Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Zugänglich und gesprächsbereit: Tim Cook über die Zusammenarbeit mit Trump

Über die "merkwürdige" Beziehung zwischen Apple-CEO Tim Cook und Donald Trump wurde schon während dessen erster Regierungszeit viel geschrieben. Zwei Personen auf Machtpositionen, die von ihrer Persönlichkeit und ihren Ansichten wohl kaum unterschiedlicher sein könnten, arbeiten erfolgreich zusammen. Cook gelang es vielfach, Trump seine gewünschten Schlagzeilen zu liefern, dafür teils erhebliche Vorteile für das Unternehmen zu erhalten – wenngleich oft ein öffentliches Bekenntnis schon ausreichte, ohne tatsächlich große Änderungen vorzunehmen. In einem Interview äußerte sich Cook nun erneut darüber, wie jene Arbeitsbeziehung funktioniert.


US-Regierung ist "zugänglich"
Cook beschreibt die Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung als "zugänglich und gesprächsbereit". Man könne seinen Standpunkt darlegen, werde angehört und könne politische Themen direkt ansprechen – auch wenn das nicht bedeute, sich am Ende zu einigen. Sein zentrales Prinzip sei Einbindung statt öffentlicher Empörung. Er hält wenig davon, nur von außen zu kritisieren oder lautstark zu kommentieren. Fortschritt entstehe aus seiner Sicht eher dadurch, dass man sich an einen Tisch setze, direkt miteinander spreche und versuche, in einem komplexen politischen und regulatorischen Umfeld Einfluss zu nehmen.

"Es geht um die Sache, nicht die Politik"
Zugleich betont Cook, dass Apples Werte unverändert blieben. Er nennt ausdrücklich Datenschutz, Umwelt, Barrierefreiheit und Bildung als konstante Leitlinien. Sich mit Politikern zu treffen, die andere Ansichten vertreten, verstehe er deshalb nicht als Widerspruch, sondern als notwendige Form des Dialogs. Er kritisiert die starke Polarisierung und meint, verhärtete Fronten entstünden eher dadurch, unterschiedliche Positionen nicht mehr miteinander zu besprechen. Cook verteidigt seinen pragmatischen Kurs gegenüber Trump somit nicht politisch, sondern als sachorientierte Interessenvertretung ("I interact on policy, not politics").

Kommentare

topress07.04.26 17:17
Wer es glaubt ...
0
mkummer
mkummer07.04.26 17:46
We heisst es so schön: "Glauben heißt nichts wissen..."
+2
MetallSnake
MetallSnake07.04.26 17:53
mkummer
We heisst es so schön: "Glauben heißt nichts wissen..."

"Glauben heißt nicht wissen wollen was wahr ist."
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
+2
System 6.0.1
System 6.0.107.04.26 18:31
Sein zentrales Prinzip sei Einbindung statt öffentlicher Empörung. Er hält wenig davon, nur von außen zu kritisieren oder lautstark zu kommentieren. Fortschritt entstehe aus seiner Sicht eher dadurch, dass man sich an einen Tisch setze, direkt miteinander spreche und versuche, in einem komplexen politischen und regulatorischen Umfeld Einfluss zu nehmen.

Damit ist er den meisten seiner Kunden (zumindest in Deutschland, wahrscheinlich aber auch darüber hinaus) intellektuell uneinholbar überlegen.

Fast alle in diesem Internetz, von dem ja jetzt überall die Rede ist, sind dermaßen mit Empörung beschäftigt, das keine Zeit (und vor allem keine geistige Kapazität) für Lösungen übrig bleiben. Und wann hätte jemals Empörung alleine etwas geändert? Nur Handeln ändert was. Und natürlich miteinander reden. Aber wer traut sich sowas schon?

Tja nun …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+16
massi
massi07.04.26 19:19
Und natürlich miteinander reden. Aber wer traut sich sowas schon?
Das hat leider nicht unbedingt was mit Traute zu tun, leider sind die "Meinungen" so verhärtet, daß sie keinen Widerspruch zulassen und sie als die allein glückselig machende Wahrheit vor sich hergetragen wird, das macht einen Dialog sehr, sehr schwierig.
+6
System 6.0.1
System 6.0.107.04.26 21:29
Ich habe ein paar Monate auf Bluesky verbracht. Dort ist überwiegend die linke Seite des politischen Spektrums zu Hause. Also meine politische Heimat.

