Auf dem Weg zur Gleichberechtigung: Apple veröffentlicht neuen Diversity Report

Apple veröffentlicht traditionell zu Beginn eines Jahres den Diversity Report. Darin schlüsselt der iPhone-Konzern auf, wie sich seine Mitarbeiterstruktur im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit und die Anteile verschiedener Bevölkerungsgruppen entwickelt hat. Das Unternehmen will damit deutlich machen, wie nahe es seinem selbstgesteckten Ziel eines möglichst repräsentativen Querschnitts mittlerweile gekommen ist.


34 Prozent von Apples Belegschaft sind weiblich
Apple strebt dabei nach eigener Aussage an, in seiner Belegschaft die Bevölkerung der ganzen Welt widerzuspiegeln. Im aktuellen Diversity Report für das Jahr 2020 betrachtet der iPhone-Konzern wie üblich die verschiedenen Sektoren. Apple unterscheidet also beispielsweise zwischen Führungskräften, der Retail-Sparte und Research and Development, informiert aber auch über die Gesamtentwicklung. Dem Bericht zufolge waren im Dezember vergangenen Jahres 34 Prozent der weltweit Beschäftigten weiblichen Geschlechts. 2014 stellten Frauen lediglich einen Anteil von 30 Prozent. Noch stärker fiel der Zuwachs bei Belegschaftsmitgliedern unter 30 Jahren aus, hier stieg der Frauenanteil von 31 Prozent im Jahr 2014 auf 40 Prozent.


Quelle: Apple

Fortschritte bei unterrepräsentierten Gruppen
Besonderen Wert legt Apple darüber hinaus traditionell auf die hausinterne Förderung unterrepräsentierter Bevölkerungsgruppen in den Vereinigten Staaten. Dazu zählen unter anderem afroamerikanische und asiatisch-stämmige Mitarbeiter sowie Latinos. Diese und andere hatten im Dezember 2020 einen Anteil von 48 Prozent an der Belegschaft, ein Anstieg um vier Prozentpunkte im Vergleich zu 2014. In den US-amerikanischen Apple Stores kommen sogar mehr als 60 Prozent der Mitarbeiter aus unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen, bei den Leitungsfunktionen der Retail-Sparte beläuft sich ihr Anteil auf rund 50 Prozent.

Frauen auf Führungsebenen in der Minderheit
Auf der Führungsebene nähert sich Apple den selbstgesteckten Zielen etwas langsamer als in anderen Sektoren des Unternehmens. Hier stellen Männer weltweit mit 69 Prozent nach wie vor mehr als ein Drittel der Beschäftigten. In den technischen Abteilungen sind sogar mehr als drei Viertel der Belegschaft männlichen Geschlechts. Allerdings hat sich das Verhältnis seit 2014 auch in diesen beiden Kategorien verbessert. Apple sieht sich daher sowohl hinsichtlich der Geschlechtergerechtigkeit als auch der Inklusion diverser Bevölkerungsgruppen auf einem guten Weg. Auf diesem gelte es weiter voranzuschreiten, so das Unternehmen.

Kommentare

Simoon
Simoon19.03.21 12:28
Es geht nicht um Gleichberechtigung, sondern um Gleichstellung.
+6
Metty
Metty19.03.21 13:23
Interessanter Artikel, aber warum wird für die Illustration das Icon für Barrierefreiheit (Thema Behinderung) verwendet? Das hat mich etwas in die Irre geführt, weil das nichts mit dem Thema des Artikels zu tun hat.
+2
Aphorism19.03.21 13:39
Metty
Interessanter Artikel, aber warum wird für die Illustration das Icon für Barrierefreiheit (Thema Behinderung) verwendet? Das hat mich etwas in die Irre geführt, weil das nichts mit dem Thema des Artikels zu tun hat.

Eigentlich eine geniale Vorlage
+4
Kapeike
Kapeike19.03.21 19:39
was mich ein wenig wundert ist, dass es beim Geschlecht nur binäre Mitarbeiter zu geben scheint. Es gibt (auch auf den weiteren Charts im Link) nur männlich und weiblich. Ich kann kaum glauben, dass es bei Apple, die so sehr betonen, wie bunt der Haufen doch ist, „divers“ noch nicht gibt.
+1
diekroete19.03.21 23:26
Würde man sich nicht ziemlich benachteiligt fühlen wenn man nur unter der Kategorie "divers" gelistet wird und Mann und Frau separat? Konsequent wäre dann jede mögliche "diverse" Einstellung ebenso zu listen. Ist evtl. schwer zu erfassen, da es je nach Stimmung schon mal anders sein kann, evtl. täglich erfassen, ähnlich wie beim Corinnatest.

Sarkasmus ende.
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dufour20.03.21 08:41
Qualität und Preis-Leistungsverhältnis zählen auf dem Markt.
Wie das Produkt diesen Stand erreicht interessiert mich allenfalls sekundär.
Nur weil ein Produkt in seiner Entwicklung und Herstellung bestimmte nicht-technische Vorgaben erfüllt, wird mich nicht dazu bringen es zu erwerben.
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