Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Galerie>Sonstiges>Es gibt Fleisch, Baby!

"Es gibt Fleisch, Baby!" von sonorman

Es gibt Fleisch, Baby!
0
0

Ausgangsbeitrag

sonorman
sonorman17.05.2610:44
An diesem Wochenende haben wir uns mal was richtig feines gegönnt. Ein Porterhouse-Steak vom mehrfachen Gewinner der World Steak Challenge aus Dänemark (), der seine Rinder in Finnland bezieht, das ja bekanntlich die zufriedensten Einwohner hat, was wohl auch auf die Rinder zutrifft. Jedenfalls sind die nicht wie etwa die japanischen Kobe- oder Wagyu-Rinder nur auf hohen Fettanteil im Fleisch gezüchtet (der Steak Sommelier nannte das "Adipositas für Rinder"). Das Ergebnis war beeindruckend. Nicht das zarteste Steak ever, aber extrem schmackhaft.

Zubereitet in einem spezialisierten Restaurant, welches das Fleisch exklusiv bei uns in Kiel anbietet und erst nach persönlicher Vorstellung grillt und im Ofen nachziehen lässt. Super edel, mega-lecker und kostspielig. Aber das musste mal sein. Auch das Drumherum war super. Vom selbst gebackenem Brot über eigene Chimi-Churri-Mischungen bis zur Limo alles Hausgemacht.

Nur eins ist schade: Nämlich dass man so gutes und natürliches Essen nur noch zu horrenden Preisen bekommt. Zumindest hierzulande.

Kommentare

Sputnik123
Sputnik12317.05.26 11:08
hmm... da werde ich glatt neidisch

ein Bild vom aufgeschnittenen stück wäre interessant gewesen
cum hoc ergo propter hoc
sonorman
sonorman17.05.26 11:16
Sputnik123
hmm... da werde ich glatt neidisch

ein Bild vom aufgeschnittenen stück wäre interessant gewesen

Bitteschön! Etwas unscharf, weil ich schon so'n hunger hatte, aber nun ja. 🤤



Medium rare
jeti
jeti17.05.26 11:57
🤤🤤🤤
Sputnik123
Sputnik12317.05.26 18:48
sonorman
Sputnik123
hmm... da werde ich glatt neidisch

ein Bild vom aufgeschnittenen stück wäre interessant gewesen

Bitteschön! Etwas unscharf, weil ich schon so'n hunger hatte, aber nun ja. 🤤



Medium rare

sieht seehehr gut aus
cum hoc ergo propter hoc
TorstenW17.05.26 20:38
Sieht ein bisschen roh in der Mitte aus.. *duck*
jeti
jeti17.05.26 21:50
Könnte für mich sogar noch weniger sein.
Grill oder Pfanne => rein, wenden, raus => das Tier muß ja nicht zweimal sterben. 😜
pentaxian
pentaxian17.05.26 22:30
sonorman
Bitteschön! Etwas unscharf, weil ich schon so'n hunger hatte, aber nun ja. 🤤

Wieviel Gramm waren das?
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
sonorman
sonorman17.05.26 23:00
Das waren 1.000 Gramm.
innug18.05.26 00:11
Sieht köstlich aus. Hat der Sommelier etwas über die Methode der Reifung erklärt?
konnektor18.05.26 08:45
sonorman
Nur eins ist schade: Nämlich dass man so gutes und natürliches Essen nur noch zu horrenden Preisen bekommt. Zumindest hierzulande.
Ich halte mich normalerweise mit "typisch deutsch" zurück aber es ist hinlänglich bekannt, gutes Essen war in Deutschland schon immer viel zu billig und wurde im Ausland belächelt. Was hierzulande nun allerdings passiert, gutes Essen wird immer mit Event-Charakter und "Ambiente" präsentiert, was es unnötig noch teurer macht. Im Ausland bekommst Du gutes Essen einfach so in irgend einer abgewrackten Bude.
sonorman
sonorman18.05.26 09:05
innug
Sieht köstlich aus. Hat der Sommelier etwas über die Methode der Reifung erklärt?

Nein, darüber haben wir nicht näher gesprochen, aber das hätte er auf Nachfrage sicher auch alles genau erläutert.

konnektor
Da ist was dran. Ich will das auch nicht zu sehr verallgemeinern. Man bekommt auch hier in gewissen Lokalen noch vernünftiges Essen zu gutem Preis, aber nur soweit die Randbedingungen das noch erlauben. In der Gastronomie gibt es ja bekanntlich eine Menge Schwierigkeiten, vom Personal bis hin zu den allgemeinen Beschaffungskosten. Also richtig billig und gut geht im Prinzip nicht mehr, wenn der Laden nicht in wenigen Wochen pleite sein will.

