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Apples CEO Tim Cook und CFO Peter Oppenheimer vor dem US-Senat

Apple hat die Stellungnahmen von CEO Tim Cook und CFO Peter Openheimer vor dem Senat veröffentlicht. In beiden Stellungnahmen wird deutlich, dass Apple in dem aktuellen Netz aus lokalen Standorten mit der Zentrale in Irland als Verbindungsglied zu den Zulieferern kein kompliziertes Geflecht sieht, wie es der Senat darstellt. Cook und Oppenheimer betonten, dass dieses Netz aus Niederlassungen bereits vor mehr als 30 Jahren etabliert wurde und den internationalen Vertrieb der Produkte sicherstellt.

Ein einberufener Steuerexperte aus Irland stimmte dieser Darstellung weitestgehend zu, bezeichnete die Steuerpraxis in Irland, mit der Apple keinerlei Steuern zahlen muss, allerdings als unüblich. So kann Apple nach irischem Recht den Unternehmenssitz in Irland halten, während die Besteuerung in einem anderen Staat durchgeführt wird. Wie ein anderer Steuerexperte erklärt, muss Apple dadurch keine Steuern zahlen, da für die Besteuerung nach US-Recht der Unternehmenssitz entscheidend ist.

Apple selbst räumte ein, dass Apple Operation International keinerlei Mitarbeiter beschäftigt und stattdessen die notwendigen Geschäfte über Subunternehmen in den USA abwickelt. Doch beteiligt sich die Zentrale in Irland auch zu einem beträchtlichen Teil an Apples Entwicklungskosten in den USA.

Den vom Senat einberufenen Experten zufolge nutzt Apple die Zentrale in Irland, um auch in anderen Ländern Steuern zu sparen. So werden an die Niederlassungen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Produkte zu überhöhten Preisen weitergereicht, wodurch die Niederlassungen in ihrem jeweiligen Land aufgrund von Verlusten keine Steuern zahlen müssen. In Deutschland meldete Apple beispielsweise einen Verlust von 4 Millionen Euro bei einem Umsatz von 174 Millionen Euro.

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Kommentare

Stefan-s22.05.13 09:37
Habe nur ich das Gefühl,daß da,mag es auch alles im Rahmen des Legalen bleiben, irgendetwas nicht richtig sein kann?
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Blofeld
Blofeld22.05.13 09:44
ziemlich widerlich ist das.
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mkummer
mkummer22.05.13 09:54
Aber leider durch die Bank gang und gäbe. Im Zeitalter der Globalisierung läuft das bei allen grossen Firmen so. Wer zahlt schon gerne mehr Steuern als er unbedingt muss. Was mir etwas bei der Berichterstattung missfällt, ist, dass man Apple einmal mehr einen schwarzen Peter an den Hals hängt nach dem Motto „schaut her die Bösen“. SpON schreibt schreibt von „Vorenthalten von Steuern“ und dass sie quasi als einzige vor den Senatsausschuss mussten. Fakt ist, dass Apple sich im Rahmen der Gesetze befindet und der Ausschuss nichts anderes festgestellt hat - im Gegenteil anscheinend recht positiv bewertet. Wie auch immer - wenn was so nicht passt ist der Gesetzgeber gefragt - und das nicht nur für Apple.
Wir sind die Guten! (Mac-TV)
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Johnny
Johnny22.05.13 09:56
Hey Leute...

Ich bin absolut kein Apple-Fanboy - die nerven mich in letzter Zeit sogar immer mehr, aber was wollt ihr eigentlich?!

Apple hat keine Steuerhinterziehung begangen!!!
Sie nutzen die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen einfach nur voll aus!
Dann soll die Politik, die sich jetzt dermaßen echauffiert, eben Änderungen herbeiführen!

Und das geheuchel hier und in anderen Foren geht mir wirklich gewaltig gegen den Strich. Als ob Ihr nicht auch jede Möglichkeit nutzt, um Steuern zu sparen - Stichwort Einkommenssteuererklärung... Da würd ich gerne mal jemanden sehen der sagt "och, diese Steuerregel ist aber nicht gerecht, ich zahle die Steuern die ich hier sparen könnte trotzdem"...

Echt lächerlich die Debatte...

