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Apple-Zulieferer Pegatron wegen Arbeitsbedingungen in der Kritik

In einem von China Labor Watch veröffentlichten Bericht werden die Arbeitsbedingungen beim taiwanischen OEM-Hersteller Pegatron kritisiert, der auch für Apple tätig ist. Neben Verstößen gegen den Arbeits- und Umweltschutz werden demnach auch die schlechten Lebensbedingungen in den chinesischen Werken angemahnt. Auch im Umgang mit Lohnzahlungen und den Arbeiterausweisen gibt es immer wieder Unregelmäßigkeiten. So soll Pegatron einige Löhne und Arbeiterpapiere zurückhalten. Ohne Arbeiterausweis können sich die Arbeiter aber nicht woanders um eine Arbeit bemühen. Darüber hinaus gibt es auch Kritik an der Arbeitszeit, die in einigen Werken bei bis zu 69 Wochenstunden liegen soll.

In einer ersten Stellungnahme zur Kritik an Pegatron hat Apple eine sofortige Untersuchung angekündigt, um die Anschuldigung zu überprüfen und entsprechende Korrekturen zu veranlassen. Auch Pegatron selbst will den Kritikpunkten nachgehen und mögliche Verstöße gegen das chinesische Arbeitsrecht und eigene Richtlinien korrigieren. Schätzungen zufolge ist Pegatron mit seiner Fabrik in Pudong, in der bis zu 70.000 Arbeiter beschäftigt sind, für ein Drittel der iPads und iPhones verantwortlich. Laut Apple liegt die durchschnittliche Arbeitszeit bei 46 Stunden, jedoch räumt Apple in seinen Bericht auch Phasen ein, in denen die Arbeitszeit kurzzeitig über 60 Stunden betragen kann. Dies ist aber dem Bericht von China Labor Watch zufolge eher die Regel als die Ausnahme.

Apples Stellungnahme
Apple is committed to providing safe and fair working conditions throughout our supply chain. We lead the industry with far-reaching and specialized audits, the most transparent reporting and educational programs that enrich the lives of workers who make our products. Apple is the first and only technology company to be admitted to the Fair Labor Association, and we are dedicated to protecting every worker in our supply chain.

As a part of our extensive Supplier Responsibility program, Apple has conducted 15 comprehensive audits at Pegatron facilities since 2007, covering more than 130,000 workers making Apple products including annual audits of Pegatron’s final assembly locations and surprise audits at both RiTeng and AVY within the past 18 months.

Additionally, we have closely tracked working hours at all of these facilities. Our most recent survey in June found that Pegatron employees making Apple products worked 46 hours per week on average. Excessive overtime is not in anyone’s best interest, and we work closely with our suppliers to prevent it. Apple surveys working hours for more than 1 million employees across our supply chain each month and we report the findings on our website.

We have been in close contact with China Labor Watch for several months, investigating issues they’ve raised and sharing our findings. When they first told us that workers’ ID cards were being withheld, an auditor from our Supplier Responsibility program was on site the next day to investigate. We confirmed that labor brokers for Pegatron were holding a small number of IDs as they helped set up bank accounts for those employees. We demanded Pegatron put a stop to this practice and a new system was in place within a week.

Their latest report contains claims that are new to us and we will investigate them immediately. Our audit teams will return to Pegatron, RiTeng and AVY for special inspections this week. If our audits find that workers have been underpaid or denied compensation for any time they’ve worked, we will require that Pegatron reimburse them in full.

Our audits involve a thorough review of timecards and other documents to guard against falsification. We will investigate these new claims thoroughly, ensure that corrective actions are taken where needed and report any violations of our code of conduct. We will not tolerate deviations from our code.

Apple believes in transparency and accountability, both for our suppliers and ourselves. We realize being a leader in workers rights and being transparent with our findings opens us to criticism, but we believe strongly that we can make a big difference in the lives of millions of people by doing so and this provides us the courage and resilience to continue the journey. We are proud of the work we do with our suppliers to uncover problems and improve conditions for workers. By vigorously enforcing our supplier code of conduct, we ensure that our suppliers follow the same principles and values we hold true.

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Kommentare

zwobot29.07.13 10:12
Auch Pegatron selbst will den Kritikpunkten nachgehen und mögliche Verstöße gegen das chinesische Arbeitsrecht und eigene Richtlinien korrigieren.