Ich mache es kurz: Jeder ausgleichende Beitrag meinerseits hat zu Blockierungen, Pöbeleien und Beschimpfungen geführt. Nicht zu einer Auseinandersetzung. Dabei ist/war die linke Position schon immer die ausgleichende, dem Menschen zugewandte Position.

Auf Bluesky wurde ausschließlich Propaganda verteilt, egal wie absurd sie war. Und sie war stellenweise absurd wie ein Monty-Python-Sketch. Die Kommentare waren entweder Bestätigungen der vorherrschenden Meinung, oder Erweiterung der Argumentationskette.

Niemand kam da auf die Idee, das man das auch in einem anderen Licht sehen könnte. Gendern, Gaza, Feminismus you name it. Und ich sage das hier ganz offen: Die waren verbrettert im Kopf, wie ich es nur von Faschisten kenne.

Und davon kommt nichts Gutes. Jede dominierende Ideologie ist schädlich für eine Gesellschaft. Nur der Austausch unter den Meinungen kann zu einer starken Gesellschaft führen. Weil der nicht passiert, wählen aktuell bundesweit mehr als 20 % Rechtsaußen.

Und Austausch gibt es seit „social media“ nicht mehr. Nur noch unverrückbare Standpunkte. Das muss irgendwann knallen. Die Lunten riecht man ja schon überall glimmen …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+13
Performant8407.04.26 21:29
massi
leider sind die "Meinungen" so verhärtet, daß sie keinen Widerspruch zulassen und sie als die allein glückselig machende Wahrheit vor sich hergetragen wird, das macht einen Dialog sehr, sehr schwierig.
Gilt allerdings auch für einige Politiker, denen Tim Cook die Stiefel leckt.
Er nennt ausdrücklich Datenschutz, Umwelt, Barrierefreiheit und Bildung als konstante Leitlinien
Das sind 4 Punkte, die Tim Cook anspricht.
Und Mactechnews unterschlägt hier - ob nun bewusst oder versehentlich - den fünften, der genau dazwischen im Interview genannt ist:

"We believe in treating everybody with dignity and respect"

Würde und Respekt.

Werte, die diese Regierung und vor allem ihr Präsident, mit Füssen treten wie keine jemals zuvor in Apples Geschichte. Es ist historisch nicht einmal annähernd vergleichbar.

Und Tim Cook geriert sich mit Millionenspende, Millionengeschenken und Lieferung der gewünschten politischen Schlagzeilen als sein/ihr willfähriger Steigbügelhalter.

Von daher hat Cook - mit Apple einer der mächtigsten Industriekapitäne des Landes - weder Lob für seine Dialogbereitschaft verdient. Noch Respekt für seinen Umgang mit der Administration.
+5
MacNu9207.04.26 22:06
@Performant84:

Das ist mE leider das übliche Bashing der Empörten, das eben 1. nicht weiterhilft und 2. einfach eine Unterstellung ohne Fakten eines Außenstehenden ist.

Ich gebe System 6.0.1 voll und ganz recht, dass wir einen sachlichen Dialog brauchen. Mit dessen Verweigerung habe ich umfassende Erfahrungen. Ich habe Personen mit Rückgrat und Courage in meinem Umfeld, die ihre Ziele immer wieder nur deshalb verfehlen, weil sie Menschen, die sie ablehnen, diesen Dialog verweigern. Es geht nicht ums A-Kriechen, sondern um Diplomatie. Wer das für A-Kriechen hält, möge mal ein Lexikon bemühen, um sich weiterzubilden.
+5
Performant8407.04.26 22:31
MacNu92
Ich gebe System 6.0.1 voll und ganz recht, dass wir einen sachlichen Dialog brauchen.
Ich auch. Nur ist ein sachlicher Dialog keine Einbahnstrasse (Monolog), sondern es gehören zwei dazu.
Es geht nicht ums A-Kriechen, sondern um Diplomatie. Wer das für A-Kriechen hält, möge mal ein Lexikon bemühen, um sich weiterzubilden.
Tim Cook betreibt keine sachlich-dialogorientierte Diplomatie gegenüber der US-Regierung und deren Präsidenten.*
Er betreibt Appeasement. Wer das für sachlich-dialogorientierte Diplomatie hält, möge mal ein Lexikon zu bemühen, um sich weiterzubilden.

Jetzt mal im Ernst: Können wir uns die verklausulierten persönlichen Angriffe ("Mal ein Lexikon bemühen, um sich weiterzubilden") sparen?