EDIT:
mkummer +1
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janknet22.05.13 09:57
Was Apple da macht ist überhaupt nicht OK aber Schuld ist eigentlich der Staat selbst die müssen unbedingt solche Schlupflöcher schliessen.
Apple kann und wird rein gar nix daran ändern solange es diese Schlupflöcher gibt.
Ausserdem dürfte die gesamte IT-Branche welche mit Apple konkurriert ähnliche Methoden anwenden.

Das scheinen die vom Senat aber auch selbst erkannt zu haben (ich habe den Bericht auf Bild.de gelesen - ja ich weiß Bild.de.....!!!). HP und Co. mussten ja auch schon antreten.
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lügendedektor22.05.13 10:00
Empfehlenswerter Artikel:

«Was Apple getan hat, geschah im Rahmen der aktuellen internationalen Steuergesetze», sagte J. Richard Harvey von der Villanova University.

ABER zu Apples Aussage, keine Tricks zu nutzen:
Er zweifelte allerdings die Aussage an, dass der Konzern keine Steuertricks nutze. «Ich bin vom Stuhl gefallen, als ich das gelesen habe», sagte Harvey.

Interessant auch, dass das, was Apple tatsächlich bezahlt. Und das, was Apple gegenüber der öffentlichkeit behauptet zu zahlen. Doch ein gutes Stück voneinander abweicht.

Bezüglich der Firmenstruktur:

  • So wurde die ASI zwar in Irland gegründet; aber in den USA gemanagt. Laut dem Untersuchungsbericht hatte die Firma bis 2012 überhaupt keine Angestellten, sondern nur leitende Manager, die allesamt in Kalifornien residieren.

Apple hat so manche Tochterunternehmen ohne Angestellte, nur mit leitenden Managern... Und wenn so eine Tochterunternehmen noch ein Tochterunternehmen gründet wie geschehen...

Wieso berichtet MTN eigentlich hauptsächlich über die Aussagen von Apple. Aber nicht über die Inhalte des Untersuchungsberichtes? Bzw es gibt nicht einmal eine Verlinkung auf diesen. Man erhält den Eindruckm MTN veröffentlich nur das, was die "Verteidigung" sagt, aber nicht dass, was die "Ankläger" sagen.
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maclex
maclex22.05.13 10:02
kommt schon, wir gehen jetzt alle nach griechenland und werden Reeder.
LampenImac,PMG5,iBook,MBP2007,MBP 2010,iPod2003,nano2007, iphone3,4,6+, 2APE, ipad2,ipadmini, AppleTV2,MagicMouse,AluTastatur
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lügendedektor22.05.13 10:03
Apple hat keine Steuerhinterziehung begangen!!!
Aber ehrlich sind Apples Aussagen auch nicht gerade. Keine Briefkastenfirmen? Keine Tochterfirmen ohne Angstellte? Und dann wären da noch die zu hohen Zahlen die Apple gerne verbreitet.
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Johnny
Johnny22.05.13 10:03
Was die "Ankläger" sagen spielt auch überhaupt keine Rolle!

Der Senat ist kein "Ethik-Komitee" - wenn denen die eigenen Regeln nicht passen, dann sollen sie sie ändern und hier keine Show abziehen! (Und schon klar, dass die Gesetzgebung nicht im Senat alleine stattfindet)

Wo wir gerade dabei sind: Obama wollte Steuererleichterungen für "reiche und Firmen" zusammenstreichen - und ratet mal, wer ihm da einen Strich durch die Rechnung gemacht hat?! Genau, die netten Republikaner... Und die stehen jetzt in vorderster Front und spielen die moralischen Wächter - DAS IST WIDERLICH!!!
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lügendedektor22.05.13 10:07
Interessantes am Rande aus der Aussage von Oppenheimer
mention losing money in the 1990s because it serves as a reminder of how close Apple came to going out of business. In 1997, we were on the brink of bankruptcy and about ou t of cash. In just two years, we had lost $2 billion.
Da scheint die 200 mio cash- Spritze von Microsoft doch etwas wichtiger als so manche hier zugeben wollen.
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lügendedektor22.05.13 10:08
Was die "Ankläger" sagen spielt auch überhaupt keine Rolle!
Ach soo, dir ist also nur die Verteidigung von Apple wichtig...
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hape5822.05.13 10:08
..soso, Apple reicht die Produkte nach.... Deutschland.... zu überhöhten Preisen weiter!
Aber das kennen wir ja schon, dass die $-Preise aus den USA nicht dem Umrechnungskurs unterliegen, sondern eher 1:1 $ in € zu bezahlen sind....
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Johnny
Johnny22.05.13 10:13
lügendedektor
Was die "Ankläger" sagen spielt auch überhaupt keine Rolle!
Ach soo, dir ist also nur die Verteidigung von Apple wichtig...