Geil. Es gibt ein chinesisches Arbeitsrecht? Dachte das heisst dort Pflicht.
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MYTHOSmovado
MYTHOSmovado29.07.13 10:28
So soll ... Löhne und Arbeiterpapiere zurückhalten. Ohne Arbeiterausweis können sich die Arbeiter aber nicht woanders um eine Arbeit bemühen.
Das wird der Tim schon nicht mit den Papieren (und der Kohle) von Bob gemacht haben?!?!
Vermutungen zufolge war es Tim Cook wichtig, Bob Mansfield weiterhin bei Apple zu beschäftigen, um auf jeden Fall zu verhindern, dass ein Mitbewerber Mansfield abwirbt.
Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wurde °°° Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann...
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o.wunder
o.wunder29.07.13 12:40
Pegatron ist nicht Apple.
Pegatron wird bestimmt auch nur für Apple fertigen und es ist bestimmt auch Apple die die Knebel dort ansetzen. Ist doch klar, oder?

Das ist eben China!
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Grolox29.07.13 12:41
In diesen Ländern nennt man die Arbeiter auch eher
Arbeitsbiene oder Ameisenarbeiterin.
Ein kleiner , ganz kleiner Teil des Staates. :'(

Wo das hinführt wenn es überregelt wird sieht man in
Deutschland sehr gut.
Entweder H4 oder ungelernt , ohne Hauptschulabschluss mit dem
Wortschatz einer Arbeitsbiene .." alter Guckst du " ...3500 € Brutto
verlangen.
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foodtek29.07.13 12:50
Grolox
In diesen Ländern nennt man die Arbeiter auch eher
Arbeitsbiene oder Ameisenarbeiterin.
Ein kleiner , ganz kleiner Teil des Staates. :'(

Wo das hinführt wenn es überregelt wird sieht man in
Deutschland sehr gut.
Entweder H4 oder ungelernt , ohne Hauptschulabschluss mit dem
Wortschatz einer Arbeitsbiene .." alter Guckst du " ...3500 € Brutto
verlangen.
So ein Müll ! Was hat H4 mit Überregulierung zu tun? Sei froh, dass Du nicht selbst drauf angewiesen bist. Selbst mit top-Ausbildung und Arbeitsmoral ist es schwierig in DE einen festen Job zu finden, von dem man vernünftig leben kann und daran ist bestimmt nicht irgend eine besch...Überregulierung schuld ..!
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GHS
GHS29.07.13 13:15
Warum muss man immer schreiben "Apple Zulieferer"? Wer die Produktpalette anschaut und wer weis, wem die Firma gehört stellt sehr bald fest, dass Apple nur einer von vielen ist. Hauptsache, der Name Apple steht prominent im Titel (Siehe auch Zeitungen). Gefundenes Fressen für alle Besserwisser der Konkurrenz.
Seht die Welt aus anderen Augen.
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MYTHOSmovado
MYTHOSmovado29.07.13 13:16
foodtek
Grolox
In diesen Ländern nennt man die Arbeiter auch eher
Arbeitsbiene oder Ameisenarbeiterin.
Ein kleiner , ganz kleiner Teil des Staates. :'(

Wo das hinführt wenn es überregelt wird sieht man in
Deutschland sehr gut.
Entweder H4 oder ungelernt , ohne Hauptschulabschluss mit dem
Wortschatz einer Arbeitsbiene .." alter Guckst du " ...3500 € Brutto
verlangen.
So ein Müll ! Was hat H4 mit Überregulierung zu tun? Sei froh, dass Du nicht selbst drauf angewiesen bist. Selbst mit top-Ausbildung und Arbeitsmoral ist es schwierig in DE einen festen Job zu finden, von dem man vernünftig leben kann und daran ist bestimmt nicht irgend eine besch...Überregulierung schuld ..!
Wenn du eine top-Ausbildung und Arbeitsmoral vorweisen kannst, wird jede Firma, gemäß dem Fall sie benötigt deine Arbeitskraft, dich gerne einstellen wollen! Sie wird es allerdings dennoch nicht tun, weil die Hürden, dich in Falle des Falles wieder loswerden zu müssen, schon beinahe an (Achtung!) "Überregulierung" grenzen!
So gesehen hat er nicht ganz unrecht.
Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wurde °°° Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann...
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git push29.07.13 13:24
Deutschland ist ein Lohndumpingland und das schon über mehrere Jahre hinweg.
Das die Wirtschaft in Deutschland nur so floriert, liegt doch nur an den gesunken Löhnen. Wir reden hier über den Export ! Eine Binnenwirtschaft gibt es ja seit Ewigkeiten nicht. Teilzeit oder Zeitarbeit regieren das Land.

