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Release Candidates da! macOS & iOS 26.5 kurz vor der Veröffentlichung

Die Entwicklerversionen vor sieben Tagen hatten bereits angedeutet, dass nicht mehr viel Zeit bis zur allgemeinen Freigabe vergeht. So endeten die Buildnummern bis auf iOS und iPadOS 26.5 bereits auf "a", was dem Stand kurz vor den Release Candidates entsprach. Besagte RC-Versionen stehen ab sofort über den Entwicklerbereich zur Verfügung, eine fünfte Beta gab es nicht mehr.

Damit lässt sich genau einschätzen, für wann Apple die Veröffentlichung vorbereitet. Zwischen den RCs und der finalen Version liegt üblicherweise eine Woche – am Montag oder am Dienstag kommender Woche ist es also so weit. 26.5 ist in erster Linie ein Wartungsupdate, beinhaltet jedoch auch einige funktionelle Änderungen.


Bekannte Neuerungen in 26.5
Für Nutzer in den USA bereitet Apple Werbung in der Karten-App vor. Mit der neuen Plattform "Apple Business" hat das Unternehmen die Grundlagen für entsprechende Buchungen gelegt, in den kommenden Wochen soll der Startschuss für die Maps Ads erfolgen. Bislang äußerte sich Apple nicht dazu, wann die Werbeanzeigen in weiteren Ländern erscheinen sollen.

Mit der vierten Beta hatte Apple zudem neue Funktionen rund um App-Abos präsentiert. Zusätzlich zu monatlicher Zahlweise und Jahresabos gibt es fortan als dritte Variante die Jahresbindung bei monatlicher Zahlung (siehe Meldung).

Hierzulande bringt iOS 26.5 unter anderem schnellere Kopplung von Drittanbieterzubehör sowie "Notification Forwarding", um Benachrichtigungen auch direkt an Drittanbieter-Smartwatches durchzustellen. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von RCS-Nachrichten befindet sich weiterhin in der Erprobung, es ist aber unbekannt, ob die Aktivierung mit 26.5 erfolgt (Aktualisierung: Feature ist für 26.5 betätigt)

Die aktuellen Betas
Zum Schluss wie immer die bekannte Aufstellung der momentan verfügbaren Betaversionen. Wie bei einer Beta üblich, befindet sich am Ende der Buildnummer ein Buchstabe, mit dem gekennzeichnet ist, wie weit fortgeschritten Apple den Entwicklungszyklus derzeit ansieht. Begonnen hatte es diesmal mit "h", seit Beta 4 war es nur noch "a" und "b". Fehlt der Buchstabe ganz, so handelt es sich um eine RC oder die finale Version

System Buildnummer Veröffentlicht
macOS 26.5 RC 25F71  04.05.2026
iOS 26.5 RC 23F75  04.05.2026
iPadOS 26.5 RC 23F75  04.05.2026
watchOS 26.5 RC 23T570  04.05.2026
tvOS 26.5 RC 23L471  04.05.2026
visionOS 26.5 RC 23O471  04.05.2026

Kommentare

MacSquint
MacSquint04.05.26 21:27
Werbung in Karten - ich freu mich schon (nicht)…
+10
Bitsurfer04.05.26 22:59
Und wie soll das bei CarPlay gehen. Ich nehm an gar nicht.
0
Peter Eckel05.05.26 00:47
MacSquint
Werbung in Karten - ich freu mich schon (nicht)…
Apple schafft es wirklich noch, daß ich über einen Systemwechsel hin zu Linux nachdenke.

Die Framework-Laptops sind schon recht sexy. Und Apples Hinwendung zu mehr Werbung ist es nicht, ganz und gar nicht.
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
+4
Tbskttnr
Tbskttnr05.05.26 07:21
Verstehe das Problem nicht. Im AppStore machen sie es doch auch, mir fällt es kaum auf bzw. stört mich nicht. Und kann mir nicht vorstellen, dass in einer aktiven Navigation Werbung eingeblendet wird. Wäre ein Sicherheitsrisiko.
+1
Wauzeschnuff
Wauzeschnuff05.05.26 08:05
Tbskttnr
Verstehe das Problem nicht.

Das Problem ist ganz einfach: Ich will keine Werbung auf meinen Geräten (und insbesondere den Geräten meiner Kinder) sehen. Ich habe kein Interesse daran, ich will es nicht wahrnehmen müssen, und schon gar nicht will ich, dass meine Interessen für "bessere" Werbung genutzt werden.

Wer eine Dienstleistung anbieten will, kann gern Geld dafür verlangen. Von mir aus kann die Werbung optional sein, Motto: entweder Werbung oder Geld oder keine Dienstleistung. Aber was schlicht und ergreifend gar nicht geht, ist
a) Datensammelei für "bessere" Werbung, und
b) das erzwungene Aufdrücken von Werbung ohne die Möglichkeit dieser zu entkommen.
+12
Retrax05.05.26 08:28
Es geht doch bei den Karten erstmal um US-Kunden, oder?