Liest du eigentlich was ich schreibe?!
Solange Apple sich an geltendes Recht hält und das zahlt, was sie zahlen müssen ist alles andere nur eine Show! Und es interessiert mich nicht was die "Ankläger" zu sagen haben, weil es einfach lächerlich ist! WENN Apple Steuern hinterzogen hat, dann sollten Sie nach der Dampfhammer-Methode bestraft werden!! ABER DAS HABEN SIE NICHT!! Und mir ist auch Apple vollkommen egal - ich würde genauso bei jedem anderen Unternehmen argumentieren...

Aber du checkst wahrscheinlich nicht, was der amerikanische Staat hier gerade für eine Doppelmoral an den Tag legt - denn nur darum geht es mir...

EDIT:
Im übrigen ist es lächerlich, was der "Ankläger" sagt! Denn er sagt:
"Ihr lieben Äppler habt keine illegale Steuerhinterziehung begangen aber ihr habt alle Mittel genutzt um Steuern zu sparen - das finden wir doof! Warum macht ihr sowas?"

Das ist doch lächerlich! Von jedem Politiker, der bei dieser Show mit macht sollte man die Steuererklärung einsehen können - ach wäre das ein Spaß...
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luho38322.05.13 10:16
Also ich finde die Meinung das der Staat schuld sei nicht wirklich für treffend. Nur weil es Gesetzeslücken gibt, muss man diese nicht schamlos ausnutzen. Das gilt für mich im allgemeinen.

Und wie wir hier sehen, ist es ja nicht mal eine Gesetzeslücke in USA. Es muss nicht mal eine Gesetzeslücke sein. Es gibt genug Staaten die mit Angeboten die Firmen zu sich ziehen. Und das ist ein Riesenproblem. Gerade wir hier in Europa sollten da doch eine gesundere Einstellung haben. (Siehe Luxemburg)

Das Apple da an den Pranger gestellt wird, ist nun mal so. Die großen kriegen es eben immer am meisten ab. Generell finde ich es aber auch nicht verkehrt. Es muss einfach in der Gesellschaft als schlecht angesehen werden. Somit werden Firmen die Sozial agieren höher angesehen werden und somit für die Firmen attraktiv.
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Johnny
Johnny22.05.13 10:19
luho383
Stimmt nicht! Bei der internationalen Besteuerung spielen Staatsverträge (Sprichwort Steuerabkommen) eine Rolle. Diese Steuerpraxis ist nur deshalb möglich, weil die USA es per Staatsvertrag gestatten. Sich hier rausreden mit "die USA kann ja gar nichts dazu, weil es außerhalb deren Rechtsordnung (in einem fremden Land) passiert" ist vollkommen falsch!
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Johnny
Johnny22.05.13 10:23
Versteht mich bitte nicht falsch, dass den großen, auch Apple, besonders auf die Finger geschaut wird, ist nicht nur gut, sondern unabdinglich! Aber das man als Unternehmen jetzt schon vor dem Senat antanzen muss, wenn man sich an geltendes Recht hält ist wirklich lächerlich... (gerade bei bilateralen Steuerabkommen, die ganz bewusst abgeschlossen wurden)

Naja, jeder hat dazu seine eigene Meinung - ist ja auch gut so...
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halebopp
halebopp22.05.13 10:33
Auch ein Teil des Know-How einer Firma.

Kann man drüber denken, wie man will - das ist Bestandteil unserer Wirtschaftskultur.
Der Gerissenste macht halt das Rennen. Das Ausnutzen von Gesetzeslücken ist nicht strafbar, sollte aber vielleicht dazu führen, dass diese im Interesse der Fairness geschlossen werden.

