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Kurztest Ugreen 240W USB-C Ladekabel mit Display – Und Ergänzung zum Satechi-Test (UPDATE)

USB-C ist ein Segen. Es beschert uns einen einheitlichen Anschluss für Strom und Daten über zahlreiche Geräteschaften des täglichen Lebens hinweg. Egal ob Smartphone, Tablet, Kamera, kleinere Geräte der Unterhaltungselektronik, LED-Lampen oder unzählige Haushaltsgadgets: man benötigt im Prinzip nur noch ein Ladegerät/Netzteil für alles. Und auch rein theoretisch nur eine Sorte Kabel.


Leider sind es in der Praxis sind es dann doch oft ein paar mehr, aber tatsächlich ist USB-C nicht nur aus Verbrauchersicht, sondern auch zur Vermeidung von Elektroschrott ein großer Schritt nach vorn. – Auch dank der EU, die einen einheitlichen Standard forderte und durchsetzte.

Kompakt
Marke UGREEN
Bezeichnung USB-C Kabel 240 W mit Display
Art Ladekabel
Empf. Preis (€) ab ca. 12
Verfügbarkeit sofort
Aber die Standardisierung hat auch ihre Grenzen. Eine Schwachstelle im Konzept sind die Kabel. Auch wenn diese stets den gleichen Stecker haben und in jede USB-C-Buchse passen, heißt das noch lange nicht, dass jedes USB-C-Kabel auch gleichermaßen für maximale Datenbandbreite und für jede Stromversorgung geeignet ist. Wie schon im Test des Satechi ChargeView 140W Desktop Charger angemerkt, müssen Kabel den neuesten Entwicklungen des Schnittstellenstandards folgen. So ist etwa für das Aufladen von Akkus mit bis zu 240 W ein spezielles USB-C-Kabel mit PD (Power Delivery) 3.1-Spezifikation und sogenanntem E-Marker Chip erforderlich. Diese erfüllen aber nicht gleichzeitig auch die höchsten Anforderungen für schnelle Datenübertragung. So muss der Nutzer unterscheiden, welches Kabel wofür gerade die beste Wahl ist. Und es müssen gelegentlich einfach neue Kabel gekauft werden, weil die Alten nicht den neuesten Spezifikationen entsprechen. So entsteht doch wieder einiges an Elektroschrott, denn in den winzigen Steckern der Kabel finden sich elektronische Schaltungen mit kleinen Vielfüßlern.


Um akkubetriebene Komponenten mit höchstmöglicher Leistung (theoretisch maximal 240 W) aufladen zu können, sind geeignete Ladegeräte und dafür ausgelegte USB-C-Kabel erforderlich. Bei besagtem Satechi ChargeView ist kein derartiges Kabel im Lieferumfang enthalten – und vermutlich auch in den wenigsten Haushalten schon vorrätig. Auch bei mir nicht, obwohl sich mittlerweile eine stattliche Menge an USB-C-Strippen aller Art angesammelt hat.

Um die Möglichkeiten des Satechi ChargeView (und ähnlicher Ladegeräte) optimal ausnutzen zu können, habe ich mir ein entsprechendes Kabel zugelegt. Nicht etwa eines von Satechi, die natürlich ebenfalls welche im Angebot haben, sondern eines via Amazon von der Marke UGREEN. Das lockte mich mit einem kleinen Gimmick in Form eines winzigen Displays im Steckergehäuse. In 1 Meter Länge kostete es nur sehr überschaubare rund 12 Euro (Preisänderungen nach oben oder unten jederzeit möglich).

Praxis: Es lädt!
Das Kabel mit der griffigen Amazon-Bezeichnung „UGREEN 240W USB-C auf USB-C Kabel mit Digital Display, PD3.1 Schnellladekabel mit 480 Mbps Datenübertragung und E-Marker Chip für iPhone17/ 16/15/14/13,Galaxy S25/S24, MacBook, iPad Pro(1M)“ birgt an sich keine Überraschungen. Mit Ausnahme des kleinen Displays natürlich, welches abwechselnd die elektrische Leistung in Watt, die Spannung in Volt und die Stromstärke in Ampere anzeigt, sobald es an einen Verbraucher angesteckt wird. Dann ist es auch permanent an. Es schaltet sich erst aus, wenn es abgesteckt wird.



