexa dann ständig mit und analysiert, ob es grade gemeint ist?
Das war eine ehrliche Frage. Weil ich mir nicht vorstellen kann, wie Alexa ohne Aktivierungswort sonst weiß, ob es angesprochen wird. Ich verstehe nicht, warum schon die Frage mit Daumen runter quittiert wird. Wenn man es besser weiß und meine Vermutung nicht berechtigt ist, könnte man doch besser die Frage einfach beantworten, oder?
+3
berlin7907.05.26 14:49
@holk100

Ich finde deine Frage eher seltsam bis irritierend. Wie stellst du dir das denn ohne Aktivierungswort vor, wenn sich in einem Haushalt zum Beispiel zwei Menschen miteinander unterhalten?! Dann würde der Sprachassistent ja ständig dazwischenquatschen.
'daß' gibt es seit 1996 nicht mehr. https://www.das-dass.de/
-4
OliverCGN07.05.26 14:57
holk100
holk100
Ohne Aktivierungswort? Hört Alexa dann ständig mit und analysiert, ob es grade gemeint ist?
Das war eine ehrliche Frage. Weil ich mir nicht vorstellen kann, wie Alexa ohne Aktivierungswort sonst weiß, ob es angesprochen wird. Ich verstehe nicht, warum schon die Frage mit Daumen runter quittiert wird.

Vermutlich wir es so laufen, dass man einmal das Aktivierungskennwort nennt und Alexa dann für die nächsten Minuten (ggf. einstellbar) mithört und das Gehörte analysiert. Würde Alexa pausenlos zuhören und alles Gehörte analysieren, wäre das ein Grund sie abzuschalten.
+3
OliverCGN07.05.26 14:58
berlin79
@holk100

Ich finde deine Frage eher seltsam bis irritierend.
Wieso das? Er bezieht sich doch auf den Artikel in dem das explizit erwähnt wird.
+5
Niederbayern
Niederbayern07.05.26 15:11
Da müssen die Preise für nen Echo Dot schon noch kräftig nach unten gehen damit ich ernsthaft über nen Neukauf nachdenke
+2
holk10007.05.26 15:57
berlin79
@holk100

Ich finde deine Frage eher seltsam bis irritierend. Wie stellst du dir das denn ohne Aktivierungswort vor, wenn sich in einem Haushalt zum Beispiel zwei Menschen miteinander unterhalten?! Dann würde der Sprachassistent ja ständig dazwischenquatschen.
Eben deshalb meine Frage! So stand es nämlich genau in dem Artikel, dass kein Aktivierungswort mehr erforderlich sei.
+2
xcomma07.05.26 16:44
holk100
Ohne Aktivierungswort? Hört Alexa dann ständig mit und analysiert, ob es grade gemeint ist?
Das ist so. Alexa ist schon früher auch immer "mit einem Ohr dabei".
Es gab auch schon diverse Skandale, wie das Gesprächsaufzeichnungen in der Cloud (also bei AWS) gespeichert wurden ohne dass eigentlich "aktiviert" wurde (Bericht dazu finde ich auf die Schnelle nicht).
Oder das hier: es wird nicht richtig gelöscht, sondern "aus Versehen" länger aufbewahrt?
Worüber man sich auch im klaren sein sollte ist, dass Aufzeichnungen - im Rahmen des "Trainings" bzw. einer "Verbesserung" - von anderen Menschen angehört werden (können):
+2
Django6307.05.26 20:16
xcomma
holk100
Ohne Aktivierungswort? Hört Alexa dann ständig mit und analysiert, ob es grade gemeint ist?
Das ist so. Alexa ist schon früher auch immer "mit einem Ohr dabei".
Es gab auch schon diverse Skandale, wie das Gesprächsaufzeichnungen in der Cloud (also bei AWS) gespeichert wurden ohne dass eigentlich "aktiviert" wurde (Bericht dazu finde ich auf die Schnelle nicht).
Oder das hier: es wird nicht richtig gelöscht, sondern "aus Versehen" länger aufbewahrt?
Worüber man sich auch im klaren sein sollte ist, dass Aufzeichnungen - im Rahmen des "Trainings" bzw. einer "Verbesserung" - von anderen Menschen angehört werden (können):

Alexa hört seit es sie gibt immer mit - sonst könnte sie ja nicht sofort reagieren, wenn sie gerufen wird.

Genauso ist es mit Smartphones, den meisten Tablets, Laptops, Computern (und die Wissen auch immer genau, wo Du gerade bist, wenn Du sie mit Dir rumschleppst. Autos mit Navi übrigens auch).

Überwachungskameras gucken immer zu. Alle, nicht nur Deine.

Elektronische Türschlösser wissen immer, wann jemand kommt oder geht.

Streamindienste kennen Deinen Musikgeschmack und Deine Lieblinsserien.

Online-Shopping-Anbieter kennen nahezu Dein komplettes Konsumverhalten.

Etc., Etc ...

Und wer glaubt ernsthaft, dass die ALLE das nicht auch speichern?

"Die Geister, die ich rief ..."

Oder auch

"Schöne neue Welt ..."
+3
Django6307.05.26 20:51
Hier noch ein Video mit einigen Sneaks aus der Vorstellungs-Präsentation von Alexa+

https://youtu.be/-BamWvup-jI?is=ngffjeWl2U2jMcAy
+2

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