Leider ist es aber bis jetzt so, dass diejenigen, die sich nicht so verhalten, von den Verbrauchern (oder Anteilseignern) abgestraft werden.
Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
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janknet22.05.13 10:38
Vielleicht sollten die USA eine Homepage online schalten, welche verschiedenste Firmen die International agieren anhand einer Bewertung von 0 - 10 auflistet.
So kommen Fa. wie Apple, HP, Microsoft und Co. an der Pranger.

Trotzdem bleibe ich bei der Meinung das der Staat das Problem selber verursacht hat und/oder zu blöd/faul ist die Probleme zu lösen. Stattdessen jammern sie nur rum und schieben sich und den Firmen den schwarzen Peter zu!
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Ebi22.05.13 11:05
@lügendedektor

das mag ja alles stimmen, und ich bin der letzte, der die großen Firmen vor Steuereintreibern schützen wird. ABER: die Gesetze macht nicht Apple sondern die Regierungen. Und auch wenn Apple Steuertricks anwendet - und nur weil es -trick heißt, ist es ja nicht illegal - so liegt das Problem auf Seiten der Politiker. DIE machen doch die Gesetze, die sowas von kompliziert sind, dass es ein normaler Mensch ja gar nicht checkt.

Hingegen zu uns normalen Leuten, kann sich halt Apple und Co. top Steuerberater und -anwälte leisten, die diesen Wirrwarr an Gesetzen durchforsten und für das Unternehmen das beste rausholen.

Beispiel gefällig: Normalerweise sind auf verkäufe von Immobilien recht hohe Steuern, vor allem, wenn man die Immobilien in kürzerer Zeit an- und wieder verkauft. Das soll die Spekulation verhindern. Klingt ja gut.
Das gilt aber nur, wenn die Immobilien direkt an- und verkauft werden; kauft man aber eine Firma, die Immobilien besitzt, dann gilt die Regel nicht. Einzig, man darf nur - ich glaube - so um die 95% Kaufen.
Bei einem Freund in München wechselte der Eigentümer in den letzten fünf Jahren viermal. Wichtige Reperaturen am Haus wurden nicht oder nur schlecht gemacht; einen korrekten Nebenkostenabrechnung hat er in der Zeit auch noch nicht in den Händen gehabt.

Wie schon Tim Cook bei der Anhöhrung sagte: "Wir empfehlen eine dramatische Vereinfachung des Körperschaftssteuerrechts."

Nochmals: es liegt an den Regierungen und nicht an den Firmen.

EDIT
@janknet
so ist es!
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Johnny
Johnny22.05.13 11:13
Ebi
@lügendedektor

das mag ja alles stimmen, und ich bin der letzte, der die großen Firmen vor Steuereintreibern schützen wird. ABER: die Gesetze macht nicht Apple sondern die Regierungen. Und auch wenn Apple Steuertricks anwendet - und nur weil es -trick heißt, ist es ja nicht illegal - so liegt das Problem auf Seiten der Politiker. DIE machen doch die Gesetze, die sowas von kompliziert sind, dass es ein normaler Mensch ja gar nicht checkt.

Hingegen zu uns normalen Leuten, kann sich halt Apple und Co. top Steuerberater und -anwälte leisten, die diesen Wirrwarr an Gesetzen durchforsten und für das Unternehmen das beste rausholen.

Beispiel gefällig: Normalerweise sind auf verkäufe von Immobilien recht hohe Steuern, vor allem, wenn man die Immobilien in kürzerer Zeit an- und wieder verkauft. Das soll die Spekulation verhindern. Klingt ja gut.
Das gilt aber nur, wenn die Immobilien direkt an- und verkauft werden; kauft man aber eine Firma, die Immobilien besitzt, dann gilt die Regel nicht. Einzig, man darf nur - ich glaube - so um die 95% Kaufen.
Bei einem Freund in München wechselte der Eigentümer in den letzten fünf Jahren viermal. Wichtige Reperaturen am Haus wurden nicht oder nur schlecht gemacht; einen korrekten Nebenkostenabrechnung hat er in der Zeit auch noch nicht in den Händen gehabt.

Wie schon Tim Cook bei der Anhöhrung sagte: "Wir empfehlen eine dramatische Vereinfachung des Körperschaftssteuerrechts."

