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Akzeptanz-Vorreiter bei KI-Umhängern etc?
Akzeptanz-Vorreiter bei KI-Umhängern etc?
desko75
18.05.26
12:51
Vielleicht hat jemand auch den Hype um die neuen Swatch Taschenuhren mitbekommen ...
Royal Pop Kollektion
Ist das jetzt vielleicht der Anfang davon, dass solche Geräte breit akzeptiert werden?
Zum reinbeißen sind sie auf jeden Fall, finde ich.
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-13
Kommentare
Legoman
19.05.26
08:35
Das hat wohl zunächst eher was mit der ganz allgemeinen Hype-Kultur zu tun, die Menschen dazu bringt, jedem schwachsinnigen Trend hinterherzurennen. In diesem Fall wohl ausschließlich junge Männer, die gierig und neidisch auf anderer Männer Luxusuhren starren und jetzt auch ein solches Statussymbol in greifbarer Nähe sehen. (Das Wort "Talahon" schwebt vor meinem Auge. Im Sinne einer Jugendkultur, für deren Verständnis ich eindeutig zu alt bin...)
Aber ja - diese Taschenuhren könnten ähnlichen Geräten die Tür öffnen. Wer sonst als junger Mensch mit einer Taschenuhr rumläuft, hängt ja meist einer anderen Subkultur an (Steampunk, Vintage-Ästhetik o.ä.).
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+7
Waldi
19.05.26
08:50
Was hat die Uhr mit KI zu tun?
„vanna laus amoris, pax drux bisgoris“
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+8
Schens
19.05.26
09:01
Ist eigentlich der männliche Nachfahre des Swatchgründers ein Uhrensohn?
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+11
Murx
19.05.26
09:11
Schens
Ist eigentlich der männliche Nachfahre des Swatchgründers ein Uhrensohn?
Nein. Seine Mutter hat ganz anders getickt.
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+15
desko75
19.05.26
10:12
Legoman
Aber ja - diese Taschenuhren könnten ähnlichen Geräten die Tür öffnen. Wer sonst als junger Mensch mit einer Taschenuhr rumläuft, hängt ja meist einer anderen Subkultur an (Steampunk, Vintage-Ästhetik o.ä.).
Danke, das könnte ich mir nämlich auch vorstellen. Natürlich hat die Swatch erstmal nichts mit KI zu tun. Aber Swatch hat es scheinbar geschafft, einen Hype für ein Gerät zu erzeugen, dass man sich umhängen kann, irgendwo als Brosche dran "poppen" kann, mit Handschlaufe trägt, als klassische Taschenuhr nutzt ...
Es geht mir weniger um die Uhr selbst, als um die Art der Nutzung des "Gerätes". Die würde m.M.n. perfekt zu einem AI-Gadget passen.
Wenn ich Ive oder Apple wäre, würde ich mal bei Swatch anrufen.
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-5
Assassin
19.05.26
10:20
Ich will definitiv keine KI-Anhänger, deren Interface Sprache ist. Stellt Euch doch einfach mal vor, wie dreißig Leute in der UBahn ihrem KI-Gedöns etwas erzählen…
Gesten machen es nur wenig besser, wenn jeder wie doof rumwedelt.
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+8
L-E
19.05.26
11:18
Ein Hype. Wie andere zuvor auch. Ob nun vergoldete und mit besonderem Leder bezogene Kameras oder Swatch-Uhren. Man gibt viel Geld aus in der Hoffnung einer Wertsteigerung und stellt später fest: war ein Schuss in den Ofen.
Ich hatte mal, als den Swatches bei besonderen Modellen eine Wertsteigerung vorausgesagt wurde, auch so eine gekauft und viele Jahre weggepackt. Ich meine, mich zu erinnern, dass sie um die 130 Mark kostete. Am Ende konnte ich dafür 12 Euro erlösen. Der Wahnsinn!
Und dann kannte ich jemanden, der sich die vergoldeten Modelle von Kameras in eine Vitrine stellte – Leicas waren darunter, ein oder zwei Hasselblads und andere. Als seine Erben das Zeug loswerden wollten, fanden sie erst keine Abnehmer und mussten am Ende sogar unter Gebrauchtpreisen verkaufen. Wir will schon mit einer vergoldeten Kamera fotografieren? Zumal inzwischen die Digitalisierung Einzug erhielt.
Lohnend sind solche Spekulationen allenfalls mit sehr seltenen Modellen sehr teurer Uhren. Allerdings kommt man da schon als Käufer von Neuware kaum ran, da Händler und Hersteller wissen, dass auf dem Gebrauchtmarkt teils höhere Preise als für Neuware erzielt werden. Sie schauen sich also ihre Kunden genau an und wollen gerne wissen, ob der Kunde eine solche Uhr wirklich tragen oder nur damit spekulieren will.
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+6
desko75
19.05.26
11:31
Assassin
Ich will definitiv keine KI-Anhänger, deren Interface Sprache ist. Stellt Euch doch einfach mal vor, wie dreißig Leute in der UBahn ihrem KI-Gedöns etwas erzählen…
Gesten machen es nur wenig besser, wenn jeder wie doof rumwedelt.
