Kennt jedes Apple-Produkt im Detail: 25 Jahre MacTracker


Der Mac mini "Mid 2010" setzt auf zwei Kerne mit 2,4 oder 2,66 GHz, gefertigt im 45-nm-Verfahren – das 2018er Modell hingegen auf vier Cores mit bis zu 4,6 GHz. Zum Vergleich: Bei einem Macintosh II (1987) musste man sich mit 16 MHz eines Motorola 68020 begnügen, dies zu Preisen zwischen 3990 und 5500 Dollar. Nicht zu vergessen auch, dass ein MacBook Air 2014 die Modellnummer A1466 trug.
Woher dieser wilde Zusammenwurf technischer Spezifikationen stammt? Selbstverständlich aus MacTracker, jener unverzichtbaren Datenbank, die wichtige Informationen aller jemals erschienenen Apple-Hardware und -Software in einer übersichtlichen App vereint. Wie wir 2002 in unserer ersten Meldung zu MacTracker einst schrieben: "Darüber hinaus sind alle originalen Starttöne aller Macs abrufbar, ein wahres Highlight!". Letztere findet man übrigens durch einen Klick auf das Icon zum jeweiligen Modell.
25 Jahre MacTracker – Update mit neuen FunktionenPünktlich zum Jubiläum präsentiert der Entwickler Ian Page ein größeres Update der
App für iOS und iPadOS. Als wichtigste neue Funktion gibt es die Vergleichsansicht, um Geräte direkt gegenüberzustellen. Wer die App dazu verwenden möchte, seine eigene Apple-Geschichte zu dokumentieren, kann außerdem ein Archiv über "My Models" anlegen. Die Versionsnummer unter iOS/iPadOS kletterte mit der Aktualisierung auf 5.0, wohingegen die Mac-Variante nun bei 8.2.2
angelangt ist. Diese beherrschte die Modellhistorie schon länger, neu ist mit dem Update lediglich, auch den aktuellen optischen Zustand festhalten zu können.
Weiterhin kostenlos – eine Zeit, die "insanely great" warMacTracker lässt sich kostenlos nutzen und setzt macOS 11.0 oder neuer bzw. iOS 15 und neuer voraus. Eine Internetanbindung ist nach dem Download nicht erforderlich, es sei denn, man will eigene Einträge zwischen allen Geräten via iCloud Drive synchronisieren. In einem
Beitrag auf X bedankt sich der Entwickler übrigens bei allen Nutzern, die 25 Jahre MacTracker "insanely great machten – womit er einen typischen Apple-Begriff verwendet, geprägt einst von Steve Jobs zur Vorstellung des ersten Macintosh.