Ich bin nun seit fast 10 Jahren ausgewandert und hatte mich Anfang des Jahres zum Spass als Engineer in Deutschland beworben. Aber 40-50k max. Brutto bei knapp 50% Steuern ? Da bleib ich lieber weiter im Ausland...


Back to topic.
Die Schuld an den Problemen liegt doch an allen hier.Alle wollen nur billig, billig, billig und das möglichst schnell. Die Propaganda die hier ständig von den Fanboys verbreitet wird, ala "Ich kaufe alles sobald es released ist", glaubt doch kein Mensch.
Die Probleme in Asien oder Indien sind weit weg und die Nachrichten wollen davon nichts berichten (außer in seriösen Zeitungen wie Die Zeit, Süddeutsche...). Die Firmen die dort produzieren lassen legen die Daumenschrauben an und drücken die Preise !
live long and prosper
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foodtek29.07.13 13:56
MYTHOSmovado
foodtek
Grolox
In diesen Ländern nennt man die Arbeiter auch eher
Arbeitsbiene oder Ameisenarbeiterin.
Ein kleiner , ganz kleiner Teil des Staates. :'(

Wo das hinführt wenn es überregelt wird sieht man in
Deutschland sehr gut.
Entweder H4 oder ungelernt , ohne Hauptschulabschluss mit dem
Wortschatz einer Arbeitsbiene .." alter Guckst du " ...3500 € Brutto
verlangen.
So ein Müll ! Was hat H4 mit Überregulierung zu tun? Sei froh, dass Du nicht selbst drauf angewiesen bist. Selbst mit top-Ausbildung und Arbeitsmoral ist es schwierig in DE einen festen Job zu finden, von dem man vernünftig leben kann und daran ist bestimmt nicht irgend eine besch...Überregulierung schuld ..!
Wenn du eine top-Ausbildung und Arbeitsmoral vorweisen kannst, wird jede Firma, gemäß dem Fall sie benötigt deine Arbeitskraft, dich gerne einstellen wollen! Sie wird es allerdings dennoch nicht tun, weil die Hürden, dich in Falle des Falles wieder loswerden zu müssen, schon beinahe an (Achtung!) "Überregulierung" grenzen!
So gesehen hat er nicht ganz unrecht.
Der Logik folgend müsste es den Amis ja wahnsinnig gut gehen, trotzdem tut es das nicht. Komisch!
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MacMark
MacMark29.07.13 14:29
Apple arbeitet an dem Problem bereits: Apple richtet Beratungsgremium zu Arbeitnehmerrechten bei Lieferanten ein
@macmark_de
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MiiCha
MiiCha29.07.13 14:58
Ach deshalb kommen 2 neue iPhones - das billig IPhone wird einfach durch Billiglöhne subventioniert, das 5s wird dann das FairTrade Augenwischereismartphone

Ach und den neuen MacPro kaufe ich natürlich nicht, weil er technisch und optisch toll ist sondern weil er in der USA zusammengebaut wird...
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sierkb29.07.13 15:09
<ironie>
Ach sooo, Apple sucht sich diese Zulieferer nur aus, um dort die Arbeitsbedingungen zu verbessern, na dann ist ja alles in Butter. Je schlechter dort die Bedingungen also sind, desto besser also. Deswegen haben sie sich jetzt auch Pegatron als Zulieferer ausgesicht. Weil dort so richtig Raum für Optimierungsbedarf ist, und Apple da voll durchstarten kann und zeigen kann, was sie in Bezug auf verbesserte Arbeitsbedingungen so drauf haben. Das hatten sie bei Foxconn ja von Anfang an auch versucht, aber so richtig gefruchtet hat's wohl nicht. Gibt's nicht noch einen übleren Betrieb als Pegatron, den Apple sich aussuchen kann, um dort zu optimieren und der dann wie Phoenix aus der Asche diesbzgl. neugeboren werden kann und vorzeigbare Arbeitsbedingungen bekommt dank Apple?</ironie>

Es gibt in ganz China nicht einen einzigen Betrieb, der von Grund auf menschenwürdig und gesetzestreu selbst nach chinesischem Gesetz produzieren lässt? Und es gäbe auch nicht die Möglichkeit, einen solchen in China zu kaufen oder in China selber hochzuziehen mit Arbeitsbedingungen, die von Anfang an vorzeigbar wären und sowohl chinesischen als auch unseren Gesetzen entsprächen? Schon allein aus Prestige- und Imagegründen, um sagen zu können: "Schaut mal her, SO kann es auch gehen, sogar hier in China!" Bei dem Vermögen, das auf der anderen Seite gerade von Apple zur Verfügung steht?

