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Apple Intelligence auf Apple- oder Google-Servern? Widersprüchliche Aussagen – und warum es dazu kam

In der gemeinsamen Erklärung von Apple und Google zur Gemini-Zukunft von Siri hieß es, die serverseitigen Funktionen würden auf Apples Private Cloud Compute laufen. In der Quartalskonferenz betonte Tim Cook dann erneut, man wolle weiterhin auf lokale Ausführung bzw. die eigene Infrastruktur setzen, um Datenschutz zu gewährleisten. Allerdings äußere man sich nicht zu den genauen Details, welche Abmachungen man mit Google geschlossen habe.

Vom Google-CEO Sundar Pichai waren während Googles Pressekonferenz zur Verkündung der Zahlen jedoch widersprüchliche Aussagen zu hören. So gab er an, übrigens genau wie Chief Business Officer Philipp Schindler, dass Google fortan der bevorzugte Cloud-Provider Apples werde. Man freue sich darüber, dass Apple die Foundation Models zukünftig auf Gemini-Technologie basieren lasse. Das, mit Google als Cloud-Anbieter.


Cooks Aussage war bewusst vage
Was zunächst wie ein Widerspruch aussieht, ist laut Bloomberg allerdings keiner. Tim Cook hielt sich bewusst vage und traf die Aussagen so, dass es wie "alles bleibt weiterhin bei Apple" klingt. Das sei allerdings nicht der Fall. Das bevorstehende Siri-Update im April werde tatsächlich lokal oder je nach Anforderungen auf Private Cloud Compute ausgeführt. Was Cook jedoch verschwieg, seien die weiteren Pläne. Während der erste Schritt, also das Gemini-basierte Siri, in der Tat komplett in Apples Händen liege, stehe wohl schon bald ein Umzug vieler Features auf die Google Cloud an.

Ist-Zustand unverändert – was sich aber radikal ändern könnte
Die aktuellen Modelle bleiben demnach tatsächlich bei Apple, die zukünftigen Lösungen jedoch nicht. Angeblich wurde die Entscheidung getroffen, mehr Pragmatismus zu zeigen – und daher ab iOS 27 und macOS 27 sowohl Siri-Funktionen als auch neue Modelle aus dem Themenumfeld Apple Intelligence direkt auf der Google Cloud auszuführen. Letzteres ist wohl, worauf sich Googles Führungsriege in den Aussagen berief, wohingegen Cook nur auf den Ist-Zustand und bisherige Dienste einging. Wie Mark Gurman aber ebenfalls hinzufügt, seien noch nicht alle Vertragsdetails unter Dach und Fach, weswegen Apple konkretere Aussagen vermeide.

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