* Anmerkung: Der übrigens auf seinem Social-Media-Kanal heute mit dem unwiderbringlichen Tod einer ganzen Zivilisation droht: "A whole civilization will die tonight, never to be brought back again. I don’t want that to happen, but it probably will"
+3
don.redhorse07.04.26 23:05
Performant84
massi
leider sind die "Meinungen" so verhärtet, daß sie keinen Widerspruch zulassen und sie als die allein glückselig machende Wahrheit vor sich hergetragen wird, das macht einen Dialog sehr, sehr schwierig.
Gilt allerdings auch für einige Politiker, denen Tim Cook die Stiefel leckt.

und damit hast du dich genau in die Schublade stecken lassen über die hier gerade gesprochen wird.
Jetzt ernsthaft welchen Job hat Cook bei Apple? Den Gewinn der Aktionäre zu verbessern. Dazu muss er sich an Regeln halten. Wenn man offen und laut gegen Leute wie Trump rumschreit, dann erreicht man da nichts. Cook muss aber dafür sorgen das Apple so wenig Schaden wie möglich erleidet, egal wer gerade im Weißen Haus sitzt. Um das zu erreichen muss man Reden und nicht poltern.
Er nennt ausdrücklich Datenschutz, Umwelt, Barrierefreiheit und Bildung als konstante Leitlinien
Das sind 4 Punkte, die Tim Cook anspricht.
Und Mactechnews unterschlägt hier - ob nun bewusst oder versehentlich - den fünften, der genau dazwischen im Interview genannt ist:

"We believe in treating everybody with dignity and respect"

Würde und Respekt.

Werte, die diese Regierung und vor allem ihr Präsident, mit Füssen treten wie keine jemals zuvor in Apples Geschichte. Es ist historisch nicht einmal annähernd vergleichbar.

Und Tim Cook geriert sich mit Millionenspende, Millionengeschenken und Lieferung der gewünschten politischen Schlagzeilen als sein/ihr willfähriger Steigbügelhalter.

Von daher hat Cook - mit Apple einer der mächtigsten Industriekapitäne des Landes - weder Lob für seine Dialogbereitschaft verdient. Noch Respekt für seinen Umgang mit der Administration.

Welche Alternative? Offen und laut gegen Trump? Ich glaube zwar nicht das Apple so schnell pleite gehen wird, dazu haben sie zuviel Geld. Aber damit kann man den Grundstein für den Untergang legen. Ich mag Bezos zwar nicht, aber auch er hat genug Feingefühl um Trump soweit lesen zu können um Schaden von seinen Unternehmen abzuhalten. Ab und an muss man sich drehen und wenden wie das Schilf im Wind um nach dem Sturm noch übrig zu sein, auch wenn man es nicht mag.
Oder anders gefragt, hast du deinem Chef immer das an den Kopf was du gerade über ihn denkst? Denke mal das ist in den wenigsten Fällen ein kluges Vorgehen.
Übrigens ist dieses totale Ablehnen das gleiche was Trump immer macht. Es gibt für ihn nur das beste Steak das er jemals gegessen hat, niemals hat jemand ein besseres Steak gegessen als er, oder das Steak war das schlechteste das es jemals gegeben hat, es war nicht genießbar es gab noch nie ein schlechteres. Absolute Meinung die nichts anderes Zulässt. Man muss Trump weder akzeptieren, noch gut finden, aber man muss gucken wie man mit ihm klar kommt, ohne unterzugehen.
+7
System 6.0.1
System 6.0.107.04.26 23:31
Trump ist ganz sicher eine Ausnahme. Er ist kein Diplomat, sondern der Typ mit dem Holzhammer. Aber: Er ist der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, bereit Gesetze zu brechen, der Diplomatie in den Hintern zu treten, plump zu lügen und den persönlichen Gewinn vor das Wohl des Landes zu stellen. Zudem ist er eine Marionette, die an den Fäden von Menschen hängt, die an einer brennenden Welt mehr verdienen, als an Friede, Freude, Eierkuchen.

Man kann Trump nicht mit Fakten überzeugen. Er hat sein Leben lang die Realität verzerrt, Drohungen ausgesprochen, das Gesetz gebrochen und sich bereichert, ohne auf das Gesetz zu achten. Aber man kann ihm schmeicheln, seine Eitelkeit mit „Auszeichnungen“ füttern, zur Not mit ausgedachten Auszeichnungen. Trump ist ein Opfer seiner Gier nach Gold und Anerkennung, auf dem mächtigsten Stuhl der Welt.

