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Bericht: Jedes vierte Smartphone der Welt ein iPhone

Im Jahr 2007 war die Welt für Nokia zunächst noch in Ordnung. Mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent hatte man den bisherigen Bestwert erreicht – und teure Nischenprodukte wie das jüngst angekündigte iPhone schienen wenig daran zu ändern. Bekanntlich kam es aber ganz anders. Apple erarbeitete sich sowohl recht bald mehr als das eine Prozent, welches Steve Jobs als Ziel genannt hatte, auch Nokias Relevanz begann bald einzubrechen. Der Markt wandelte sich, Smartphones wurden zum Standard, vier Jahre später trug nur noch ein Viertel der Geräte ein Nokia-Logo. Blickt man nur auf den Smartphone-Sektor, so war es im selben Zeitraum sogar ein Einbruch von fast 50 auf vier Prozent. Nie wieder sollte ein Hersteller übrigens derartige Verbreitung wie Nokia einst finden.


Apple erreicht erstmals rund 25 Prozent Verbreitung
Aktuelle Zahlen zeigen erneut, dass sich Apple hingegen in die genau entgegengesetzte Richtung entwickelte. Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten kletterten die Marktanteile in der Disziplin "aktive Geräte" stetig an. Laut Counterpoint Research bringt es Apple inzwischen auf knapp 25 Prozent – was bedeutet, dass jedes vierte weltweit eingesetzte Smartphone ein iPhone ist. Das ist natürlich weit von Nokias früheren Werten entfernt (zumal klassische Mobiltelefone weiterhin auf etwa 10 Prozent kommen), dennoch ein erstaunlich hoher Wert. Obwohl Apple lediglich im Hochpreissektor aktiv ist, lässt man Hersteller wie Samsung (18 %), Xiaomi (12 %) oder Oppo (8 %) weit hinter sich.


Apple und Samsung am besten aufgestellt
Lediglich Apple und Samsung bringen es auf mehr als eine Milliarde aktive Geräte weltweit. Die beiden Hersteller weisen auch deswegen so hohe Verbreitungszahlen auf, da die Devices haltbarer sind und sich damit länger im Einsatz befinden. Außerdem ist die Markentreue der Kunden überdurchschnittlich ausgeprägt. Generell stellt Counterpoint fest, dass die Upgradezyklen immer länger werden – was ein Grund ist, warum Hersteller immer mehr kostenpflichtige Zusatzdienste anbieten. Der Hardwaremarkt selbst sei ziemlich gesättigt, Services bieten hingegen noch viele Chancen. Um noch einmal das eingangs angeführte Beispiel mit Nokia aufzugreifen: Die Marke ist nicht ganz verschwunden, läuft jedoch in diesem Jahr für Smartphones aus. Für "Feature Phones" reicht die Vereinbarung mit dem Lizenzinhaber HMD noch bis 2029 – bei geschätzten 1,5 Prozent Verbreitung weltweit.

Kommentare

adiga
adiga11.02.26 09:59
Es wird ein bisschen ausgeschaltet, dass Nokia ihren 50% Marktanteil in einem viel kleineren Gesamtmarkt hatte als er heute existiert. Und umsatzmässig war Nokia weit entfernt von Apple. Die meisten Nokias kosteten um die € 100, auch wenn es das E61, 7110 oder den Communicator von Nokia, HTCs oder Fujitsu Siemens gab, welche genau so teuer wie ein iPhone 17 heute war. Aber das waren nur Randprodukte, welche nur von Idioten wie mir gekauft wurden
+8
Legoman
Legoman11.02.26 10:39
Ich kenne etliche Hersteller nicht mal. Verrückt.
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Huba11.02.26 11:19
Mich wundern an dieser Grafik zwei Zahlen: Dass Google trotz seiner gewaltigen Macht und Grösse nur auf 1% Marktanteil kommt.
Und dass noch stattliche 10% der Mobiltelefone dumm wie Brot und überhaupt nicht smart sind.
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desko7511.02.26 11:59
Huba
Mich wundern an dieser Grafik zwei Zahlen: Dass Google trotz seiner gewaltigen Macht und Grösse nur auf 1% Marktanteil kommt.
Und dass noch stattliche 10% der Mobiltelefone dumm wie Brot und überhaupt nicht smart sind.
Mich wundert auch immer wieder, warum Google scheinbar so wenig Pixel verkauft.
Also wenn ich mal Android nehmen müsste/wollte, dann ein Pixel.
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Retrax11.02.26 12:29
adiga
HTCs oder Fujitsu Siemens gab, welche genau so teuer wie ein iPhone 17 heute war. Aber das waren nur Randprodukte, welche nur von Idioten wie mir gekauft wurden
Hattest Du auch einen XDA? War glaub ich von HTC und wurde mit o2 Vertrag hier verkauft...
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xcomma11.02.26 12:53
Huba
Mich wundern [..] Mobiltelefone dumm wie Brot [..]
Die sogenannten Feature Phones sind vor allem noch stark verbreitet auf dem afrikanischen Kontinent. Das mag zum einen mit dem Preisniveau zusammenhängen, aber als erstes vor allem mit infrastrukturellen Gegebenheiten vor Ort.
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