Wirklich hervorragendes Fleisch kann ich hier in Kiel auch jederzeit im Citti-Markt kaufen und selbst zubereiten. – Was ich gelegentlich auch tue. Aber das ist auch nicht wirklich günstig. Für manches Steak bezahlt man da an der Theke schon Summen, für die man mit ner 4-köpfigen Familie gut beim Italiener essen kann. Gerade gutes Rindfleisch ist wirklich teuer. Egal wo. Das hat Vor- und Nachteile. Gut fürs Tierwohl etwa, aber dafür nur für finanziell besser ausgestattete bezahlbar, was die Sache gesellschaftlich "ungerecht" macht. – Aber das führt zu sehr in die Politik, worüber ich eigentlich hier nicht sprechen wollte.

Das Essen dort war jedenfalls exzellent. Und der "Event-Charakter" war nicht überzogen.
pogo3
pogo318.05.26 14:26
Das schlimme daran: Man muss sich "was Gutes gönnen" um das Normalste der Welt zu essen. Also, bei mir sieht gut gemachtes Fleisch immer so aus. Gut, nicht derartiges "medium rare", weil meine Liebste das nicht so blutig mag, aber es braucht auch nicht viel dazu. Die richtige Pfanne, ein passendes Öl, und halt gutes Fleisch. Leider ist das "exotisch" und damit teuer geworden, aber es muss ja auch nicht ein " Ein Porterhouse-Steak vom mehrfachen Gewinner der World Steak Challenge aus Dänemark " sein. Das bekomm ich hier in Bayern ähnlich auch bei entsprechend seriös und gut arbeitenden regionalen Anbietern. Aber meine Entwicklung hinsichtlich der Kochens: Wenn man es gut macht, vermisst man Fleisch nicht wirklich.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
Elisabethen
Elisabethen18.05.26 14:44
Is ja garnicht vergoldet
pogo3
pogo318.05.26 17:12
Also richtig billig und gut geht im Prinzip nicht mehr, wenn der Laden nicht in wenigen Wochen pleite sein will.
Richtig billig und gut, im Prinzip ja auch prinzipiell tatsächlich nicht. Vor kurzem Grillen bei der Verwandtschaft. Ich konnte mir kaum vorstellen das Grillen so geschmacklos sein kann. Aber besser noch mein ehemaliger Nachbar, und man muss es sagen, es gibt wohl viele dieser Fälle. Großer Weber Grill mit allen Schikanen, aber dann die wirklich billigsten Würstel vom Norma, sorry ich weiß nicht was noch drunter geht, oder noch billiger. Naja, schmeckt wie Karton mit Ketchup, oder so. Und alles in Plastik geschweißt. Krude ist das. Ein Sternekoch hat mal gesagt: "Wenn man zu Hause gut kocht, ist man dem Sterneniveau schon sehr nahe". Stimmt. Dafür braucht es noch nicht mal besonderes Equipment.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
Hotzenplotz2
Hotzenplotz218.05.26 17:39
sonorman
Das waren 1.000 Gramm.
Supergemein dieses Bild von 1000 g purem Genuß.
Und auch das schöne Messer passt sehr gut dazu.
Ich scheiß auf den Prinzen, ich nehm’ den Gaul
sonorman
sonorman18.05.26 18:18
Hotzenplotz2

Und auch das schöne Messer passt sehr gut dazu.
Nette Anekdote dazu:
Am Nachbartisch waren ein paar Gäste. Einer fragte den Chef: "Boah, starkes Messer. Aus Japan?". Trockene Antwort: "Nä. Fockbek".

Dazu muss man wissen, dass Fockbek quasi gleich um die Ecke ist und so gar kein japanisches Flair hat. Da gibt es eine kleine Schmiede für Custom Messer.
marcel15118.05.26 19:02
Dürfen wir den Preis erfahren?
sonorman
sonorman18.05.26 19:47
marcel151
Dürfen wir den Preis erfahren?
Ich weiß nicht. Das trägt doch nichts zur Diskussion bei.
Es war teuer und wir machen das sicher nicht oft. Das muss reichen.

Hier geht es um den 🥩 Genuss! 🥩
pentaxian
pentaxian18.05.26 19:49
marcel151
Dürfen wir den Preis erfahren?
Vom Fleisch oder vom Messer?
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
Black Coffee
Black Coffee18.05.26 20:42
sonorman
Also richtig billig und gut geht im Prinzip nicht mehr.