Ein wichtiger Hinweis für Kunden ist hier der sogenannte E-Marker Chip (Electronically Marked Cable), welcher dem Host/Stecker Informationen über das Kabel übermittelt. Kurz zusammengefasst:

  • Identifikation: sagt Gerät und Host, dass es sich um ein elektronisch markiertes (EMarked) Kabel handelt.
  • Strom-/Leistungsangaben: gibt die maximale Stromstärke bzw. Ladeleistung (z. B. 3 A, 5 A) und unterstützte Spannungen an, damit Geräte sichere Power-Delivery-Verhandlungen führen können.
  • Datenrate/Signalqualität: meldet die unterstützten USB-Protokolle und Datenübertragungsraten (z. B. USB 2.0, USB 3.x, USB4, oder Alternate Modes wie DisplayPort).
  • Konfigurationssignale: unterstützt A/V‑Alternate‑Modes und korrekte Pin‑Zuordnung (z. B. bei Kabeln mit symmetrischen/umlaufenden Belegungen).
  • Sicherheit/Funktionalität: verhindert, dass ein Host bei einem minderwertigen Kabel höhere Ströme schaltet als das Kabel verkraftet; ermöglicht korrektes Aushandeln von PD‑Profilen.


USB‑C‑Kabel ohne E‑Marker sind in der Regel auf 3 Ampere oder weniger limitiert; Kabel mit E‑Marker können als 5‑A‑Kabel ausgewiesen werden und damit z. B. 100 W+ Power Delivery unterstützen.

In meinem Fall galt es herauszufinden, ob ich mit dem Satechi Charger in Verbindung mit dem Ugreen-Kabel bestimmte Geräte schneller laden kann, als das bisher der Fall war. Dafür sind wiederum Komponenten erforderlich, die ein entsprechendes Schnellladen über USB Power Delivery auch unterstützen.

Bei meinem iPad Pro M4 bringt das nichts, denn mehr als rund 35 W unterstützt Apples Tablet dieser Generation nicht. Das erreichte ich auch vorher schon mit beliebigen 3A-Kabeln. Einzig mein MacBook Pro M4 unterstützt derzeit PD-Charging mit bis zu 140 W*. Mit den bisher genutzten Kabel konnte aber auch nie mehr als etwa 35 W Leistung abgerufen werden, was deutlich weniger ist, als der Satechi CahrgeView beherrscht. Und mit dem Ugreen-Kabel?


Kurz und knapp: Ja, damit geht mehr. Auch wenn die theoretisch möglichen 140 W in meinen bisherigen Ladeversuchen (mit etwa 60% Restladung bei Beginn des Ladevorgangs) nicht annähernd erreicht wurden. Bei knapp unter 90 W war Schluss, wie im Bild über diesem Absatz dokumentiert. Ob ein niedrigerer Akkustand nötig ist, um die Ladekurve zu höheren Spitzen treiben zu können, habe ich in einem späteren Ladezyklus ausprobiert. Doch auch mit Ladebeginn bei knapp über 20% Akkustand waren nicht mehr als knapp 90 W drin. Zwar geht es auch damit schon recht schnell, aber das liegt weit unter dem Versprechen von Satechi. Nach bestem Wissen und gewissen habe ich sämtliche Voraussetzungen erfüllt, um zumindest annährend 140 W erreichen zu können.

Daher Frage an die REWIND-Leser: Haben Sie (nachweislich) am MacBook Pro M4 oder höher höhere Ladeleistungen mit einem anderen Lader/Kabel erreichen können?

NACHTRAG 17.06.26: Mir lagen falsche Informationen bezüglich der möglichen Ladeleistung mit dem MacBook Pro M4 vor. Ein aufmerksamer User informierte mich (siehe Kommentare), dass nur das MacBook Pro mit M4 Pro/Max mit maximal 140 W geladen werden kann, nicht aber die Normale M4-Prozessorversion. Andere Leser konnten inzwischen eine Ladeleistung bis rund 140 W mit dem Satechi und dem Ugreen-Kabel bestätigen. Vielen Dank für die Mitwirkung!