Außerdem ist es wohl eher als unglücklich fürs eigene Image einzustufen, dass offenbar erst internationales Aufsehen und Proteste nötig gewesen sind, um da überhaupt erstmal was in Gang zu bringen (jetzt also richtet man ein Beratungsgremium ein, da fällt einem ja gleich grindens der folgende Spruch ein "Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man einen Arbeitskreis...")... Und eines CEO-Wechsels an der Spitze. Denn beim vorherigen CEO war das alels offenbar kein Thema, auch hatte er sich nicht ein einziges Mal vor Ort blicken lassen, der neue CEO hat da wohl was erkannt und steuert langsam mal um (nicht zuletzt wohl auch, weil das Ganze langsam anfängt, an Apples Image zu kratzen und es negativ zu beeinflussen, wenn sie da weiterhin nichts dagegen tun, auf der anderen Seite aber ihr Vermögen anhäufen wie kein zweites Unternehmen in der Welt).
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git push29.07.13 15:27
Man kann sich ja ausrechnen was ein Iphone bei einer Fertigung in Deutschland kosten würde. "Loewe - made in Germany" lässt Grüßen.

Aber der Apple Fan wird doch trotzdem die Hände hochreißen und fleißig zuschlagen oder ?
live long and prosper
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sierkb29.07.13 15:40
Wieso kriegt Apple eigentlich sowas nicht hin, klinkt sich da mit ein, baut sowas selber auf oder/und setzt sich diesbzgl. an die Spitze (weil's auch da natürlich noch nicht überall optimal läuft, weil's auch da natürlich noch Raum und Luft nach oben gibt, es noch besser zu machen):

Fairphone
Fairphone: Our Choice for Production Partner

Wikipedia (de): Fairphone

Wirtschaftswoche (18.06.2013): Interview: Wie fair ist das Fairphone?

heise c't 8/13: Report: In kleinen Schritten zum fairen Telefon
Das Fairphone: Produkt und Kampagne
Ein Amsterdamer Start-up versucht, ein gerechteres Smartphone zu produzieren. Vielleicht kann man es im Herbst kaufen, vielleicht nicht. Wichtiger ist, was die Öffentlichkeit und andere Hersteller aus dem Versuch lernen.

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git push29.07.13 16:09
Die Specs dieses Fairphone sind gar nicht mal schlecht. Die 2-3 Dinge die mir persönlich gut gefallen und wichtig sind.

- MicroSD (not included) (up to 32gb)
- Android OS
- 2000mAh (Replaceable battery) <-- kein Klebemist wie Apple nur noch überall verbaut.

Kamera etc. ist mir nicht wichtig. Schnappschüsse mache ich so gut wie nie und für alles andere hab ich eine sehr solide Canon Eos.
live long and prosper
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chicken29.07.13 17:51
Naja wenn man sich die Artikel zum fairfone anschaut stellt man fest, so fair und grün ist es eben doch lange nicht und eigentlich machen sie ganz viele Dinge nicht anders als alle anderen Hersteller auch.
Sie fertigen eben auch in China und über die Betriebe dort kann man ja ständig etwas lesen - wenn man die mit Apple in einer Schlagzeile nennt.
Wer jetzt glaubt das er für 330€ ein Smartphone kauft und es dem Chinesen der es baute auch nur etwas besser geht als bei den anderen Branchen Riesen irrt sich gewaltig. Denn fairfone zahlt sicher 7,50€ pro Stunde und achtet auf die 40-Stundenwoche

Und von allen Materialien sind auch nur 2 fair. Was immerhin ein Anfang ist aber noch lange nicht die Besserung dessen was hier so angeprangert wird
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vb
vb29.07.13 21:35
git push
Man kann sich ja ausrechnen was ein Iphone bei einer Fertigung in Deutschland kosten würde. "Loewe - made in Germany" lässt Grüßen.