Trump ist also „billig“ zu haben, zumindest in den Möglichkeiten, die Apple zur Verfügung steht. Tim Cook wäre ein Idiot, würde er diese Chance nicht nutzen.

Was ein Tim Cook wirklich wert ist, zeigt sich in seiner Fähigkeit die reale Situation für seine Ziele zu nutzen, selbst wenn ein Kommentator auf Mactechnews das als Buckeln oder sogar A*schkriechen bezeichnet.

Wenn Trump längst begraben ist, wird Apple immer noch auf so anständige Weise Gewinn machen, wie es möglich ist. Und das ist gut so.
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+10
Performant8407.04.26 23:57
welchen Job hat Cook bei Apple? Den Gewinn der Aktionäre zu verbessern.
Kann man ja auch ehrlich sagen - anstatt scheinheiligem virtue signalling.
don.redhorse
Ab und an muss man sich drehen und wenden wie das Schilf im Wind um nach dem Sturm noch übrig zu sein, auch wenn man es nicht mag.
System 6.0.1
Man kann Trump nicht mit Fakten überzeugen. (...) Aber man kann ihm schmeicheln, seine Eitelkeit mit „Auszeichnungen“ füttern, zur Not mit ausgedachten Auszeichnungen.
Nennen wir es doch beim Namen:
Das ist opportunistische Anpassung und Appeasement.

Das kann man in seiner Situation durchaus legitim finden.
Vielleicht ist das auch eine Form von physischem "Reden".
Hat aber wenig mit - siehe den Beiträgen oben - "sachlichem Dialog" oder auf Augenhöhe miteinander reden zu tun, geschweige denn diplomatischer Verständigung.
don.redhorse
Oder anders gefragt, hast du deinem Chef immer das an den Kopf was du gerade über ihn denkst? Denke mal das ist in den wenigsten Fällen ein kluges Vorgehen.
Erstens geriere ich mich nicht als führender Weltverbesserer oder Häuptling einer Gruppe solcher.
Zweitens stehen zwischen bei mir und meinem Chef nicht das Schicksal der Welt, der Weltfrieden, einer der grössten Demokratien und Atommächte der Erde und das Selbstbestimmungsrecht ganzer Völker auf dem Spiel.
don.redhorse
Cook muss aber dafür sorgen das Apple so wenig Schaden wie möglich erleidet, egal wer gerade im Weißen Haus sitzt. Um das zu erreichen muss man Reden und nicht poltern.
(…)
Ab und an muss man sich drehen und wenden wie das Schilf im Wind um nach dem Sturm noch übrig zu sein, auch wenn man es nicht mag.
Das haben viele Industriekapitäne, Politiker und Präsidenten in der Endzeit der Weimarer Republik auf dem Weg ins Dritte Reich auch beherzigt.

Wo und wann ziehen wir die Grenze?

Ich schreib' das hier nicht als ewiger wokelinker Trump-Hasser. Ich denke, ich konnte für seine Politik, Ziele und Art durchaus überdurchschnittlich viel Verständnis aufbringen, im Vergleich zum deutschsprachigen Durchschnittseuropäer. Nur ist mir nach Kapitolsturm und Attentat spätestens vor seiner zweiten Amtszeit ein Licht aufgegangen, dass es jetzt um die Grundfesten der US-Demokratie geht.
+3
Dunnikin
Dunnikin08.04.26 05:13
Wenn ich Cook und The Orange zusammen sehe, fällt mur immer Tim und Struppi ein 🤪
0
System 6.0.1
System 6.0.108.04.26 09:34
Wo und wann ziehen wir die Grenze?

Nur ist mir nach Kapitolsturm und Attentat spätestens vor seiner zweiten Amtszeit ein Licht aufgegangen, dass es jetzt um die Grundfesten der US-Demokratie geht.

Anthropic hat eine Grenze gezogen, als sie sich weigerten ihrer KI alle „ethischen Regeln“ für US-Waffensystemen zu entziehen. Das hatte unmittelbare wirtschaftliche Folgen, und mir Hoffnung gegeben, das 2026 nicht 1933 ist. Das OpenAI nur Stunden später die „Gunst der Stunde“ nutzte, hat meine Meinung zu diesem False-Flag-KI-Unternehmen weiter bestätigt.

Apple hat es da leichter. Trump scheint nicht zu merken, das Apple vorne schmeichelt, und hinten weitermacht wie bisher. Das Arbeitsplatzversprechen an Trump scheint ja wohl eher eine aufgeblasene Form Apples eigener Pläne zu sein. Egal.