Ist mit "Werbung in Karten" nicht sowas gemeint, dass weitere Infos zu einem Restaurant eingeblendet werden wenn ich nach einem bestimmten suche.

Das ist doch heut schon der Fall.
Wenn das klug ausgebaut wird, hätte der Nutzer genauere und weiterführende Informationen zu dem was er sucht - bspws die Speisekarte.
+6
Peter Eckel05.05.26 08:48
Retrax
Es geht doch bei den Karten erstmal um US-Kunden, oder?
Genau! Betrifft uns ja gar nicht! Alles gut!

Bis es uns dann doch betrifft. Und wer glaubt, daß ein Konzern nur bestimmte Kundengruppen zur Profitmaximierung einsetzt und andere in Frieden läßt, hat die letzten Jahrzehnte offenbar unter einem Stein verbracht.
Retrax
Ist mit "Werbung in Karten" nicht sowas gemeint, dass weitere Infos zu einem Restaurant eingeblendet werden wenn ich nach einem bestimmten suche.

Das ist doch heut schon der Fall.
Wenn damit nichts anderes gemeint wäre als das, was es heute schon gibt, wäre es keine Meldung, oder?
Retrax
Wenn das klug ausgebaut wird, hätte der Nutzer genauere und weiterführende Informationen zu dem was er sucht - bspws die Speisekarte.
Das wäre eine optionale Dienstleistung, die man einschalten kann oder nicht, und die man gegebenenfalls bezahlen muß. Dagegen hätte vermutlich niemand etwas einzuwenden.

Werbung ist eine nicht-optionale "Dienstleistung", die einem übergeholfen wird, ob man will oder nicht, und für die andere (nämlich die Werbetreibenden) bezahlen. Und die, siehe z.B. der unsägliche App Store, in aller Regel extrem nervig ist, weil sie ein Ziel verfolgt: Den "Kunden" dazu bringen, Dinge zu tun/kaufen/mieten, die er eigentlich nicht vorhatte.

"Information", die ich bekomme, weil jemand anders will, daß ich sie bekomme (und dafür bezahlt), ist etwas anderes als Information, die ich mir aktiv suche. Vollkommen egal, wie die Werbetreibenden und ihre Helfershelfer (in diesem Fall Apple) das darstellen.

Das ist ein ähnlicher Unterschied wie der zwischen "sponsored articles" und redaktionellem Material in manchen Online-Publikationen.

In meinen Kindertagen wurde im Fernsehen Werbung zu bestimmten Uhrzeiten ausgestrahlt, und sonst nicht. Das war, wenn ich mich recht erinnere, zwischen 1800 und 2000. Da ging das noch so einigermaßen.

Dann kam das Privatfernsehen und hat ganztags Werbung ausgespielt. Zuerst, wenn ich mich recht erinnere, zwischen den Sendungen, dann irgendwann wurden die Sendungen mehrfach mit Werbung unterbrochen und dann weiß ich es nicht mehr, weil ich das Fernsehen komplett abgeschafft habe. Das war in den 90ern.

Vor ca. 10 Jahren habe ich mir mit meiner Mutter zusammen auf ihrem Gerät eine Fernsehsendung angeschaut, die mich interessierte, weil darin über ein Haus meines Bruders berichtet wurde. Das war absolut unerträglich - vielleicht 20-30 Minuten Nutzinhalt und gefühlt die doppelte Zeit Werbung. Die einzelnen "Nutzabschnitte" der Sendung waren vielleicht 5-10 Minuten lang, dann wieder unfaßbar bescheuerte Werbung.

Wenn Apple diesen Weg gehen will - gut. Dann aber ohne mich. Und im Moment mehren sich die Anzeichen, daß es genau so kommt.
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
+3
mac-g4
mac-g405.05.26 09:05
Hier wird es genauer dargestellt

Geht meist um die Suche und die vorschläge


http://www.csmusiksysteme.net
+7
Retrax05.05.26 09:05
Peter Eckel
Und im Moment mehren sich die Anzeichen, daß es genau so kommt.
Ich würd sagen, dass man jetzt mal abwartet was da genau kommt und ob sich Deine langen Ausführungen im Rückblick gelohnt haben oder verschwendete Energie waren.
+6
Frank Drebin
Frank Drebin05.05.26 09:13
Retrax
Peter Eckel
Und im Moment mehren sich die Anzeichen, daß es genau so kommt.
Ich würd sagen, dass man jetzt mal abwartet was da genau kommt und ob sich Deine langen Ausführungen im Rückblick gelohnt haben oder verschwendete Energie waren.

