Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Bitkom-Umfrage: Smartphone bleibt unverzichtbar – KI prägt zunehmend den Alltag

Das Smartphone spielt im Alltag vieler Menschen eine bedeutende Rolle, entsprechend umsatzstark ist der entsprechende Markt. Der Branchenverband Bitkom wirft einen genauen Blick auf die Wertschöpfung des „Smartphone-Ökosystems“ in Deutschland. Ferner führte er eine repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Personen ab 16 Jahren durch, welche mit einigen interessanten Erkenntnissen einhergeht: Smartphones sind immer länger im Einsatz, KI spielt eine zunehmend wichtige Rolle – und die aus Nutzersicht bedeutsamsten Features sind weitgehend praktischer Natur.


Umsätze im Smartphone-Ökosystem legen zu, KI auf dem Vormarsch
Die gesamten im Smartphone-Ökosystem erzielten Umsätze legten dieses Jahr erneut leicht zu: 40,6 Milliarden Euro sind es insgesamt, der Löwenanteil entfällt auf Daten- und Sprachdienste (23,8 Milliarden Euro) gefolgt von den Endgeräten (12,1 Milliarden Euro). In die Netzinfrastruktur wurde dieses Jahr mehr investiert. Das größte Plus verzeichneten aber Apps: Das Marktsegment legte gar um 3,9 Prozent zu.


38 Prozent der Smartphone-Nutzer machen von KI-Features auf den Geräten Gebrauch, bei den unter 30-Jährigen sind es 54 Prozent. Ein Drittel erklärt sich bereit, für umfangreiche KI-Tools einen Aufpreis zu zahlen. Am meisten Zuspruch finden Sprachassistenten und Chatbots. 37 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer haben die KI bereits um Unterstützung beim Schreiben von Nachrichten gebeten, weitere 36 Prozent können sich vorstellen, das zu tun. 53 Prozent der Teilnehmer, die ein Smartphone ihr Eigen nennen, können jedoch nicht genau benennen, wo genau KI überhaupt zum Einsatz kommt.


97 Prozent der Smartphone-Nutzer möchten ihr Telefon nicht mehr missen
86 Prozent der über 16-Jährigen nutzen ein Smartphone – je nach Alterskohorte variiert dieser Anteil erheblich: „Praktisch jeder“ der 16- bis 30-Jährigen ist im Besitz eines Smartphones, bei den über 65-Jährigen sind es hingegen lediglich 53 Prozent. 97 Prozent der Nutzer können sich ein Leben ohne ein solches Gerät nicht mehr vorstellen. Allerdings räumen 62 Prozent ein, dass es sie stört, wenn der Partner häufig auf das Smartphone schaut. 60 Prozent erklären, unruhig zu werden, wenn sie für längere Zeit keinen Zugriff auf das Telefon haben. 57 Prozent geben an, oftmals einen Moment nicht zu genießen, weil sie ihn mit dem Handy verbringen.

Smartphone-Neukauf erfolgt seltener
32 Prozent der Smartphone-Nutzer nutzen privat ein Gerät, das höchstens ein Jahr alt ist. Laut Bitkom lag dieser Wert im Jahr 2021 doppelt so hoch.

Beim Kauf eines Smartphones spielen vor allem praktische Eigenschaften des Telefons eine wichtige Rolle: 97 Prozent legen Wert auf ein robustes Bildschirmglas, 82 Prozent nennen Reparierbarkeit als relevantes Merkmal. Die Akkulaufzeit und der Speicherplatz rangieren mit jeweils 92 Prozent auf den oberen Plätzen.

Kommentare

System 6.0.1
System 6.0.101.03.26 09:23
Reparierbarkeit
Ist auch so ein Null-Begriff. Grundsätzlich ist jedes Gerät reparierbar, wenn dazu auch der Austausch von Teilen gilt.

Die tatsächliche Frage ist, wie schnell markiert die Reparatur einen Totalschaden? Und wie ist es mit „reparaturfreundlichen“ Geräten? Mich würde mal interessieren, wie viele davon tatsächlich während ihrer Lebenszeit repariert wurden. Und vor allem, warum?

Ist es nicht eher so, dass überwiegend gut funktionierende Geräte ausgetauscht werden, weil eine neue Produkt-Generation beim Anwender Begehrlichkeiten geweckt hat?

Reparierbarkeit — Worauf die Leute alles reinfallen …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
0
MacNu9201.03.26 10:11
Das Argument Reparierbarkeit (82%) erstaunt mich auch ein wenig. Ich hätte jetzt gedacht, dass vor allem Kamera, schnelle, flüssige Bedienbarkeit, großes, helles Display, zuverlässiges 5G und WLAN etc. genannt würde. Was Reparierbarkeit angeht, hat man ja kaum die Wahl, außer man kauft eines der alternativen Fons, die explizit dafür entwickelt wurden.
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.