Wohin das alles führen wird? Wer kann das sagen? Am wenigsten wohl Trump selber. wie ich die Entwicklung sehe, hat Trumps Großmanns-Sucht zu einigen Entwicklungen geführt, die sich nicht mit seinen verkündeten Zielen decken lassen.

Aktuell ist er das beste Argument für erneuerbare Energien und der Abkehr von Verkehrsmitteln auf der Basis von petrochemischen Produkten, seit 1973.

Er ist zudem zum mächtigsten Argument für ein starkes Europa geworden. Und das meine ich nicht nur in Bezug auf die Nato, sondern auch als Beschleuniger eines geeinten Europas, das den Mächten der Welt mit einer Stimme entgegentritt, und nicht mit fast 30 Stimmen, von denen jeder kleine Pupser das volle Vetorecht hat.

Er hat zudem eine Entwicklung angestoßen, die den Traum aller Ostermärsche, man müsse nur Schwerter zu Pflugscharen einschmelzen, dann ist die Welt ein Hort des Friedens und der Eierkuchen, wie einen ersterbenden Darmwind aussehen lässt. Mann, das war eine peinliche Zeit. Kein Wunder, das inzwischen klar wird, dass diese Aktionen ihren Ursprung in der Sowjetunion hatten.

Und so geht das immer weiter. Das ICE nichts als ein Abklatsch deutscher, faschistischer Methoden zur „Reinigung des Volkskörpers“ sein kann, dürfte selbst den Hillibillies bewusst geworden sein, deren Stammbaum ein sehr eng gezogener Kreis ist.

Und so geht das immer weiter. Wenn es nicht so absurd wäre, man könnte glauben Trump sei ein Doppelagent für eine bessere Welt.

Trump hängt an unterschiedlichen Fäden. Wenn Tim Cook und andere daran mitziehen, ist das kein Schaden. Oder sollte man Trump zu einer Cabrio-Fahrt nach Dallas einladen? So um die Mittagszeit? Ethisch wäre anders …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+5
99problems08.04.26 11:40
Mit jemandem der Zivilisationen auslöschen möchte vernünftig zu reden… eher schwierig, würde ich sagen
+1
don.redhorse08.04.26 13:05
Das ist Trump Gelaber, dass hat nichts auf den Hacken. Erst wenn er etwas macht, ist es was. Wenn Trump den Dünsch. den er den ganzen Tag lang labert wirklich umsetzen wollen würde, dann sähe es ganz anders aus. Aber erst einmal muss man abwarten was kommt.
+1
MacNu9208.04.26 20:11
Ein entscheidendes Problem an/von Trump ist, dass er unter einer extremen Form von narzisstischer Persönlichkeitsstörung zu leiden scheint. Er ist nicht nur selbstverliebt, hat ein starkes Bedürfnis nach Bewunderung und mangelnde Empathie, sondern hält sich selbst auch für überaus intelligent und genial, während alle anderen völlig dumm sind.

Die Folge davon ist, dass er Katastrophen anzettelt, ohne sich der tatsächlichen Konsequenzen bewusst zu sein. Bei Steve Jobs (den ich keinesfalls mit Trump vergleichen will) nannte man das Reality Distortion Field, ein Symptom, unter dem übrigens auch Elon Musk leidet. Nur während Jobs und Musk dank dieser Eigenart im positiven Sinne Unmögliches möglich machten, löst Trump damit Verarmung, Kriege, ökologische Katastrophen und eine dramatische Veränderung der Weltordnung aus.
+3
Roony09.04.26 00:32
Für mich ein verräterisches Bild, daß man sich für seine Arschkriecherei erneut rechtfertigen muss.
-2
System 6.0.1
System 6.0.109.04.26 09:33
Roony
Für mich ein verräterisches Bild, daß man sich für seine Arschkriecherei erneut rechtfertigen muss.

Meinst Du damit, volle Kanne Konfrontation sei der einzig richtige Weg?
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+2
don.redhorse09.04.26 14:20
Ist der Weg in die Pleite. Abgewählt werden müssen sie anderweitig. Als Firma kann man nur gute Mine zum bösen Spiel machen. Außerdem ist es ja ein unterschied wenn man aktiv etwas vorschlägt, oder nur das umsetzt, was man halt umsetzen muss. Schilf im Wind, wie gesagt.
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.