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Apple veröffentlicht neuen Bericht: Umweltschutz, Fortschritte, offene Baustellen

Apple hebt seit vielen Jahren hervor, wie bemüht und aktiv man im Bereich Umweltschutz sowie nachhaltiger Produktion ist. Jetzt ist der alljährliche Bericht erschienen, in dem Apple die aktuellen Fortschritte dokumentiert. Das Ziel ist dabei klar formuliert. Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber 2015 um 75 Prozent sinken, den verbleibenden Rest will der Konzern durch Zertifikate ausgleichen. Gleichzeitig betont Apple, man habe die eigenen Emissionen bereits jetzt um mehr als 60 Prozent gesenkt. Seit 2020 seien Unternehmensstandorte zudem komplett klimaneutral – wenngleich damit aber nur die von Apple selbst betriebenen Büros und Anlagen gemeint sind, wohingegen der Großteil der Emissionen auf die Lieferketten entfällt.


Auf der Umwelt-Seite führt Apple diese Fortschritte mit vielen Beispielen aus. Der Konzern nennt mehr als 38 Millionen Megawattstunden aus dem Supplier-Clean-Energy-Programm im Jahr 2025, 100 Prozent faserbasierte Verpackungen für alle neuen Produkte und besonders prominente Einzelbeispiele wie das MacBook Neo. Erneut heißt es, dieses bestehe zu 60 Prozent aus wiederverwerteten Materialien – wenngleich Apple hier auf die marketingfreundliche Maßeinheit "recycelte Materialien in Relation zum Gesamtgewicht" umstellte. Das Alu-Gehäuse kommt bei diesem leichten Gerät auf einen so großen Anteil, dass man den Wert einfach erreichte.


Die von Apple gewählten "Highlights" des neuen Berichts

Ausgeprägte Umweltstrategie – marketingwirksam präsentiert
Wie wir schon in unserem damaligen Artikel "Apple und das Umweltschutz-Mantra – Echtes Vorbild oder Greenwashing und PR-Inszenierung?" sinngemäß ausgeführt hatten: Apple setzt im Vergleich zu vielen anderen Technikkonzernen tatsächlich auf eine ungewöhnlich konkrete und ausgeprägte Umweltstrategie. In der Selbstdarstellung pickt man sich aber natürlich solche Beispiele heraus, die nach umfassenden Erfolgen klingen. Weiterhin bestehende hohe Restemissionen, schwer messbare Modellannahmen und die spätere Abhängigkeit von Ausgleichsmaßnahmen erhalten in den Pressemitteilungen jedoch weniger Gewicht. Die genannten Punkte verschweigt Apple im ausführlichen Bericht allerdings keineswegs und visualisiert sie unter anderem in dieser Schaugrafik:

Kommentare

Scrembol
Scrembol17.04.26 10:24
Ich finde es grundsätzlich gut, dass Apple es zumindest versucht. Die Herausforderungen so einen gigantischen Kahn vollständig Umzulenken sind sicher nicht ohne. Daher finde ich es irgendwie schade, dass gerade Apple hier oft in der Kritik steht, während es andere Konzerne gar nicht erst versuchen oder sogar mittels Lobbyarbeit noch versuchen weiter eine (energie)unabhängigere Zukunft zu verhindern. Wofür ja einige Politker auch sehr käuflich zu sein scheinen.
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+13
xcomma17.04.26 11:13
Eines kann Apple: Marketing.
Und vielleicht sind sie ja (ein bisschen) besser als Mitbewerber - weiss ich nicht.
Aber Apple kann auch Greenwashing. 4 Jahre als Zeithorizont für ein Aufforstungsprojekt? Was für ein Witz.
-6
Quickmix
Quickmix17.04.26 12:16
Scrembol

👍
+2
L-E17.04.26 12:21
Das Ziel ist dabei klar formuliert. Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber 2015 um 75 Prozent sinken

Wenn das der Idiot im White House hört.
+4

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