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Video: iFixit zeigt, wie Akkus für das iPhone hergestellt werden

iPhone-Akkus zählen zu den essenziellen Bauteilen des Smartphones, immerhin sorgen sie dafür, dass Systemchip und andere Komponenten ihren Aufgaben nachgehen können. In den fast zwei Jahrzehnten seit der Einführung des ersten iPhones hat sich dabei viel getan – setzte das 2007 erschienene Gerät noch auf eine Kapazität von 1.400 mAh, so sollen es beim iPhone 18 Pro Max ab September mehr als 5.400 mAh sein. Gleichzeitig handelt es sich um jenen Bestandteil sämtlicher Smartphones, der besonders häufig getauscht werden muss, denn nach einigen Jahren im Einsatz liegt die Leistungsfähigkeit deutlich unterhalb des Auslieferungszustandes. Hier kann man entweder auf Originalersatzteile oder auf Produkte von Drittanbietern setzen. iFixit zeigt in einem Video die Herstellung jener Akkus, die man im Reparaturshop selbst verkauft.


Tour durch die Fabrik...
Zunächst zeigt iFixit die Dimensionen der Fabrik, welche nach eigenen Angaben fast 13 Millionen Akkuzellen pro Monat produziert. Die eigentliche Zelle besteht aus zahlreichen extrem dünnen Schichten, die mit sehr geringen Toleranzen gefertigt werden. Anschließend erhält das Modul sein Battery Management System, kurz "BMS" – die kleine Platine verhindert unter anderem Überladung, Tiefentladung und zu hohe Ströme. Nach der Programmierung mit der passenden Software geht es dann an die Endfertigung sowie die Qualitätskontrolle.


...bis der Akku einsatzbereit ist
Eine Maschine kontrolliert unter anderem Innenwiderstand, Kapazität und Verhalten bei Überstrom. Der iFixit-Mitarbeiter Shahram Mokhtari liest im Video anschließend Ladezustand, Temperatur, Auslegungskapazität, maximale Kapazität und errechneten Akkuzustand aus – beim gezeigten neuen Akku liegt dieser rechnerisch sogar bei 101 Prozent. Zum Schluss erfolgt die Anbringung der Abziehklebestreifen, mit denen der Akku später im iPhone zu befestigen ist. Mokhtari setzt das von ihm persönlich gefertigte Bauteil in ein iPhone ein – und nimmt das Gerät erfolgreich in Betrieb.

Kommentare

Hugo Bond03.07.26 14:17
iPhone Akkus sind so ziemlich die schlechtesten Akkus in meinem Haushalt. Ich war sehr lange auch beruflich mit Akkus beschäftigt. Ich habe Lade- und Testgeräte entwickelt und privat meine Parmesan-Käsereibe schon auf LiIon umgebaut, als die meisten Anwender noch mit dem Unterschied zwischen NiCad und NiMH beschäftigt waren. Es gingen wirklich sehr viele Akkus durch meine Hände und Messgeräte und ich habe heute noch (zu) viele davon, die teilweise 20 Jahre alt sind. Quasi Langzeittestexemplare .

Akkus können sehr alt werden, auch LiIon Zellen. Als Verbraucher habe ich auch Geräte, die über 10 Jahre alte Zellen eingebaut haben und immer noch gut funktionieren. Natürlich nicht mehr mit 100% ihrer Kapazität, aber wenn man die 100% bei der Anwendung gar nicht braucht, ist das egal (Käsereibe).

Fakt bezüglich des iPhones: sowohl mein vorheriges iPhone 14 Pro Max, als auch mein aktuelles 16 Pro Max besitzen m.M. nach unterirdisch schlechte Zellen. Das 16er ist jetzt ca. 1 1/2 Jahre alt und hat nach 390 Zyklen nur noch 88% der maximalen Kapazität, Das bekomme ich wie erwähnt, auch von Jahre älteren Zellen! Das 14er hatte nach knapp 2 Jahren noch 83%, die Zyklen hat es noch nicht gezählt. Freunde berichten mir von Galaxy S25, über 2 Jahre alt und mit 100% Akku - und warum auch nicht.

Nur am Rande, mein erstes iPhone, ein 3gs, das ich eigentlich 'sammeln' wollte, hat der sich aufblähende Akku zerstört. Hatte ich bei keinem anderen Gerät dieser 'Güte'. Ein Galaxy S7, ca. 10 Jahre alt, läuft heute noch tadellos mit dem ersten Akku.

Ich bin von Apple Akkus alles andere als begeistert und ich weiß, wovon ich rede.
+1
Langer
Langer03.07.26 14:52
Warum denkst Du gibt es die Unterschiede? Könnte man im Falle des notwendigen Austausches auf höherwertige Akkus wechseln - welche?
+2
ranzi03.07.26 19:18
So unterschiedlich kann es sein, mein iPhone 16 Pro Max vom November 2024 hat nach 253 Ladezyklen noch 100% maximale Kapazität. Mein iPhone X hat noch 84% bei aktuell 614 Ladezyklen. Ich würde sagen die originalen Akkus sind sehr gut, hatte noch nie einen vorzeitigen Ausfall seit dem Ur-iPhone.
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