Das ging noch nie!
“Billig“ ist eine Kategorie von “billiges Outfit“... sag das mal zu Deiner Freundin (und versuche, Dich ganz schnell wegzducken)
“Preiswert“ wird hierzulande fälschlicherweise gerne mit “niedriger Preis“ gleichgesetzt (Stiftung Warentest sei Dank)...

Hier war es hochpreisig, aber top und Du hast es genossen, so sehr, daß Du uns teilhaben liessest!
Also: ja, nicht “billig“, aber “preiswert“!
sonorman
sonorman18.05.26 21:02
Black Coffee

Hier war es hochpreisig, aber top und Du hast es genossen, so sehr, daß Du uns teilhaben liessest!
Also: ja, nicht “billig“, aber “preiswert“!
Da stimme ich zu. Das ist die richtige Sichtweise und Formulierung.
Dementsprechend habe ich mich im Nachhinein ja auch nicht darüber geärgert, so viel Geld ausgegeben zu haben.

Und da ich mir so etwas nicht jeden Tag leiste, sondern nur selten, bleibt es auch etwas Besonderes. Hätte ich so viel Kohle, um es mir jeden Tag oder nur jede Woche leisten zu können, wäre der Reiz vermutlich schnell weg, weil es zu normal wird.

Aus dem Grund mache ich auch nur ein oder zwei Mal im Jahr mein absolutes Leibgericht: Ein ganz besonderes Chili con Carne nach Mamas Rezept! 🤤🙏🏻👌 Das kostet nicht viel, würde aber seinen Reiz verlieren, wenn ich es damit übertreibe.
Holden
Holden18.05.26 21:29
bei dem thread hier geht einem ja das herz auf - wie schön dass sich einfach mal alle für jemanden freuen!

ich habe am letzten wochenende auch mal besser gespeist (in meinem fall lammstelze mit erstklassigem wein); teuer war das auch, aber, wie hier schon festgestellt: preiswert. und von gebratenen nudeln im laden um die ecke laufe ich nicht den halben abend mit einem grinsen durch die gegend.

in diesem sinne herzlichen glückwunsch!
Black Coffee
Black Coffee18.05.26 21:36
Chili ist gut!

Da sind wir “Geistesverwandt“!

Grundrezept:
und ja, das Fleisch sollte nicht vom Discounter sein! Kurz anbraten und dann 4-6 Stunden im SlowCooker

und zum abschmecken:

wobei die Bohnen eigentlich nicht in ein Chili gehören
FlyingSloth
FlyingSloth18.05.26 21:36


Da gibts auch noch andere sehr leckere Gerichte.
marcel151
Dürfen wir den Preis erfahren?
Fly it like you stole it...
Caliguvara
Caliguvara19.05.26 09:58
Zu der Preisdiskussion gesetzt sich wohl auch, dass die Esskultur in Deutschland einfach grundlegend anders anders ist als im Ausland. Nördlich des Rheins soll Essen seinen Zweck erfüllen und satt machen. Gerade im mediterranen Bereich aber immer auch Freude bereiten. Merkt man schön an dem Beispiel, als ich mir mittags bei der Arbeit Nudeln mit allerlei Gemüse aus einer Pfanne mitgebracht hatte, und mich ein Kollege groß anguckte und als "waschechten Franzosen" bezeichnete (Ein kurzer Auslandsaufenthalt in meinem Lebenslauf liegt da gegebenenfalls vor). Während er mit seinem ein paar Cent runtergesetzten Brötchen vom Vortagsbäcker da saß und damit glücklich ist.
Don't Panic.
pogo3
pogo319.05.26 11:23
Caliguvara