*Voraussetzungen: Das Netzteil und das Kabel müssen USB‑PD 3.1 Extended Power Range (EPR) unterstützen (was hier gegeben ist).


Fazit: Informatives Kabel zum kleinen Preis für flottes Aufladen
USB-C kann so einiges, aber nicht alles auf einmal. Ein Kabel wie das hier besprochene ist erforderlich, um die derzeit höchste Leistung des Power-Delivery-Standards 3.1 zu erreichen. Maximal 240 W sind möglich, real werden es vorerst nur selten mehr als 140 W sein. Wenn überhaupt. Siehe Text.

Dementsprechend eignet sich das UGREEN USB-C Kabel 240 W weniger als High-Speed-Kabel für Datenübertragung oder als Monitor-Kabel, denn es ist in diesem Aufgabenbereich auf ca. 480 Mbps beschränkt. Nutzer, die schnelle SSD-Speicher oder USB-C-Monitore mit hoher Auflösung bestmöglich ausnutzen vollen, brauchen ein anderes Kabel mit USB-C-Stecker. Am Besten ein Thunderbolt-5-Kabel.

Das einzig wahre One-For-All USB-Kabel bleibt also auch weiterhin Wunschdenken. Und Augen auf beim Kabelkauf gilt weiterhin. Einzig bei der Steckerform bietet USB-C eine erfreuliche Vereinfachung dank Standardisierung.

Kommentare

LutzS13.06.26 08:45
Ich hatte mal auch ein Kabel mit Display gekauft, eigentlich sind es schon zwei. Beide nutzte ich für das Laden vom MacBook Pro. Lange haben die USB C Stecker nicht gehalten, es kam immer zu Kontaktproblemen. Ende vom "Gedicht", ab in den Elektromüll. Normale USB C dagegen keine Probleme.
0
Boss
Boss13.06.26 09:50
Um 240 Watt Ladeleistung zu erreichen muß Volt und Amper angepast werden, vom Ladegerät zum Akku (BMS) DC Spannung. So ein Ladegeräte, kenne ich nur von Victron, die Spannung und Leistung vom Akku erkennen.
0
machilly
machilly13.06.26 09:54
Habe mir 2 Thunderbolt 4 Kabel geholt robust & schnell genug
Papa was a Rolling Stone? Ja - aber er küsste eine Crazy Mama. © Philipp Methling/Qobuz :-P
+1
L-E13.06.26 11:03
Welchen Mehrwert hat so ein Display?
Gut, es zeigt was an. Aber was nützt mir das praktisch?
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Herr_Rossi
Herr_Rossi13.06.26 11:12
Ich dachte immer, die 140W Ladeistung erreicht man beim MBP nur mit MagSafe.
USB-C war doch auf max 96W gedeckelt, IIRC…

Edit: habe es nochmal recherchiert, ab 2023 auch 140W via USB-C… mit entsprechendem 240W Kabel
+4
Nightraider13.06.26 11:39
Guten Tag! Ich habe ein Ladegerät Baseus, drei Port 160 W aus 2024. Dort wurde ein kurzes USB C Kabel mitgeliefert. Lade ich eine ältere Anker Power Bank (20.000 mAh) damit, dann zeigt das Display der Power Bank einen Strom von circa 126 W an. Die Steckdose von Eve zeigt dabei einen Verbrauch von 140 W an. Schließe ich die Power Bank mit dem seinerzeit gekauften Thunderbolt 3 Kabel von Apple an, dann wird auf dem Display der Power Bank eine Fehlermeldung angezeigt: High Voltage, sofort unterbrechen. Lt. Anker kann die Power Bank mit 140 W geladen werden und bisher gibt es mit dem kurzen Kabel von Baseus auch keine Probleme.
Mein MacBook Pro M1, ist zur Zeit gerade geladen…
0
sudoRinger
sudoRinger13.06.26 12:42
Nightraider
Schließe ich die Power Bank mit dem seinerzeit gekauften Thunderbolt 3 Kabel von Apple an, dann wird auf dem Display der Power Bank eine Fehlermeldung angezeigt: High Voltage, sofort unterbrechen. Lt. Anker kann die Power Bank mit 140 W geladen werden und bisher gibt es mit dem kurzen Kabel von Baseus auch keine Probleme.
Das ist so zu erwarten, weil Thunderbolt 3-Kabel nur bis 100 W spezifiziert sind.
Thunderbolt 3 + 4: max. 5 A/20 V
Thunderbolt 5: max. 5 A/48 V
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dam_j
dam_j13.06.26 13:05
Ich selber nutze privat und beruflich seit mehreren Jahren an mehreren Standorten die Kabel von Ubiquiti.