Blödsinn. Ich hab Macs gekauft, als sie noch in Irland oder USA gefertigt wurden, und sie waren nicht teurer als die China Scheiße von heute. Apple könnt seinen pseudo Elite Kram heutzutage zum halben Preis verkaufen, tun sie aber nicht. Weißt du auch warum? Weil sie gottverdammte Kapitalisten sind.
Oder glaubst du etwa auch an den Weihnachtsmann ?
Heilsbringer oder Weltverbesserer im positiven Sinn sind die jedenfalls nicht....
Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...
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sierkb29.07.13 22:03
vb:

+1

Gewinnmaximierung eben um jeden Preis und vor allem anderen.
Apple hat nicht ohne Grund die Taschen so voller Geld und rühmt sich regelmäßig ihrer Gewinne, bei denen andere Unternehmen weltweit nur erblassen können. Kein Wunder bei den Gewinnmargen, die Apple sich gönnt und sich einsackt. Wird mal Zeit, von diesem Geld was abzugeben und in verbesserte Produktions- und Arbeitsbedingungen zu stecken statt alleine die Shareholder zu befriedigen und sich selber futuristische Paläste zu bauen. Wohlstand, Reichtum und Macht bedeuten vor allem eines: Verantwortung. Wird Zeit, dass Apple dieser Verantwortung mehr nachkommt und sein vieles vieles Geld da anlegt (O-Ton Tim Cook: "Wir haben mehr Geld als wir benötigen"), wo es geboten und sinnvoll ist. Und genau da, in diesem klaffenden Verhältnis von niedrigen Kosten und von der Höhe her seinesgleichen suchenden Gewinns unterscheidet sich Apple von den ganzen anderen Konkurrenten des Marktes. Die haben nämlich da viel weniger Gewinn, profitieren viel weniger von den schlechten Arbeitsbedingungen und den dort niedrigen Löhnen wie Apple das tut. Weil sie sich eben nicht so eine hohe Gewinnspanne leisten wie Apple das tut. Von daher ist bei diesen gegebenen Fakten Apple als Erster zu nennen, der auf diesem Gebiet voranschreiten sollte. Sie haben durch ihren Reichtum Verantwortung zu tragen und eine Vorbildfunktion. Noch vor allen anderen. Zumindest moralisch. Und die Gesellschaften (allen voran die diesbzgl. recht sensible US-Gesellschaft) spüren das und fordern das zunehmend auch ein.
0
MacMark
MacMark30.07.13 12:21
Schlechte Arbeitsbedingungen bei Firmen in Fernost fallen erst immer genau dann auf, sobald auch Apple dort ein Gerät bauen läßt.
@macmark_de
0
sierkb30.07.13 12:58
Oder es fällt erst recht dann auf, wenn die Spanne zwischen Kosten und Gewinn exorbitant hoch ist. Und der Betreffende, der den Gewinn einsackt, und der am meisten Profit aufrgund dessen macht, im Grunde gar nicht mehr weiß, wohin mit seinem vielen Geld (O-Ton Tim Cook "Wir haben mehr Geld als wir brauchen"), und der auch sonst und darüberhinaus alles nur Erdenkliche tut, um seinen ohnehin schon hohen Gewinn noch zu maximieren (Stichwort: Steuervermeidung). So wie eben bei Apple der Fall bzw. dort ganz besonders der Fall.
DANN fällt's besonders auf, und es wird besonders nachgefragt (nachgefragt, wie diese hohen Gewinne denn überhaupt zustandekommen) und wird ganz besonders kritisch hingeschaut. Zu Recht.
0
MacMark
MacMark30.07.13 16:57
Apple erzielt verdientermaßen höhere Verkaufs-Preise aufgrund von Spitzen-Software und Produktdesign, das im Museum of Modern Art steht.
@macmark_de
0
sierkb30.07.13 20:09
Mach' Dich nicht lächerlich. Das ist wohl das Dümmste, die dümmste Begründung für das Ganze, was ich zu diesem Thema bisher gelesen habe. Da greift aber einer ganz wild um sich und sucht und sucht noch irgendwas Positives, das ihm einfällt (auch, wenn's mit dem Thema eigentlich nix zu tun hat), um überhaupt noch irgendwas auf den Tisch des Hauses legen zu können, anstatt einfach dann die Klappe zu halten, wenn ich kein überzeugendes (Gegen-)Argument zum Thema mehr habe.
Bei sowas kann ich eigentlich nur sagen: "Autsch'n".
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sierkb30.07.13 20:18
Ich glaube, wir beenden das Gespräch hier jetzt auch am Besten (der Thread ist bei MTN inzwischen sowieso schon in die 2. Liga der Newsmeldungen abgerutscht und außerhalb der allgemeinen Aufmerksamkeit). Sonst wird's am Ende gar noch peinlicher für Dich, sollte das die Qualität Deiner Argumente sein und bleiben, die jetzt noch zu erwarten sind.
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