Nochmals: es liegt an den Regierungen und nicht an den Firmen.

EDIT
@janknet
so ist es!
1+
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beanchen22.05.13 12:17
Gibt es da nicht irgendwo ein Haus mit drei Stockwerken, in dem die 100 namhaftesten Firmen weltweit ihren Firmensitz haben?
Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.
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lügendedektor22.05.13 12:49
Manche unterschätzen ganz offensichtlich die Komplexität. Die USA in sich haben da keine Steuerlücke. Irland in sich auch nicht. Aber in Kombination, also erst auf Internationaler Ebene, ergibt sich da eine Lüche. (Dazu gleich mehr)

Ein anderes Problem ist Apples Ehrlichkeit und Aussagen.

A) Apple sagt, keine Steuertricks um Steuern zu sparen, anzuwenden. Selbst der Experte, der Apple verteidigt hat. Hat ob dieser Aussage gelacht.

B) Apple gibt in der Öffentlichkeit höhere Abgaben an, als dass Apple tatsächlich zahlt. Apple behauptet, die Steuersätze lägen bei 24 bis 32% und seien fast normal. Tatsächlich lagen diese bei 20.1%, ein gutes Stück unter dem Üblichen. Apple Marketing at is best.... Was von manchen Fans erschreckenderweise noch verteidigt wird.

C) Apple behauptet, keine Briefkastenfirmen zu nutzen. NUR: 3 der Tochterunternehmen über die Apple viel viel Geld hat laufen lässt. Hat (bzw hatte bis 2012) keine Angestellten. Es gab nur leitende Manager, die aber allesammt nicht in Irland, sondern in Kaliforniensind. Und auch dort ihre Meetings hatten. Das sollen keine Briefkastenunternehmen sein?


Zu den Steuerlücken:

Die bestehen wie gesagt auf internationaler Ebene. Das schliessen dieser Steuerlücken ist schwierig, da hierfür mit allen Staaten entsprechende Staatsverträge gemacht werden müssten, die aber untereinander alle miteinander harmonieren müssen. Siehe aktueller Fall USA/Irland, hier harmonieren sie nicht. Irland oder die USA müssten ihr System anpassen. (Keines ist in dem Punkt falsch, nur in Kombination funktionieren sie nicht.) Aber geht nicht so einfach, da hierdurch auch Abkommen mit anderen Staaten betroffen wären. Bsp: Irlands Vertrag mit Singapore würde nicht mehr funktionieren. Bzw wenn die USA sich anpasst: Deren (neuer) Vertrag mit der Schweiz würd auch nicht mehr funktionieren.

Sprich: Es ist ein extrem komplexes Gebilde, dessen Lücken man nur schliessen kann, wenn man auf internationaler Ebene ein Abkommen erreicht, dem alle zustimmen.

@jonny...
Aber du checkst wahrscheinlich nicht, was der amerikanische Staat hier gerade für eine Doppelmoral an den Tag legt - denn nur darum geht es mir...
Aber and er Doppelmoral und der Unehrlichkeit von Apple scheinst du dich nicht zu stören so scheint es.
Nur weil es Gesetzeslücken gibt, muss man diese nicht schamlos ausnutzen. Das gilt für mich im allgemeinen.
1+++
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Johnny
Johnny22.05.13 13:08
lügendedektor
Das schliessen dieser Steuerlücken ist schwierig, da hierfür mit allen Staaten entsprechende Staatsverträge gemacht werden müssten, die aber untereinander alle miteinander harmonieren müssen. Siehe aktueller Fall USA/Irland, hier harmonieren sie nicht. Irland oder die USA müssten ihr System anpassen. (Keines ist in dem Punkt falsch, nur in Kombination funktionieren sie nicht.) Aber geht nicht so einfach, da hierdurch auch Abkommen mit anderen Staaten betroffen wären. Bsp: Irlands Vertrag mit Singapore würde nicht mehr funktionieren.

Ich bin ja wirklich gerne bereit über Dinge sachlich zu sprechen. Aber man sollte solche Ausführungen doch bitte nur machen, wenn man Ahnung hat und die hast du definitiv nicht!

