Apple will mit iPhone-Leasing indischen Markt erobern

In Indien hat Apple bislang erhebliche Probleme, mit dem hochpreisigen iPhone einen Marktanteil von mehr als 2 Prozent zu erreichen. Stattdessen dominiert Samsung den indischen Markt für Premium-Smartphones. Bereits mit der Vorstellung des iPhone 5c vor zwei Jahren versuchte Apple, die Markenpräsenz zu erhöhen, doch griffen viele stattdessen zum günstigeren iPhone 4s. Ob es dem kürzlich vorgestellten iPhone SE besser ergeht, wird von indischen Medien mit Blick auf dem Preis bezweifelt.


Ein neuer Bericht allerdings weckt Hoffnung, dass es dieses Mal funktionieren könnte. Erstmals bietet Apple nämlich selbst das iPhone nicht nur zum Kauf an, sondern verleiht es gegen eine monatliche Gebühr an Firmenkunden. So erscheint ein monatlicher Preis von 999 indischen Rupien, umgerechnet 13,25 Euro, für das iPhone SE mit 16 GB wesentlich günstiger als die einmaligen Anschaffungskosten von 39.000 Rupien, was umgerechnet 517,20 Euro entspricht.

Der Leasing-Vertrag beträgt dem Bericht zufolge 24 Monate, womit das iPhone auch nach dem Ende der Laufzeit mit 23.976 Rupien (317,96 Euro) günstiger als der Kauf bleibt. Ob sich dies aber tatsächlich als richtige Strategie erweist, hängt auch von Marktführer Samsung ab. Mit einem entsprechenden Leasing-Angebot für Galaxy-Smartphones könnte Samsung die neue Apple-Strategie in Indien torpedieren. Zuletzt rief Samsung die indische Regierung dazu auf, Apples Wunsch nach dem Verkauf von Gebraucht-iPhones auf dem Subkontinent nicht zu entsprechen:

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