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Bloomberg: Apple ordnet Hardware-Abteilung neu – fünf Teams für verschiedene Bereiche

Im vergangenen Jahr kursierten Berichte, wonach der Chef der Chipentwicklung, Johny Srouji, über einen Weggang von Apple nachdachte. Laut Bloomberg gab es durchaus Überlegungen, Apple zu verlassen und zu einem anderen Unternehmen zu wechseln – dies bevorzugt in der Position eines CEO. Srouji erklärte zwar als Reaktion auf die Meldung, dass er bei Apple sehr glücklich sei, der Antwort gingen aber angeblich ein verbessertes Vergütungspaket sowie die Zusage für noch mehr Einfluss voraus. Seit dieser Woche weiß man auch, worin jene Zusatzverantwortung liegt: Srouji wird als Nachfolger von John Ternus Chef der gesamten Hardware-Abteilung.


Umstrukturierung: Die fünf Bereiche der Hardware-Abteilung
Die jüngsten Personalrotationen gehen mit einer Neuaufstellung der Sparte einher, wie Bloomberg im Detail aufführt. Demnach soll es in Zukunft fünf Hauptbereiche geben, wobei Chip- und Hardware-Entwicklung noch näher zusammenrücken. Folgendermaßen sieht demnach die Struktur aus:

Hardware Engineering: Geleitet von Tom Marieb, der 2019 von Intel zu Apple wechselte
Apple Silicon: Geleitet von Sri Santhanam, seit 18 Jahren im Unternehmen
Advanced Technologies: Geleitet von Zongjian Chen, seit 17 Jahren im Unternehmen
Platform Architecture: Geleitet von Tim Millet, seit 21 Jahren im Unternehmen
Project Management: Geleitet von Donny Nordhues, seit 20 Jahren im Unternehmen

Sroujis Memo an die Abteilung
In einem internen Memo äußerte sich Johny Srouji auch zum personellen Wechsel an der Konzernspitze sowie im Hardwaresektor. Darin heißt es, er sei darum gebeten worden, die Rolle des Chief Hardware Officer zu übernehmen und die Teams für Hardware-Technologien und Hardware-Entwicklung in einer gemeinsamen Organisation zusammenzuführen.

Er freue sich darauf, diese Gruppen zusammenzubringen, ihre Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und dem Unternehmen zu helfen, in noch größerem Maßstab zu innovieren, als dies bereits heute der Fall ist. Wie bekannt sei, liege eine sehr spannende Produkt-Roadmap vor ihnen.

Srouji fügt außerdem hinzu, Cook habe mit Ternus als Nachfolger die denkbar beste Wahl getroffen. Wer Gelegenheit gehabt habe, eng mit John zusammenzuarbeiten, wisse, wie überlegt und fähig er sei.

Kommentare

Frank Drebin
Frank Drebin21.04.26 13:26
Na das macht doch Hoffnung
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massi
massi21.04.26 13:52
Mir scheint aber der ganze Laden ein wenig überaltert. Es mag sein, daß man der Stabilität wegen auf altbewährte Kräfte setzt, aber manchmal muss auch schonmal frisches Blut in ein Unternehmen kommen, um der Betriebsblindheit zu begegnen.
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck21.04.26 13:57
massi
Mir scheint aber der ganze Laden ein wenig überaltert. Es mag sein, daß man der Stabilität wegen auf altbewährte Kräfte setzt, aber manchmal muss auch schonmal frisches Blut in ein Unternehmen kommen, um der Betriebsblindheit zu begegnen.

Ternus ist Jahrgang 1975 – also rd. 50 Jahre alt. Ich finde, dass dies das richtige Alter ist, um noch "jung" genug zu sein, technologische Entwicklungen zu begleiten, aber "alt" genug, um sich der großen Verantwortungen bewusst zu sein, einen Weltkonzern zu leiten.
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esc
esc21.04.26 14:33
massi
Mir scheint aber der ganze Laden ein wenig überaltert. Es mag sein, daß man der Stabilität wegen auf altbewährte Kräfte setzt, aber manchmal muss auch schonmal frisches Blut in ein Unternehmen kommen, um der Betriebsblindheit zu begegnen.

Solange die Leute motiviert sind und was bewegen möchten, spielt das Alter überhaupt keine Rolle, wenn dann noch viel Erfahrung dazukommt eigentlich ideal.
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L-E21.04.26 14:35
Die richtige Mischung macht's. Es brauchte beide: Alte und Junge. Die Alten mit Erfahrung, die Jungen mit frischen Ideen.

Das gilt eigentlich für alle Unternehmen.
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