Apples geplante Medien-Flatrate: Verhandlungen mit großen Zeitungen

Seit geraumer Zeit gilt als sicher, dass Apple große Pläne mit dem Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften hat. Zwar beschritt Cupertino diesen Weg schon vor Jahren – man erinnere sich an die inzwischen eingemottete App namens "Newsstand" – der nächste Versuch soll aber darüber und auch über die Funktionalität von Apple News hinausgehen. Im März hatte Apple einen digitalen Magazin-Service namens Texture aufgekauft, der es für feste monatliche Beträge ermöglicht, auf alle der enthaltenen Magazine zuzugreifen. Nach Apple Music mit einer Musik-Flatrate arbeitet Apple offensichtlich an der zweiten Generation von Apple News, das einem ähnlichen Abo-Konzept folgen soll. Einem neuen Bericht zufolge befindet sich Apple nicht nur in Verhandlungen mit namhaften Magazinen, sondern auch mit großen Zeitungen.


Demnach fanden Verhandlungen mit der New York Times, dem Wall Street Journal sowie der Washington Post statt. Ziel sei, diese von der Teilnahme an der geplanten Lesestoff-Flatrate zu überzeugen. Der von Apple geführte Texture-Nachfolger solle demnach neben einem breiten Portfolio an Zeitschriften zudem tagesaktuelle Nachrichten renommierter Publikationen erhalten. Unbekannt ist allerdings, ob Apple auf eine Flatrate für alle Angebote oder ein Baukasten-System aus verschiedenen Angeboten plant. Beispielsweise könnte es einen Basistarif nur mit Magazinen oder nur mit Zeitschriften sowie einen höherpreisigen Zugang mit Komplettzugriff geben.

Jetzt bereits kann man Washington Post und Wall Street Journal kostenpflichtig über Apple News abonnieren – Paketangebote gibt es allerdings nicht. Andere Berichte sprachen davon, Apple habe eine Medien-Flatrate im Sinn, die Apple Music, Filme und Apple News samt Zeitschriften und Magazinen beinhalte. Während es weiterhin Apple Music als einzelnes Angebot geben solle, können sich Nutzer auch für das volle Paket entscheiden und eine Vielzahl verschiedenartiger Medien direkt über Apple beziehen.

Kommentare

MikeMuc10.09.18 12:53
Und hier in D kommt das dann frühestens in 5 Jahren Zumindest mit hiesigen (Zeitungen / Zeitschriften), wenn das in den USA schon wieder kurz vor der Einstellung ist
+5
MKL10.09.18 12:54
Apple könnte einfach Readly kaufen inkl deren Rechte. Darin sind dann schon mal ordentliche Magazine enthalten.
Fehlt nur noch G&J, dann wäre es aus meiner Sicht perfekt.
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mkummer
mkummer10.09.18 13:21
Gut informierte Kreise aus Usbekistan prognostizieren ein Erscheinungsdatum 2032 in Deutschland.
Wir sind die Guten! (<span class="TexticonArrow"></span> Mac-TV)
+2
chill
chill10.09.18 13:39
Wenn sich die Verlagshäuser ansehen was Musiker von Apple oder Spotify als Tantiemen bekommen, werden die sich niemals auf so einen Kuhhandel einlassen.
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TentmastaJay10.09.18 13:46
Wundert mich doch sehr das es Verhandlungen mit der Washington Post gegeben hat. Die gehört schliesslich schon einer ganzen Weile Jeff Bezos und ich würde den Mitbewerber nicht mit der Nase drauf stossen, wenn ich noch kein fertiges Produkt habe!
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nane
nane10.09.18 14:14
Da haben wier es in Österreich leicht. 50 Jahre und zack ist alles da
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+3
steinb_i10.09.18 15:40
chill
Wenn sich die Verlagshäuser ansehen was Musiker von Apple oder Spotify als Tantiemen bekommen, werden die sich niemals auf so einen Kuhhandel einlassen.
Verlag und Musiker zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen vergleichen.
Ein passender Vergleich wäre der mit den Musiklabels und die verdienen auch mit Streaming gutes Geld.
+1

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