Noch nie enttäuscht, noch nie kaputt und für die Leistung / Qualität finde ich den Preis "angemessen".
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+5
Termi
Termi13.06.26 13:37
Ich habe verschiedene Ladekabel mit Display getestet. Am besten funktioniert bei mir das Ocetea 100W Kabel, das für €8 angeboten wird. amazon.de/dp/B0BJZ5WY9J

Sollte ich mal mehr als 100W brauchen, würde ich zum UGREEN Kabel greifen. Bisher wurde ich von der Marke nie enttäuscht, was Preis/Leistung und Design betrifft.
0
Dunnikin
Dunnikin13.06.26 16:36
Von Ugreen halte ich auch viel, das Zeug funktioniert bei mir auch unter erschwerten Bedingungen völlig problemlos und zuverlässig.

Egal ob Kabel, USB-C-Hubs, KFZ-Adapter, alles einwandfrei und besonders die Powerbanks sind spitze.
+2
rausche
rausche13.06.26 18:18
"Auch dank der EU, die einen einheitlichen Standard forderte und durchsetzte."
Dank der EU wird nun aber auch keine Innovation bei den Anschlüssen mehr stattfinden oder wieder verschiedene Anschlüsse entstehen andere wenn USB-C ausgereizt ist.
Und leider hat die EU meinen Rasierer, meine Zahnbürste uva vergessen. Die USB-C Verpflichtung war aus meiner Sicht eindeutig nur gegen das iPhone und Apple stänkern.
-3
Accelerator
Accelerator13.06.26 19:15
dam_j
die Kabel von Ubiquiti.

Vielen Dank für den Link - obschon selbst UniFi Nutzer hatte ich die noch gar nicht auf dem Radar!
+3
sonorman
sonorman13.06.26 19:41
Accelerator
dam_j
die Kabel von Ubiquiti.

Vielen Dank für den Link - obschon selbst UniFi Nutzer hatte ich die noch gar nicht auf dem Radar!
Was reizt Euch jetzt an den Kabeln?
Weder optisch noch qualitativ ist da ein Unterschied zu den Ugreen zu erkennen. Aber die Ubiquiti unterstützen nur 100W und kosten bei 1 m fast das Doppelt (zumindest auf der verlinkten Seite.)
+1
rausche
rausche13.06.26 20:07
sonorman
Was reizt Euch jetzt an den Kabeln?
Weder optisch noch qualitativ ist da ein Unterschied zu den Ugreen zu erkennen. Aber die Ubiquiti unterstützen nur 100W und kosten bei 1 m fast das Doppelt (zumindest auf der verlinkten Seite.)
Der Stecker beim Unifi-Kabel ist kleiner und die Anzeige besser ablesbar. Und wenn die Kabel ähnlich gut wie ihre Ethernetkabel sind, dann ist der Aufpreis für mich vollig OK. Und ich wüsste nicht wo ich mehr als 100W bräuchte.
+2
sonorman
sonorman13.06.26 20:19
rausche
sonorman
Was reizt Euch jetzt an den Kabeln?
Weder optisch noch qualitativ ist da ein Unterschied zu den Ugreen zu erkennen. Aber die Ubiquiti unterstützen nur 100W und kosten bei 1 m fast das Doppelt (zumindest auf der verlinkten Seite.)
Der Stecker beim Unifi-Kabel ist kleiner und die Anzeige besser ablesbar. Und wenn die Kabel ähnlich gut wie ihre Ethernetkabel sind, dann ist der Aufpreis für mich vollig OK. …
Ich sehe bei der Ablesbarkeit keinen nennenswerten Unterschied. Scheint so, als wäre es das selbe, oder zumindest ein sehr ähnliches Display. Die Ablesbarkeit des Ugreen ist in der Praxis völlig einwandfrei. Und auch die Stecker scheinen in etwa gleich groß zu sein.
Und ich wüsste nicht wo ich mehr als 100W bräuchte.
Vielleicht Zukunftssicherheit bzw. lange Nutzbarkeit des Kabels? Es gibt ja schon jetzt Geräte, die mit mehr als 100 W laden können. Es schadet ja auch nichts, wenn das Kabel höhere Leistung verkraftet, als man aktuell braucht.