Ich finde, da hasst du wohl recht. Ich habe das Gefühl, im arbeitssamen Deutschland ist Essen eher ein Nebenprodukt des Konsums. Essen konkurriert bei uns mit allerlei mehr oder weniger teuren Konsumprodukten: Urlaub, die Kleidung, DAS AUTO, die Wohnung (weniger Konsum aber notwendig u, teuer) , das Haus, allerlei Freizeitaktivitäten, Urlaub, 4 neumoderne Radmodelle, die Apple Uhr u.s.w.u.s.f. Essen dagegen wird zumeist als teils sogar lästige Nebenaktivität wahrgenommen. Keine Zeit für. Das muss so nebenbei gehen, TO GO. In eher, na sagen wir mal, etwas bescheideneren Ländern hat Essen deutlich mehr Gewicht, und zumeist auch eine höheren sozialen Charakter. Man trifft sich nicht im Fitnessstudio, sondern zum Essen mit Freunden, Familie etc. Es braucht zudem ein gewisses auch soziales Umfeld um hochwertiges Essen jenseits der Gastronomie zu konsumieren. Zeit, und ich würde meinen, Familie. Naja, unsere Mütter haben halt auch gut und solide gekocht. Meine hat dafür ihr ganzes Leben verwendet. Tagelang Marmeladen gekocht etc., weil der Garten das eben bereitgestellt hat. In Städten ist das nicht oder kaum möglich. Übermorgen gibt es wieder Besuch, da werden wieder mehrere Gänge gekocht, und das kostet - Zeit, und Geld. Morgen schon muss ich los, alles mögliche zu besorgen und vorzubereiten. Da beste Essen steht einen Tag still. Für´s Umami braucht es Zeit.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
dänischerwohld
dänischerwohld19.05.26 12:59
Moin Sonorman, das sind nicht nur die besten Steaks, auch andere Gerichte auf der Speisekarte sind verdammt gute und teure Gaumenfreuden. Ich bin da aufgewachsen, kenne die Location, ehemals Landgasthof Falkenhorst, seit meiner Jugendzeit. Der Blick von der Terrasse über die Kieler Förde ist einzigartig.
sonorman
sonorman19.05.26 13:00
dänischerwohld
Moin Sonorman, das sind nicht nur die besten Steaks, auch andere Gerichte auf der Speisekarte sind verdammt gute und teure Gaumenfreuden. Ich bin da aufgewachsen, kenne die Location, ehemals Landgasthof Falkenhorst, seit meiner Jugendzeit. Der Blick von der Terrasse über die Kieler Förde ist einzigartig.
Ja, das ist wirklich toll da. Und was den Blick angeht, da habe ich gleich noch was.
torfdin19.05.26 19:58
pogo3
Richtig billig und gut, im Prinzip ja auch prinzipiell tatsächlich nicht.
Y M M D ! der Satz ist echt Gold wert!
pogo3
.... Vor kurzem Grillen bei der Verwandtschaft. Ich konnte mir kaum vorstellen das Grillen so geschmacklos sein kann. Aber besser noch mein ehemaliger Nachbar, und man muss es sagen, es gibt wohl viele dieser Fälle. Großer Weber Grill mit allen Schikanen, aber dann die wirklich billigsten Würstel vom Norma, sorry ich weiß nicht was noch drunter geht, oder noch billiger. Naja, schmeckt wie Karton mit Ketchup, oder so. Und alles in Plastik geschweißt. Krude ist das. Ein Sternekoch hat mal gesagt: "Wenn man zu Hause gut kocht, ist man dem Sterneniveau schon sehr nahe". Stimmt. Dafür braucht es noch nicht mal besonderes Equipment.
ja, das finde ich auch; wenngleich es heute hinreichend Gründe gibt, zu überlegen wo man welches Geld investiert. Ich mag es auch hochwertiges Grillgut zu genießen, das geht auch mit handelsüblichen günstigen Pfannen

greetz!
immer locker bleiben - sag' ich, immer locker bleiben [Fanta 4]
torfdin19.05.26 20:12
sonorman
An diesem Wochenende haben wir uns mal was richtig feines gegönnt. Ein Porterhouse-Steak vom mehrfachen Gewinner der World Steak Challenge aus Dänemark (), der seine Rinder in Finnland bezieht, das ja bekanntlich die zufriedensten Einwohner hat, was wohl auch auf die Rinder zutrifft. Jedenfalls sind die nicht wie etwa die japanischen Kobe- oder Wagyu-Rinder nur auf hohen Fettanteil im Fleisch gezüchtet (der Steak Sommelier nannte das "Adipositas für Rinder"). Das Ergebnis war beeindruckend. Nicht das zarteste Steak ever, aber extrem schmackhaft.

Zubereitet in einem spezialisierten Restaurant, welches das Fleisch exklusiv bei uns in Kiel anbietet und erst nach persönlicher Vorstellung grillt und im Ofen nachziehen lässt. Super edel, mega-lecker und kostspielig. Aber das musste mal sein. Auch das Drumherum war super. Vom selbst gebackenem Brot über eigene Chimi-Churri-Mischungen bis zur Limo alles Hausgemacht.

Nur eins ist schade: Nämlich dass man so gutes und natürliches Essen nur noch zu horrenden Preisen bekommt. Zumindest hierzulande.
Sowas finde ich schon erlebenswert. - Und: ich denke schon, daß es geschmeckt hat
und wenn das ganze dann einen angemessenen Preis hat (Qualität hat halt ihren Preis MacBook Pro ), dann ist mir es das auch echt wert!
immer locker bleiben - sag' ich, immer locker bleiben [Fanta 4]
Weitere Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um ein Galerie-Bild kommentieren zu können.