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Galerie>Sonstiges>Das letzte Gold der Dämmerung

"Das letzte Gold der Dämmerung" von tpau17

Durchschnittliche Bewertung: 4,4 Sterne
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Das letzte Gold der Dämmerung
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Exif-Daten

Kamera:LEICA SL2
Objektiv:Leica APO-Summicron-SL 2/90 ASPH
Blitz:Blitz nicht ausgelöst, Modus 'Erzwungener Blitz'
ISO:100
Brennweite:90 mm
Belichtungszeit:1/320 s
Blendenöffnung:f/2

Ausgangsbeitrag

tpau17
tpau1709.04.2621:31
Das kühle, tiefe Blau der aufziehenden Nacht trifft auf das warme, goldene Bokeh der untergehenden Sonne. Die Tulpe im Vordergrund, fast schon ein Scherenschnitt in der Dämmerung, wird durch das Lichtrad der Sonne direkt am Horizont im Hintergrund fast schon inszeniert. Nein, es gibt nicht den Leica.Look (siehe die Diskussion hier im Leica-thread), aber das SL90APO lieferte vorhin bei mir Garten kurz bevor die Sonne im Westen unterging schon besonders ab

Kommentare

Dunnikin
Dunnikin10.04.26 13:27
Inhaltlich ein sehr schönes Bild. Woher kommt der eigenartige Rand um die Tulpe mit der Sonne im Hintergrund? Bei der Bearbeitung zu stark geschärft?

Wenn du willst, könntest du das unbearbeitete Bild zeigen.
tpau17
tpau1710.04.26 14:13

Nach deinem Kommentar hab ich rangezoomt &gebe es zu: Den roten Rand habe ich etwas übersehen. Ironischerweise habe ich die Schärfung eher zurückgefahren als hochgezogen. sowohl die CO-Einstellungen von dem finalen Bild als auch das native-Bild mit zu wenig Helligkeit.
Was mich jetzt beschäftigt: Ich muss mir die Pflanze genauer anschauen. Vielleicht hat sie ja eine Kante, in der sich die untergehende Sonne fängt und so diese Verfärbung erzeugt. Das wäre die plausible Erklärung.
Aber hier sitzt das Rätsel: Das Glas ist extrem hochwertig,eine echte Leica APO-Optik. Das heißt konkret: Die Linsenelement sind so präzise korrigiert, dass chromatische Aberrationen (also die Farbversätze, die entstehen, wenn verschiedene Wellenlängen unterschiedlich stark gebrochen werden) praktisch auf null minimiert sind. Genau dafür zahlt man den Aufpreis. Solche falschen Farbwiedergaben sollten bei diesem Standard einfach nicht entstehen, deshalb kribbelt's mich jetzt, das auf den Grund zu gehen.
Legoman
Legoman11.04.26 11:14
Ich fühle mich an "Zini das Wuslon" erinnert.
MacMann72
MacMann7211.04.26 17:48
Legoman
Ich fühle mich an "Zini das Wuslon" erinnert.

Haha, du sagst es 👍
Dunnikin
Dunnikin11.04.26 18:53
tpau17

Nach deinem Kommentar hab ich rangezoomt &gebe es zu: Den roten Rand habe ich etwas übersehen. Ironischerweise habe ich die Schärfung eher zurückgefahren als hochgezogen. sowohl die CO-Einstellungen von dem finalen Bild als auch das native-Bild mit zu wenig Helligkeit.
Was mich jetzt beschäftigt: Ich muss mir die Pflanze genauer anschauen. Vielleicht hat sie ja eine Kante, in der sich die untergehende Sonne fängt und so diese Verfärbung erzeugt. Das wäre die plausible Erklärung.
Aber hier sitzt das Rätsel: Das Glas ist extrem hochwertig,eine echte Leica APO-Optik. Das heißt konkret: Die Linsenelement sind so präzise korrigiert, dass chromatische Aberrationen (also die Farbversätze, die entstehen, wenn verschiedene Wellenlängen unterschiedlich stark gebrochen werden) praktisch auf null minimiert sind. Genau dafür zahlt man den Aufpreis. Solche falschen Farbwiedergaben sollten bei diesem Standard einfach nicht entstehen, deshalb kribbelt's mich jetzt, das auf den Grund zu gehen.

Das Originalbild ist sehr klein. Aber ich vermute, daß der Fokuspunkt nicht richtig sitzt. Schon die kleine Auflösung des Bildes zeigt nicht wirklich, wo der Fokuspunkt war.

Ich hätte da die Blende so weit geschlossen, daß die Blüte durchgehend scharf ist, sofern Entfernung und Brennweite das hergeben. Oder es war zu nah, sodaß die Nah-Einstellgrenze unterschritten wurde.

Alles Vermutungen und Beispiele
tpau17
tpau1711.04.26 21:22
Dunnikin
Das Originalbild ist sehr klein. Aber ich vermute, daß der Fokuspunkt nicht richtig sitzt. Schon die kleine Auflösung des Bildes zeigt nicht wirklich, wo der Fokuspunkt war.

Ich hätte da die Blende so weit geschlossen, daß die Blüte durchgehend scharf ist, sofern Entfernung und Brennweite das hergeben. Oder es war zu nah, sodaß die Nah-Einstellgrenze unterschritten wurde.
f/2, volle Offenblende. Damit ist klar, dass die Schärfentiefe die ganze Pflanze nicht abdecken würde. Und weniger die Naheinstellgrenze, sondern schlicht, wo ich den MF-Fokus vorgestern gesetzt habe, sicher nicht auf den Rand 😌.
Das Bild oben hab ich übrigens nur als Ausschnitt mit Rand eingefügt.
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex14.04.26 09:11
Ich würde fast tippen, dass dieser sichtbare Rand durch das extreme Absenken der Lichter herausgekitzelt wurde.

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