So eine sprachgesteuerte Geschichte bringt es allein nicht, da gebe ich Dir recht. Aber es muss ja auch nicht die einzige Art sein, es zu nutzen. Im häuslichen Umfeld kann Sprachsteuerung funktionieren. Und draußen müsste man für die Sprachausgabe Kopfhörer tragen und nutzt das Gadget eher als Sensor, den man temporär irgendwo drauf richtet/hält, ohne damit zu sprechen. Diese 24/7-Aufnahmen Deines Umfeldes, die sie uns anbieten wollen, schrecken mich auch eher ab.
Für mich steht und fällt das aber alles mit robusten Datenschutzerklärungen im Sinne des Nutzers. Nur wenn ich sicher sein kann, dass meine Daten im "richtigen" Model landen und ich Kontrolle darüber habe, würde ich so ein Gerät nutzen. Ansonsten würde ich drauf verzichten.
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-4
haschuk
19.05.26
11:31
Peter Henlein war echt genial. Hat vor mehr als 500 Jahren schon an AI Gagdets gedacht...
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+4
Meome
20.05.26
07:30
Ich denke nicht, dass wir viele Mitmenschen mit dem Teil um den Hals herumlaufen sehen werden. Die Uhren erhalten ihren Wert doch höchstens wenn sie ungetragen bleiben.
Wir sehen hier sehr erfolgreiches Marketing zur Erschliessung eines Massenmarktes für einen Luxusuhrenhersteller.
Mit dieser Taschenuhr wird finanziell nicht so starken aber geltungssüchtigen Mitmenschen die Möglichkeit zur scheinbaren Persönlichkeitsaufwertung ermöglicht.
So ein Ding für so einen Preis zu verkaufen... ist schon cool. Hat jemand einen Tip was das Teil in der Herstellung kosten könnte? Wieviel Stück wurden produziert?
What a wonderful world
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+2
konnektor
20.05.26
07:43
Ich finde es lustig anzunehmen, jede Technologie könnte immer noch verbessert werden. Zwanghaft nach Körperteilen zu suchen, die sich besser zur Informationseingabe eignen als Finger, kann im Moment nur zu kuriosen Erscheinungen führen. Spracheingabe bedient eine Nische, in der ich entweder die Hände bei mir lassen sollte, keine habe oder aus anderen Gründen ein Interface zur händischen Eingabe nicht zur Verfügen stehen kann oder darf. Wenn die Menschheit / Technologie mal so weit ist, dass wir alles direkt über Gedanken steuern können, bin ich geneigt mir meine Aussage noch einmal zu überlegen. Wobei auch da denke ich, die Natur hat nicht ohne Grund einen Filter und eine Verzögerung zwischen Hirn und Hand eingebaut. Nicht auszudenken (oder doch?), was direkt aus einem Hirn auf einen Bildschirm kommen würde.
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0
System 6.0.1
20.05.26
08:02
Wir will schon mit einer vergoldeten Kamera fotografieren?
Bei einem Fotoladen in einer angrenzenden Großstadt steht seit Jahren eine vergoldete Hasselblad 500c im Fenster. Bei jedem Besuch ist der Preis wieder ein Stück gefallen.
Aber zum Thema: Sammeln ist ganz offensichtlich die höchste Form von Konsum-Krankheit. Dinge kaufen, weil man eine Sammlung „komplettieren“ oder eine „Wertsteigerung“ erreichen will, ist vollkommen von der Realität entkoppelt. Dazu passen auch die Schlangen vor Apple-Stores, wenn ein neues iPhone erscheint.
Man kann das eine Realitätsverzerrung nennen, in der die imaginierten Werten realen Werten nicht mehr entsprechen. Firmen, die diesen Wahn ausnutzen, kann man verurteilen, muss man aber nicht.
Von dieser Beschreibung explizit ausschließen möchte ich Dinge, die man „schön“ findet. Nicht jeder Kauf muss rational begründet sein.
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
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-2
macster100
20.05.26
09:07
L-E
Ein Hype. Wie andere zuvor auch. (…) Man gibt viel Geld aus in der Hoffnung einer Wertsteigerung und stellt später fest: war ein Schuss in den Ofen.
Hype, ja, aber die Wertsteigerung soll (und muss) hier nicht nach Jahren, sondern sehr schnell erzielt werden, solange der Hype noch anhält. Der Großteil der Uhren, die die "Schlangesteher" erwerben, landet umgehend bei ebay etc. Bei den dort erzielten Preisen sieht man dann, wie echt (oder künstlich) der Hype tatsächlich ist.
System 6.0.1
Aber zum Thema: Sammeln ist ganz offensichtlich die höchste Form von Konsum-Krankheit. Dinge kaufen, weil man eine Sammlung „komplettieren“ oder eine „Wertsteigerung“ erreichen will, ist vollkommen von der Realität entkoppelt. Dazu passen auch die Schlangen vor Apple-Stores, wenn ein neues iPhone erscheint.
Die Schlangen vor den Apple-Stores haben mit dem Swatch/AP-Hype irgendwie gar nichts zu tun, denn die neuen iPhones werden ja (in aller Regel) weder gesammelt noch direkt bei ebay etc. weiterverkauft. Aber klar, unter den weit gefassten Begriff "Konsum-Krankheit" kann man das schon irgendwie einordnen, wenn man will.
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+3
joschbah
25.05.26
13:14
desko75
Zum reinbeißen sind sie auf jeden Fall, finde ich.
Stimmt, das Foto hat auch etwas von einer Tüte Color-Rado
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+2
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