Was du schreibst ich vollkommener Blödsinn und sachlich einfach falsch!
Das schliessen dieser Steuerlücken ist schwierig, da hierfür mit allen Staaten entsprechende Staatsverträge gemacht werden müssten...

Schon mal falsch, denn es "müssten" nicht welche gemacht werden, sondern es gibt sie schon! Und zwar "jedem" Land...
die aber untereinander alle miteinander harmonieren müssen. Siehe aktueller Fall USA/Irland, hier harmonieren sie nicht. Irland oder die USA müssten ihr System anpassen. (Keines ist in dem Punkt falsch, nur in Kombination funktionieren sie nicht.) Aber geht nicht so einfach, da hierdurch auch Abkommen mit anderen Staaten betroffen wären.

Ebenso sachlich vollkommen falsch! Steuerabkommen sind, wie ich schon geschrieben habe nicht multilateral, sondern BILATERAL!! Da muss gar nichts zwischen verschiedenen Verträgen harmonieren!! Eine Änderung eines Vertrags hat KEINE Auswirkung auf andere bestehende Verträge!!
Sprich: Es ist ein extrem komplexes Gebilde, dessen Lücken man nur schliessen kann, wenn man auf internationaler Ebene ein Abkommen erreicht, dem alle zustimmen.

Zum letzten mal - nein!! Da müssen nicht "alle" zustimmen - so ein Quatsch!! Es muss Vertragspartei 1 (zB. USA) und Vertragspartei 2 (zB. Irland) zustimmen, sonst NIEMAND!!

Und noch einmal: Was Apple macht, mag aus ethischer/moralischer Sicht nicht in Ordnung sein (definitiv nicht in Ordnung). Aber es kann nicht sein, dass sich ein Unternehmen an geltendes Recht hält und von eben jenen Personen, die das Recht "aufgestellt und zu vertreten haben" dafür an den Pranger gestellt werden! Soweit kommt es noch...

Deine Niveau gleicht einem Stammtisch-Gespräch, mehr nicht - und genauso viel Ahnung hast du auch von der rechtlichen Thematik! Man kann ja eine Meinung haben, die sollte man dann aber zumindest sachlich RICHTIG vertreten können!
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Gerhard Uhlhorn22.05.13 13:37
@ lügendoktor: Willst Du nicht lieber woanders stänkern gehen?
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janknet22.05.13 14:00
Lügendoktor hat entweder zu viel Zeit oder wird bezahlt um hier unruhe zu stiften!

Da erfindet er was oder pickt nur die Sachen raus welche nachteilig für Apple sind ohne dabei auch die Vorteile zu erörtern.
So entsteht der Eindruck, dass einzig und alleine Apple Schuld ist und das Böse auf Erden darstellt.
Siehe hierzu seine DRM Kommentare oder seine Äusserungen bezüglich der Steuern.
Zeit muss er anscheinend reichlich haben man kann es ja an seinen seitenlangen Kommentaren erkennen.

Ist Samsung oder wer auch immer so verzweifelt, dass bezahlte Spammer auf die Foren losgelassen werden müssen?
Oder ist der Peterammeter so einsam das er seinen Hass hier unter die Leute bringen muss?
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Gerhard Uhlhorn22.05.13 14:04
janknet: Tja, das werden wir wohl nicht erfahren.