Versteh mich bitte nicht falsch: soll jeder kaufen, was er will. Aber ich sehe hier kein Argument, das Kabel von Ubiquiti vorzuziehen.
0
dam_j
dam_j13.06.26 20:55
sonorman
Accelerator
dam_j
die Kabel von Ubiquiti.

Vielen Dank für den Link - obschon selbst UniFi Nutzer hatte ich die noch gar nicht auf dem Radar!
Was reizt Euch jetzt an den Kabeln?
Weder optisch noch qualitativ ist da ein Unterschied zu den Ugreen zu erkennen. Aber die Ubiquiti unterstützen nur 100W und kosten bei 1 m fast das Doppelt (zumindest auf der verlinkten Seite.)

Das ich seit Jahren bestätigen kann das diese einwandfrei funktionieren

Hat das Ugreen Kabel auch auf BEIDEN Seiten des Steckers das Display?
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+2
sonorman
sonorman13.06.26 21:21
dam_j

Hat das Ugreen Kabel auch auf BEIDEN Seiten des Steckers das Display?
Nein. Was soll das bringen?
Auf der Eingangsseite habe ich ja sowieso das Satechi-Ladegerät mit eigenem großen Display. Und selbst wenn nicht: die Kabelverluste werden kaum so groß sein, dass zwei Displays an Anfang und Ende irgend eine nennenswerte Differenz aufzeigen.

Vertrauen in eine Marke als Kaufargument ist ein nachvollziehbares Argument. Vielleicht auch, dass Ugreen chinesisch und Ubiquiti US-amerikanisch ist. Darüber lässt sich streiten. Aber rein funktional spricht nicht wirklich mehr für das Ubiquiti.

Nachtrag: Ubiquiti lässt seine Hardware und Zubehör überwiegend von Vertragsfertigern in Asien herstellen — hauptsächlich China, außerdem Taiwan und Vietnam.
+1
sonorman
sonorman13.06.26 21:34
dam_j

Hat das Ugreen Kabel auch auf BEIDEN Seiten des Steckers das Display?
Ach sorry, Du meintest, auf beiden Seiten des selben Steckers.
Das wäre ein Argument, hat aber auch Nachteile. Vorteil: man braucht nicht auf die Richtung zu achten und kann stets ablesen. Nachteil: wen Displays in dunklen Umgebungen wie im Schlafzimmer stören, der kann das Ugreen/Display einfach nach hinten/unten drehen. (Ein abschaltbares Display wäre in solchen Fällen natürlich noch besser.)
0
Accelerator
Accelerator13.06.26 22:16
sonorman
Was reizt Euch jetzt an den Kabeln?

Das Vertrauen in einen Hersteller, dessen Teile seit vielen Jahren (bei mir) tadellose funktionieren. Kabel mit Display halte ich eigentlich für völligen "Overkill" - das erhöht nach meiner Einschätzung das Potential für Elektroschrott nach einer gewissen Zeit.