Vermutlich letzteres…
-5
Dunnikin
Dunnikin05.05.26 09:18
Tja, dann nehme ich halt ein anders Navi und das Problem ist für mich gelöst. Ich bin generell recht pragmatisch und so auch hier. Paßt es mir nicht mehr, geht es über Bord, egal was das ist, egal wie lang es in Gebrauch war. Dann wird es Zeit, weiterzuziehen. Ganz einfach.
+8
Peter Eckel05.05.26 09:28
Retrax
Ich würd sagen, dass man jetzt mal abwartet was da genau kommt und ob sich Deine langen Ausführungen im Rückblick gelohnt haben oder verschwendete Energie waren.
Verschwendete Energie ist es nie, zumindest solange sich Leute die Mühe machen, darüber nachzudenken und gegebenenfalls etwas zu unternehmen (und wenn es nur "Abstimmung mit den Füßen" ist).

Im Nachhinein etwas ändern zu wollen, wenn es denn so kommt, das ist verschwendete Energie.

Aber man kann sich natürlich auch gemütlich in seinen Topf setzen und sich freuen, daß die Wassertemperatur steigt.
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
+1
Peter Eckel05.05.26 09:35
mac-g4
Geht meist um die Suche und die vorschläge
... wo ich es als besonders nervig empfinde.

Ich nutze Google als Suchmaschine schon länger nicht mehr, aber ich höre häufiger, daß bei manchen Anfragen die erste Seite Ergebnisse aus nichts anderem mehr besteht als aus Werbung.
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
+3
rkb0rg
rkb0rg05.05.26 10:01
Peter Eckel
Apple schafft es wirklich noch, daß ich über einen Systemwechsel hin zu Linux nachdenke.

Habe ich vor längerer Zeit auch mal gedacht und dann festgestellt, dass alle meine Daten in Apples goldenem Käfig sind und es extrem umständlich war, Linux einzubinden.
Über die letzten Monate bin ich sukzessive mit vielen Daten auf eigene Dienste umgezogen und es wird immer wahrscheinlicher, dass mir in Zukunft ein Absprung gelingt. Bisher binde ich zwar alle Dienste wieder in Apple Betriebssysteme ein, aber das geschieht freiwillig.
+1
Peter Eckel05.05.26 10:50
rkb0rg
Habe ich vor längerer Zeit auch mal gedacht und dann festgestellt, dass alle meine Daten in Apples goldenem Käfig sind und es extrem umständlich war, Linux einzubinden.
Dieses Problem habe ich erfreulicherweise nicht, da ich nie irgendwelche "Cloud"-Dienste in Anspruch genommen habe (nicht nur bezogen auf die von Apple). Ein paar Vorteile muß es ja auch haben, wenn man in der Branche arbeitet
rkb0rg
Über die letzten Monate bin ich sukzessive mit vielen Daten auf eigene Dienste umgezogen und es wird immer wahrscheinlicher, dass mir in Zukunft ein Absprung gelingt. Bisher binde ich zwar alle Dienste wieder in Apple Betriebssysteme ein, aber das geschieht freiwillig.
Das ist ja auch ein guter (und meines Erachtens der einzig richtige) Ansatz: Man macht sich vom Apple-Ökosystem so weit wie möglich unabhängig und kann dann entscheiden, ob man bei Apple bleiben will oder nicht. Letztlich ist der Mac bzw. das iPhone dann "nur" der Client und der goldene Käfig existiert nicht.

Was jetzt nicht heißt, daß ich mir diese Entscheidung leicht machen würde, zumal es einiges an Software in der Mac-Welt gibt (OmniGraffle ist eines davon), die in der Linux-Welt kein gleichwertiges Äquivalent haben. In anderen Fällen ist der Umstieg zwar mühsam, aber letztlich auch durch die Änderungen bei den Softwareliefereanten unumgänglich - ich denke da an die Enshittification von Capture One.

Auch die gelungene Integration zwischen den Geräten (Handover, Find My etc.) ist bei Apple ziemlich konkurrenzlos. Die Schwelle, den Laden in den Hintern zu treten, ist also eher hoch.
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
+2
matiu05.05.26 15:19
Wauzeschnuff
(...)
b) das erzwungene Aufdrücken von Werbung ohne die Möglichkeit dieser zu entkommen.

das war ja (wenn auch oft nicht explizit) der eigentliche Grund die Geräte teurer zu machen (und das wir, die Kunden, die "Apple Tax" auch (gerne) zahlen)
We do not ship junk


Apple bricht diese Vereinbarung. Ohne Grund. Ausser Gier. (Bzw. Optimierung des shareholder value 🤮 )
+4
matiu05.05.26 15:23
matiu
shareholder value 🤮 )

wie schön, dass sich diese beiden emoji so ähneln
+3

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