Was würde wohl passieren, wenn wir einfach nicht auf seine Kommentare antworten?
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lügendedektor22.05.13 14:10
@jonny
Kläre mich doch bitte auf, wo ich falsch liege? Ist übrigens als Argument auch in der NY Times zu lesen. Du hast offensichtlich auch nicht gelesen, worin diese Lücke besteht.
Schon mal falsch, denn es "müssten" nicht welche gemacht werden, sondern es gibt sie schon! Und zwar "jedem" Land..
Ach, jedes Land hat mit jedem anderen Land schon bereits Verträge die das lösen? Ah ja.. wieso verhandeln gerade die China mit den USA? Deutschland mit der Schweiz? China mit der Schweiz? usw usw... Viele Ländern haben gar nicht so viele Verträge diesbezüglich wie zu zu glauben scheinst. Und es liegt vieles im Argen, und Kompatibel sind viele eben nicht. Aber eben, was weiss die NY Times schon im Vergleich zu einem überflieger wie dir.
Eine Änderung eines Vertrags hat KEINE Auswirkung auf andere bestehende Verträge!!
Wenn die Vertragsänderung eine Änderung innerhalb eines Steuersystem bedingt. Wie es hier der Fall wäre. Dann würde dies auch auf andere Verträge Auswirkungen haben. Das Problem hat zum Beispiel gerade die Schweiz mit Deutschland und den USA.
um letzten mal - nein!! Da müssen nicht "alle" zustimmen - so ein Quatsch!! Es muss Vertragspartei 1 (zB. USA) und Vertragspartei 2 (zB. Irland) zustimmen, sonst NIEMAND!!
Du kapierst ganz offensichtlich nicht, wie es zu dieser Lücke gekommen ist. Und wieso es nicht so einfach ist diese zu schliessen. Bitte lies dir einfach mal entsprechende Artikel in seriösen Zeitungen durch. Nochmals: Entweder die USA ODER Irland müssten Teile ihres Steuersystems ändern. ABER: Beide Länder haben Verträge mit anderen Ländern, und diese Verträge nehmen Bezug auf das (aktuelle) Steuersystem. Wird an diesem etwas geändert, müssen auch die Verträge entsprechend angepasst werden.

Dass du die Lügen die Apple da verzapft tollerierst sagt so einiges über dich aus. Und Unternehmen aus ethisch und moralischer Sicht anzuprangern ist nötig, um Änderungen zu erreichen. Aber Typen wie DU sorgen mit ihrem Verteidigen des Verhaltens nur dafür, dass es keine Änderungen geben wird.

Du machst dich komplett lächerlich Jonny, vor allem da du dich weder in das Thema eingelesen hast. Und auch meinst der Checker zu spielen, der aber angesehen Autoren und Zeitungen widerspricht.

uhlhorn, super konstruktiver beitrag deinerseits, der gehaltvoll wie so oft. Wolltest du uns eigentlich nich schon längst Beweise für deine nicht endend wollenede Energie die es in ein par Jahren geben soll vorlegen?
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lügendedektor22.05.13 14:16
@janknet
Da erfindet er was
Was ist denn erfunden?
Apropo... Deine Aussage bezüglich iTunes.. scheinst immer noch sauer zu sein, dass man dein Aussage als pure Luftnummer, Erfindung entlarvt hat.
Hast du auch inhaltliches beizutragen?
Und was hat Samsung mit dem Thema zu tun? Leidest du unter Verfolgungswahn?

Kann es sein, dass du sauer bist. Weil ich aufzeige, das Apple an diversen Stellen offensichtlich lügt?

Oder bist du noch sauer. Weil ich bezüglich drm aufgezeigt hab. Das Apple auf Urteile und anklagen reagiert hat, bzw gezwungen wurde zu reagieren. Und dass dein Weltbild bezüglich drm nicht stimmt?

Idioten wie du und Uhlhorn.. ihr spielt persönlich, beleidigend auf den Mann, aber nicht auf die Argumente und Inhalte.

Naja, der Uhlhorn lebt in einer ganz eigenen Welt. So wie er konsequent zig mal aufgezeigte Inhalte und Urteile ignoriert...
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Gerhard Uhlhorn22.05.13 14:20
lügendoktor
… Artikel in seriösen Zeitungen durch.
Äh, es gibt nur leider keinen seriösen Zeitungen.
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janknet22.05.13 14:25
Detektor
Kann sein das ich mich mit iTunes geirrt habe und es tatsächlich damals auch andere CD-Ripper gab ob die auch den Segen der MI hatten weiß ich auch ned!
Deswegen ärgere ich mich jedenfalls keine 10 Tage!
Wegen DRM sorry aber da diskutiere ich gar nicht du drehst es doch wieder nur so hin das es dir in den kram passt!
Fakt ist Fairplay war auf Apple Geräte gebunden und Apple hatte sein gutes recht dies zu machen weil die Musik und Hardware verkauft haben und sich den Markt nicht durch billig MP3-Player abgraben lassen wollten!
Dennoch war Fairplay tatsächlich sehr Fair! Keine Begrenzung für selbsterstellte CDs (beliebig viele Wiedergabelisten). Windows Media war da dagegen ein grauen!
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