Somit ist für mich die Aussage hier im Forum eines Anwenders solcher Teile, dass die Kabel von UniFi seit Jahren klaglos funktionieren, ein wichtiger Punkt:
Wenn ich schon ein solches Kabel anschaffen wollte würden mich die Erfahrungen von dam_j eher dazu veranlassen welche von UniFi als von Ugreen zu kaufen, auch wenn sie teurer sind und bzgl. der Specs geringere Ladeleistung haben.
+1
L-E13.06.26 22:41
rausche
"Auch dank der EU, die einen einheitlichen Standard forderte und durchsetzte."
Dank der EU wird nun aber auch keine Innovation bei den Anschlüssen mehr stattfinden oder wieder verschiedene Anschlüsse entstehen andere wenn USB-C ausgereizt ist.
Und leider hat die EU meinen Rasierer, meine Zahnbürste uva vergessen. Die USB-C Verpflichtung war aus meiner Sicht eindeutig nur gegen das iPhone und Apple stänkern.
Also, wenn die Marktregeln und technischen Standards für alle gleichermaßen gelten, richtet sich das nur gegen das iPhone?
+2
colouredwolf13.06.26 22:45
rausche
"Auch dank der EU, die einen einheitlichen Standard forderte und durchsetzte."
Dank der EU wird nun aber auch keine Innovation bei den Anschlüssen mehr stattfinden oder wieder verschiedene Anschlüsse entstehen andere wenn USB-C ausgereizt ist.
Und leider hat die EU meinen Rasierer, meine Zahnbürste uva vergessen. Die USB-C Verpflichtung war aus meiner Sicht eindeutig nur gegen das iPhone und Apple stänkern.

Nö. War für alle.
Und Innovationen werden nicht verhindert. Sieht man an TB4 und TB5 sowie 240W.
Und mir wäre solch eine Lösung für andere Elektrik auch lieb gewesen.
+2
adiga
adiga13.06.26 23:21
Ich habe 140W Ladegeräte und u.a. auch das angesagte U-Green Kabel. Aber auch bei meinem MBP M5Pro komme ich nie über 96W rüber. Keine Ahnung was es braucht um über 100W zu kommen.
0
Dunnikin
Dunnikin14.06.26 07:58
rausche
"Auch dank der EU, die einen einheitlichen Standard forderte und durchsetzte."
Dank der EU wird nun aber auch keine Innovation bei den Anschlüssen mehr stattfinden oder wieder verschiedene Anschlüsse entstehen andere wenn USB-C ausgereizt ist.
Und leider hat die EU meinen Rasierer, meine Zahnbürste uva vergessen. Die USB-C Verpflichtung war aus meiner Sicht eindeutig nur gegen das iPhone und Apple stänkern.

Das ist, mit Verlaub, Unfug.

Das gilt für alles. Außer die Batterie ist von sehr guter Qualität, also 1000 Zyklen bis 80%. Oder bei wasserdichtem Zeug.

Um Entwicklungen nicht im Weg zu stehen, kommt das Thema alle fünf Jahre wieder hervor und wird ggf. angepaßt.

Das Ergebnis? Sowas wie z. B. das Neo. Ein so einfach zu reparierendes Laptop gab es schon ewig nicht mehr. Dank der EU.

Für meinen Braun-Rasierer (Series 9) gibt es USB-C-Adapter. Und meine Zahnbürste braucht keinen Strom
+2
pa-peter14.06.26 08:45
Nun, meine Einstellung ist recht simpel:
Einfach möglichst hochwertige Kabel nutzen und keinen Stress haben 🤷‍♂️ Wenn doch schon im Ladegerät ein Display ist, sollte das doch reichen?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass in dem USB-C Stecker hochwertige Messelektronik zum Messen des Stroms integriert ist 🤔 Spannung ist easy. Aber für Strom/Leistung muss halt ein Shunt eingebaut werden. Das „in gut“ zu machen, ist durchaus herausfordernd. Speziell wenn man den geringen Bauraum des Steckverbinders mit in die Betrachtung einbezieht. Diese Displaylösung bieten mehrere OEM Fertiger an - ist für mich persönlich nicht so interessant.
Mir wäre ein hochwertiges Moulding mit einer guten Zugentlastung und einem guten Knickschutz beispielsweise wichtiger.
Da lege ich auch sehr viel Wert drauf in meiner Rolle als PM. Langlebige Mechanik kombiniert mit guten Leistungswerten. Wir haben z.B. eine Serie mit silikonbasiertem Mantelmaterial Start. Die ist sogar „full featured“ und per eMarker auf 240W bis 2m Länge (3 und 4m „nur“ noch 100W) spezifiziert. Unsere Produkte sind halt nicht für den Consumermarkt gedacht - aber vielleicht mal einen Blick wert 😬
+1
David_B
David_B14.06.26 13:55
Ich wäre ja schon mit einem USB-C-Kabel zufrieden, dass 4K@60Hz, Gigabit und vielleicht so 60 Watt über 2 Meter durchschieben kann.
0
Lorikeet
Lorikeet14.06.26 17:08
Ich habe es eben auf meinem MacBook Pro M4 Max ausprobiert:



Das Ladegerät ist das neue von Satechi, das Sonorman vor etwa 2 Wochen vorgestellt hat. Das Kabel ist ebenfalls von Satechi: Satechi Thunderbolt 5 Pro. Der Ladestand der Batterie war bei rund 50%. Als diese etwa 65% erreicht hat, ist die Leistung runtergegangen, zuerst auf 120W, und dann auf rund 90W.
0
sonorman
sonorman14.06.26 17:27
Lorikeet

Das Ladegerät ist das neue von Satechi, das Sonorman vor etwa 2 Wochen vorgestellt hat. Das Kabel ist ebenfalls von Satechi: Satechi Thunderbolt 5 Pro. Der Ladestand der Batterie war bei rund 50%. Als diese etwa 65% erreicht hat, ist die Leistung runtergegangen, zuerst auf 120W, und dann auf rund 90W.
Interessant. Welchen USB-Port am MacBook hast Du genutzt? Nach meinen Informationen soll das zwar an allen gehen, aber vielleicht geht es doch nur an einem bestimmten.

Dass die Ladekurve mit zunehmendem Akkustand absinkt, ist normal. Auch E-Autos laden niemals komplett mit der höchstmöglichen Leistung, sondern immer nur für einen mehr oder weniger begrenzten Zeitraum.
0
pa-peter14.06.26 18:22
David_B
Ich wäre ja schon mit einem USB-C-Kabel zufrieden, dass 4K@60Hz, Gigabit und vielleicht so 60 Watt über 2 Meter durchschieben kann.

Können unsere Kabel teilweise passiv bis zu 5m. Das sollte jedes Full-Featured USB3.2 Gen2x2 können…
0
rausche
rausche14.06.26 20:52
Dunnikin
Das ist, mit Verlaub, Unfug.

Das gilt für alles. Außer die Batterie ist von sehr guter Qualität, also 1000 Zyklen bis 80%. Oder bei wasserdichtem Zeug.

Dann ist das iPhone nach deiner Aussage davon ausgenommen da es ja wasserdicht ist. Also stimmt das nicht was du schreibst.
Dunnikin
Um Entwicklungen nicht im Weg zu stehen, kommt das Thema alle fünf Jahre wieder hervor und wird ggf. angepaßt.

Wusste ich nicht, OK dann besteht ja noch Hoffnung für eventuell bessere Steckervarianten in der Zukunft.
Dunnikin
Das Ergebnis? Sowas wie z. B. das Neo. Ein so einfach zu reparierendes Laptop gab es schon ewig nicht mehr. Dank der EU.

Sorry, da musste ich laut lachen. Danke EU, nur wegen dir hat Apple ein Gerät so konstuiert! So ein Quatsch..
Dunnikin
Für meinen Braun-Rasierer (Series 9) gibt es USB-C-Adapter. Und meine Zahnbürste braucht keinen Strom

Mein Philipps Rasierer und meine Zahnbürste (beide letztes Jahr gekauft) haben propritiäre Stecker. Und Adapter lass ich nicht gelten, die gabs ja auch beim iPhone mit Lightning Anschluss.
-5
Lorikeet
Lorikeet15.06.26 08:21
sonorman

Interessant. Welchen USB-Port am MacBook hast Du genutzt? Nach meinen Informationen soll das zwar an allen gehen, aber vielleicht geht es doch nur an einem bestimmten.

Dass die Ladekurve mit zunehmendem Akkustand absinkt, ist normal. Auch E-Autos laden niemals komplett mit der höchstmöglichen Leistung, sondern immer nur für einen mehr oder weniger begrenzten Zeitraum.

Den Port links unmittelbar neben dem MagSafe-Port.
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