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Apples Jahreshauptversammlung 2026 – die wichtigsten Inhalte

Apple hat die alljährliche Jahreshauptversammlung für Anleger, das "2026 Shareholder Meeting", absolviert. Wer Aktien des Unternehmens besitzt, kann an Entscheidungen des Unternehmens mitwirken bzw. an Abstimmungen teilnehmen – wenngleich der Einfluss eines Einzelanlegers natürlich denkbar gering ist. Unter anderem ging es auf der Konferenz um die Wahl des neuen "Board of Directors", welches erwartungsgemäß genau das Alte bleibt. Gewählt sind für ein weiteres Jahr: Wanda Austin, Tim Cook, Alex Gorsky, Andrea Jung, Art Levinson, Monica Lozano, Ron Sugar und Sue Wagner. Apple hat eigentlich festgelegt, dass Vorstandsmitglieder in der Regel nicht mehr für eine Wiederwahl kandidieren, sobald sie 75 Jahre oder älter sind. Für die diesjährige Hauptversammlung wurde diese Altersgrenze jedoch ausgesetzt, damit sowohl Chairman Art Levinson (75) als auch Audit-Committee-Chef Ron Sugar (77) erneut zur Wahl stehen konnten.


Abstimmungen alle zu Apples Gunsten
Die 2026er Hauptversammlung war inhaltlich wenig spektakulär und endete mit einem erwartbaren Verlauf. Etwas überraschend war lediglich, dass mehr Aktionäre als üblich gegen Teile des Vorstandsvergütungsplans stimmten. Die Ablehnung lag bei rund 8,6 %, was etwas höher als die 7,6 % des Vorjahres ist – früher waren es hingegen oft 5 % oder weniger. Trotzdem wurde der Plan insgesamt bestätigt, dieser sah aber ohnehin keine nennenswerten Änderungen vor.

An kritischen Anträgen gab es diesmal nur einen, der für Aufmerksamkeit sorgte. Die von externen Aktionären eingebrachte "China Entanglement Audit"-Vorlage, welche einen speziellen Bericht über Apples Abhängigkeit von chinesischen Fertigungsstätten verlangt hätte, erhielt deutliche Ablehnung. Apple argumentierte, derartige Risiken seien bereits im Rahmen üblicher Geschäfts- und Offenlegungspflichten abgehandelt.

CEO-Nachfolge? Kein Thema
Nicht zur Sprache kam übrigens Apples angebliche Planung, einen Nachfolger für Tim Cook aufzubauen. Mehreren Berichten zufolge will sich das Unternehmen darauf einstellen, ab diesem Jahr einen neuen CEO bestellen zu können – wenngleich es sich derzeit nur um die Möglichkeit dazu handle, nicht um konkrete Absichten. Bloomberg ging vor einer Weile davon aus, dass eine mögliche Ankündigung frühestens nach wichtigen Produkt-Ereignissen (z. B. WWDC oder September-Event) erfolgen könnte. Als Gegenargument gilt vor allem, wie viel Tim Cook damit zu tun hat, schädliche Auswirkungen der US-Politik vom Unternehmen fernzuhalten – womit er zumindest in der Vergangenheit sehr erfolgreich war und über einen guten Draht zu Trump verfügt.

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